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"Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist. Triumph der Gerechtigkeit?

Über die Bedeutung und Stellung der Wunderphantastik in der Erzählung

Title: "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist. Triumph der Gerechtigkeit?

Term Paper , 2018 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Im Verlauf dieser Arbeit soll untersucht werden, ob Michael Kohlhaas in der gleichnamigen Erzählung wirklich einen Triumph der Gerechtigkeit feiern kann und wenn ja, wie dieser zustande gekommen ist. Dabei soll des Weiteren darauf eingegangen werden, ob die Wunderphantastik in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle spielt und welche Stellung sie innerhalb der Erzählung einnimmt.

Zu Beginn dieses Textes wird deshalb untersucht, ob Michael Kohlhaas triumphiert und wenn, wem dieser Triumph geschuldet ist. Des Weiteren soll ein Einblick für das allgemeine Verständnis der Phantastik Kleists ermöglicht werden, um somit dem Begriff auf Michael Kohlhaas anwenden zu können. Im Folgenden werden die phantastischen und wunderbaren Textstellen analysiert und deren Bedeutung für den Triumph herausgearbeitet.

Es lohnt sich, mit der Wunderphantastik auseinanderzusetzen. Dabei wird erkennbar, welchen enormen Einfluss diese auf den Verlauf der Geschichte hat und dass Kohlhaas in Namen dieser triumphierte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kleists Leben und Wirkung

3. Aufbau der Erzählung

4. Der Triumph

4.1 Ein Triumph des Rechts?

5. Das Fantastische

5.1 Das Fantastische bei Kleist

5.2 Die Wunderphantastik innerhalb Kleists Michael Kohlhaas

5.3 Die Stellung und Bedeutung der Wunderphantastik

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der Protagonist Michael Kohlhaas in der gleichnamigen Erzählung einen tatsächlichen Triumph der Gerechtigkeit feiern kann. Dabei wird analysiert, inwieweit die Wunderphantastik und der Zufall für den Ausgang der Geschichte verantwortlich sind und welche pessimistische Weltsicht Kleist hinsichtlich der staatlichen Rechtsordnung vermittelt.

  • Analyse des Rechtsverständnisses und der staatlichen Korruption in der Erzählung
  • Untersuchung der Bedeutung von Wunderphantastik und "unwahrscheinlichen Wahrhaftigkeiten"
  • Die Rolle des Zufalls als zentrales Element der Handlungslenkung
  • Kleists literarische Technik der Auslassung und Mehrdeutigkeit
  • Kritische Reflexion des "Triumphs" unter Berücksichtigung der individuellen Opfer

Auszug aus dem Buch

5.2 Die Wunderphantastik innerhalb Kleists Michael Kohlhaas

Diesen unwahrscheinlichen Wahrhaftigkeiten gilt es nun in der Erzählung herauszuarbeiten und bestimmen zu können, da sie auf die Erzählung im Ganzen einen erheblichen Einfluss haben. Außerdem nehmen sie eine besondere und wichtige Stellung ein, wenn es um das Ende der Erzählung sowie um den Triumph des Michael Kohlhaas geht, den er letztendlich feiern konnte.

Auch hier erweist sich die anfangs vorgenommene Dreiteilung des Textes als sinnvoll, denn betrachtet man diese drei Teile unter dem Aspekt des Phantastischen und des Unwahrscheinlichen, so kann ein deutlicher Einschnitt innerhalb des letzten Teils festgestellt werden. Dieser wird dadurch deutlich, dass die Frequenz der Zufälle, die mit dem Unwahrscheinlichen im Kohlhaas Hand in Hand gehen, in diesem deutlich ansteigt. Waren die Zufälle aus den ersten beiden Teilen der Erzählung noch glaubhaft und nachvollziehbar, wie zum Beispiel wie der verhängnisvolle Blick des Burgvogts aus dem Fenster, der den Rosskamm dabei beobachtete, wie dieser unter den „Schlagbaum“ hindurchtrotten wollte, noch plausibel und durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen. So nimmt dies innerhalb des letzten Teils eine Kehrtwende und die Zufälle gleiten nun mehr und mehr in den Bereich des Phantastischen, ja, sogar des Magischen ab.

Angefangen bei dem mysteriösen Zettel selbst, den Kohlhaas auf einem Jahrmarkt erlangte und zwar von einer „Zigeunerin“, diese „fasst [ihn], der nie ein Wort mit ihr wechselte, noch ihrer Wissenschaft Zeit seines Lebens begehrte, ins Auge [...] [und] reichte [ihm] [...] diesen Zettel dar.“ Diese erklärte daraufhin, dass dieser Zettel ihm eines Tages das Leben retten werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, ob der Triumph von Michael Kohlhaas als ein solcher der Gerechtigkeit gewertet werden kann und welche Rolle die Phantastik dabei spielt.

2. Kleists Leben und Wirkung: Das Kapitel beleuchtet das Leben Heinrich von Kleists als Außenseiter seiner Epoche und analysiert, wie seine persönlichen Erfahrungen und die historische Zeit seine literarischen Themen prägten.

3. Aufbau der Erzählung: Hier wird das strukturelle Grundgerüst der Erzählung in drei zeitliche Sinnesabschnitte definiert, um die Untersuchung der Handlung vorzubereiten.

4. Der Triumph: Das Kapitel diskutiert das Ende der Erzählung und die Frage, ob Kohlhaas durch das Erreichen seiner Forderungen tatsächlich eine Form von Gerechtigkeit für sich gewinnen konnte.

4.1 Ein Triumph des Rechts?: Die Analyse zeigt auf, dass der Kampf um Gerechtigkeit innerhalb des korrupten staatlichen Systems zum Scheitern verurteilt war und Kohlhaas zur Selbstjustiz griff.

5. Das Fantastische: Dieser Abschnitt erarbeitet das Begriffsverständnis von Phantastik bei Kleist unter Einbezug der Anekdote "Unwahrscheinliche Wahrhaftigkeiten".

5.1 Das Fantastische bei Kleist: Es wird dargelegt, wie Kleist mit dem Erwartungshorizont der Vernunft spielt und das Unwahrscheinliche als literarisches Mittel einsetzt.

5.2 Die Wunderphantastik innerhalb Kleists Michael Kohlhaas: Der Fokus liegt auf der Häufung von Zufällen und magischen Elementen im letzten Teil der Erzählung, die den Lauf der Geschichte entscheidend beeinflussen.

5.3 Die Stellung und Bedeutung der Wunderphantastik: Hier wird der Einsatz des Wunderbaren als "deus ex machina" gedeutet, welcher die Unzulänglichkeit der Realität und des Rechts betont.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass der Triumph des Kohlhaas kein Sieg des Rechts ist, sondern durch eine pessimistische Weltanschauung Kleists im Bereich des Zufalls verortet wird.

Schlüsselwörter

Michael Kohlhaas, Heinrich von Kleist, Gerechtigkeit, Wunderphantastik, Zufall, Rechtskritik, Unwahrscheinlichkeit, Literaturanalyse, Erzählstruktur, Außenseiter, Pessimismus, Magie, Rechtssystem, Selbstjustiz, Interpretationsansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Ende der Novelle "Michael Kohlhaas" und hinterfragt kritisch, ob der Erfolg des Protagonisten als ein Triumph der Gerechtigkeit oder lediglich als Wirken des Zufalls zu interpretieren ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Recht und Selbstjustiz, die Rolle der Wunderphantastik in der Literatur des 19. Jahrhunderts und die Analyse einer pessimistischen Weltsicht des Autors.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, ob Michael Kohlhaas im Namen des Rechts triumphiert oder ob das Eingreifen wunderbarer, fantastischer Elemente notwendig war, um seine Ziele zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die den Text strukturiert, in Abschnitte unterteilt und mittels Sekundärliteratur auf erzähltechnische Merkmale hin untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Aufbau der Erzählung, die Rezeption von Kleists Werk, das Verständnis von Phantastik anhand seiner Anekdoten und die konkrete Auswirkung des "Wunderbaren" auf den Handlungsverlauf in "Michael Kohlhaas".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Gerechtigkeit, Wunderphantastik, Zufall, Rechtskritik, Unwahrscheinlichkeit und Pessimismus.

Inwiefern spielt der "mysteriöse Zettel" eine Rolle?

Der Zettel fungiert als zentrales wunderbares Element, das Kohlhaas eine Machtposition gegenüber dem Kurfürsten verschafft und somit maßgeblich zum Ausgang der Geschichte beiträgt.

Warum bezeichnet der Autor den Triumph als "Scheinlösung"?

Der Autor argumentiert, dass der Triumph nur durch eine Häufung von Zufällen möglich wurde, die außerhalb der normalen Realität liegen, und somit die Schwäche des realen Rechtssystems verdeutlicht.

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Details

Title
"Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist. Triumph der Gerechtigkeit?
Subtitle
Über die Bedeutung und Stellung der Wunderphantastik in der Erzählung
College
University of Würzburg
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
17
Catalog Number
V923765
ISBN (eBook)
9783346248206
ISBN (Book)
9783346248213
Language
German
Tags
Kleist Michael Kohlhaas Wunderphantastik Wunderfantastik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist. Triumph der Gerechtigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/923765
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