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Eine ökonomische Analyse des Art. 39 EGV und seiner Übergangsvorschriften

Titel: Eine ökonomische Analyse des Art. 39 EGV und seiner Übergangsvorschriften

Diplomarbeit , 2008 , 102 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Nadine Buschhaus (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

The aim of the thesis was to find out whether immigration from the Central and Eastern European countries negatively effects the wage and employment level in the present EU and – if that is the case – whether the implementation of transitional periods for the free movement of workers like in Germany can prevent these negative immigration effects. To better predict the impact of unrestricted and restricted labor migration, the paper analyses several models that take into consideration the skill composition of the
migration workforce, labor market inflexibility in receiving countries, and trade. Considering these variables, the thesis comes to the following conclusions: from an academic perspective, the impact of migration is still controversial. Some theoretical and empirical studies find very small wage and employment effects of migration, others show considerable large impacts. Also for Germany it is unsure if there is really cause for concern. However, recent studies show that migration barriers, like in Germany, are often insufficient to prevent negative wage and employment
effects. Other policy options have to be taken into account.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung und Fragestellung

Teil I: Das Konzept der Arbeitnehmerfreizügigkeit: Institutionelle Rahmenbedingungen und Migrationspotential

1.1. Die europäischen Rahmenbedingungen zur Förderung der Arbeitnehmerfreizügigkeit

1.1.1. Der Begriff der Arbeitnehmerfreizügigkeit

1.1.2. Die Übergangsregelungen

1.2. Mobilität in der Europäischen Union

1.2.1. Das Migrationspotential bei vollkommener Arbeitnehmerfreizügigkeit

1.2.2. Die potentielle Wanderungslücke

Zwischenfazit

Teil II: Ökonomische Grundlagen der Arbeitnehmerfreizügigkeit

2.1. Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit auf Löhne und Beschäftigung

2.1.1. Arbeit als homogener Produktionsfaktor

2.1.2. Arbeit als heterogener Produktionsfaktor im Ein-Sektor-Modell

2.1.3. Arbeit als heterogener Produktionsfaktor im Zwei-Sektoren-Modell

2.2. Empirische Ergebnisse

Zwischenfazit

Teil III: Internationale Erfahrungen mit uneingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit

3.1. Großbritannien

3.2. Schweden

3.3. Irland

Zwischenfazit

Teil IV: Der „Fall Deutschland“: Eine Untersuchung der durch die Übergangsfristen eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit

4.1. Eine Bestandsaufnahme: Immigration und Arbeitslosigkeit in Deutschland

4.2. Theoretische Auswirkungen der Übergangsfristen auf Löhne und Beschäftigung

4.2.1. Vorüberlegungen zur Übertragbarkeit der theoretischen Erkenntnisse auf den deutschen Arbeitsmarkt

4.2.2. Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den deutschen Arbeitsmarkt mit Übergangsfristen

4.3. Empirische Erkenntnisse

4.3.1. Ein Literaturüberblick

4.3.2. Mögliche Ansatzpunkte für zukünftige Forschungsarbeiten

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit, wie sie in Art. 39 EGV festgeschrieben ist, sowie die Konsequenzen der nationalen Übergangsfristen. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, ob die Zuwanderung aus Beitrittsländern zu sinkenden Löhnen und steigender Arbeitslosigkeit einheimischer Arbeitnehmer führt und ob restriktive Übergangsfristen, wie sie in Deutschland implementiert wurden, diese befürchteten Effekte tatsächlich verhindern können.

  • Institutionelle Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU.
  • Theoretische ökonomische Modellierung der Arbeitsmarkteffekte durch Migration.
  • Vergleichende Analyse internationaler Erfahrungen (Großbritannien, Schweden, Irland).
  • Untersuchung des "Falls Deutschland" hinsichtlich Lohn- und Beschäftigungseffekten.
  • Evaluierung der Wirksamkeit nationaler Übergangsfristen zur Steuerung von Migrationsströmen.

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Der Begriff der Arbeitnehmerfreizügigkeit

Die Personenfreizügigkeit ist unterteilt in die Freizügigkeit von Arbeitskräften und die Niederlassungsfreiheit Selbstständiger. Die Freizügigkeit der Arbeitskräfte ist in den Artikeln 39-42 des EGV geregelt und meint die Abschaffung jeder auf der Staatsangehörigkeit beruhenden unterschiedlichen Behandlung der Arbeitnehmer der Mitgliedstaaten in Bezug auf Beschäftigung, Entlohnung und sonstige Arbeitsbedingungen. Art. 39 gibt den Arbeitnehmern das Recht

- sich um tatsächlich angebotene Stellen zu bewerben

- sich zu diesem Zweck im Hoheitsgebiet der Mitgliedsstaaten frei zu bewegen

- sich in einem Mitgliedsstaat aufzuhalten, um dort eine Beschäftigung auszuüben, und

- nach Beendigung der Beschäftigung unter bestimmten Bedingungen im Lande zu verbleiben.

Darüber hinaus begründen auch Selbstständigkeit, unternehmerische Tätigkeit sowie das Erbringen oder Empfangen von Dienstleistungen ein Aufenthaltsrecht. Gleiches gilt bei Eigenfinanzierung des Lebensunterhaltes und eigener Krankenversicherung.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine „zweckgebundene Freiheit“. Das heißt, ein Arbeitnehmer darf nur zur Ausübung einer Tätigkeit einreisen und sich in dem Land, in dem er den Beruf ausübt, aufhalten. Das Arbeitsverhältnis ist dahin gehend charakterisiert, dass es sich – im Gegensatz zu einer selbstständigen Tätigkeit – um ein Verhältnis abhängiger Beschäftigung handelt, wobei „ein Arbeitnehmer während einer bestimmten Zeit für einen anderen nach dessen Weisungen Leistungen erbringt, und als Gegenleistung eine Vergütung erhält“. Auch Teilzeitbeschäftigungen oder geringfügige Beschäftigungen fallen unter den Anwendungsbereich des Art. 39. Gleiches gilt für Familienangehörige, die zwar nicht direkt selber erwähnt werden, die aber die gleiche Freizügigkeit genießen, wie der Arbeitnehmer selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Fragestellung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Zuge der EU-Erweiterung und formuliert das Ziel, die Auswirkungen auf Löhne und Beschäftigung sowie die Wirksamkeit der Übergangsfristen zu analysieren.

Teil I: Das Konzept der Arbeitnehmerfreizügigkeit: Institutionelle Rahmenbedingungen und Migrationspotential: Dieses Kapitel stellt die rechtlichen Grundlagen der Freizügigkeit dar und analysiert das theoretische Migrationspotential sowie die durch die Übergangsfristen induzierte Wanderungslücke.

Teil II: Ökonomische Grundlagen der Arbeitnehmerfreizügigkeit: Hier werden theoretische Modelle zur Analyse von Lohn- und Beschäftigungseffekten durch Migration eingeführt, einschließlich heterogener Arbeitskräfte und Lohnrigiditäten durch Gewerkschaften.

Teil III: Internationale Erfahrungen mit uneingeschränkter Arbeitnehmerfreizügigkeit: Dieser Teil untersucht empirisch die Arbeitsmarktentwicklungen in Großbritannien, Schweden und Irland, die weitgehend auf Übergangsfristen verzichtet haben.

Teil IV: Der „Fall Deutschland“: Eine Untersuchung der durch die Übergangsfristen eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit: Das Kapitel analysiert die spezifische Situation in Deutschland unter Anwendung theoretischer Modelle und empirischer Literatur auf die durch Übergangsfristen begrenzte Migration.

Schlüsselwörter

Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Übergangsfristen, Arbeitsmarkt, Migration, Lohnbildung, Beschäftigungseffekte, Gewerkschaften, MOEL-Staaten, Wanderungspotential, Lohnrigidität, Arbeitslosigkeit, EU-Recht, Humankapital, Faktorreallokation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union und der Wirksamkeit nationaler Übergangsfristen für die neuen EU-Mitgliedstaaten (MOEL).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretische Modellierung von Arbeitsmarkteffekten durch Migration, die empirische Analyse in verschiedenen EU-Ländern und die Untersuchung der spezifischen Situation in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob die Befürchtungen hinsichtlich sinkender Löhne und steigender Arbeitslosigkeit durch Zuwanderung berechtigt sind und ob Übergangsfristen diese Effekte erfolgreich abfedern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt theoretische ökonomische Modelle (u.a. Cobb-Douglas-Produktionsfunktionen) sowie eine kritische Auswertung empirischer Literatur und deskriptiver Statistiken zu Arbeitsmarktdaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, internationale Vergleiche (Großbritannien, Schweden, Irland) und eine dedizierte Untersuchung des deutschen Arbeitsmarktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitnehmerfreizügigkeit, Übergangsfristen, Migrationspotential, Lohn- und Beschäftigungseffekte sowie Arbeitsmarktunvollkommenheiten.

Wie wirken sich Übergangsfristen auf die Arbeitsmarktintegration aus?

Die Arbeit zeigt, dass Übergangsfristen die Migration zwar quantitativ begrenzen können, aber die theoretischen und empirischen Wirkungen auf Löhne und Beschäftigung komplex sind und stark von der Qualifikationsstruktur der Migranten abhängen.

Welche Rolle spielt die Qualifikation der Zuwanderer für die Ergebnisse?

Die Qualifikationsstruktur ist entscheidend: Zuwanderer können komplementär oder substitutiv zu einheimischen Arbeitnehmern wirken, was über positive oder negative Lohn- und Beschäftigungseffekte entscheidet.

Warum wurden Großbritannien, Schweden und Irland als Vergleichsländer gewählt?

Diese Länder wurden gewählt, weil sie kaum institutionelle Beschränkungen bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit anwendeten und somit als interessante Fälle für die empirische Beobachtung der Auswirkungen ohne Übergangsfristen dienen.

Welches Fazit zieht die Autorin für den "Fall Deutschland"?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass negative Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt weitgehend unbegründet erscheinen und Übergangsfristen als Instrument der Zuwanderungspolitik ihre Wirkung nur begrenzt entfalten.

Ende der Leseprobe aus 102 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine ökonomische Analyse des Art. 39 EGV und seiner Übergangsvorschriften
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Finanzwissenschaft)
Note
2,3
Autor
Nadine Buschhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
102
Katalognummer
V92230
ISBN (eBook)
9783640151202
ISBN (Buch)
9783640155866
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eine Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Buschhaus (Autor:in), 2008, Eine ökonomische Analyse des Art. 39 EGV und seiner Übergangsvorschriften, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/92230
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  102  Seiten
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