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Die Authentizität des Radios am Beispiel des Hörspiels "War of the Worlds"

Das Radio als Medium von Präsenz und Präsentation

Titel: Die Authentizität des Radios am Beispiel des Hörspiels "War of the Worlds"

Hausarbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christine Pensenstadler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Radiohörspiel "War of the Worlds". Der Text hinterfragt die Authentizität der Radios mit Hilfe dieses Hörspiels. Dass es sich manchmal nicht bloß um Medien handelt, zeigte bereits das Radio Drama "War of the Worlds" von Orson Welles, das im Jahr 1938 eine Massenpanik in Amerika auslöste.

Doch wie war das eigentlich möglich? Wie konnten die Zuhörer dem glauben, was sie da im Radio hörten? Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden. Im Folgenden wird als Einstieg in das Thema zunächst die allgemeine mediale Aufrichtigkeit beleuchtet, bevor näher auf die Authentizität des Mediums Radio am Beispiel des Hörspiels "War of the Worlds" eingegangen werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Medien im Alltag und ihre Wirkung

2. Die mediale Aufrichtigkeit

3. Die Authentizität des Radios

3.1. Radioverhalten in Amerika

3.2. „War of the Worlds“ als Beispiel für die Authentizität des Radios

3.2.1. Die Live-Übertragung

3.2.2. Die auditive Wahrnehmung

3.2.3. Illusion

3.2.4. Angst

3.2.5. Die Auswirkungen

3.2.6. Zweifel über das Ausmaß der Panik

3.3. Einordnung in Welles‘ Karriere

4. Zwischen Science Fiction und Newscast

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die mediale Authentizität des Radios am Beispiel des berühmten Hörspiels „War of the Worlds“ von Orson Welles aus dem Jahr 1938. Das Hauptziel besteht darin, zu analysieren, durch welche spezifischen Faktoren und inszenatorischen Mittel das Radio eine so hohe Wirkungsmacht entfalten konnte, dass es bei einem Teil des Publikums eine reale Massenpanik auslöste.

  • Medienwirkung und die Konstruktion von Realität
  • Die spezifischen Eigenschaften des Mediums Radio
  • Die Macht der Live-Übertragung und der auditiven Inszenierung
  • Die Rolle von Illusion und Angst im Rezeptionsprozess
  • Die wissenschaftliche Einordnung des „War of the Worlds“-Phänomens

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Die Live-Übertragung

Eine Live-Übertragung ist keine exakte Kopie des wirklichen Lebens, sondern ein Versuch eine Wirklichkeit zu kreieren. Eine spezifische Charakteristik ist dabei „the expectation and hope for the ‘unexpected’ to happen.” Diese Realitätskonstruktion geht auf das Theater zurück, in welchem eine Illusion der Direktheit in einem definierten Raum entsteht. Beim Radio kann jedoch von einer Überschreitung der Zeit und des Raumes gesprochen werden, denn dem Publikum ist es möglich an Geschehnissen des Lebens an fast allen Orten der Welt teilzuhaben. Gleichzeitig wird so zeitliche und räumliche Nähe hergestellt. Diese Nähe „ist eine Nähe zum Fernen und das Ferne wird in der Live-Sendung nur dann für ‚das Leben‘ gehalten, wenn es auch ‚authentisch‘ erscheint.“

Dabei ist die Sendezeit der Dirigent des Ereignisablaufs, sie „maßregelt direkt und glaubhaft die gesendete Zeit, tritt der Ortshaftigkeit realer oder fiktiver Handlung auch dann als Gegenüber hilfreich aus dem Weg, wenn sich die Handlung von Stunden, Tagen, Wochen auf Minuten und Sekunden verdichtet.“ Das Radio ist das Medium des absoluten Jetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Medien im Alltag und ihre Wirkung: Dieses Kapitel thematisiert die Rolle der Massenmedien als alltagsprägende Instanzen und beleuchtet die kontroverse Debatte um die Wirkungsmacht von Medien auf das Individuum.

2. Die mediale Aufrichtigkeit: Hier wird das Verhältnis von Wirklichkeit und Fiktion in den Medien erörtert, wobei insbesondere die Luhmannsche Unterscheidung zwischen „realer“ und „konstruierter“ Realität Anwendung findet.

3. Die Authentizität des Radios: Dieses Kernkapitel untersucht, warum das Radio als Medium eine besondere Authentizität suggeriert, und analysiert die spezifischen dramaturgischen Mittel des „War of the Worlds“-Hörspiels.

4. Zwischen Science Fiction und Newscast: Das Kapitel reflektiert über die hybride Natur des Hörspiels, das Elemente journalistischer Nachrichtenberichterstattung mit fiktionalen Inhalten verknüpft und so die Grenze zwischen Information und Unterhaltung verschwimmen lässt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Wirkung von Welles’ Hörspiel durch eine Kombination aus Live-Charakter, auditiver Inszenierung und dem geschickten Spiel mit der Angst des Auditoriums entstand, relativiert jedoch gleichzeitig das Ausmaß der historischen Massenpanik.

Schlüsselwörter

Radio, War of the Worlds, Orson Welles, Authentizität, Medienwirkung, Live-Übertragung, Massenpanik, auditive Wahrnehmung, Fiktion, Wirklichkeit, Inszenierung, Medienkonstruktion, Hörspiel, Nachrichtentechnik, Rezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Authentizität des Radios als Medium am historischen Beispiel des Hörspiels „War of the Worlds“ von Orson Welles aus dem Jahr 1938.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die mediale Realitätskonstruktion, die Wirkungsmacht von Massenmedien, die dramaturgischen Besonderheiten des Radios sowie die psychologischen Faktoren von Medienpanik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuvollziehen, wie und warum das Hörspiel trotz seines fiktionalen Charakters von Teilen des Publikums als reale Bedrohung wahrgenommen wurde.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Untersuchung medienwissenschaftlicher Konzepte, um das Phänomen der medialen Authentizität in Bezug auf das Medium Radio zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Radioverhalten in Amerika, eine detaillierte Analyse der Stilelemente des „War of the Worlds“-Hörspiels (Live-Übertragung, auditiver Wahrnehmung, Illusion) und die Auswirkungen der Sendung auf die Öffentlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind: Radio, Authentizität, Medienwirkung, Live-Übertragung, Massenpanik und Realitätskonstruktion.

Warum war das „War of the Worlds“-Hörspiel so besonders realistisch?

Durch die Adaption von journalistischen Stilmitteln, wie Nachrichtenbulletins und Experteninterviews, innerhalb einer Live-Sendung wurde eine Unmittelbarkeit erzeugt, die den Zuhörern eine reale Gefahr vorgaukelte.

Welche Rolle spielt die Angst der Zuhörer in der Argumentation der Autorin?

Die Angst wird als wesentlicher Verstärker der Authentizität identifiziert; sie führte dazu, dass viele Hörer das kritische Urteilsvermögen verloren und die Fiktion als dringliche Realität missverstanden.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Authentizität des Radios am Beispiel des Hörspiels "War of the Worlds"
Untertitel
Das Radio als Medium von Präsenz und Präsentation
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Christine Pensenstadler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V918612
ISBN (eBook)
9783346227645
ISBN (Buch)
9783346227652
Sprache
Deutsch
Schlagworte
authentizität radios beispiel hörspiels worlds radio medium präsenz präsentation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Pensenstadler (Autor:in), 2016, Die Authentizität des Radios am Beispiel des Hörspiels "War of the Worlds", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/918612
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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