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Wie hat sich die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln von 1950 bis 1980 verändert?

Title: Wie hat sich die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln von 1950 bis 1980 verändert?

Research Paper (postgraduate) , 2017 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Gülsah Janßen (Author)

Pedagogy - General

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Summary Excerpt Details

Mein Forschungsinteresse besteht darin herauszufinden, welchen Einfluss die 68´er Revolution auf die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Schulbüchern hat. Dieses werde ich exemplarisch am Beispiel der Fibel, die zum Lesen-Lernen genutzt wird, untersuchen.

Die Gesellschaft verändert sich auf verschiedenste Weise. Vielerlei Einflüsse sind daran beteiligt. Oft geschehen Veränderungen nicht über Nacht, sondern brauchen eine Weile um sich zu zeigen. Dennoch können im Nachhinein bestimmte Geschehnisse als Auslöser für Umbrüche ausgemacht werden. Das sich die Welt verändert ist manchmal gut, manchmal schlecht und oftmals nötig. Wie auch immer man diesen Umstand ansehen will, er ist existent und begleitet das Leben. Interessant ist, dass an bestimmten historischen Realien und Texten genau diese Veränderungen beobachtet werden können. Wenn man Glück hat, sind diese Andenken der vergangenen Zeit markiert und lassen sich zeitlich zuordnen. So können Rückschlüsse auf die Gründe für den Wandel untersucht werden. Sind diese Informationen gesichert, können andere Realien und Texte anhand ihrer Beschaffenheit, ihres Inhaltes, oder ihrer Bedeutung ihrer zeitlichen Entstehung zugeordnet werden. Dies hilft uns Vergangenes zu erleben und zu verstehen, was uns sowohl das kulturelle Erbe eines Landes, als auch der ganzen Welt näherbringt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begründung der Fragestellung und der Auswahl des Quellenmaterials

2.1 Die Fibel

2.2 Die 68´Bewegung

3. Darstellung der Forschungsmethode

3.1 Vorstellung der Hermeneutik

3.2 Vorstellung der Ikonographie und der Ikonologie

3.3 Schulbuchanalyse als Teil der kulturhistorischen Forschung

4. Vorstellung und Analyse des Quellenmaterials

4.1 Werke um1950

4.1.1 Quantitative Analyse

4.1.2 Ikonologische Analyse (Abbildung 1 im Anhang)

4.2 Werke 1960 bis 1970

4.2.1 Quantitative Analyse

4.2.2 Ikonologische Analyse (Abbildung 2 und 3 im Anhang)

4.3 Werke um 1970 bis 1980

4.3.1 Quantitative Analyse

4.3.2 Ikonologische Analyse (Abbildung 4 im Anhang)

4.4 Fibeln in den 1980ern

4.4.1 Quantitative Analyse

4.4.2 Ikonologische Analyse (Abbildung 5 im Anhang)

5. Fazit

6. Reflexion der Vorgehensweise

7. Möglichkeiten der Einbettung in den Unterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln zwischen 1950 und 1980, um aufzuzeigen, inwiefern gesellschaftliche Umbrüche, insbesondere durch die 68er-Bewegung, in schulischen Lehrwerken abgebildet werden.

  • Analyse der Geschlechterrollen in Fibeln über drei Jahrzehnte.
  • Untersuchung der Auswirkungen der 68er-Bewegung auf Lehrmaterialien.
  • Kombination von quantitativer Inhaltsanalyse und qualitativer Ikonologie.
  • Vergleich historischer Rollenbilder im Wandel gesellschaftlicher Strukturen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Gesellschaft verändert sich auf verschiedenste Weise. Vielerlei Einflüsse sind daran beteiligt. Oft geschehen Veränderungen nicht über Nacht, sondern brauchen eine Weile um sich zu zeigen. Dennoch können im Nachhinein bestimmte Geschehnisse als Auslöser für Umbrüche ausgemacht werden. Das sich die Welt verändert ist manchmal gut, manchmal schlecht und oftmals nötig. Wie auch immer man diesen Umstand ansehen will, er ist existent und begleitet das Leben. Interessant ist, dass an bestimmten historischen Realien und Texten genau diese Veränderungen beobachtet werden können. Wenn man Glück hat, sind diese Andenken der vergangenen Zeit markiert und lassen sich zeitlich zuordnen. So können Rückschlüsse auf die Gründe für den Wandel untersucht werden. Sind diese Informationen gesichert, können andere Realien und Texte anhand ihrer Beschaffenheit, ihres Inhaltes, oder ihrer Bedeutung ihrer zeitlichen Entstehung zugeordnet werden. Dies hilft uns Vergangenes zu erleben und zu verstehen, was uns sowohl das kulturelle Erbe eines Landes, als auch der ganzen Welt näherbringt.

Mein Forschungsinteresse besteht darin herauszufinden, welchen Einfluss die 68er Revolution auf die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Schulbüchern hat. Dieses werde ich exemplarisch am Beispiel der Fibel, die zum Lesenlernen genutzt wird, untersuchen. Der Schriftspracherwerb wurde innerhalb der letzten Jahre durch verschiedenen Praktiken und Methoden gelehrt. Dazu werden neue Lehrwerke verfasst, die sich nicht nur inhaltlich unterscheiden, sondern auch die verschiedenen Kompetenzbereiche der deutschen Sprache ansprechen. Einige sind ausschließlich zur Vermittlung der sprachlichen Kompetenzen andere beziehen sich auf die Grammatik. In den letzten Jahren zeigt sich ein neuer Trend. Dieser besteht aus einer Mischform, die sich sowohl mit dem Schriftspracherwerb als auch mit der Grammatik beschäftigt. Um eine vergleichbare Basis zu haben, habe ich mich für die Fibel entschieden, da diese über viele Jahre parallel zu anderen Werken im Deutschunterricht genutzt wird. Die Fibel wird zur Übung der Lesefähigkeit eingesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz gesellschaftlicher Veränderungen für historische Lehrmaterialien und formuliert das Forschungsinteresse an der Darstellung von Geschlechterrollen in Fibeln.

2. Begründung der Fragestellung und der Auswahl des Quellenmaterials: Dieses Kapitel definiert den Untersuchungsgegenstand der Fibel und erläutert den historischen Kontext der 68er-Bewegung als Auslöser für gesellschaftliche Umbrüche.

3. Darstellung der Forschungsmethode: Hier werden die methodischen Ansätze der Hermeneutik und der Ikonographie/Ikonologie eingeführt, um die Analyse von Texten und Bildquellen zu fundieren.

4. Vorstellung und Analyse des Quellenmaterials: Das Hauptkapitel präsentiert die quantitative und ikonologische Auswertung der ausgewählten Fibeln für die Zeiträume um 1950, 1960 bis 1970, 1970 bis 1980 sowie die 1980er Jahre.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass gesellschaftliche Veränderungen tatsächlich zu einer veränderten Darstellung in Lehrwerken führen, wobei eine vollständige Verallgemeinerung weiterführende Untersuchungen erfordern würde.

6. Reflexion der Vorgehensweise: Die Autorin hinterfragt den gewählten methodischen Rahmen, die Einschränkung auf Einzelseiten pro Zeitraum und diskutiert das Potenzial für zukünftige Forschungen.

7. Möglichkeiten der Einbettung in den Unterricht: Dieses Kapitel zeigt auf, wie das Thema der historischen Emanzipationsentwicklung und Geschlechterrollen fächerübergreifend im Unterricht behandelt werden kann.

Schlüsselwörter

Fibel, Geschlechterrollen, 68er-Bewegung, Schulbuchanalyse, Ikonologie, Hermeneutik, Schriftspracherwerb, Emanzipation, historischer Wandel, Lehrwerke, Bildanalyse, Geschlechtergleichheit, Schulwesen, Unterrichtsmaterialien, Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln im Zeitraum von 1950 bis 1980 verändert hat und ob diese Veränderungen gesellschaftliche Umbrüche wie die 68er-Bewegung widerspiegeln.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schulbuchanalyse, dem Wandel von Geschlechterrollen in Lehrmaterialien, dem historischen Kontext der 68er-Revolution sowie der methodischen Anwendung von quantitativer und ikonologischer Analyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, ob und in welcher Weise sich gesellschaftliche und politische Einbrüche für Frauen und Männer in ihrer Darstellung in Fibeln über verschiedene Jahrzehnte hinweg zeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Methodenkombination aus quantitativer Inhaltsanalyse (zur Datenerhebung und Sortierung) sowie qualitativer Bild- und Textanalyse nach dem ikonologischen Modell von Erwin Panofsky.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte (1950er bis 1980er Jahre), in denen jeweils eine quantitative Datenauswertung und eine ikonologische Analyse ausgewählter Bildseiten aus den jeweiligen Fibeln durchgeführt wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Fibel, Geschlechterrollen, Ikonologie, 68er-Bewegung, historische Schulbuchforschung, Emanzipation und Lehrwerkanalyse.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in den Fibeln der 1950er Jahre von denen der späten 1970er Jahre?

Während in den 1950er Jahren eine klare, eher traditionelle Rollenverteilung und geschlechterspezifische Kleidung dominieren, zeigen die Fibeln der späten 1970er Jahre zunehmend den Beginn der Emanzipation, durchmischte Interessenbereiche und eine Abkehr von starren Rollenbildern.

Welche Rolle spielt die Ikonologie für die Ergebnisse der Arbeit?

Die Ikonologie ermöglicht es, über die bloße quantitative Zählung hinaus, den tieferen Bedeutungsinhalt der Bilder (den Dokumentsinn) zu erfassen und kulturell sowie historisch geprägte Rollenbilder in den Illustrationen sichtbar zu machen.

Wie bewertet die Autorin die Anwendbarkeit der Ergebnisse im Schulunterricht?

Die Autorin sieht darin ein wertvolles Potenzial, um fächerübergreifend (z.B. in Geschichte oder Sachkunde) Themen wie Emanzipation, Gleichberechtigung und Medienwirkung mit Schülern kritisch zu reflektieren.

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Details

Title
Wie hat sich die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln von 1950 bis 1980 verändert?
College
University of Hildesheim  (Institut für Angewandte Erziehungswissenschaften)
Course
Lernen und Lehren im Schulmuseum
Grade
1,3
Author
Gülsah Janßen (Author)
Publication Year
2017
Pages
31
Catalog Number
V917481
ISBN (eBook)
9783346237262
Language
German
Tags
Fibeln ein Vergleich der weiblichen Darstellung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gülsah Janßen (Author), 2017, Wie hat sich die Darstellung von weiblichen und männlichen Personen in Fibeln von 1950 bis 1980 verändert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/917481
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