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Ambivalenz und die antisoziale Tendenz in Bezug auf die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Donald Woods Winnicott

Title: Ambivalenz und die antisoziale Tendenz in Bezug auf die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Donald Woods Winnicott

Term Paper , 2020 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Erika Schmalz (Author)

Social Work

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Wie oft kriegt man in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit, dass diese gestohlen haben oder ein zerstörerisches Verhalten vorweisen. Unser Staat ist ein Rechtsstaat, welcher geprägt von Recht und Unrecht ist! Aber wie weit geht die antisoziale Tendenz zurück? Wo ist der Ursprung der Tendenz? Und wie hätte man diese verhindern können?

Donald Woods Winnicott war ein englischer Kinderarzt und Psychoanalytiker. Winnicott greift genau diese Themen auf und analysiert sie. Er fand heraus, dass mehr hinter dem Stehlen und der Delinquenz steckt. Er geht zurück bis zum Säuglingsalter, um zu schauen wo dem Kind oder dem Jugendlichen etwas fehlte und somit eine antisoziale Tendenz entwickelt wurde.

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, hinter die Fassade zu schauen und zu zeigen, dass die Ursachen viel weiter zurück reichen und mehr sind als das, was die Gesellschaft vermittelt bekommt und verbreitet. Dieses Ziel wird erfüllt, indem die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach D. W. Winnicott veranschaulicht und erläutert wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wurzeln der Aggression

3. Ambivalenz

3.1 „Objekt-Mutter“ und die „Umwelt-Mutter“

3.2 Die Fähigkeit zur Besorgnis

3.3 Das Schuldgefühl

3.4 Die Wiedergutmachung

4. Die antisoziale Tendenz

4.1 Erste Anzeichen der antisozialen Tendenz

4.2 Entwicklungstendenzen

4.3 Der ursprüngliche Verlust

4.4. Delinquenz

5. Fallbeispiel

5.1 Informationen zu den Protagonisten

5.2 Die Aggression

5.3 Interpretation vom Fallbeispiel

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach D. W. Winnicott, um die tieferliegenden Ursachen antisozialer Tendenzen und dissozialen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen und dabei insbesondere die Bedeutung einer stabilen Umgebung zu verdeutlichen.

  • Psychoanalytische Grundlagen nach D. W. Winnicott
  • Entstehung und Bedeutung von Aggression, Ambivalenz und Schuldgefühlen
  • Analyse der "antisozialen Tendenz" als Ausdruck von Deprivation und Hilferuf
  • Fallbeispielbasierte Interpretation von dissozialem Verhalten
  • Die Rolle der Umwelt und stabilisierender Faktoren im therapeutischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4.4. Delinquenz

Antisoziales Verhalten zeigt, dass eine Situation bei dem Kind gekommen ist, in der es wieder Hoffnung gab. Als Voraussetzung für diese Hoffnung ist, eine Erinnerung in dem das Objekt überlebt hat oder eine Wiedergutmachung möglich war.

„Das Kind entwickelt neue Hoffnung und begeht antisoziale Taten, weil es hofft, die Gesellschaft zwingen zu können, mit ihm zu dem Punkt zurückzugehen, an dem die Störung eintrat, und diese Tatsache anzuerkennen.

…Wenn dies geschehen ist […], dann kann das Kind wieder Verbindung zu der Zeit vor dem Augenblick der Deprivation aufnehmen und das gute Objekt und die gute schützende Umwelt wiederentdecken, die ihm früher ermöglicht hatten, seine Triebe, auch seine destruktiven, zu erleben“ (Winnicott 1992, S.146)

Diese Hoffnung bezieht sich auf die Gesellschaft, dass sie jenen verlorenen Zustand wiederherstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die psychoanalytische Sichtweise Winnicotts auf dissoziales Verhalten als Ausdruck unbewusster Hoffnung ein und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2. Wurzeln der Aggression: Dieses Kapitel betrachtet Aggression als angeborene Neigung und notwendigen Bestandteil der psychischen Entwicklung zur Differenzierung zwischen Selbst und Nicht-Selbst.

3. Ambivalenz: Hier wird die Mutter-Kind-Beziehung erörtert, insbesondere die Entwicklung der Fähigkeit zur Besorgnis, die Entstehung von Schuldgefühlen und die Bedeutung der Wiedergutmachung.

4. Die antisoziale Tendenz: Dieses Herzstück der Arbeit definiert die antisoziale Tendenz als Hilferuf bei Deprivation und beleuchtet deren Formen, Ursprünge und Entwicklungstendenzen.

5. Fallbeispiel: Basierend auf einem Fall von Udo Rauchfleisch wird die Theorie Winnicotts konkret auf einen zwölfjährigen Jungen angewandt und interpretiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Ursachen und Wirkungen der antisozialen Tendenz zusammen und betont die Notwendigkeit stabiler Umweltbedingungen für die Heilung.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Donald Woods Winnicott, antisoziale Tendenz, Aggression, Ambivalenz, Deprivation, Schuldgefühl, Wiedergutmachung, Delinquenz, Fallbeispiel, Mutter-Kind-Beziehung, Entwicklungstheorie, Sozialpädagogik, therapeutischer Ansatz, Identitätsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen und Hintergründe antisozialer Tendenzen und dissozialen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen auf Basis der psychoanalytischen Entwicklungstheorie von D. W. Winnicott.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Verständnis von Aggression als Entwicklungsschritt, die Bedeutung der Mutter-Kind-Interaktion, das Konzept der Deprivation sowie die therapeutische Behandlung von Kindern mit dissozialen Verhaltensweisen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, hinter die Fassade dissozialen Verhaltens zu blicken und aufzuzeigen, dass dieses Verhalten oft als unbewusster Hilferuf zu verstehen ist, der auf einen frühkindlichen Verlust zurückgeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse der psychoanalytischen Theorien Winnicotts und verknüpft diese durch eine Fallbeispielanalyse (nach Udo Rauchfleisch) mit praktischen sozialpädagogischen Fragestellungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Aggression und Ambivalenz, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der antisozialen Tendenz sowie eine praktische Interpretation eines konkreten Fallbeispiels eines zwölfjährigen Jungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die antisoziale Tendenz, Deprivation, Winnicotts Entwicklungstheorie, Aggression, Schuldgefühl und die Bedeutung eines stabilen Umfelds für die psychische Integration.

Warum wird Manfreds Verhalten in der Therapie als "Hoffnung" interpretiert?

Winnicott sieht hinter der Provokation und dem dissozialen Verhalten des Kindes den unbewussten Wunsch, eine korrigierende Erfahrung zu machen und eine stabile, tragfähige Beziehung zu finden, was als Zeichen verbliebener Hoffnung gedeutet wird.

Welche Rolle spielt die Trennung von der Mutter im Fallbeispiel Manfred?

Die frühe Trennung und der fehlende Raum für eine gesunde Triebauslebung führten bei Manfred zur Deprivation, wodurch sich keine stabile Ganzheit und kein gesundes Ich-Gefühl entwickeln konnten, was schließlich in seinem dissozialen Verhalten mündete.

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Details

Title
Ambivalenz und die antisoziale Tendenz in Bezug auf die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Donald Woods Winnicott
College
University of Kassel
Grade
1,3
Author
Erika Schmalz (Author)
Publication Year
2020
Pages
29
Catalog Number
V916979
ISBN (eBook)
9783346235688
ISBN (Book)
9783346235695
Language
German
Tags
Ambivalenz antisoziale Tendenz Bindungstheorie Mutter-Kind-Beziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erika Schmalz (Author), 2020, Ambivalenz und die antisoziale Tendenz in Bezug auf die psychoanalytische Entwicklungstheorie nach Donald Woods Winnicott, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/916979
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