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Das Kloster Hirsau. Ein Überblick über seine Bauwerke und seine Geschichte

Titel: Das Kloster Hirsau. Ein Überblick über seine Bauwerke und seine Geschichte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Miriam Malcher (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt eine Übersicht über die Geschichte des Benediktinerklosters Hirsau, von der die bedeutende Hirsauer Reform ausging, unter besonderer Berücksichtigung der Bauwerke. Neben dem Kloster Maulbronn stellte Hirsau eines der bedeutendsten Klöster im Mittelalter dar.

Die Entstehungslegende von Sankt Aurelius berichtet, dass in Hirsau einst ein Kirchlein, welches dem heiligen Nazarius geweiht war, gestanden haben soll. Das Errichtungsdatum wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen 765 und 768 angesetzt – was allgemein anerkannt ist. Nazarius wurde als Märtyrer in Lorsch an der Bergstraße verehrt, weshalb frühe Beziehungen dorthin vermutet werden.

Die Reliquien ruhen seit 765 an der Bergstraße, bei 768 handelt es sich um das Todesjahr von König Pippin dem Kurzen, zu dessen Regierungszeit soll die Stiftung durchgeführt worden sein. Die Legende berichtet, dass "eine edle und reiche Wittib, gräflichen Geschlechts von Calw, mit Namen Helizena, die um das Jahr anno 645 ein Kapell zu S. Nazarius genannt…zum Gottesdienst, unten an dem Ottenbronner Berg, ehe das alt Kloster (= erstes Aureliuskloster) aufgangen, gebauet habe." Man geht heute davon aus, dass die Legende die Jahreszahl falsch überliefert hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtlicher Überblick über die Sakralbauten Hirsaus

2.1 vom Nazariuskirchlein zum Aureliuskloster

2.2 St. Bartholomäuskirche

2.3 Abt Wilhelm und der Bau von St. Peter und Paul

2.4 vom 11. Jahrhundert bis heute

3. Blütezeit Hirsaus unter Abt Wilhelm

3.1 Abt Wilhelm - Vita

3.2 Investiturstreit unter Heinrich IV

3.3 Die Hirsauer Reform

3.4 Moderne Hirsauer Reform?

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung des Klosters Hirsau, insbesondere unter der Ära von Abt Wilhelm, und beleuchtet dabei sowohl die architektonische Entwicklung der Sakralbauten als auch die sozialen und religiösen Aspekte der Hirsauer Reform. Die zentrale Forschungsfrage widmet sich der Rekonstruktion der Klostergeschichte unter Berücksichtigung kritischer Sekundärliteratur und des Einflusses der Reformbewegungen im 11. und 12. Jahrhundert.

  • Historische Entwicklung der Sakralbauten (St. Aurelius, St. Peter und Paul, St. Bartholomäuskirche)
  • Die Rolle von Abt Wilhelm als treibende Kraft der Hirsauer Reform
  • Der Investiturstreit und dessen Auswirkungen auf das Kloster
  • Soziale Strukturen und die Einführung der Laienbruderschaft (Bärtlinge)
  • Wissenschaftliche Aufarbeitung und kritische Rezeption der Klostergeschichte

Auszug aus dem Buch

Abt Wilhelm - Vita

Abt Wilhelm wurde 1069 vom Calwer Grafen nach Hirsau berufen. Er wurde als groß und von asketischem Aussehen beschrieben, was allerdings das zeitgemäße Idealbild eines Mönches war. In den Aufzeichnungen des Klosters Reichenbach befindet sich eine kleine Abbildung, von der man allerdings nicht weiß, wie viel sie stilisiert wurde. Er galt als musikalisch und naturwissenschaftlich sehr interessiert, besonders in Astromonie, und insgesamt von schneller Auffassungsgabe. Zeitgenössische Chronisten berichteten, dass er antike Klassiker las und über außergewöhnliche naturwissenschaftliche Kenntnisse und Fertigkeiten verfügte. Er wollte das Kloster zuerst nach gorzischen Traditionen seines Mutterklosters leiten und führte diese Gewohnheiten nach seinen eigenen Angaben in Hirsau ein.

In Regensburg war er mit Streitigkeiten um das Eigenkirchenrecht in Berührung gekommen - dort hatte man durch Fälschungen eines Mönches namens Otloh die Anbindung an das Reich erreicht. Der Libertas-Forderung begegnete Graf Adalbert mit der Zusicherung eines ungestörten Klosterlebens, des sogenannten Hirsauer Formulars. Es wurde von König Heinrich IV. besiegelt. Der Graf versicherte darin, dass das Kloster aus dem laikalen Eigenrecht entlassen wird, die Einsetzung des Abtes und des Vogtes in den Händen des Klosters liegt. Die Echtheit der Urkunde wird heute allerdings kontrovers diskutiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation zur Erforschung der Hirsauer Klostergeschichte und setzt sich kritisch mit der vorliegenden Forschungsliteratur auseinander.

2. Geschichtlicher Überblick über die Sakralbauten Hirsaus: Dieses Kapitel erläutert die bauliche Historie, von den legendenumwobenen Anfängen des Nazariuskirchleins über das Aureliuskloster bis hin zur monumentalen Anlage von St. Peter und Paul und deren späterem Verfall.

3. Blütezeit Hirsaus unter Abt Wilhelm: Die Ausführungen beleuchten die Ära Abt Wilhelms, seine Vita, die Implementierung der Hirsauer Reform, den Kontext des Investiturstreits sowie die klösterliche Disziplin und Spiritualität.

4. Resümee: Die Autorin fasst ihre Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung von Hirsau aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts.

Schlüsselwörter

Hirsau, Abt Wilhelm, Hirsauer Reform, St. Aurelius, St. Peter und Paul, Investiturstreit, Laienbruderschaft, Benediktiner, Klostergeschichte, Schwarzwald, Klostermauer, Baudenkmäler, Romanik, Reformkloster, Spiritualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte des Klosters Hirsau, insbesondere mit seiner architektonischen Entwicklung und der religiösen Bedeutung während der Hirsauer Reform im 11. und 12. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Baugeschichte der verschiedenen Kirchenanlagen, die Vita und das Wirken von Abt Wilhelm sowie die soziokulturellen Auswirkungen der benediktinischen Reformen auf das klösterliche Leben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung Hirsaus von einer kleinen Anlage zu einer bedeutenden Abtei kritisch aufzuarbeiten und die Reformbestrebungen Wilhelms in den historischen Kontext des Investiturstreits einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Analyse bestehender Standardwerke, archäologischer Berichte und zeitgenössischer Chroniken, um eine neutrale und kritische historische Darstellung zu gewährleisten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Bauphasen der Aureliuskirche und von St. Peter und Paul beschrieben sowie die Einführung und Ausbreitung der Hirsauer Reform unter Einbeziehung von Laienbrüdern thematisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören neben Hirsau und Abt Wilhelm auch Begriffe wie Hirsauer Reform, Laienbruderschaft, Investiturstreit und benediktinisches Mönchtum.

Welche Rolle spielte der Investiturstreit für Hirsau?

Der Investiturstreit fungierte als entscheidender politischer Rahmen, in dem Hirsau versuchte, durch die Hirsauer Constitutiones eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber dem laikalen Eigenrecht zu erlangen.

Was unterscheidet die Hirsauer Laienbrüder von den Mönchen?

Laienbrüder (sogenannte Bärtlinge) waren für die physische Arbeit und den materiellen Unterhalt des Klosters verantwortlich, während die Mönche sich den spirituellen und geistigen Aufgaben widmeten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Kloster Hirsau. Ein Überblick über seine Bauwerke und seine Geschichte
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,0
Autor
Miriam Malcher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V903901
ISBN (eBook)
9783346193575
ISBN (Buch)
9783346193582
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hirsau Hirsauer Reformation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Malcher (Autor:in), 2010, Das Kloster Hirsau. Ein Überblick über seine Bauwerke und seine Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/903901
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Leseprobe aus  22  Seiten
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