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Benchmarking. Ein kritische Betrachtung der deutschen Wasserwirtschaft

Titel: Benchmarking. Ein kritische Betrachtung der deutschen Wasserwirtschaft

Seminararbeit , 2006 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein alter chinesischer Sinnspruch vermittelt eindrucksvoll den Grundgedanken des Benchmarking: „Wenn Du den Feind und Dich selbst kennst, musst Du auch hundert Schlachten nicht fürchten. Wenn Du Dich selbst kennst, aber den Feind nicht, wirst Du für jeden Sieg auch eine Niederlage einstecken. Wenn Du weder den Feind kennst noch Dich selbst, wirst Du in jeder Schlacht unterliegen.“
Ein Blick auf die derzeitige Wirtschaftswelt lässt schnell erkennen, dass dieses Sprichwort auch heute noch für Unternehmen von großer Aktualität ist. Besonders in Zeiten einer sich ständig verändernden und immer komplexer werdenden Umwelt stehen Unternehmen unter enormen Anpassungsdruck. Es ist festzustellen, dass nur die Unternehmen dauerhaft am Markt erfolgreich sein werden, welche die nötigen Anpassungsprozesse rechtzeitig erkennen und umsetzen. Benchmarking kann hierbei ein sinnvolles Instrument zur erfolgreichen Durchführung dieser Anpassungsprozesse sein. Benchmarking ist als Suche nach Lösungen zu verstehen, die auf den besten Methoden und Verfahren der Industrie, den best practices, basieren, um auf diese Weise Unternehmen zu Spitzenleistungen zu führen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die theoretischen
Grundlagen des Benchmarking genauer darzustellen und diese anschließend auf deren praktische Relevanz zu prüfen. Bereits an dieser Stelle lässt sich feststellen, dass es sich bei Benchmarking nicht um ein klar vorgegebenes theoretisches Konstrukt handelt. Diese Tatsache ist primär darin begründet, dass die Benchmarking-Idee weder das zu vergleichende Objekt noch das für einen Vergleich heranzuziehende Unternehmen vorgibt. So sind in der Praxis diverse Erscheinungsformen anzutreffen. Um Benchmarking sinnvoll anzuwenden gilt es daher individuell für jedes Benchmarking-Projekt die passende Methodik zu identifizieren. Im Speziellen wird diese Arbeit auf Benchmarking in der deutschen Wasserwirtschaft und die für diese Branche typischen Besonderheiten eingehen. Es soll erläutert werden, welche Vorteile Versorgungsunternehmen in der Wasserwirtschaft aus Benchmarking-Projekten ziehen können und welche Schwierigkeiten sich insbesondere für diese Branche ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen des Benchmarking

2.1 Definitionen und Ziele

2.2 Historische Entwicklung

3 Arten des Benchmarking

3.1 Kriterium Vergleichspartner

3.1.1 Internes Benchmarking

3.1.2 Externes Benchmarking

3.2 Kriterium Vergleichsobjekt

3.2.1 Prozess – Benchmarking

3.2.2 Produkt - Benchmarking

4 Der Benchmarking – Prozess

4.1 Planung

4.2 Analyse

4.3 Leistungstransfer

5 BkV – Benchmarking

5.1 Vorstellung des BkV Benchmarking

5.2 Benchmarking am Beispiel der deutschen Wasserwirtschaft

6 Abschließende Bewertung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Relevanz des Benchmarking-Instruments mit einem speziellen Fokus auf dessen Anwendung und Potenzial zur Modernisierung in der deutschen Wasserwirtschaft.

  • Grundlagen, Definitionen und historische Entwicklung des Benchmarking
  • Klassifizierung verschiedener Benchmarking-Arten und -Partner
  • Strukturierung des theoretischen Benchmarking-Prozesses (Planung, Analyse, Transfer)
  • Analyse des BkV Benchmarking als branchenweite Initiative
  • Kritische Würdigung des Innovationspotenzials und der Herausforderungen in der Wasserwirtschaft

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Internes Benchmarking

Beim internen Benchmarking richtet sich der Blick des Managements nach innen (unternehmensbezogenes Benchmarking). Diese Variante ist besonders für Großunternehmen und Konzerne relevant, die in einzelne Geschäftsbereiche oder Profit – Center unterteilt sind. Die jeweiligen Leistungsprozesse in diesen verschiedenen Bereichen können sinnvoll gegeneinander gebenchmarkt werden, wenn sie sich durch vergleichbare Marktaufgaben auszeichnen. Das interne Benchmarking gehört zu den einfachsten Benchmarking – Arten, da es folgende Vorteile bietet: Die Informationsbeschaffung ist relativ problemlos und nicht zu zeit- bzw. kostenaufwendig, da die Ansprechpartner bereits bekannt sind, Termine schneller zustande kommen und fast überall der direkte Zugriff auf die benötigten Daten sichergestellt ist. Darüber hinaus kann das interne Benchmarking ebenfalls dazu führen, dass Wettbewerb zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen entsteht, der zu einer Leistungssteigerung führt.

Jedoch ist bei diesem Verfahren auch eine Vielzahl von Nachteilen zu beachten. So sind das Verbesserungspotenzial und die damit verbundenen Lerneffekte sehr begrenzt, wenn man lediglich das eigene Unternehmen betrachtet. Besonders der geforderte, branchenübergreifende Vergleich kann nicht geleistet werden, wodurch das Innovationspotenzial des Benchmarking stark gemindert wird. Außerdem erschweren auch Rivalitäten zwischen den zu vergleichenden Bereichen sowie das Eingestehen von Problemen den Benchmarking – Prozess.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Grundgedanken des Benchmarking sowie Darlegung der Zielsetzung und des Gangs der Untersuchung innerhalb der deutschen Wasserwirtschaft.

2 Grundlagen des Benchmarking: Definition des Begriffs, Erläuterung der Intention und Aufarbeitung der historischen Entwicklung vom Vermessungswesen bis zum Einsatz bei Xerox.

3 Arten des Benchmarking: Systematische Typisierung des Benchmarking anhand der Kriterien Vergleichspartner (intern/extern) und Vergleichsobjekt (Prozess/Produkt).

4 Der Benchmarking – Prozess: Darstellung des dreiphasigen Grundmodells bestehend aus Planung, Analyse und Leistungstransfer.

5 BkV – Benchmarking: Vorstellung der branchenspezifischen Initiative des VKU und Diskussion der Anwendung in der Wasserwirtschaft.

6 Abschließende Bewertung und Ausblick: Kritische Reflexion der Eignung von Benchmarking zur Modernisierung der Wasserwirtschaft unter Berücksichtigung von Datenverfügbarkeit und Innovationspotenzial.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Wasserwirtschaft, Prozess-Benchmarking, Unternehmensoptimierung, Wettbewerbsvorteile, BkV-Benchmarking, Best Practices, Leistungsvergleich, Kennzahlen, Modernisierung, Strategisches Management, Branchenvergleich, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement, Datenbeschaffung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Managementinstrument Benchmarking und dessen gezielter Anwendung zur Modernisierung und Effizienzsteigerung in der deutschen Wasserwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen, die verschiedenen Arten des Benchmarking, den typischen Prozessablauf sowie die spezifische Anwendung im Rahmen des BkV-Benchmarking.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den theoretischen Rahmen des Benchmarking darzustellen, auf seine praktische Relevanz zu prüfen und insbesondere die Vorteile sowie Herausforderungen für die Wasserversorgungsunternehmen zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, ergänzt um die kritische Betrachtung von Praxisbeispielen, insbesondere des BkV-Benchmarking.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Entwicklung des Instruments, die Systematik der Benchmarking-Arten, die Darstellung des Prozessmodells sowie die Analyse der Besonderheiten für die Wasserwirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Benchmarking, Wasserwirtschaft, Effizienzsteigerung, Kennzahlen, Prozessoptimierung und Wettbewerbsvorteile.

Wie unterscheidet sich internes von externem Benchmarking?

Internes Benchmarking vergleicht Einheiten innerhalb desselben Unternehmens, was den Datenzugriff erleichtert, aber das Innovationspotenzial begrenzt. Externes Benchmarking vergleicht die eigene Leistung mit anderen Organisationen, was höhere Lernpotenziale bietet, aber aufwendiger in der Datenbeschaffung ist.

Welche Rolle spielt die IWA in diesem Kontext?

Die International Water Association (IWA) hat einen ganzheitlichen Ansatz für ein Kennzahlensystem in der Wasserversorgung entwickelt, der als anerkannter Standard international und auch im BkV-Benchmarking genutzt wird.

Warum wird das Innovationspotenzial in der Wasserwirtschaft kritisch gesehen?

Da Benchmarking in der Wasserwirtschaft aufgrund der Spezialisierung der Branche primär innerhalb der eigenen Branche stattfindet, besteht die Gefahr, dass der Fokus zu sehr auf dem internen Branchenvergleich liegt und branchenübergreifende, innovative Impulse vernachlässigt werden.

Wie begegnet das BkV-Benchmarking der Problematik der Datenbeschaffung?

Durch die organisierte Initiative des VKU, an der über 200 Unternehmen teilnehmen, steht eine breite Datenbasis zur Verfügung, wobei der Datenschutz durch Anonymisierung und ausschließliche Bereitstellung für die Teilnehmer gewahrt bleibt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benchmarking. Ein kritische Betrachtung der deutschen Wasserwirtschaft
Hochschule
European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
20
Katalognummer
V90174
ISBN (eBook)
9783638044530
ISBN (Buch)
9783640204533
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Benchmarking Wasserwirtschaft Versorgungsunternehmen Utilities
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2006, Benchmarking. Ein kritische Betrachtung der deutschen Wasserwirtschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/90174
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