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Der "Erfurter Schatz". Die jüdischen Familienfundstücke aus dem Mittelalter

Herkunft, Historie und Besitzer im Überblick

Titel: Der "Erfurter Schatz".  Die jüdischen Familienfundstücke aus dem Mittelalter

Hausarbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Erfurter Schatz, dessen Herkunft und den gesellschaftlich-politischen Umständen der Juden im Mittelalter.

Wer ist der Besitzer dieses spektakulären mittelalterlichen Fundes und aus welchem Grund, ist ausgerechnet in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt, noch eine so einmalige Sammlung aus dem 14. Jahrhundert auffindbar? Welche Zusammenhänge gibt es, zwischen den einzelnen Artefakten des Fundes und was können uns diese, über die jüdische Kultur und Tradition zu jener Zeit sagen? Sind die Relikte des "Erfurter Schatzes" tatsächlich im alltäglichen Gebrauch der Familie von Wiehe gewesen? Oder repräsentieren sie den regen Warenhandel des jüdischen Bankiers?

Neben dem Herzstück des Fundes, dem jüdischen Hochzeitsring, beinhaltet der Schatz eine große Anzahl an Schmuckstücken wie Ringe, Broschen und Gürtelschnallen. Ähnlich kostbar verarbeitete Goldschmiedewerke, findet man zu dieser Zeit des Mittelalters, für gewöhnlich nur in Adelkreisen. Wie also kommen die edelsteinbesetzten Broschen nun nach Erfurt und ausgerechnet zu dieser jüdischen Familie? Und welche Symbolik, steckt hinter dem fortwährend aufgegriffenen Lilien-Motiv, sowohl auf Teilen der Gürtel, als auch auf den Silbermünzen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der französisch konnotierten Heraldik und dem "Erfurter Schatz"?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Erfurter Schatz

2.1 Historie und Fundgeschichte

2.2 Die Rolle der Juden im Mittelalter

3. Händlerware oder Familienschatz - eine Spurensuche an Hand ausgewählter Artefakte

3.1. Der Erfurter Schatz im Übrblick

3.2. Ehemaliger Adelsbesitz oder Familiengut? – die Broschen des „Erfurter Schatzes“

3.3. Von Hochzeitsring bis Doppelkopf - der jüdisch konnotierte Schmuck des „Erfurter Schatzes“

3.4. Die französische Lilie - ein Blick auf die Herkunft von Gürtel und Münzsammlung

3.5. Auf den Spuren der "Alltagskunst"

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Ursprung und die Bedeutung des sogenannten „Erfurter Schatzes“, eines bedeutenden mittelalterlichen Gold- und Silberfundes. Das zentrale Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob es sich bei dem Schatz um den privaten Besitz einer wohlhabenden jüdischen Familie handelt oder ob die Artefakte als Handelsware eines Bankiers zu interpretieren sind.

  • Historischer Kontext der jüdischen Gemeinde in Erfurt im 14. Jahrhundert
  • Analyse der Fundstücke (Schmuck, Hochzeitsring, Münzen) auf ihre religiöse und kulturelle Bedeutung
  • Untersuchung der Verbindung zwischen jüdischen Traditionen und zeitgenössischen Modetrends
  • Interpretation von Gebrauchsspuren als Indiz für den privaten vs. gewerblichen Charakter des Schatzes

Auszug aus dem Buch

3.2. Ehemaliger Adelsbesitz oder Familiengut? – die Broschen des „Erfurter Schatzes“

Bei eingehender Betrachtung der Vielfalt der Schmuckstücke des „Erfurter Schatzes“, stechen einen die opulenten Broschen sofort ins Auge (Abbildung 2). Zwei der Broschen sind mit farbigen Steinen und Perlen besetzt, sowie mit vier filigran geformten Löwen. Die Steine sind in eine Kastenfassung eingelassen und im Cabochonschliff gearbeitet. Sie wurden Ihrer natürlichen Form belassen und nur oberflächlich geglättet und geschliffen.

Ihre vierpassförmige Grundform ist eine beliebte Variation von Broschen des 13. Jahrhunderts, welche vor der Brust getragen worden sind (vgl.: Stadtverwaltung Landeshauptstadt Erfurt: Erfurter Schatz. Jena. 2009). Das diese Form von Schmuckstücken, im 13. Und 14. Jahrhundert nicht mehr nur dem „Zusammenhalten“ des Gewands dienten, sondern eine rein dekorative Bedeutung innehatten, zeigen zahlreiche zeitgenössische Abbildungen. So ist das wohl bekannteste Abbild einer ähnlichen Brosche wie der des „Erfurter Schatzes“, bei den Naumburger Stifterfiguren zu finden. So tragen der Markgraf Ekkehard und auch seine Frau Uta, ähnliche Broschen Variationen an Ihrem Gewand.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Entdeckung des spektakulären mittelalterlichen Fundes in Erfurt ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dessen ursprünglichem Besitzer.

2 Der Erfurter Schatz: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Verbergung des Schatzes während der Judenpogrome von 1349 sowie die schwierige sozioökonomische Rolle der jüdischen Bevölkerung im mittelalterlichen Erfurt.

3. Händlerware oder Familienschatz - eine Spurensuche an Hand ausgewählter Artefakte: Hier werden die einzelnen Objekte, von Broschen über den Hochzeitsring bis hin zu Münzen, einer detaillierten Analyse unterzogen, um Rückschlüsse auf den Gebrauch und die soziale Stellung der Besitzer zu ziehen.

4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung des Fundes, wobei die Schwierigkeit betont wird, den Schatz abschließend entweder als reines Privatvermögen oder als Geschäftsvermögen zu deklarieren.

Schlüsselwörter

Erfurter Schatz, Mittelalter, jüdische Geschichte, Kalman von Wiehe, Archäologie, Goldschmiedekunst, Judenverfolgung, Hochzeitsring, Alltagskunst, Silbermünzen, Sachkultur, Handel, Familiengut, Erfurt, 14. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem mittelalterlichen „Erfurter Schatz“, seiner Herkunft und der Frage nach den ursprünglichen Eigentümern vor dem Hintergrund der jüdischen Verfolgung im 14. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die jüdische Siedlungsgeschichte, die ökonomische Rolle jüdischer Familien, die Symbolik gotischer Goldschmiedearbeiten und die Interpretation archäologischer Fundstücke.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, ob der Schatz ein Abbild des privaten, gehobenen jüdischen Lebens ist oder ob er als Handelsware eines Bankiers zu klassifizieren ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine archäologisch-historische Spurensuche betrieben, die Artefakte mit zeitgenössischen Quellen, kunsthistorischen Vergleichsobjekten und fachwissenschaftlicher Literatur abgleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Gruppen von Fundstücken, darunter Broschen, den Hochzeitsring, Münzen und Alltagsobjekte wie Silbergefäße, um ihre historische Funktion zu deuten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Erfurter Schatz, Judentum, Mittelalter, Goldschmiedekunst, Handelsmetropole Erfurt und die Abgrenzung von Privat- und Geschäftsvermögen.

Welche Rolle spielt Kalman von Wiehe in der Arbeit?

Kalman von Wiehe wird als ein möglicher historischer Besitzer des Schatzes identifiziert, da das Grundstück seines ehemaligen Anwesens den Fundort darstellt.

Warum ist der "jüdische Hochzeitsring" als Objekt so bedeutsam?

Der Ring gilt als Herzstück des Fundes, ist weltweit nur in wenigen Exemplaren erhalten und dient als Beweis für die jüdische Konnotation des Schatzes sowie für die Beauftragung christlicher Goldschmiede.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der "Erfurter Schatz". Die jüdischen Familienfundstücke aus dem Mittelalter
Untertitel
Herkunft, Historie und Besitzer im Überblick
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V901588
ISBN (eBook)
9783346224460
ISBN (Buch)
9783346224477
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfurter schatz familienfundstücke mittelalter herkunft historie besitzer überblick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Der "Erfurter Schatz". Die jüdischen Familienfundstücke aus dem Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/901588
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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