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Untersuchungen zu Nominalstil und Verbalstil bei Zeitungs- und wissenschaftlichen Texten

Title: Untersuchungen zu Nominalstil und Verbalstil bei Zeitungs- und wissenschaftlichen Texten

Term Paper , 2019 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Konrad Altmann (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich die Verwendung vom Nominalstil im Vergleich zum Verbalstil innerhalb von verschiedenen Textsorten mit Methoden der quantitativen Linguistik erforschen. Die beiden von mir gewählten Textsorten sind dabei zum einen Zeitungstexte und zum anderen wissenschaftliche Texte. Bei letzteren handelt es sich um fünf Texte (komplette Texte) beziehungsweise Textausschnitte (Ausschnitte aus kompletten Texten), auf die ich innerhalb meiner universitären Laufbahn gestoßen bin. Die Zeitungstexte stammen aus einer regionalen Tageszeitung, dem Meininger Tageblatt, bei welcher ich ab und an als freier Mitarbeiter selbst Artikel verfasse. Auch hier werde ich fünf Texte auswählen. Den Anstoß, dieses Thema zu behandeln, gab mir eine Forschungsidee von Strauss et al. im Buch "Problems in Quantitative Linguistics 1". Darin werden viele Themenvorschläge für die wissenschaftliche Arbeit innerhalb der quantitativen Linguistik geboten.

Meine Hypothese lautet, dass der Nominalstil häufiger als der Verbalstil bei wissenschaftlichen Texten vorkommt und dass es sich bei Tageszeitungstexten genau andersherum verhält. Ob dem tatsächlich so ist, soll sich durch diese Hausarbeit zeigen. Hierzu gehe ich wie folgt vor: Zunächst definiere ich für meine Untersuchung wichtige linguistische Begriffe, beispielsweise Nomen. Daraufhin werde ich die Rohdaten vorstellen: Welche wissenschaftlichen und welche Tageszeitungstexte verwende ich genau? Im Anschluss führe ich mit digitalen Methoden am PC und der Anwendung einer mathematischen Formel die Untersuchung durch; die Arbeitsschritte sollen in der Hausarbeit detailliert beschrieben werden. Wenn die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, interpretiere ich diese noch auf einer linguistischen Ebene.

Zugehörig zu dieser Hausarbeit ist eine ZIP-Datei. Diese enthält eine in vier Ordner aufgeteilte Sammlung von Daten, die ich in verschiedenen Arbeitsschritten verwendet habe. Die Titel der vier Ordner beschreiben deren Inhalt und erklären sich durch die beschriebenen Untersuchungsschritte in dieser Hausarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition linguistischer Begriffe

3. Untersuchung

3.1 Rohdaten

3.2 Statistische Untersuchung

3.2.1 Anwendung von WebLicht

3.2.2 Anwendung von Excel

3.2.3 Anwendung der Formel und statistische Interpretation

4. Linguistische Interpretation

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht mittels quantitativer linguistischer Methoden, ob sich Nominalstil bevorzugt in wissenschaftlichen Texten und Verbalstil verstärkt in journalistischen Tageszeitungstexten nachweisen lässt, um die Hypothese einer domänenspezifischen Stiltypik zu prüfen.

  • Vergleich von Nominal- und Verbalstil in zwei unterschiedlichen Textsorten
  • Anwendung quantitativer linguistischer Analyseverfahren
  • Einsatz der Software WebLicht zur morphosyntaktischen Annotation
  • Statistische Auswertung mittels mathematischer Formeln zur Stilbestimmung
  • Kritische Überprüfung der Hypothese anhand empirischer Daten

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Anwendung von WebLicht

Zur Teildurchführung der Untersuchung habe ich die online zur Verfügung stehende Software WebLicht genutzt. Auf der Webseite betätigte ich zunächst die Schaltfläche Start Weblicht, danach konnte ich mich über die Friedrich-Schiller-Universität Jena einloggen. Der nächste Schritt war, auf Start zu klicken (später für den nächsten Text(ausschnitt) war dann zusätzlich auch das Klicken auf New Chain statt Start möglich). Im Anschluss konnte ich den jeweiligen Text(ausschnitt) in ein dafür vorgesehenes Textfeld, in dem vorher „Enter your text here.“ stand, hineinkopieren. Hierbei habe ich nur beim Lohmeier-Textausschnitt eine Änderung vorgenommen, weil beim Kopieren von der Word-Datei zu WebLicht anscheinend ein technischer Fehler geschehen ist: So wurde bei WebLicht aus dem Wort gegenläufigen die „Version“ gegenläu¬¬¬figen, welche natürlich von mir korrigiert wurde.

Der Document Type und die Language mussten gewählt werden; im Falle meiner Untersuchung fiel die Wahl bei ersterem auf Plain Text und bei letzterem auf German. Nach einem Klick auf OK fragt WebLicht, ob man den Easy Mode oder den Advanced Mode nutzen möchte. In letzterem Modus für „Fortgeschrittene“ wählt man selber aus, welche Tools man für seinen Text verwendet. Per Doppelklick kann man die Tools hinzufügen und diese dann über die Schaltfläche Run Tools ausführen lassen; letzteres geschieht nacheinander in der vom Nutzer eingegebenen Reihenfolge. Nach der Wartezeit kann man sich Ergebnisdaten über die kleinen Icons für Visualize Result ausgeben lassen. Hier habe ich nun ausprobiert, ob ich eine dem Easy Mode überlegene Möglichkeit des Part-of-Speech-Taggings erstellen kann, aber es ist mir nicht gelungen. Ich habe dabei auf Anraten meiner Dozentin Frau Dr. Steiner stets als erstes Tool SfS: To TCF Converter gewählt. Meine Wahl fiel aber auf den Easy Mode; ich fand keine Möglichkeit, wie mir der Advanced Mode für meine Zwecke bessere Daten liefern konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Verwendung von Nominal- und Verbalstil sowie Erläuterung der Hypothese und der gewählten Textgrundlage.

2. Definition linguistischer Begriffe: Theoretische Herleitung der Begriffe Nomen, Substantiv, Nominalstil und Verbalstil unter Rückgriff auf fachsprachliche Lexika.

3. Untersuchung: Detaillierte Beschreibung der Datenauswahl, der technischen Durchführung der Annotation sowie der statistischen Berechnung und Interpretation der Stilwerte.

4. Linguistische Interpretation: Analyse der Untersuchungsergebnisse, die die Ausgangshypothese widerlegen und eine gleichmäßige Stilverteilung über beide Textsorten hinweg aufzeigen.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze zur Verfeinerung der Nominalitätsbestimmung.

Schlüsselwörter

Nominalstil, Verbalstil, quantitative Linguistik, WebLicht, Part-of-Speech-Tagging, wissenschaftliche Texte, Zeitungstexte, Korpuslinguistik, Sprachstatistik, Substantiv, Konkreta, Abstrakta, grammatische Kategorien, Textsortenanalyse, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht empirisch, ob der Nominalstil in wissenschaftlichen Texten häufiger auftritt als in journalistischen Texten der Tageszeitung und ob sich dort ein Verbalstil nachweisen lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung linguistischer Begriffe, die Anwendung digitaler Analysewerkzeuge auf Textkorpora und die statistische Auswertung morphosyntaktischer Merkmale.

Welches primäre Ziel verfolgt der Verfasser?

Das Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, dass wissenschaftliche Texte nominaler und Zeitungstexte eher verbal geprägt sind, mithilfe von Methoden der quantitativen Linguistik.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus computergestütztem Part-of-Speech-Tagging via WebLicht und einer anschließenden mathematischen Formelauswertung zur statistischen Interpretation der Stilistik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition relevanter Begriffe, der Auswahl und Aufbereitung der Rohdaten sowie der detaillierten Beschreibung des technischen und statistischen Auswertungsprozesses.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Nominalstil, Verbalstil, quantitative Linguistik und WebLicht charakterisiert.

Warum wurden für wissenschaftliche Texte nur Textausschnitte gewählt?

Die Wahl der Ausschnitte erfolgte aufgrund der Tokenanzahl-Begrenzung und um den Arbeitsaufwand bei der korpuslinguistischen Auswertung verhältnismäßig zu gestalten.

Welche Rolle spielt die Software WebLicht im Forschungsprozess?

WebLicht dient als zentrales Werkzeug zur automatisierten Annotation der Wortarten (Part-of-Speech-Tagging), die für die Zählung von Nomen und Verben unerlässlich sind.

Welches Ergebnis liefert die Untersuchung hinsichtlich der Hypothese?

Die Hypothese konnte nicht bestätigt werden; die Ergebnisse zeigen, dass beide Textsorten eine vergleichbare Tendenz zum Nominalstil aufweisen.

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Details

Title
Untersuchungen zu Nominalstil und Verbalstil bei Zeitungs- und wissenschaftlichen Texten
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft)
Course
Quantitative Linguistik
Grade
2,0
Author
Konrad Altmann (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V900971
ISBN (eBook)
9783346200150
ISBN (Book)
9783346200167
Language
German
Tags
Zeitungstext Nominalstil Verbalstil Excel Microsoft wissenschaftlich Text WebLicht statistisch Statistik Interpretation statistische Interpretation linguistische Interpretation Rohdaten Untersuchung Tagger Token Tokenizer Tagset Stuttgart-Tübingen-TagSet Verb Nomen NN NE VVFIN VMINF VMPP VVIMP Worksheet =ZÄHLENWENN Nominalität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Konrad Altmann (Author), 2019, Untersuchungen zu Nominalstil und Verbalstil bei Zeitungs- und wissenschaftlichen Texten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/900971
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