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Wirtschaftliche Folgen der Piraterie im Römischen Reich

Ein kurzer Überblick

Title: Wirtschaftliche Folgen der Piraterie im Römischen Reich

Pre-University Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,67

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage nach der Bedeutung der Piraterie für die Wirtschaft des Römischen Reiches. In der Antike, nach den Siegen über mächtige Seemächte wie Karthago und das Seleukidenreich, entstand im Mittelmeer ein gefährliches Machtvakuum. Diese Machtlücke wurde von den kilikischen Seeräubern genutzt, die aus Kilikien stammten und sich im Laufe der Zeit mit Verbündeten der römischen Feinde wie Sertorius, Spartacus und Mithridates zusammentaten. Die Aktivitäten dieser Seeräuber hatten erhebliche Auswirkungen auf die römische Wirtschaft und Politik.

Trotz wiederholter Bemühungen seitens des Römischen Reiches, die Piraterie zu bekämpfen und zu beseitigen, scheiterten diese Versuche wiederholt. Ein bezeichnendes Beispiel dafür ist der Prätor Markus Antonius, der im Jahr 74 v. Chr. auf Anordnung des römischen Senates eine große Flotte befehligte, um die Piraten zu besiegen, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg.

Erst im Jahr 67 v. Chr. gelang es General Gnaeus Pompeius Magnus mithilfe einer gewaltigen Streitmacht, die er durch die "Lex Gabinia" erhielt, die kilikischen Seeräuber innerhalb von nur drei Monaten zu besiegen und die Sicherheit der Seewege wiederherzustellen.

Das Interesse an diesem Thema ergibt sich aus der Faszination dafür, wie das Römische Reich, während es seine Macht über das italienische Festland hinaus ausweitete, eine umfangreiche und effektive Wirtschaft aufrechterhalten konnte. Nach intensiver Recherche wurde deutlich, dass die Piraterie zu dieser Zeit eine bedeutende Rolle spielte und somit beide Komponenten, die römische Wirtschaft und die Piraterie, in dieser Arbeit näher beleuchtet werden sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Die Piraten

2.1.1 Die Entwicklung der Piraterie von Beginn ihrer Zeit bis 67 v. Chr.

2.1.2 Die kilikischen Seeräuber zur Zeit der Römer

2.2 Die Römer

2.2.1 Der Aufbau des römischen Wirtschaftssystems

2.2.2 Die römische Getreideversorgung und ihre Bedeutung um 70 v. Chr.

3. Beantwortung der zu thematisierenden Ausgangsfrage

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wechselseitige Beziehung zwischen der Piraterie im Mittelmeerraum und der wirtschaftlichen Stabilität des Römischen Reiches, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Handelsrouten und die Sklavenversorgung analysiert werden.

  • Ursprung und Entwicklung der Piraterie im Mittelmeer
  • Bedeutung der Sklavenwirtschaft für das römische System
  • Die Rolle der Getreideversorgung und die Folgen von Versorgungsengpässen
  • Politische Maßnahmen und militärische Strategien zur Bekämpfung der Piraten (Lex Gabinia)

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Die kilikischen Seeräuber zur Zeit der Römer

Die zur Zeit der Römer bedrohlichsten Piraten auf dem Mittelmeer kamen aus Kilikien, weshalb man zu dieser Zeit von kilikieschen Seeräubern, statt von Piraten spricht. Dies geht auf das 2. Jahrhundert v. Chr. zurück, als sich in Kleinasien und Kilikien Piratenhochburgen entwickelten.

Ein Grund dafür, dass sich im Mittelmeer vor allem die kilikieschen Seeräuber durchsetzten bestand darin, dass die Römer 146 v. Chr. Karthago und 64 v. Chr. das Seleukidenreich zu Grunde streckten, beziehungsweise schwächten, weshalb in der Region Kleinasien ein Machtvakuum entstand, welches von den Kilikiern ausgenutzt wurde. Des Weiteren kümmerten sich die Römer nicht darum das Mittelmeer und dessen Handelsrouten zu sichern, weshalb dort die Kilikier ungestört plündern konnten.

Zu ihrem Vorteil erhielten sie Unterstützung von Mithriadates, Pontos König von circa 120 v. Chr. bis zu seinem Todt im Jahre 63 v. Chr., welcher einer der größten Feinde Roms zu dieser Zeit war.

Da im Mittelmeer niemand die Handelswege sicherte aber viel Handel betrieben wurde, plünderten die kiliekischen Seeräuber Handelsschiffe beladen mit Stoffen, Statuen aus Marmor, Duftstoffen, Silber, Gold und Sklaven.

Der Hauptumschlagplatz des Sklavenhandels lag auf Delos, einer griechischen Insel, welche 167 v. Chr. vom römischen Reich privilegiert wurde. Diesen Handelsplatz privilegierten die Römer, da sie dadurch ihren großen Bedarf an Sklaven decken konnten und somit genügend Arbeitskräfte bekamen um ihre Wirtschaft zu stärken.

Hierbei schreckten weder kilikiesche Seeräuber noch Römer davor ab miteinander zu Handeln, da dies für beide Parteien ein sehr lukratives Geschäft war. Täglich wurden einige tausende Sklaven gehandelt und untereinander verkauft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Bedeutung der Piraterie für die römische Wirtschaft und beschreibt den historischen Kontext des Machtvakuums im Mittelmeer nach dem Fall Karthagos.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert zunächst die Entstehung der Piraterie und die Rolle der kilikischen Seeräuber sowie den Aufbau der römischen Wirtschaft inklusive der Sklaven- und Getreideversorgung.

3. Beantwortung der zu thematisierenden Ausgangsfrage: Dieses Kapitel fasst die ökonomischen Vor- und Nachteile der Piraterie zusammen und bewertet deren Einfluss auf die römische Krisensituation sowie die langfristigen Auswirkungen der militärischen "Säuberung" durch Pompeius.

Schlüsselwörter

Piraterie, Römisches Reich, Mittelmeer, Wirtschaft, Sklavenhandel, Getreideversorgung, Kilikien, Gnaeus Pompeius Magnus, Lex Gabinia, Handelsrouten, Mithridates, Machtvakuum, Agrarwirtschaft, Rom, Wirtschaftskrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Piraterie im Mittelmeerraum auf die wirtschaftlichen Strukturen und die Stabilität des Römischen Reiches hatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Piraterie, die römische Sklaven- und Getreideversorgung sowie die militärischen Gegenmaßnahmen Roms.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die ambivalenten Auswirkungen der Piraterie auf Rom zu identifizieren – von der Nutzung als Sklavenlieferanten bis hin zur Bedrohung durch die spätere Wirtschaftskrise.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur und antiken Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Piratenstrukturen, insbesondere der kilikischen Seeräuber, und die Analyse der römischen Agrar- und Versorgungswirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Piraterie, Sklavenhandel, Lex Gabinia, Pompeius und wirtschaftliche Instabilität.

Warum war der Sklavenhandel auf Delos für Rom so bedeutend?

Delos war ein zentraler Handelsplatz, der es Rom ermöglichte, den hohen Bedarf an Arbeitskräften für die effiziente Bewirtschaftung großer Güter zu decken.

Welche Rolle spielte Pompeius bei der Beseitigung der Piratenplage?

Pompeius erhielt durch die Lex Gabinia weitreichende Befugnisse und Mittel, um das Mittelmeer innerhalb von drei Monaten durch eine systematische militärische Operation zu säubern.

Warum wurden die Piraten nach ihrer Niederlage meist angesiedelt statt getötet?

Die Ansiedlung in der schwachen Region Kilikien sollte diese Gebiete durch Agrarwirtschaft wirtschaftlich beleben und die ehemaligen Piraten produktiv in das römische System integrieren.

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Details

Title
Wirtschaftliche Folgen der Piraterie im Römischen Reich
Subtitle
Ein kurzer Überblick
Grade
1,67
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V900953
ISBN (eBook)
9783346216922
Language
German
Tags
kilikiesche Seeräuber Römisches Reich Piraterie römische Wirtschaft Piraterie im Mittelmeer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Wirtschaftliche Folgen der Piraterie im Römischen Reich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/900953
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