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Festlegung der Hospitationsaufgabe - Medieneinsatz im Geographieunterricht

Titel: Festlegung der Hospitationsaufgabe - Medieneinsatz im Geographieunterricht

Seminararbeit , 2008 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ann-Christin Fingerhut (Autor:in)

Didaktik - Geowissenschaften

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Praktikumsschule für die Schulpraktischen Studien im Fach Geographie habe ich mir bewusst das Geschwister Scholl Gymnasium in Velbert ausgesucht. Vor einigen Jahren hab ich an diesem Gymnasium selber mein Abitur gemacht. Nach reiflicher Überlegung, ob diese Schulwahl wohl die richtige sei, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sehr interessant sein kann, die gleiche Schule aus zwei Blickwinkeln betrachten zu können. Damals, als ich selber die Schule besuchte, hab ich alles nur aus der Sicht der Schülerrolle wahrgenommen. Ich bin gespannt, welche Eindrücke ich nun aus der Sicht der Lehrerrolle gewinnen kann. Dem Einwand, dass nicht genügend Abstand zwischen mir und den Lehrkörpern bestehen würde kann entgegengehalten werden, dass der zeitliche Abstand zwischen dem Erwerb des Abiturs und dem jetzigen Praktikum an dieser Schule sehr groß ist. So groß, dass mittlerweile viele der Lehrer und Lehrerinnen die mich unterrichteten in Rente gegangen sind und nur noch wenige, speziell die Erdkundelehrer an dieser Schule unterrichten. Interessant stelle ich es mir allerdings auch vor, speziell Lehrer und Lehrerinnen, die ich selber im Unterricht hatte, heute aus einer anderen Perspektive beobachten zu können. Empfinde ich die gleichen Lehrkörper heute immer noch als fachlich kompetent und durchsetzungsfähig, oder hat sich meine Meinung über einige von ihnen durch mein Studium geändert? Obwohl ich voller Spannung und Neugier in das Praktikum gehe, ist mir doch auch etwas mulmig zu Mute. Aufgrund meines relativ jugendlichen Aussehens habe ich große Bedenken, dass gerade zwischen den Schülerinnen und Schülern eines Abiturjahrgangs und mir der optische Altersunterschied zu gering ist. Ich würde erleichtert aus dem Praktikum herausgehen, wenn ich feststellen würde, dass Akzeptanz und Respekt von Seiten der Schülerinnen und Schüler vorhanden sind.
Innerhalb dieses Fachpraktikums werde ich auch meine allererste Unterrichtsstunde im Fach Geographie selber halten, da ich dazu im erziehungswissenschaftlichen Orientierungspraktikum keine Möglichkeiten hatte. Meine größte Angst ist es, zu merken, dass ich völlig überfordert bin, die Schüler mir keinen Respekt entgegenbringen und ich mich einfach Hilflos und inkompetent fühle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Erwartungen an das Praktikum

2. Festlegung der Hospitationsaufgabe

3. Verfahren der Unterrichtsbeobachtung

4. Definition und Klassifikation von Medien

5. Ziele und Funktionen des Einsatzes von Medien im Lernprozess

6. Unterschiedliche Medienarten und deren Vor- und Nachteile

6.1 Bilder

6.2 Karikaturen

6.3 Filme

6.4 Karten

6.5 Das Schulbuch

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Rolle und Wirksamkeit des Medieneinsatzes im Geographieunterricht systematisch zu untersuchen, um Erkenntnisse für die eigene zukünftige Unterrichtspraxis zu gewinnen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Medien in welchen Unterrichtsphasen und Sozialformen zur Optimierung des Lehr-Lernprozesses optimal eingesetzt werden können.

  • Systematische Analyse von Medien im Geographieunterricht
  • Klassifikation von Unterrichtsmedien nach fachdidaktischen Kriterien
  • Untersuchung von Zielsetzungen und Funktionen des Medieneinsatzes
  • Vergleich verschiedener Medienarten (Bilder, Filme, Karten, etc.)
  • Reflexion über die Anwendung und Wirkung im realen Schulalltag

Auszug aus dem Buch

5. Ziele und Funktionen des Einsatzes von Medien im Lernprozess

Lernen ohne den Einsatz von Medien ist im schulischen Lernprozess nicht denkbar, weshalb den Medien im Unterricht auch eine bedeutende Funktion zukommt. Aufgrund ihrer Vielgestaltigkeit können Medien in der Schule eine fünffache Zielfunktion ausüben, die den psychischen Lernbereichen zuzuordnen sind (Rinschede 2007). 1. Zielfunktion: Medien haben die Funktion, Informationen zu vermitteln, wodurch die Schülerinnen und Schüler Sachkompetenz erwerben (kognitives Lernziel). 2. Zielfunktion: Durch den Einsatz von Medien werden Schülerinnen und Schülern zur Methodenkompetenz erzogen. Ihnen werden methodische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt (instrumentales Lernziel). 3. Zielfunktion: Medien fördern Kommunikations- und Interaktionsprozesse, welche eine Bedingung für den Erweb von fachlicher und politischer Mündigkeit darstellen, und setzen diese in Gang. Dieser Erweb von Sozialkompetenz kann unter die sozialen Lernziele subsumiert werden. 4. Zielfunktion: Medien mit denen Schüler sich identifizieren können, tragen dazu bei Einstellungen und Haltungen zu fördern. Die Befähigung zur Moralkompetenz ist dem affektiven Lernzielbereich zuzuordnen. 5. Zielfunktion: Über den instrumentalen Lernzielbereich hinaus greift der aktionale Lernzielbereich. Kinder gewinnen Handlungskompetenz dadurch, dass offenen Medien die Fähigkeit zugesprochen wird, Handlungsabläufe in Gang zu setzen.

Mit unterschiedlicher Gewichtung können Medien im Normalfall alle fünf Zielebenen vereinen. Jedoch wird das Hauptgewicht im Unterricht jeweils nur auf einer Ebene liegen, was davon abhängt, in welcher Unterrichtsphase welches Medium Einsatz findet: „So werden eine Karikatur in der Einstiegsphase verstärkt die affektive Zielebene, ein Foto zu Beginn in der Erarbeitungsphase die kognitive Ebene, und eine thematische Karte oder ein Falschfarben-Luftbild die instrumentale Ebene, erlebnisbetonte und personenbezogene Texte auf Informationsblättern die soziale Ebene und Plakate oder Zeitungsartikel, von den Schülern selbst entworfen, die „aktionale“ Ebene ansprechen“. (Rinschede 2007)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erwartungen an das Praktikum: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Motivation und Erwartungen an das Fachpraktikum am Geschwister Scholl Gymnasium in Velbert, insbesondere im Hinblick auf den Perspektivwechsel von der Schüler- zur Lehrerrolle.

2. Festlegung der Hospitationsaufgabe: Es wird begründet, warum der Medieneinsatz als Schwerpunkt für die Unterrichtsbeobachtung gewählt wurde, um die Wirksamkeit didaktischer Entscheidungen für den eigenen Unterricht zu prüfen.

3. Verfahren der Unterrichtsbeobachtung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise der nicht-teilnehmenden, teilstrukturierten Beobachtung und die geplante Datenerhebung zur Mediennutzung.

4. Definition und Klassifikation von Medien: Hier wird der Medienbegriff theoretisch gefasst und eine formale Klassifikation nach Komplexität und Technisierungsgrad vorgestellt, um eine systematische Ordnung der Medien zu gewährleisten.

5. Ziele und Funktionen des Einsatzes von Medien im Lernprozess: Das Kapitel beschreibt fünf zentrale Zielfunktionen von Medien, die verschiedenen psychischen Lernbereichen zugeordnet werden und die Wahl des Mediums je nach Unterrichtsphase leiten.

6. Unterschiedliche Medienarten und deren Vor- und Nachteile: Detaillierte Analyse spezifischer Medien wie Bilder, Karikaturen, Filme, Karten und das Schulbuch hinsichtlich ihrer didaktischen Stärken und Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Geographieunterricht, Medieneinsatz, Unterrichtsbeobachtung, Didaktik, Lernprozess, Medienklassifikation, Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Handlungskompetenz, Schulpraktikum, Unterrichtsmedien, Fachdidaktik, Lehr-Lernprozess, Medienverbund.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und dem gezielten Einsatz von Medien im Geographieunterricht im Rahmen einer schulpraktischen Ausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die didaktische Einordnung von Medien, deren Klassifikation, ihre spezifischen Lernfunktionen sowie die Vor- und Nachteile gängiger Medienarten wie Karten, Filme und Bilder.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch gezielte Hospitationen herauszufinden, welche Medien in welchen Unterrichtsphasen und bei welchen Sozialformen den Lernerfolg optimal unterstützen, um diese Erkenntnisse für den eigenen Unterricht zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt das Verfahren der direkten, überwiegend nicht-teilnehmenden und teilstrukturierten Unterrichtsbeobachtung, gestützt auf ein vorab festgelegtes Strukturschema.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und Systematik von Medien sowie die detaillierte Betrachtung einzelner Medienarten inklusive deren spezifischer Vor- und Nachteile für den Geographieunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Geographiedidaktik, Medieneinsatz, Unterrichtsplanung und Kompetenzförderung charakterisieren.

Warum spielt die Wahl der Praktikumsschule für die Autorin eine besondere Rolle?

Die Autorin wählte ihre ehemalige Abitur-Schule, um den Unterricht aus der neuen Perspektive der Lehrkraft statt wie früher nur aus der Schülerrolle betrachten zu können.

Wie plant die Autorin, Schüler in die Evaluation einzubeziehen?

Sofern es die Umstände erlauben, möchte die Autorin einen anonymen Fragebogen entwickeln, um die Wahrnehmung und Bewertung des Medieneinsatzes direkt durch die Lernenden zu erfassen.

Welche Bedeutung kommt dem Schulbuch in dieser Arbeit zu?

Das Schulbuch wird als zentrales "Verbundmedium" hervorgehoben, das aufgrund seiner Kombination aus Text, Bild, Karte und Zahl in nahezu allen Sozialformen flexibel einsetzbar ist.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Festlegung der Hospitationsaufgabe - Medieneinsatz im Geographieunterricht
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Fachbereich Geographie, - Abteilung Didaktik der Geographie)
Veranstaltung
Fachdidaktische Fragestellungen in Verbindung mit der Praxisphase in der Schule
Note
1,7
Autor
Ann-Christin Fingerhut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V90071
ISBN (eBook)
9783638038249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Festlegung Hospitationsaufgabe Medieneinsatz Geographieunterricht Fachdidaktische Fragestellungen Verbindung Praxisphase Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Christin Fingerhut (Autor:in), 2008, Festlegung der Hospitationsaufgabe - Medieneinsatz im Geographieunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/90071
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