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Welche Beeinflussungsfaktoren sind für die Schulleistungen von Schülern mit Migrationshintergrund signifikant?

Titel: Welche Beeinflussungsfaktoren sind für die Schulleistungen von Schülern mit Migrationshintergrund signifikant?

Forschungsarbeit , 2019 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Beeinflussungsfaktoren sind für das Leistungsverhalten von Schülern mit Migrationshintergrund signifikant? Zunächst wird der Stand der Forschung vorgestellt. Dabei werden die sozialen Disparitäten erörtert, indem auf den sozioökonomischen Status und den Urteilsfehler der Notenvergabe im Schulkontext seitens der Lehrkräfte eingegangen wird. Des Weiteren folgt eine Einführung in das Thema der Resilienz. Hier werden nicht nur Fakten des Themas thematisiert, sondern auch die Beeinflussungsfaktoren der Resilienz, welche die personalen und sozialen Ressourcen beinhalten.

Außerdem wird erklärt, wie methodologisch vorgegangen worden ist. So wird der Zugang zum Feld behandelt, wobei erklärt wird, warum sich für die zu Interviewende entschieden worden ist und wie die Kontaktaufnahme verlief. Außerdem werden bestimmte Inhalte zur Person erläutert. Im nächsten Schritt wird das Instrument der Datenerhebung betrachtet, wobei es sich um ein Leitfadeninterview handelt. Des Weiteren wird die Analysemethode erörtert. Hier handelt es sich um die "Grounded Theory" von Strauss und Glaser. Es werden theoretische Aspekte dieser folgen und im Anschluss daran konkrete Anwendungsschritte zur Vorgehensweise in dieser Forschungsarbeit.

Im schulischen Kontext wurde herausgefunden, dass vor allem Schüler mit Migrationshintergrund sozial benachteiligt sind. Dabei hat die PISA-Studie ermittelt, dass diese Personengruppen eher einen geringen sozioökonomischen Status aufweisen. Außerdem wurde erforscht, dass des Öfteren Lehrer diese Schüler nicht entsprechend ihrer Leistungen oder Kompetenzen beurteilen, sondern diese auf Grundlage stereotypischer Muster bewerten und deshalb nur ein Viertel der Schüler mit Migrationshintergrund das Gymnasium besuche. Dem entgegenstehend gibt es resiliente Kinder und Jugendliche, die entgegen der Erwartung teils überdurchschnittliche Ergebnisse in der OECD- Studie erzielten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stand der Forschung

2.1. Soziale Disparitäten

2.1.1. Sozioökonomischer Status

2.1.2. Urteilsfehler der Notenvergabe im Schulkontext

2.2. Resilienz

2.3. Beeinflussungsfaktoren der Resilienz/ Resilienzfaktoren

2.3.1. Personale Ressourcen

2.3.2. Soziale Ressourcen

3. Methodologische Vorgehensweise

3.1. Zugang zum Feld

3.2. Datenerhebung: Leitfadeninterview

3.3. Datenanalyse: Grounded Theory

4. Empirische Ergebnisvorstellung: Interviewanalyse

4.1. Interviewvorstellung

4.1.1. Kategorie: Leistungsverhalten

4.1.2. Kategorie: soziales Verhalten

4.2. Diskussion der empirischen Ergebnisse mit dem bereits vorgestellten Forschungsstand

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die signifikanten Einflussfaktoren auf das Leistungsverhalten von Schülern mit Migrationshintergrund. Dabei wird analysiert, wie persönliche und soziale Ressourcen zur Resilienz beitragen und inwieweit diese Faktoren individuelle Bildungserfolge trotz bestehender sozialer Disparitäten ermöglichen.

  • Soziale Disparitäten und deren Einfluss auf den schulischen Erfolg
  • Die Bedeutung von Resilienz und Resilienzfaktoren bei Schülern
  • Methodische Anwendung der Grounded Theory in der qualitativen Forschung
  • Analyse des Leistungsverhaltens und sozialen Verhaltens mittels Leitfadeninterviews
  • Diskussion von Unterstützungsfaktoren (personale und soziale Ressourcen)

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Sozioökonomischer Status

Um der Begrifflichkeit der sozialen Disparität verständlich zu machen, muss erstmals der Begriff des sozioökonomischen Status näher erläutert werden. Dieser ist ein Konzept, in dem eine Vielzahl von Aspekten von Schüler(innen), Schulen oder Schulsysteme erfasst werden. In der PISA- Studie wird der ESCS (wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Status) erstellt, in dem man mehrere Variablen des familiären Hintergrundes der Schüler(innen) mittels bestimmter Indikatoren misst. Sowie das Bildungsniveau (z.B. Berufsausbildung oder akademischer Abschluss) und dem materiellen Wohlstand (z.B. Anzahl und Marke der Autos). Der ECSC ermöglicht beispielsweise Vergleiche zwischen Schüler(innen) und Vergleiche zwischen Schulen mit unterschiedlichen sozioökonomischen Profilen. In der Studie werden zwischen Schülern mit begünstigten sozioökonomischem Hintergrund (25% Anteil der Schüler mit den höchsten Indexwerten) und sozioökonomisch benachteiligte Schüler (25% Anteil der Schüler mit den niedrigsten Indexwerten) unterschieden. So kann man beispielsweise sagen, dass Kinder aus einem begünstigten sozioökonomischen Elternhaus oftmals eine höhere Schulbildung genießen, wie z.B. das Abitur und dass deren Eltern einen tertiären (universitären) Abschluss vorweisen können. Andersrum streben Kinder aus einer sozioökonomischen benachteiligten Schicht öfter einen Hauptschulabschluss an, wobei deren Eltern vermehrt in der Dienstleistung tätig sind (vgl. OECD 2016, S.222).

Fernerhin heißt es: „Auch wenn viele benachteiligte Schülerinnen und Schüler in der Schule Erfolg haben und einige von ihnen auf internationaler Ebene hohe Leistungen erzielen, ist der sozioökonomische Status in den meisten an PISA teilnehmenden Ländern und Volkswirtschaften mit erheblichen Leistungsunterschieden assoziiert.“ (Ebd., S.233).

Bedeutet, dass laut der PISA- Studie Schüler mit niedrigem SÖS (sozioökonomischer Status) wohl in der Lage sind hohe Ergebnisse zu erzielen, jedoch die Mehrheit im Vergleich zu den Schülern mit hohem SÖS eher ausreichende Ergebnisse erlangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der sozialen Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach signifikanten Einflussfaktoren auf das Leistungsverhalten.

2. Stand der Forschung: Hier werden soziale Disparitäten, der Begriff der Resilienz sowie personale und soziale Ressourcen als Schutzfaktoren theoretisch fundiert diskutiert.

3. Methodologische Vorgehensweise: Das Kapitel erläutert das qualitative Forschungsdesign mittels Leitfadeninterviews und die Anwendung der Grounded Theory zur Datenanalyse.

4. Empirische Ergebnisvorstellung: Interviewanalyse: Die erhobenen Daten werden in Kategorien unterteilt, vorgestellt und kritisch mit dem Forschungsstand in Bezug gesetzt, um individuelle Resilienzfaktoren zu identifizieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die entscheidende Rolle des Zusammenspiels von personalen und sozialen Ressourcen für den Bildungserfolg.

Schlüsselwörter

Schulleistung, Migrationshintergrund, Resilienz, soziale Disparitäten, sozioökonomischer Status, Grounded Theory, Leitfadeninterview, Leistungsverhalten, soziales Verhalten, personale Ressourcen, soziale Ressourcen, Bildungsaspirationen, Selbstwirksamkeit, Schulerfolg, Bildungsgerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Leistungsverhalten von Schülern mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind soziale Disparitäten, Resilienzkonzepte, Ressourcen (personal und sozial) sowie die Analyse von Schulalltagserfahrungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Beeinflussungsfaktoren sind für das Leistungsverhalten von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund signifikant?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Forschungsarbeit, die auf Leitfadeninterviews und der Auswertung nach der Grounded Theory basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Bildungsungleichheit und Resilienz sowie eine empirische Analyse eines Experteninterviews mit einer Schülerin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Resilienz, Migrationshintergrund, Bildungserfolg und soziale Ressourcen charakterisieren.

Welche Bedeutung kommt dem sozioökonomischen Status zu?

Der Status ist laut Studie ein starker Prädiktor für Leistungsunterschiede, wobei die Arbeit untersucht, wie resilientere Schüler diese Hürde überwinden können.

Inwiefern spielen Lehrer eine Rolle bei der Leistungsentwicklung?

Die Arbeit beleuchtet Lehrerurteilsfehler, die Notenvergabe und die Bedeutung eines wertschätzenden Schulklimas für die Motivation der Schüler.

Warum ist das "Aspiration-Achievement-Paradoxon" relevant?

Es erklärt, dass Migrantenfamilien trotz geringeren sozioökonomischen Status oft sehr hohe Bildungsziele für ihre Kinder formulieren, was als Antriebsfaktor dienen kann.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Beeinflussungsfaktoren sind für die Schulleistungen von Schülern mit Migrationshintergrund signifikant?
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Veranstaltung
Qualitative Sozialforschung: Migration und Kinderbetreuung: Forschungswerkstatt Grounded Theory II
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
49
Katalognummer
V899976
ISBN (eBook)
9783346187741
ISBN (Buch)
9783346187758
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitative Sozialforschung Forschungsarbeit Faktoren der Schulleistung Schulleistung Interview Migrationshintergrund Schüler Schülerinnen Sozialforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Welche Beeinflussungsfaktoren sind für die Schulleistungen von Schülern mit Migrationshintergrund signifikant?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/899976
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Leseprobe aus  49  Seiten
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