Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Beratung und Therapie

Laufbahnberatung im Kontext der Positiven Psychologie

Ein ressourcen- und gesundheitsorientiertes Beratungskonzept

Titel: Laufbahnberatung im Kontext der Positiven Psychologie

Diplomarbeit , 2007 , 96 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Thomas von Sauberzweig (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie Kunden im Beratungsprozess dynamisiert, d.h. gestärkt und zu self-efficacy angeleitet werden können. Es geht um die Verstärkung und Erweiterung von autonomer Gestaltungsfähigkeit, von Selbstregulationskompetenz und positiver Kontrollüberzeugungen. Ziel ist die Formulierung eines Beratungskonzeptes auf Grundlage ressourcen- und gesundheitsorientierter Ansätze.

Mittels Literaturrecherche wurden die wesentlichen Grundlagen des Themas erarbeitet. Philosophische Grundsätze, Aspekte der Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie sowie ausgewählte Themenfelder wie Identität, Coping und Motivation sind Vorspann eines vertieften Einblicks in die Gesundheitspsychologie und in die Positiven Psychologie. Anschliessend folgen zentrale Theorien und Grundhaltungen wie auch Modelle zu Beratung.

In einem ersten Konzeptfenster werden die Beratungsgestaltung und ein Handlungsmodell erarbeitet. Dieser werden durch Qualitätskriterien ergänzt, welche als Extrakt in einem Ethikkodex festgehalten sind. Im zweiten Konzeptfenster wird eine anwendungsorientierte Konzeptverdichtung formuliert, welche sich aus dem abgebildeten ‚Positiven Beratungsmodell’ ergibt.

Die Hypothesen der Entwicklungsförderung, einer dynamisierenden Handlungsfähigkeit und der Stärkung von Wohlbefinden des Kunden können theoriegeleitete untermauert werden.
Erste Ergebnisse im Einsatz des Positiven Beratungskonzeptes zeigen Erfolge in der self-efficacy der Kunden und weisen auf eine Stärkung und Nachhaltigkeit in (laufbahnspezifischen) Autonomiebestrebungen hin. Hier wäre eine empirische Überprüfung einer konsequenten Beratung auf Basis der Positiven Psychologie ein nächster interessanter Schritt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.1. Formulierung der Fragestellung und der Hypothesen

Theoriefenster I

2. Philosophischer Grundsatz

2.1. Lebenssinn

3. Psychologische Ansätze

3.1. Entwicklungspsychologie / Ausgewählte Aspekte

3.2. Persönlichkeitspsychologie / Ausgewählte Aspekte

3.2.1. Identität, Selbst, Selbstkonzept und Selbstwert

3.2.2. Coping und Coping-Konzepte

3.2.3. Motivation und Willen

4. Gesundheitspsychologie

4.1. Definition und Abriss

4.2. Einflussfaktoren von Gesundheit und Krankheit

4.3. Stress aus Sicht der Salutogenese

4.4. Salutogenese, Kohärenz und Resilienzforschung

4.5. Ressourcen

4.6. Ressourcenmodelle

4.7. GRR’s, generalized resistance reccources

5. Die Positive Psychologie

5.1. Definition und Theorie

5.2. Wissenschaftliche Perspektive / Stand der Forschung

5.3. Charakterstärken und Tugenden

5.4. Stärken, Signaturstärken und Stärkenprofile

5.5. Flow

Theoriefenster II

6. Theorien und Haltungen zu Beratung

6.1. Menschenbild

6.2. Konstruktivismus

6.3. Persönlichkeitstheorien

6.4. Personenzentrierter, nicht direktiver Ansatz / person-centered counseling

6.5. Systemisch-konstruktivistischer Ansatz

6.6. Der lösungs- und ressourcenorientierte Ansatz

7. Theorien und Modelle der Beratung

7.1. Definitionen

7.2. Arbeit und Berufs-Laufbahn

7.3. Laufbahn - Beratung

7.4. Berufswahltheorien und –konzepte

7.5. Theorien und Modelle zu Entscheidung und Handlung

Konzeptfenster I

8. Beratungsgestaltung

8.1. Handlungsraum und Setting

8.2. Beziehungsgestaltung

8.2.1. Vertrauen

8.2.2. Gespräch

8.2.3. Rollenklärung und Determinanten

8.2.4. Klient, Kunde oder Kooperationspartner

8.3. Beratervariablen

9. Handlungsmodell

9.1. Auftragsklärung

9.1.1. Prozessgestaltung

9.1.2. Zielerarbeitung, Zieldefinition

9.2. Handlungsansätze der Positiven Psychologie

9.2.1. Stärkung der Eigenverantwortung

9.2.2. Ressourcenaufbau

9.2.3. Kompetenzentwicklung

9.3. Identitätssäulen / Stadien bewusster Veränderung

9.4. Zum Handeln anleiten

9.5. Lösungsvision

9.6. Instrumente

9.6.1. Diagnostik

9.6.2. Methodenvielfalt und Methodenflexibilität

9.6.3. Instrumentenpool (Spieltrieb, Visualisierung, etc.)

10. Qualitätskriterien

10.1. Definition Evaluation und Qualitätssicherung

10.2. Qualitätsebenen

10.3. Qualitätsstandards / Das Berner Beratungsmodell

10.4. Ethikkodex

Konzeptfenster II

11. Konzeptverdichtung

12. Konzept Positives Beratungsmodell

13. Diskussion

13.1. Beantwortung der Fragestellung

13.2. Bezugnahme zu den Hypothesen

13.3. Diskussion der Ergebnisse und Bezugnahme zum theoretischen Teil

13.4. Weiterführende Fragen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie in einem ressourcen- und gesundheitsorientierten Beratungskonzept dynamisierende Module gestaltet werden können, um den Beratungsprozess effektiv zu unterstützen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie durch den Einsatz psychologischer Erkenntnisse und methodischer Ansätze eine ganzheitliche Förderung der Autonomie, Handlungskompetenz und des Wohlbefindens der Ratsuchenden erreicht werden kann.

  • Grundlagen der Gesundheits- und Positiven Psychologie als Basis für Beratungsprozesse.
  • Methoden der Beziehungsgestaltung und Prozessführung.
  • Die Bedeutung von Ressourcenaktivierung und Kompetenzentwicklung im Beratungssetting.
  • Qualitätskriterien und ethische Standards für eine professionelle Beratungspraxis.

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Identität, Selbst, Selbstkonzept und Selbstwert

Woran erkennt eine Person die eigene Identität? Ist sie sich deren überhaupt bewusst? Woher hat eine Person die Überzeugung dass sie offen, loyal, sympathisch, feinfühlig, konstruktiv, gebildet oder kompetent ist?

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr unterschiedlich. Psychologisch orientierte Theorien wie die Selbstwerttheorie von Bems (1987; zit. nach Heckhausen, Gollwitzer & Weinert, 1987, S. 176), postulieren, „dass wir solche Schlüsse aufgrund der Beobachtung unseres eigenen Verhaltens, unserer eigener Gefühle und Empfindungen ziehen“.

Eine Weitere „ist die Theorie der Identitätsentwicklung nach der Phasenabfolge von Erikson“ (1957; zit. nach Heckhausen et al., 1987, S. 177). Sie folgt der Annahme, dass die Identitätsbildung parallel zu Entwicklungsphasen verläuft. Oerter und Montada (2002) halten in diesem Zusammenhang fest:

Selbstwert gründet sich im Lebensgefühl der gespürten Existenz. Die Zentrierung in der eigenen Lebensbasis bedeutet nicht nur eine Stärkung der eigenen Person, eine Erhöhung des eigenen Wohlgefühls und eine Festigung des eigenen Realitätssinns, sondern auch Stärkung und Erweiterung der Handlungskompetenzen.

Langer und Langer, 2005, S. 93f

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz der Berufsberatung im Wandel und Formulierung der Fragestellung zur Gestaltung dynamisierender Beratungsmodule.

2. Philosophischer Grundsatz: Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen zum Lebenssinn und zum menschlichen Sein als Basis für das Verständnis des Individuums.

3. Psychologische Ansätze: Darstellung entwicklungs- und persönlichkeitspsychologischer Grundlagen, insbesondere im Hinblick auf Selbstkonzept, Coping-Strategien und motivationale Prozesse.

4. Gesundheitspsychologie: Analyse der Faktoren von Gesundheit und Krankheit sowie Einführung in das Modell der Salutogenese und das Konzept der Resilienz.

5. Die Positive Psychologie: Vorstellung der Disziplin mit Fokus auf Stärken, Charaktertugenden und das Flow-Erleben als Möglichkeiten der Ressourcenstärkung.

6. Theorien und Haltungen zu Beratung: Diskussion verschiedener Beratungsansätze, insbesondere des humanistischen Menschenbildes und systemisch-konstruktivistischer Methoden.

7. Theorien und Modelle der Beratung: Definition des Beratungsbegriffs und Analyse berufs- und laufbahnspezifischer Theorien unter Berücksichtigung der Entscheidungsprozesse.

8. Beratungsgestaltung: Erläuterung der Gestaltung von Handlungsraum, Setting und der bedeutsamen Berater-Klient-Beziehung.

9. Handlungsmodell: Konkretisierung des Beratungsprozesses durch Auftragsklärung, Ressourcenaufbau und Instrumente zur Kompetenzentwicklung.

10. Qualitätskriterien: Definition von Qualitätsmanagement, Ebenen der Qualitätssicherung sowie Darstellung des Berner Beratungsmodells und ethischer Standards.

11. Konzeptverdichtung: Zusammenfassung der zentralen Positionen der Beratungsperson und der ratsuchenden Person in einer kompakten Übersicht.

12. Konzept Positives Beratungsmodell: Grafische und inhaltliche Synthese des Beratungsmodells mit entsprechenden Qualitätsstandards.

13. Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Beantwortung der Hypothesen und Ausblick auf weiterführende Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Laufbahnberatung, Positive Psychologie, Gesundheitspsychologie, Salutogenese, Ressourcen, Selbstkonzept, Kompetenzentwicklung, Beratungsprozess, Coaching, Lebenssinn, Resilienz, Motivation, Volition, Qualitätssicherung, Handlungsmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein ressourcen- und gesundheitsorientiertes Beratungskonzept für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, basierend auf Erkenntnissen der Positiven Psychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Gesundheitspsychologie, Positive Psychologie, Beratungstheorien, Ressourcenmanagement und professionelle Beratungsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie dynamisierende Module in einem ressourcen- und gesundheitsorientierten Beratungskonzept gestaltet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte Literaturrecherche, die verschiedene psychologische Theorien integriert und ein eigenständiges „Positives Beratungsmodell“ ableitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Psychologie, Salutogenese) und einen anwendungsorientierten Teil, der Beratungsgestaltung, Handlungsmodelle und Qualitätsstandards erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Ressourcenaktivierung, Selbstwirksamkeit, Laufbahnberatung, Salutogenese und das Berner Beratungsmodell.

Was ist das „Positive Beratungsmodell“ im Kontext dieser Arbeit?

Es ist ein systematischer Rahmen, der Beratungsmodule (von der Ausgangslage bis zur Evaluation) mit konkreten Qualitätsstandards verbindet, um den Kunden in seinem Entwicklungsprozess zu unterstützen.

Welche Rolle spielt die Salutogenese in diesem Konzept?

Die Salutogenese dient als Fundament für die Ressourcenorientierung, indem sie den Fokus von der bloßen Krankheitsbehandlung auf die Faktoren verschiebt, die Gesundheit erhalten und fördern.

Was unterscheidet diesen Beratungsansatz von einer klassischen Beratung?

Der Ansatz verzichtet auf eine rein defizitorientierte Diagnostik und setzt stattdessen auf die Hebung vorhandener Stärken und Ressourcen des Klienten als aktiver „Kundiger“ seines eigenen Lebens.

Ende der Leseprobe aus 96 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Laufbahnberatung im Kontext der Positiven Psychologie
Untertitel
Ein ressourcen- und gesundheitsorientiertes Beratungskonzept
Hochschule
ZHAW - Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften  (Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften)
Note
1,2
Autor
Thomas von Sauberzweig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
96
Katalognummer
V89147
ISBN (eBook)
9783638033367
ISBN (Buch)
9783638929400
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Laufbahnberatung Kontext Positiven Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas von Sauberzweig (Autor:in), 2007, Laufbahnberatung im Kontext der Positiven Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/89147
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  96  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum