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Vergleichende Analyse der Rolle des Orthographieunterrichts auf Grundlage der Standards von Grundschulen und Gymnasien ausgewählter Bundesländer

Titel: Vergleichende Analyse der Rolle des Orthographieunterrichts auf Grundlage der Standards von Grundschulen und Gymnasien ausgewählter Bundesländer

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stud. phil. Annabelle Senff (Autor:in)

Didaktik - Germanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie der Titel vorliegender Arbeit bereits vorwegnimmt, soll in den folgenden Ausführungen die Manifestierung des Orthographieunterrichts innerhalb der gültigen Input – und Output – Einheiten anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs in vier exemplarischen Bundesländern näher charakterisiert werden.
Da jene Inhalte gerade auch im Hinblick auf diverse Bildungsstudien (TIMSS, PISA, IGLU, etc.) und jahrelange Rechtschreibdiskussionen keinesfalls trivial sind, müssen selbige Themen umso mehr ins Bewusstsein gerufen werden. Deshalb ist es Ziel dieser Arbeit, in einer strukturierten Systematik eine sachgerechte und vergleichende Darstellung innerhalb der repräsentativen Länder zu erreichen. Leitender Interessengegenstand des Beleges wird die zu untersuchende Explizität einzelner, landesspezifischer Lehrpläne im Hinblick auf deren Konkretheitsgrad sowie deren Spezifik unterschiedlicher Jahrgänge und Schularten sein.
Im ersten Abschnitt erfolgt unter diesem Gesichtspunkt zunächst eine die Gemeinsamkeiten und Unterschiede erfassende, kommentierte Überblicksdarstellung der Lehrplaninhalte. Die Bedeutsamkeit einer solchen Bestandsaufnahme des Orthographieunterrichts (und damit auch Grund genug zur Thematisierung) ergibt sich bereits daraus, dass der Erwerb der sog. Rechtschreibkompetenz einen wesentlichen Pfeiler von solider schriftlicher Kommuni-kations- & Darstellungsfähigkeit bildet. Ferner sei natürlich auch an die „Multivalenz“ der Bedeutsamkeit des Schulfachs ‚Deutsch’ erinnert: Die deutsche Sprache ist vom fachlichen Grundverständnis her bekanntlich Medium, Gegenstand und Unterrichtsprinzip zugleich. Infolge dessen muss jene Schulung eine zentrale und längerfristige Säule schulischer Bildung markieren. Die Rechtschreibkompetenz verkörpert in ihrer Eigenschaft als elementare Basisqualifikation insofern einen Kernbereich des Deutschunterrichts, als welche sie für die weitere berufliche Karriere auch unentbehrlich ist.
Auf die jedoch durchaus kontroverse Bandbreite der Einstellungen zur Rechtschreibung und der Schulung dieser weisen u.a. Abraham et al. hin: So stehen sich ältere Auffassungen („Fehler müssen vermieden werden; sie dürfen weder an der Tafel noch im Heft stehen bleiben; Rechtschreiben als ‚heimliches Hauptfach’; große Bedeutung des Rechtschreibens in der Öffentlichkeit“) und neuere („Fehler sind notwendige Durchgangsstadien auf dem Weg zum richtigen Schreiben; es geht um Inhalte und um die Freude am Schreiben; Rechtschreiben nicht zum Selbstzweck, sondern hat dienende Funktion“) gegenüber.
Der Erfassung relevanter Lehrplanauszüge der einzelnen BL schließt sich im zweiten Teil der Arbeit zunächst die Vorstellung der Konzeption von Bildungsstandards des Primarstufen-bereichs und der Mittelstufe an. Dabei soll gleichermaßen auch auf den Sinn und Hintergrund der Einführung solcher Outputs eingegangen werden. Im Anschluss daran erfolgt schließlich noch eine Gegenüberstellung der Lehrplaninhalte mit den innerhalb der sog. Bildungs-standards fixierten Zielformulierungen.
Der vorliegende Beleg erhebt mit den exponierten Aspekten keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. So können beispielsweise keine flächendeckenden Datenerhebungen aller Bundesländer im Zuge der sich zwangsläufig ergebenden Abgrenzungsproblematik erfolgen. Dies könnte jedoch der Vollständigkeit halber innerhalb weiterführender Arbeiten thematisiert werden. Die Erhebung dessen zum Untersuchungsgegenstand würde den gegebenen Rahmen jedoch sprengen und ist von daher nicht leistbar, wenngleich diesem Aspekt für eine weitere Bearbeitung ein hohes Maß an Erkenntnisinteresse innewohnt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Zur Explizität der Input-Einheit „Lehrplan“

2.1 Die Primarstufe in Bayern, NRW, Sachsen und Thüringen (Exzerpt)

2.2 Kommentar

2.3 Überblicksdarstellung der Sekundarstufe I der Bundesländer

2.4 Kommentar

3. „Bildungsstandards“ als ergebnissteuernde Output – Einheit?

3.1 Konzeption und Hintergrund der Einführung von Bildungsstandards

3.2 Skizzierung der Primarstufenkonzeption

3.3 Der Mittlere Schulabschluss

3.4 Vergleich der Input- und Output-Standards

4. Fazit und Schlussbemerkungen bzw. weiterreichende Ausblicke

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Rolle sowie die Explizität des Orthographieunterrichts in Lehrplänen (Input-Einheiten) und Bildungsstandards (Output-Einheiten) ausgewählter Bundesländer, um deren inhaltliche Ausgestaltung und Konkretheitsgrade zu bewerten.

  • Vergleichende Analyse von Lehrplänen in vier Bundesländern
  • Untersuchung der Konzeption von Bildungsstandards
  • Gegenüberstellung von Input-Standards und Output-Standards
  • Evaluierung der Vermittlung von Rechtschreibkompetenz im Zeitverlauf
  • Kritische Reflexion der didaktischen Zielsetzungen

Auszug aus dem Buch

2. Zur Explizität der Input-Einheit „Lehrplan“

Der Lehrplan (auch ‚Curriculum’ genannt) stellt für den Lehrer eine Grundlage zur Organisation seiner individuellen Unterrichtstätigkeit dar. Von den Kultusministerien der jeweiligen Bundesländer erlassen, verkörpert er eines der wichtigsten Mittel zur Umsetzung bildungspolitischer Ziele. Durch häufig offene Formulierungen bietet er zahlreiche Freiräume, die die Gestaltung des Unterrichts im thematisch vorgegebenen Rahmen je nach Interessens- und Methodenvorlieben sowohl für Lehrende als auch Lernende ermöglicht. Lehrpläne sind zumeist sehr ähnlich strukturiert und beinhalten in jedem Falle stets die Lehrziele, zusammengefasste Lehrinhalte, unter Umständen Art und Anzahl der Lernzielkontrollen (schriftlich und mündlich), eine Lehrbuchsliste der erforderlichen Grundlagenliteratur sowie die im Unterrichtsprozess durch die Schüler zu erwerbenden Kompetenzen (Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz). In seiner Rolle als sog. Input-Standard beschreibt das Curriculum eben jene inhaltlichen, aufzubauenden Kompetenzen und den zu erreichenden Wissensstand. Innerhalb weiterer Standards sind schließlich auch noch die dafür erforderlichen Lehr- und Lernbedingungen formuliert.

Weiterhin enthalten die Lehrpläne auch methodische Empfehlungen und Hilfen zur Umsetzung der Zielformulierungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, die Manifestierung des Orthographieunterrichts anhand eines Kriterienkatalogs in vier exemplarischen Bundesländern zu charakterisieren.

2. Zur Explizität der Input-Einheit „Lehrplan“: Es wird untersucht, wie Lehrpläne als Grundlage für den Deutschunterricht fungieren, wobei tabellarische Vergleiche der Primar- und Sekundarstufen in den ausgewählten Ländern vorgenommen und kommentiert werden.

3. „Bildungsstandards“ als ergebnissteuernde Output – Einheit?: Dieses Kapitel beleuchtet die Konzeption, den Hintergrund und die Problematik von Bildungsstandards als ergebnisorientierte Steuerungsinstrumente im Vergleich zu klassischen Lehrplänen.

4. Fazit und Schlussbemerkungen bzw. weiterreichende Ausblicke: Die Arbeit fasst zusammen, dass die explizite orthographische Ausbildung im Laufe der Schulstufen abnimmt und kritisiert die inhaltliche Unschärfe sowohl in Lehrplänen als auch in Bildungsstandards.

Schlüsselwörter

Orthographieunterricht, Bildungsstandards, Lehrplan, Rechtschreibkompetenz, Input-Standards, Output-Standards, Deutschunterricht, Schulerfolg, Schreibkultur, Kompetenzerwerb, Rechtschreibreform, Fehlerkultur, Curriculare Vorgaben, Bildungsstudien, Sekundarstufe I.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Stellenwert und die konkrete Ausgestaltung des Rechtschreibunterrichts innerhalb der offiziellen schulischen Vorgaben (Lehrpläne und Bildungsstandards) in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der Vergleich zwischen Input-Steuerung (Lehrpläne) und Output-Steuerung (Bildungsstandards) sowie die Analyse der orthographischen Kompetenzentwicklung über verschiedene Klassenstufen hinweg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, in einer strukturierten Systematik aufzuzeigen, wie explizit die Anforderungen an den Orthographieunterricht in verschiedenen Bundesländern definiert sind und wo Diskrepanzen in der Praxis liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse von Primärquellen (Lehrpläne und Bildungsstandards) basierend auf einem einheitlichen Kriterienkatalog, ergänzt durch die Einordnung in den bildungswissenschaftlichen Diskurs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Lehrplaninhalte für Primar- und Sekundarstufen, die kritische Auseinandersetzung mit der Einführung von Bildungsstandards und einen direkten Vergleich dieser beiden Steuerungsebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Orthographieunterricht, Bildungsstandards, Rechtschreibkompetenz, Lehrplananalyse und Curriculare Vorgaben charakterisieren.

Welche Rolle spielen die "Bildungsstandards" laut der Autorin?

Die Autorin kritisiert, dass Bildungsstandards oft vage formuliert sind („Schwammigkeit“) und bei der konkreten inhaltlichen Ausgestaltung des richtigen Schreibens hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Welchen Trend erkennt die Autorin bei der Rechtschreibförderung?

Die Autorin stellt fest, dass der Stellenwert der Rechtschreibförderung ab der Klassenstufe 7 deutlich abnimmt und eine Verlagerung hin zu rein grammatischen Lernzielen zu beobachten ist.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleichende Analyse der Rolle des Orthographieunterrichts auf Grundlage der Standards von Grundschulen und Gymnasien ausgewählter Bundesländer
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Germanistische Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
"Orthographie und Schule"
Note
1,7
Autor
Stud. phil. Annabelle Senff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
24
Katalognummer
V88776
ISBN (eBook)
9783638029728
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vergleichende Analyse Rolle Orthographieunterrichts Grundlage Standards Grundschulen Gymnasien Bundesländer Orthographie Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stud. phil. Annabelle Senff (Autor:in), 2007, Vergleichende Analyse der Rolle des Orthographieunterrichts auf Grundlage der Standards von Grundschulen und Gymnasien ausgewählter Bundesländer, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/88776
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Leseprobe aus  24  Seiten
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