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"Ich fühle mich Mutter"

Die erste Geburt in Memoiren und Briefen von Margarethe Milow und Therese Huber

Title: "Ich fühle mich Mutter"

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Pamela Bastuck (Author)

Gender Studies

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Summary Excerpt Details

Die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ist in Deutschland vom Zeitalter der Empfindsamkeit und Aufklärung geprägt. Unter den Frauen der gebildeten Mittelklasse ist das Briefeschreiben weit verbreitet, doch wird die Schriftkultur weiterhin von Männern dominiert. Männer sind es auch, die sich über das Frauenthema schlechthin ausführlicher äußern als die Frauen selbst: Die Geburt. Dennoch existieren auch Zeugnisse von Frauen, die sich schriftlich mit dieser Erfahrung auseinandersetzen.
Die Arbeit vergleicht zwei verschiedene Quellen miteinander: Die Lebenserinnerungen der Margarethe Elisabeth Milow und Briefe von Therese Huber, geb. Heyne.
Ausgewählte Zitate zu Schwangerschaft und Geburt werden vorgestellt und anhand von Leitfragen kommentiert: Wie äußern sich die Frauen über körperliche Vorgänge wie die Schwangerschaft? Was wird über die Geburt berichtet, was nicht? Wie gehen die beiden Frauen mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter um?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Margarethe Milow

II.1 Vorstellung

II.2 Das Gedenkbuch

II.3 Die erste Schwangerschaft

II.4 Die erste Geburt

III. Therese Huber

III.1 Vorstellung

III.2 Die Briefe

III.3 Die erste Schwangerschaft

III.4 Die erste Geburt

IV. Vergleich

V. Anhang

1. Zeittafel Margarethe Milow

2. Zeittafel Therese Huber

VI. Literatur- und Bildnachweis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Erfahrungen der ersten Schwangerschaft und Geburt anhand zweier historischer Quellen: der Lebenserinnerungen von Margarethe Elisabeth Milow und der Briefe von Therese Huber. Das primäre Ziel besteht darin, die weibliche Perspektive auf diese lebensverändernden Ereignisse im ausgehenden 18. Jahrhundert herauszuarbeiten und zu analysieren, wie die Frauen mit den physischen Belastungen, ihren Ängsten und ihrer gesellschaftlichen Rolle als Ehefrau und Mutter umgingen.

  • Vergleich zweier zeitgenössischer Quellen (Memoiren vs. Briefe)
  • Analyse von Schwangerschaft und Geburt aus der Sicht betroffener Frauen
  • Untersuchung des Umgangs mit Angst, Schmerz und dem Frauenbild der Zeit
  • Reflexion der religiösen bzw. rationalen Deutung von Schicksalsschlägen
  • Gegenüberstellung individueller Bewältigungsstrategien

Auszug aus dem Buch

Die erste Schwangerschaft

„Mager, und immer magrer werd ich, da ist nichts zu helfen; meine Ribben sind jezt so hüpsch zählbar, gehörten sonst immer ins Reich der zweifelhaften Dinge – ja lieber Gott! aber ich bin ohne allen Schmerz – nur matt – so weh thun mir aus Mattigkeit bisweilen die Glieder daß ich keinen Siz finde auf den mir nicht meine Knochen schmerzten. – daß thut wohl nichts? wenn mein Kind nur gesund wird – den ich leide nicht, und bin immer heiter.“

Wie viele Frauen des 18. Jahrhunderts sieht sich auch Therese mit der Möglichkeit konfrontiert, im Wochenbett zu sterben – nicht unbegründet, wie bereits erwähnt wurde. Therese betont jedoch in ihren Briefen mehrmals, sich lediglich vor den Schmerzen der Geburt zu fürchten, nicht aber vor dem Sterben. Nur um ihren Mann ist sie besorgt, der im Falle ihres Todes ohne Versorgung zurückbliebe.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Vorhaben dar, die Erfahrungen der ersten Schwangerschaft und Geburt bei Margarethe Milow und Therese Huber anhand ausgewählter Quellentexte zu vergleichen und im Kontext des 18. Jahrhunderts einzuordnen.

II. Margarethe Milow: Dieses Kapitel widmet sich dem Lebenslauf der Margarethe Milow, beleuchtet die Intention ihres Gedenkbuches und analysiert ihre sehr persönlich geprägten, religiös gedeuteten Berichte zur ersten Schwangerschaft und Geburt.

III. Therese Huber: Dieses Kapitel porträtiert Therese Huber, beschreibt den Charakter ihrer erhaltenen Briefkorrespondenz und untersucht ihre pragmatische sowie teils ironische Schilderung der ersten Schwangerschaft und Geburt.

IV. Vergleich: Dieser Abschnitt stellt die beiden unterschiedlichen Darstellungsformen und Lebensentwürfe gegenüber, wobei insbesondere auf die Diskrepanz zwischen religiöser Unterordnung bei Milow und intellektuellem Selbstbewusstsein bei Huber eingegangen wird.

V. Anhang: Der Anhang bietet detaillierte, tabellarische Lebensübersichten zu den Geburten und familiären Ereignissen von Margarethe Milow und Therese Huber.

VI. Literatur- und Bildnachweis: Hier sind die für die Arbeit herangezogenen Primär- und Sekundärquellen sowie der Nachweis der verwendeten Bildabbildungen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Schwangerschaft, Geburt, 18. Jahrhundert, Margarethe Milow, Therese Huber, Frauenstudien, Briefkultur, Memoiren, Mutterrolle, Frauenschicksal, Geburtsgeschichte, Aufklärung, Empfindsamkeit, Weiblichkeit, Kindstod.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die Lebenserinnerungen und Briefe zweier Frauen des 18. Jahrhunderts hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit der ersten Schwangerschaft und Geburt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die weibliche Wahrnehmung körperlicher Vorgänge, die gesellschaftliche Rolle der Frau, der Umgang mit Angst vor dem Tod und die Ausgestaltung der Mutterschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, herauszufinden, wie die Frauen ihre körperlichen Erfahrungen äußerten, was sie über die Geburt berichteten und wie sie mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter in dieser Epoche umgingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Quellenanalyse, die Lebensläufe, Memoiren und Briefkorrespondenzen in einen historischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Biografien der beiden Frauen vorgestellt, die Absichten hinter ihren Textzeugnissen erläutert und die spezifischen Zitate zur Schwangerschaft und Geburt detailliert kommentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schwangerschaft, Geburt, 18. Jahrhundert, Frauenrolle, historische Quellen und autobiografisches Schreiben charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Schreibstil von Margarethe Milow von dem von Therese Huber?

Milows Stil ist emotional, chronologisch und stark religiös geprägt, während Hubers Briefe sachlicher, ironischer und zeitnah am Ereignis verfasst wurden.

Welche Rolle spielt die Religion für die beiden Frauen?

Für Margarethe Milow ist der Glaube zentral, um ihr Schicksal zu deuten, während Therese Huber eher naturwissenschaftliche und rationale Deutungsmuster verwendet.

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Details

Title
"Ich fühle mich Mutter"
Subtitle
Die erste Geburt in Memoiren und Briefen von Margarethe Milow und Therese Huber
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1,0
Author
Pamela Bastuck (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V88612
ISBN (eBook)
9783638025133
ISBN (Book)
9783638924764
Language
German
Tags
Mutter Geburt Briefe Lebenserinnerungen Schwangerschaft Frauenrolle Neuzeit Memoiren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pamela Bastuck (Author), 2006, "Ich fühle mich Mutter", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/88612
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