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Formen und Konzepte der ökonomischen Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen

Titel: Formen und Konzepte der ökonomischen Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen

Seminararbeit , 2007 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Johannes Hofner (Autor:in)

BWL - Recht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst die grundlegenden Formen ökonomischer Arbeitnehmerbeteiligung, nämlich die Erfolgs- und die Kapitalbeteiligung, zu definieren sowie anschließend die damit verbundenen Konzepte zu erläutern. Dabei sollen insbesondere die Ziele beleuchtet werden, welche von den unterschiedlichen Interessensgruppen verfolgt werden. Somit wird eine Basis geschaffen, um sich im weiteren Verlauf der Arbeit mit den Einführungshindernissen eines Beteiligungsmodells auseinanderzusetzen und die möglichen Lösungsansätze verstehen zu können. Eine Darstellung der aktuellen Entwicklungstendenzen soll den Blickwinkel auch auf die europaweite Verbreitung von Beteiligungssystemen richten. Anhand der Ergebnisse soll es abschließend möglich sein, das Thema der ökonomischen Arbeitnehmerbeteiligung
auf einem Feld zwischen „Königsweg“ und „vorübergehender Modeerscheinung“ einordnen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Grundlegende Formen ökonomischer Arbeitnehmerbeteiligung

2.1 Erfolgsbeteiligung

2.1.1 Definition

2.1.2 Erscheinungsformen der Erfolgsbeteiligung

2.1.2.1 Leistungsbeteiligung

2.1.2.2 Ertragsbeteiligung

2.1.2.3 Gewinnbeteiligung

2.2 Kapitalbeteiligung

2.2.1 Definition

2.2.2 Erscheinungsformen der Kapitalbeteiligung

2.2.2.1 Fremdkapitalbeteiligung

2.2.2.2 Eigenkapitalbeteiligung

2.2.2.3 Mischkapitalbeteiligung

3 Konzeptionelle Betrachtung

3.1 Erfolgs- versus Kapitalbeteiligung

3.1.1 Konzept der reinen Erfolgsbeteiligung

3.1.2 Konzept der reinen Kapitalbeteiligung

3.1.3 Konzept investiver Lohnanteile

3.2 Zielkonzepte ökonomischer Arbeitnehmerbeteiligung

3.2.1 Unternehmensbezogene Ziele

3.2.2 Gesamtwirtschaftliche Ziele

3.2.3 Gesellschafts- und sozialpolitische Ziele

4 Hindernisse und Lösungsansätze

4.1 Hauptsächliche Einführungshindernisse

4.1.1 Problemstellung auf der Arbeitnehmerseite

4.1.2 Problemstellung auf der Arbeitgeberseite

4.1.3 Transnationale Probleme

4.2 Ansätze für eine erfolgreiche Einführung

4.2.1 Konkrete Anforderungen an ein Beteiligungsmodell

4.2.2 Minimierung transnationaler Hindernisse

5 Aktuelle Entwicklungstendenzen

5.1 Verbreitung in Deutschland

5.2 Forderungen aus der Politik

5.3 Förderung ökonomischer Arbeitnehmerbeteiligung in Deutschland

5.4 Länder der Europäischen Union mit Vorreiterstellung

6 Ökonomische Arbeitnehmerbeteiligung: Königsweg oder Modeerscheinung?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Formen und Konzepte der ökonomischen Mitarbeiterbeteiligung systematisch zu definieren und ihre Zielsetzungen kritisch zu beleuchten. Dabei wird untersucht, welche Barrieren der Einführung entgegenstehen und wie eine erfolgreiche Implementierung gestaltet werden kann, um zu einer fundierten Einschätzung über den Stellenwert solcher Beteiligungsmodelle in der deutschen Wirtschaft zu gelangen.

  • Grundlegende Definition und Differenzierung von Erfolgs- und Kapitalbeteiligung.
  • Analyse der unternehmensbezogenen, gesamtwirtschaftlichen sowie gesellschafts- und sozialpolitischen Zielsetzungen.
  • Identifikation zentraler Einführungshindernisse für Unternehmen und Arbeitnehmer.
  • Untersuchung aktueller Entwicklungstendenzen in Deutschland im europäischen Vergleich.
  • Diskussion über die Einordnung von Mitarbeiterbeteiligung als strategisches Instrument ("Königsweg") oder bloße Modeerscheinung.

Auszug aus dem Buch

1 Einführung in die Thematik

Die Diskussion über eine ökonomische Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen, sprich der Teilhabe von Mitarbeitern am Unternehmensertrag oder Produktivvermögen, hat in den letzten Jahren, insbesondere in Europa, deutlich an Intensität gewonnen. Zur Jahreswende 2006 regte Bundespräsident Horst Köhler in einem Interview mit dem STERN an, diese Thematik verstärkt zu diskutieren. Dabei handelt es sich bei der materiellen Mitarbeiterbeteiligung keineswegs um eine Idee des 20. Jahrhunderts. Schon mit Beginn des industriellen Zeitalters und der damit einsetzenden Verwendung teurer Maschinen, war man gezwungen, sich für die nötigen Investitionen einen Finanzier zu suchen. Johann Heinrich von Thünen war es, der erstmals im Jahr 1847 die Landarbeiter, die auf seinem Gut Tellow in Mecklenburg arbeiteten, am Ertrag beteiligte. Dabei wurden die Erfolgsanteile der Mitarbeiter bis zu deren Pensionierung im Unternehmen angesammelt.

Im 20. Jahrhundert kam der Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Deutschland nach der Wiedervereinigung verstärkte Bedeutung zu. Durch die Privatisierung der ehemals volkseigenen Betriebe in den neuen Bundesländern erhielten viele Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in das Unternehmen in dem sie arbeiteten einzukaufen. Auch die Europäische Kommission griff in den 90er Jahren im Rahmen der Pepper-Initiative die Thematik der finanziellen Beteiligung von Arbeitnehmern auf. Die Abkürzung Pepper steht dabei für „Promotion of Employee Participation in Profit and Enterprise Results“, sprich die Förderung der Gewinn- und Betriebsergebnisbeteiligung der Arbeitnehmer einschließlich Kapitalbeteiligung. Man untersuchte in diesem Zusammenhang, welche Erfahrungen europäische Unternehmen mit Beteiligungssystemen gemacht haben. Gleichzeitig wurden Empfehlungen erarbeitet, die der weiteren Verbreitung von finanzieller Arbeitnehmerbeteiligung hilfreich sein sollten. Der 1996 erschienene Pepper-II-Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass angesichts widersprüchlicher Debatten und Interessen, sowie nationaler Ungleichheiten, einer europaweiten Umsetzung finanzieller Beteiligungssysteme mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten entgegenstünden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung und die aktuelle Relevanz der ökonomischen Arbeitnehmerbeteiligung in Europa und Deutschland.

2 Grundlegende Formen ökonomischer Arbeitnehmerbeteiligung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Beteiligungsformen, unterteilt in materielle Erfolgs- und Kapitalbeteiligung, sowie deren jeweilige Ausprägungen.

3 Konzeptionelle Betrachtung: Es werden die theoretischen Konzepte hinter den Beteiligungsmodellen sowie die vielfältigen Zielsetzungen aus Sicht von Unternehmen, Gesamtwirtschaft und Gesellschaft analysiert.

4 Hindernisse und Lösungsansätze: Hier werden die Hürden bei der Einführung solcher Systeme auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sowie transnationale Herausforderungen diskutiert und entsprechende Lösungsansätze aufgezeigt.

5 Aktuelle Entwicklungstendenzen: Das Kapitel bietet einen Überblick über den Verbreitungsgrad in Deutschland, politische Forderungen und den europäischen Vergleich, insbesondere mit Vorreitern wie Frankreich.

6 Ökonomische Arbeitnehmerbeteiligung: Königsweg oder Modeerscheinung?: Im Fazit wird abgewogen, ob Mitarbeiterbeteiligung ein komplexes, überlegt einzusetzendes Instrument darstellt, wobei insbesondere Risikogesichtspunkte differenziert betrachtet werden.

Schlüsselwörter

ökonomische Arbeitnehmerbeteiligung, Erfolgsbeteiligung, Kapitalbeteiligung, Mitarbeiterbeteiligung, Investivlohn, Unternehmensertrag, Produktivvermögen, Mitunternehmertum, Gewinnbeteiligung, Eigenkapitalbeteiligung, Unternehmensziele, Mitbestimmung, Mitarbeiterkapitalbeteiligung, PEPPER-Initiative, Vermögensbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der ökonomischen Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen, wobei der Fokus auf der materiellen Teilhabe der Mitarbeiter am Erfolg oder am Produktivvermögen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt primär die Unterscheidung zwischen Erfolgs- und Kapitalbeteiligung, die damit verfolgten Unternehmens- und gesellschaftspolitischen Ziele sowie die praktischen Hindernisse bei der Einführung solcher Modelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, die grundlegenden Beteiligungsformen zu definieren, die damit verbundenen Konzepte und Zielkonflikte zu erläutern und auf Basis einer Analyse der Hindernisse und Trends zu bewerten, ob diese Beteiligungsformen einen "Königsweg" für die moderne Wirtschaft darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie die Auswertung von Studien und Berichten (wie z.B. dem Pepper-II-Bericht) und statistischem Material des IAB-Betriebspanels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Beteiligungsformen, die konzeptionelle Betrachtung der verschiedenen Ziele, die Diskussion von Einführungshindernissen (inklusive transnationaler Probleme) und eine Bestandsaufnahme aktueller Entwicklungstendenzen in Deutschland und der EU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Erfolgsbeteiligung, Kapitalbeteiligung, Investivlohn, Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand, Mitarbeitermotivation und Mitbestimmung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Erfolgsbeteiligung von der Kapitalbeteiligung nach Ansicht des Autors?

Der Autor betont, dass die Erfolgsbeteiligung eher der arbeitsrechtlichen Sphäre zuzuordnen und weniger risikoreich ist, während die Kapitalbeteiligung den Mitarbeiter in eine Doppelstellung als Eigentümer/Kapitalgeber rückt, was komplexere rechtliche und ökonomische Risiken mit sich bringt.

Warum ist laut Autor die Zurückhaltung deutscher Unternehmen bei der Einführung dieser Systeme berechtigt?

Der Autor argumentiert, dass die Zurückhaltung vor allem auf hohe Implementierungskosten, den administrativen Aufwand und die spezifischen Risiken für die Mitarbeiter – wie das unsystematische Kapitalrisiko bei Eigenkapitalbeteiligungen – zurückzuführen ist.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Formen und Konzepte der ökonomischen Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,7
Autor
Johannes Hofner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V87298
ISBN (eBook)
9783638059459
ISBN (Buch)
9783638949941
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Formen Konzepte Beteiligung Arbeitnehmern Unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Hofner (Autor:in), 2007, Formen und Konzepte der ökonomischen Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/87298
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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