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Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung

Schriftliche Ausarbeitung der eigenen Lektüreautobiographie

Titel: Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung

Hausarbeit , 2007 , 49 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nicola Hengels (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen meines Studiums für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen B.A. habe ich das Modul „Orientierung auf Literatur“, bestehend aus der Vorlesung „Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung“, sowie das zugehörige Tutorium besucht. Dieses Modul beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche zu Lesern werden und stellt dabei eine Vielzahl an wissenschaftlichen Erkenntnissen vor, die aufzeigen, welche Fak-toren für junge Menschen zu einer gelingenden Lesesozialisation führen können und welche das Misslingen derselben zu verursachen scheinen. Für Deutschlehrkräfte, welche in der Re-gel der oberen Bildungsschicht entstammen, ist es von essentieller Bedeutung die Abläufe der Lesesozialisation zu kennen und zu wissen, wo und wie deren Weichen zu einem glückenden Verlauf gestellt werden können, um dieses Wissen im Berufsleben auch erfolgreich anwenden zu können.

In der folgenden Lektüreautobiographie beschäftige ich mich mit dem Verlauf meiner persönlichen Lesesozialisation. Ich fertige hierzu eine wissenschaftliche Ausarbeitung meiner eigenen Leseautobiographie an. Dabei werde ich induktiv vorgehen, indem ich meine Erinnerungen und Recherchen zum Verlauf meiner Lesesozialisation gegliedert in sinnvolle Zeitabschnitte darstelle, um sie anschließend, bezogen auf wissenschaftliche Theorien und For-schungsergebnisse der Autoren Graf, Hurrelmann, Schön und Wieler, in überindividuelle Zusammenhänge einordnen zu können. Der Hauptteil meiner Arbeit, meine literarische Sozialisation und deren Analyse, besteht somit aus 5 Phasen, beginnend mit der Vorschulzeit, zu welcher ich meine gesamten Lebensjahre vor der Einschulung rechne, und endend mit meinem heutigen Leseverhalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Familiärer Hintergrund und Leseklima innerhalb der Familie

3 Phasen meiner literarischen Sozialisation

3.1 Vorschulalter und primäre literarische Initiation

3.2 Einschulung und das Lesen in der Kindheit

3.3 Das Lesen in der Pubertät

3.4 Das Lesen in der Adoleszenz und die literarische Pubertät

3.5 Das Lesen und Vorlesen als Erwachsene

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Lektüreautobiographie untersucht induktiv den Verlauf der persönlichen Lesesozialisation der Autorin und ordnet diesen in den Kontext wissenschaftlicher Theorien ein, um Faktoren für eine gelingende Lesesozialisation zu identifizieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die verschiedenen Phasen der Lesesozialisation – von der Vorschulzeit bis ins Erwachsenenalter – durch familiäre und schulische Einflüsse geprägt wurden.

  • Analyse der familiären Sozialisationsinstanz und des häuslichen Leseklimas
  • Rekonstruktion der Phasen der literarischen Sozialisation unter Einbezug von Biographieforschung
  • Vergleich der individuellen Entwicklung mit Typisierungen wie dem „ästhetischen Leser“
  • Reflexion über die Rolle von Vorlesen und aktiver Bedeutungskonstruktion

Auszug aus dem Buch

3.1 Vorschulalter und primäre literarische Initiation

Mein erstes Buch bekam ich bereits als Baby geschenkt. Es handelte sich hierbei zwar natürlich nicht um ein Buch in welchem man hätte lesen können, und es war auch nicht zum Vorlesen geeignet, aber stattdessen konnte es schwimmen. Es war nämlich ein so genanntes Badebuch. Sicherlich werde ich zu dieser Zeit den Sinn des Buches nicht verstanden haben und es wahrscheinlich auch mehr mit dem Mund bearbeitet haben, als dass ich darin „gelesen“ hätte, aber die Tatsache, dass mir bereits damals schon ein Buch geschenkt wurde, zeugt sicherlich davon, wie hoch der Stellenwert des Buches in meiner Familie war und bis heute ist.

Aus diesem Grunde blieb es selbstverständlich nicht bei diesem Badebuch, auch die typischen Pappbilderbücher für Kleinkinder bekam ich als solches in großen Mengen. Ich kann mich an einige der Bilderbücher aus dem Pestalozzi-Verlag sogar noch selbst erinnern, denn in unserer Familie wurde meines Wissens nach noch nie ein Buch weggeworfen, sodass meine Schwestern ebenfalls mit diesen spielen konnten und sogar meine 2001 geborene Tochter davon noch Exemplare „geerbt“ hat. Auch für mich persönlich existiert eine mir ehrlicherweise nicht erklärbare Hemmschwelle, Bücher wegzuwerfen, vielleicht greift hier die bei Werner Graf beschriebene, nahezu freundschaftliche Beziehung zu Büchern, welche manches Mal zwischen einem Buch und seinem Besitzer zu existieren scheint.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin legt den Rahmen der Lektüreautobiographie dar, der auf dem Modul "Orientierung auf Literatur" basiert und das Ziel verfolgt, den eigenen Leseverlauf wissenschaftlich zu rekonstruieren.

2 Familiärer Hintergrund und Leseklima innerhalb der Familie: Dieses Kapitel beleuchtet das pädagogisch geprägte Umfeld der Autorin, in dem Bücher eine zentrale Rolle spielten und die Eltern als wesentliche Lesevorbilder fungierten.

3 Phasen meiner literarischen Sozialisation: Hier wird der Prozess der Lesesozialisation in fünf chronologische Phasen unterteilt, von der ersten Begegnung mit Büchern bis hin zum Leseverhalten als erwachsene Mutter.

4 Resümee: Die Autorin zieht Bilanz über ihren Entwicklungsweg als Leserin und reflektiert über die Bedeutung dieser Aufarbeitung für ihre berufliche Zukunft als Lehrkraft.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Lektüreautobiographie, Leseklima, Familiensozialisation, Vorlesen, Literaturdidaktik, Literarische Pubertät, Lesebiographie, Lesemotivation, Fiktionales Lesen, Bildungsniveau, Lesekompetenz, Identifikation, Erziehungsstile, Kindheitsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit stellt eine wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Lektüreautobiographie dar, um die Entwicklung zum Leser aus biographischer Sicht zu betrachten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Einflüsse des familiären Leseklimas, die Bedeutung von Vorlesesituationen sowie der Einfluss schulischer Leseanregungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den eigenen Leseverlauf induktiv nachzuvollziehen und mit existierenden wissenschaftlichen Theorien zur Lesesozialisation zu vergleichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Rekonstruktion ihrer eigenen Lesebiographie durch Befragung (Interviews und Fragebögen) und vergleicht diese mit Erkenntnissen der Lese- und Sozialisationsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf Phasen: Vorschulzeit, Grundschulzeit, Pubertät, Adoleszenz sowie das Erwachsenenalter und die Rolle als Mutter.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lesesozialisation, literarische Initiation, Lesevorbilder und das Konzept der ästhetischen Leserin charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Mutter für das Leseverhalten der Autorin?

Die Mutter wird als Zentralfigur der frühen literarischen Sozialisation identifiziert, die durch ihre eigene hohe Lesefrequenz und das Vorlesen die Weichen für die Lesekarriere der Autorin stellte.

Warum weicht die Entwicklung der Schwestern von der der Autorin ab?

Trotz ähnlicher familiärer Ausgangsbedingungen verlief die Lesesozialisation der Schwestern anders, was die Autorin auf das komplexe Zusammenspiel vieler individueller Faktoren zurückführt, die sich einer vollständigen wissenschaftlichen Modellierung entziehen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung
Untertitel
Schriftliche Ausarbeitung der eigenen Lektüreautobiographie
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung
Note
1,3
Autor
Nicola Hengels (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
49
Katalognummer
V86591
ISBN (eBook)
9783638021432
ISBN (Buch)
9783638923439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einführung Lesesozialisationsforschung Einführung Lesesozialisationsforschung Lektüreautobiographie; Lektürebiographie Lektüreautobiografie Lektürebiografie Lesesozialisation Leuphana Lüneburg Orientierung auf Literatur LAB
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicola Hengels (Autor:in), 2007, Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/86591
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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