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Humor ohne Worte: Charlie Chaplin und Dick & Doof als Pioniere des Stummfilms

Titel: Humor ohne Worte: Charlie Chaplin und Dick & Doof als Pioniere des Stummfilms

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 29 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Janine Gruschwitz (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage sind Film und Fernsehen fest etablierte Medien des Alltags, aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts war das bewegte Bild etwas vollkommen Neues, die Aneinanderreihung zu einem Film eine „folgenschwere“ Erfindung. Noch nicht einmal Ton war anfangs vonnöten um die Menschen zu erreichen, vielmehr „schufen die Filmmacher im Hollywood der Stummfilmzeit etwas von so bleibendem Wert, daß es Kunst genannt werden kann.“ (Brownlow 1997, 23). Jene Anfangszeit des Films ist heute jedoch vor allem wegen ihrer herausragenden Schauspieler in Erinnerung geblieben. Allen voran Charlie Chaplin, der auch dank seiner liebenswert traumwandlerischen Figur des kleinen Tramp weltweit zum beliebtesten Komiker avancierte. Ihm in nichts nachstehend das Duo „Laurel & Hardy“, in Deutschland besser bekannt als „Dick & Doof“, das immer noch jeder kennt und dank der stereotypen, naiven Charaktere liebt.
Doch wie kam es dazu, dass gerade diese Schauspieler einen Ruhm erlangt haben, der auch heute – Jahre nach ihrem Tod – noch nahezu ungebrochen ist? Ein Überblick über die jeweiligen Lebensläufe und Karrieren soll im Folgenden über diese Entwicklung Aufschluss geben. Außerdem soll besonders die Darstellung und der Umgang mit Humor eine genauere Betrachtung erfahren. Die ersten bewegten Filmbilder waren stumm, doch deswegen noch lange nicht minderwertig. Die Stummfilmzeit gilt noch heute als überaus erfolgreiche Epoche der Filmgeschichte und erlebte ihren Höhepunkt zwischen 1916 und 1928. Es war die Zeit als „American films became the principal, if not the only important source of supply for movie theatres.“ (Saunders 1987, 253) Hochburg war – damals wie heute – Hollywood, wo bereits im Oktober 1911 das erste Filmstudio eröffnet wurde (vgl. Brownlow 1997, 55). Doch auch in Europa ging die Entwicklung voran. „Deutschland, und speziell sein bedeutendster Regisseur Ernst Lubitsch, präsentierte schon kurz nach dem Krieg Filme von hoher Qualität“ (Brownlow 1997, 586) und sorgte damit für einige Unruhe bei amerikanischen Produzenten. Durch hohe Investitionen gewannen sie die deutschen Talente daher für ihre Projekte. Der zweite große Konkurrent Großbritannien, „das in der Anfangszeit des Kinos führend in der Welt war, wurde [...] durch den I. Weltkrieg stark zurückgeworfen.“ (Brownlow 1997, 591)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Stummfilm

3. Charlie Chaplin – Vom Waisenkind zur Filmlegende

3.1 Die Anfänge

3.2 Pionier des Stummfilms

3.3 Die Figur des kleinen Tramp

4. Dick & Doof – Ein unschlagbares Duo

4.1 Die Anfänge

4.1.1 Stan Laurel

4.1.2 Oliver Hardy

4.2 Der erste Kontakt

4.3 Gemeinsame Karriere

4.4 Eine klare Rollenverteilung

5. ...und dann kam der Ton

5.1 Charlie Chaplin – Ein Star geht unter

5.2 Dick & Doof

5.2.1 Nichts kann sie stoppen

5.2.2. Der langsame Abstieg

6. Schlussbemerkungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufstieg und die Bedeutung der Filmlegenden Charlie Chaplin sowie des Duos "Dick & Doof" (Laurel & Hardy) während der Ära des Stummfilms. Dabei wird analysiert, wie diese Akteure durch pantomimische Kunst und die Etablierung stereotypischer Charaktere zu weltweitem Ruhm gelangten und wie sie mit dem technologischen Umbruch durch die Einführung des Tonfilms umgingen.

  • Die Entstehungsgeschichte der Stummfilmepoche und ihre Bedeutung für die Filmkunst.
  • Die Entwicklung von Charlie Chaplins Figur des "kleinen Tramp" als Identifikationsfigur.
  • Die individuellen Werdegänge von Stan Laurel und Oliver Hardy bis zur Formung ihres gemeinsamen Duos.
  • Der Einfluss der Rollenverteilung und stereotypischer Charakterdarstellungen auf den Erfolg von Comedy.
  • Die Auswirkungen der Einführung des Tonfilms auf die Karrieren der untersuchten Komiker.

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Figur des kleinen Tramp

Wie bereits erwähnt entsteht die Figur des Tramp schon in einem der ersten Filme Chaplins. Brownlow bezeichnet diesen eher zufälligen Moment jedoch zu recht als „einen der bedeutendsten Augenblicke in der Geschichte der Filmkomödie.“ (Brownlow 1997, 574) Auf der einen Seite schafft Chaplin mit dem Tramp, der immer in derselben charakteristischen Garderobe mit zu großen Hosen, zu engem Gehrock, einer schwarzen Melone auf dem Kopf, ausgebeulten Schuhen, Stock und Schnurrbart auftritt, einen optischen Wiedererkennungswert. Andererseits erhält das Publikum eine Identifikationsfigur. Der Tramp ist einer von ihnen, ein einfacher Mann, der oft an den alltäglichen Hürden des Lebens zu scheitern droht:

No matter that in a given film the tramp might triumph over the oppressive conditions in which he finds himself; in the next film we will again find him cast out, consigned to the margins in a society that does not recognize the tramp's dual need for both freedom and respectability. One can perhaps best understand the tramp's immense popularity by noting his evident desire to be accepted by society coupled with his equally evident inability to accept society's restrictions on his autonomy. (Green 1998, 131)

Der Tramp zeigt den Zuschauern also nicht nur die harte Realität, sondern eröffnet auch einen Weg, diese mit Würde und Humor zu nehmen. Chaplin weiß seine Zeit sehr gut einzuschätzen, „daß das Publikum es mochte, wenn eine Figur gegen die Rolle spielte: Wenn es ein abgerissener Typ war, sollte sein Benehmen hoch vornehm sein.“ (Brownlow 1997, 577) So lässt er seinen kleinen Landstreicher zum Beispiel in „The Gold Rush“ einen Schuh so vornehm verspeisen, als säße er im besten Restaurant der Stadt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Stummfilms und stellt die zentralen Akteure Charlie Chaplin sowie Laurel & Hardy als Pioniere des Humors vor.

2. Der Stummfilm: Dieses Kapitel analysiert die technische und künstlerische Entwicklung der Stummfilmepoche sowie deren Erfolg als universelle Ausdrucksform.

3. Charlie Chaplin – Vom Waisenkind zur Filmlegende: Es wird Chaplins Aufstieg vom mittellosen Kind zum Weltstar nachgezeichnet, inklusive der Entwicklung seiner ikonischen Tramp-Figur.

4. Dick & Doof – Ein unschlagbares Duo: Dieses Kapitel detailliert die Anfänge von Stan Laurel und Oliver Hardy, ihr erstes Zusammentreffen und die Etablierung ihres komödiantischen Erfolgsrezepts.

5. ...und dann kam der Ton: Hier wird der gravierende Einfluss der Tonfilm-Einführung auf die Karrieren der Komiker untersucht und der unterschiedliche Umgang mit diesem Wandel aufgezeigt.

6. Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst die Bedeutung der Stummfilmstars für die heutige Filmkultur zusammen und reflektiert über die Gründe ihres dauerhaften Ruhms.

Schlüsselwörter

Stummfilm, Charlie Chaplin, Laurel und Hardy, Dick und Doof, Slapstick, Komödie, Filmgeschichte, Hollywood, Pantomime, Tonfilm, Rollenverteilung, Identifikationsfigur, Filmkunst, Filmstar, Humor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren und Karrieren der prägenden Stummfilmkomiker Charlie Chaplin sowie des Duos Laurel & Hardy.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Entwicklung der Comedy-Genres im Stummfilm, die Bedeutung von Charakterstereotypen und die Herausforderungen durch den technologischen Wandel zum Tonfilm.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Schauspieler durch visuelle Komik universelle Identifikationsfiguren schaffen konnten und warum ihr Ruhm bis heute ungebrochen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literatur- und Quellenanalyse der Filmbiografien und der filmhistorischen Entwicklung der genannten Komiker.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Lebensläufe, die künstlerische Entwicklung der Charaktere, die Entstehung der Duos und die privaten sowie beruflichen Krisen der Protagonisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stummfilm, Slapstick, Hollywood, Pantomime und den Wandel zur Tonfilmära definiert.

Warum konnte sich der "Tramp" nicht so gut an den Tonfilm anpassen wie Dick & Doof?

Laut der Arbeit war der Tramp eine universelle Metapher, die von der Stille lebte; die Konkretheit von Sprache entzauberte die Figur und beraubte sie ihrer Poesie.

Wie unterscheidet sich die Rollenverteilung bei Dick & Doof?

Sie basiert auf dem dynamischen Gegensatz zwischen dem "dicken, überheblichen Besserwisser" Ollie und dem "naiven, unterdrückten" Stan, die gemeinsam ein unzertrennliches Ganzes bilden.

Inwiefern beeinflusste das Privatleben den beruflichen Erfolg der Schauspieler?

Die Arbeit zeigt auf, dass insbesondere bei Laurel & Hardy private Krisen und Skandale die öffentliche Wahrnehmung beeinflussten, die Stars jedoch durch ihre treue Fangemeinde und ihre Arbeitsethik dennoch erfolgreich blieben.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Humor ohne Worte: Charlie Chaplin und Dick & Doof als Pioniere des Stummfilms
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Humor in den Medien
Note
2,0
Autor
Janine Gruschwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
29
Katalognummer
V85860
ISBN (eBook)
9783638018692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Humor Worte Charlie Chaplin Dick Doof Pioniere Stummfilms Humor Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Gruschwitz (Autor:in), 2007, Humor ohne Worte: Charlie Chaplin und Dick & Doof als Pioniere des Stummfilms, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/85860
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Leseprobe aus  29  Seiten
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