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Energie in der Betriebswirtschaftslehre

Title: Energie in der Betriebswirtschaftslehre

Seminar Paper , 2007 , 22 Pages , Grade: 1

Autor:in: MMag. Bernhard Höfler (Author)

Business economics - General

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Summary Excerpt Details

Energie ist also ein sehr wichtiger Faktor für die Produktion, die Industrie im Allgemeinen. Die betriebliche Energiewirtschaft rückt bedingt durch die zunehmende Verknappung und auch Verteuerung von Energie immer stärker in das Blickfeld auch des ökonomischen Interesses. Energiewirtschaft und Energieversorgung werden somit auch für Betriebe, die nicht den energieintensiven Branchen angehören, immer wichtiger.
Wie ist das Thema Energie in der Betriebswirtschaftslehre, in der Produktionstheorie aufgearbeitet bzw. wie wird Energie in der Produktionstheorie erfasst?
Wie geht die Betriebswirtschaftslehre mit dem Thema Energie um?
Das sind Fragen, auf die diese Seminararbeit Antworten zu finden versucht. Ziel dieser Arbeit ist es, die Betriebswirtschaftslehre, hier vor allem die Produktionstheorie auf die Aufarbeitung des Themas Energie zu untersuchen; zu durchleuchten, inwieweit Energie in den Produktionsfunktionen behandelt wird. Es werden Produktionsfaktoren dargestellt (ist Energie ein Produktionsfaktor?), die wichtigsten Produktionsfunktionen erläutert und dann das Konzept der Engineering Production Functions vorgestellt. Eine Zusammenfassung bildet den Abschluss dieser Seminararbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Produktionsfunktionen und Energie

2.1 Produktionsfaktoren

2.2 Produktionsfunktionen

2.2.1 Die klassische Produktionsfunktion (Ertragsgesetz, Typ A)

2.2.2 Die Gutenberg-Produktionsfunktion (Typ B)

2.2.3 Heinen-Produktionsfunktion (Typ C)

3 Engineering Production Functions

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, wie das Thema Energie in der betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie verankert ist und inwieweit der Energiefaktor in gängigen Produktionsfunktionen berücksichtigt wird. Das primäre Ziel besteht darin, die Rolle von Energie als Produktionsfaktor kritisch zu hinterfragen und zu analysieren, ob bestehende theoretische Modelle den realen Energieeinsatz in industriellen Prozessen adäquat abbilden.

  • Definition und Einordnung von Energie als Produktionsfaktor
  • Analyse klassischer Produktionsfunktionen (Typ A, B und C) im Hinblick auf Energie
  • Vorstellung des Konzepts der "Engineering Production Functions"
  • Vergleich der empirischen Geltung und theoretischen Erfassung von Energie
  • Identifikation von Defiziten in der betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie

Auszug aus dem Buch

3 Engineering Production Functions

Im vorangegangenen Kapitel wurden Produktionsfaktoren beschrieben – dabei Energie als eigene Produktionsfaktorart definiert – und die drei bekanntesten Produktionsfunktionen behandelt, wobei zu Tage kam, dass Energie keine bis eine marginale Rolle in diesen Theorien spielt. Bereits in der Einleitung wurde jedoch konstatiert, dass industrielle Produktionsprozesse ohne Energie unmöglich sind. Wurde Energie in der Produktionstheorie also schlichtweg vergessen? Die Antwort lautet ‚Nein’, da bereits 1949 – d.h. bevor Gutenberg seine Produktionsfunktion vom Typ B entwickelte (die erste Auflage seines Werkes ‚Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre – Die Produktion’ erschien 1951) – Hollis B. Chenery in den Vereinigten Staaten das Konzept der ‚Engineering Production Functions’ entwickelte, das in diesem Kapitel vorgestellt wird.

Grundsätzlich sind die Engineering Production Functions „Ansätze zu analytischen Ableitung zeit- und produktspezifischer Verbrauchsfunktionen industrieller Produktionsprozesse auf Basis natur- und ingenieurwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten“ und wurden in den USA in den Jahren 1930 bis 1970 entwickelt. Allerdings sind diese Produktionsfunktionen in der Praxis angesichts der hohen Komplexität vieler industrieller Produktionsprozesse an ihre Grenzen gestoßen und haben somit weitestgehend theoretische Bedeutung. Die bisher in dieser Arbeit betrachteten Produktionsfunktionen interessierten sich vor allem für die ökonomischen Input-Output-Beziehungen (funktionale Verknüpfung von Gütermengen), während die Engineering Production Functions versuchen, die Gesetzmäßigkeiten produktiver Zusammenhänge industrieller Fertigungsprozesse aufbauend auf den ihnen zugrunde liegenden technisch-naturwissenschaftlichen Verfahren zu analysieren. Im Zuge einer Analyse eines Produktionsprozesses wird dieser in seine separaten chemischen und physikalischen Elementarvorgänge zerlegt und die wechselseitigen Einwirkungen und Transformierungen von chemischen, elektrischen, thermischen und mechanischen Energien analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert Energie als Produktionsfaktor und erläutert die zunehmende Bedeutung der Energiewirtschaft für produzierende Unternehmen durch die fortschreitende Automatisierung.

2 Produktionsfunktionen und Energie: Das Kapitel kategorisiert Produktionsfaktoren und untersucht, wie verschiedene klassische Produktionsfunktionen (Typ A, B und C) Energie in ihren Modellen berücksichtigen oder vernachlässigen.

3 Engineering Production Functions: Hier wird ein alternativer theoretischer Ansatz vorgestellt, der industrielle Prozesse auf Basis physikalischer und chemischer Gesetzmäßigkeiten analysiert und Energie explizit einbezieht.

4 Zusammenfassung: Abschließend wird evaluiert, dass die Standard-Produktionstheorie Energie nur unzureichend abbildet, während spezialisierte Ansätze wie die Engineering Production Functions Energie zwar integrieren, aber in der Praxis eine begrenzte Anwendung finden.

Schlüsselwörter

Energie, Produktionstheorie, Produktionsfaktoren, Betriebswirtschaftslehre, Produktionsfunktion Typ A, Gutenberg-Produktionsfunktion, Heinen-Produktionsfunktion, Engineering Production Functions, Energieverbrauch, industrielle Produktion, Input-Output-Modell, Energieträger, Energiewandler, Elementarfaktoren, technische Leistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische Behandlung des Faktors Energie innerhalb der betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie und deren Produktionsmodelle.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Produktionsfaktoren, die klassische Produktionstheorie sowie der ingenieurwissenschaftliche Ansatz zur Abbildung von Produktionsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob und wie Energie in etablierten Produktionsfunktionen berücksichtigt wird und wo die Grenzen dieser Modelle im industriellen Kontext liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener Produktionstheorien und deren theoretischen Annahmen zu Stoff- und Energieeinsätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Produktionsfunktionen vom Typ A (klassisch), Typ B (Gutenberg) und Typ C (Heinen) sowie das Konzept der Engineering Production Functions von Chenery.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Produktionsfaktoren, Energieeffizienz in Modellen, Engineering Production Functions und die Abgrenzung zwischen ökonomischen und technischen Leistungsbegriffen.

Warum wird Energie in klassischen Modellen oft nicht explizit genannt?

Klassische Modelle fokussierten primär auf ökonomische Input-Output-Beziehungen und Mengen an Produktionsfaktoren, während Energie oft implizit unter aggregierten Verbrauchsgrößen subsumiert wurde.

Was unterscheidet den Ansatz von Chenery von anderen Produktionsfunktionen?

Chenery zerlegt Produktionsprozesse in ihre physikalischen und chemischen Einzelvorgänge, anstatt nur monetäre oder pauschale Mengeneinheiten zu betrachten.

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Details

Title
Energie in der Betriebswirtschaftslehre
College
University of Graz  (Institut für Innovations- und Umweltmanagement)
Course
SE Management and International Business
Grade
1
Author
MMag. Bernhard Höfler (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V83875
ISBN (eBook)
9783638001366
ISBN (Book)
9783638910781
Language
German
Tags
Energie Betriebswirtschaftslehre Management International Business Produktion Funktion Produktionsfunktion Produktionsfaktor Faktor Ertragsgesetz Typ Typ A Typ B Typ C klassisch Gutenberg Heinen Engineering Production Function Hollis Chenery Hollis B. Chenery Smith Schweyer Hall Fabian Grosse Ferguson Fandel Wibe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Bernhard Höfler (Author), 2007, Energie in der Betriebswirtschaftslehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/83875
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