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Mobilität und Familie - Die Auswirkungen von beruflich bedingter Mobilität

Titel: Mobilität und Familie  -  Die Auswirkungen von beruflich bedingter Mobilität

Hausarbeit , 2007 , 18 Seiten , Note: 2

Autor:in: Tilman Scheipers (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es ist der Deutschen liebstes Statussymbol, jeder fährt es gerne spazieren und viele täglich auch damit zur Arbeit – das Auto. Während zurzeit auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt am Main bis vor Kurzem gesehen werden konnte, was Morgen bewegt, bewegt neben der ökologischen Verträglichkeit noch ein ganz anderer Aspekt des Autofahrens die Gemüter der Autofahrer.
2001 machte die damalige Bundesregierung die Entfernungspauschale – oder im Volksmund auch gerne: Pendlerpauschale – für alle zum Arbeitsplatz zurückgelegten Wege – egal, ob mit dem Auto, dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Fahrrad – mit 30 Eurocent pro Kilometer von der Steuer absetzbar. Seit Januar diesen Jahres ist diese Steuervergünstigung wieder teilweise kassiert: Nurmehr ab dem 21. Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ist es möglich, seine Kosten zur Erreichung der Arbeitsstelle vor der Steuer geltend zu machen.
Viele laufen nun Sturm: Millionen von ehrlichen Bürgen, die täglich zu ihrer Arbeit pendeln müssen, sind nun von großer finanzieller Mehrbelastung bedroht. Während der Bundesfinanzminister keine Mängel erkennen kann, hat der Bundesfinanzhof verfassungsrechtliche Zweifel angemeldet; eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für Anfang 2008 erwartet.
Selbst wenn die soziologische Definition eines Pendlers nicht vor 20 Kilometern Arbeitsweg anfangen würde, ist es unumstritten, dass das beruflich induzierte Pendeln – die beruflich bedingte Mobilität – in seinen unterschiedlichen Formen ein Phänomen der Moderne ist und sich in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt hat. Auch sind die Auswirkungen von Mobilität mitnichten auf eine finanzielle Dimension beschränkt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen beruflich bedingter Mobilität

3. Formen beruflich bedingter Mobilität

4. Folgen beruflich bedingter Mobilität

4.1. Allgemeine Folgen

4.2. Gesundheitliche Folgen

4.3 Folgen nach Mobilitätsform und Geschlecht differenziert

5. Auswirkungen beruflich bedingter Mobilität auf die Partnerschaft

5.1. Auswirkungen auf die Elternschaft

5.2. Auswirkungen auf die Paarbeziehung

6. Möglichkeiten der Minimierung von mobilitätsinduzierten Stressoren

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von beruflich bedingter Mobilität auf partnerschaftliche Beziehungen, analysiert die verschiedenen Mobilitätsformen und beleuchtet Strategien zur Minderung negativer Folgen.

  • Theoretische Einordnung von Mobilität in der modernen Gesellschaft
  • Kategorisierung verschiedener Formen beruflich bedingter Mobilität
  • Analyse der gesundheitlichen und psychosozialen Stressfaktoren
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Elternschaft und Paarbeziehung
  • Möglichkeiten der Stressminimierung im privaten und beruflichen Umfeld

Auszug aus dem Buch

5.2. Auswirkungen auf die Paarbeziehung

Für die Auswirkungen auf die Zufriedenheit mit der partnerschaftlichen Beziehung sind vor allen zwei Faktoren in Bezug auf Mobilitätserfordernisse relevant: das Ausmaß an gemeinsamer Zeit und die Art und Weise der Stressbewältigung. Das Leben einer Beziehung braucht gemeinsam verbrachte Zeit. Dies können Gespräche sein, Ausflüge, Unternehmungen, kulturelle Veranstaltungen oder auch ein Fernsehabend. Bei allen Mobilitätsformen – mit Ausnahme der Umzugsmobilität – ist eine deutliche Abnahme des gemeinsamen Zeitbudgets aufgrund der Mobilitätserfordernisse zu verzeichnen. Dies kann die Beziehung belasten, da es zu Gefühlen der Vernachlässigung zugunsten des Berufes kommen kann.

So berichten über Trennungserfahrungen vor Allem Wochenendpendler und ehemals in Fernbeziehungen Lebende, dass ihre Lebensform dabei einen entscheidenden Mitgrund gespielt hat. Auf der anderen Seite geben Fernpendler und Umzugsmobile an, dass ihre derzeitige Lebensform sich positiv auf ihre Beziehung auswirke. Das liegt daran, dass diese Mobilitätsformen gleichzeitig das größte Fenster für gemeinsame Zeit bieten. Oft verbirgt sich hinter den positiven Auswirkungen auch Zufriedenheit und Ausgeglichenheit am Arbeitsplatz, die sich dann auf die Partnerschaft überträgt. Mobile Paare, deren Beziehung jedoch unter dem beruflichen Klima leidet, führen dies auf die Anstrengungen durch die Fahrerei, die damit verbundene wenige gemeinsame Zeit und die dadurch schwindende Nähe und Verbundenheit zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz beruflich bedingter Mobilität als modernes Phänomen und definiert den Fokus der Hausarbeit auf die partnerschaftliche Beziehung.

2. Theoretischer Rahmen beruflich bedingter Mobilität: Dieses Kapitel erläutert den gesellschaftlichen Wandel hin zu Pluralisierung, Individualisierung und Flexibilisierung als Treiber für Mobilität.

3. Formen beruflich bedingter Mobilität: Hier werden zentrale Mobilitätsformen wie Fernpendeln, Fernbeziehung (LAT), Wochenendpendeln (Shuttles) und Umzugsmobilität definiert und differenziert.

4. Folgen beruflich bedingter Mobilität: Das Kapitel analysiert die allgemeinen und gesundheitlichen Auswirkungen von Stress durch Pendelzeiten sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Belastung.

5. Auswirkungen beruflich bedingter Mobilität auf die Partnerschaft: Der Hauptteil untersucht die hemmenden Effekte von Mobilität auf den Kinderwunsch sowie die negativen Auswirkungen auf die Beziehungszufriedenheit und Kommunikation.

6. Möglichkeiten der Minimierung von mobilitätsinduzierten Stressoren: Hier werden Lösungsansätze aufgezeigt, wie durch Flexibilität, bessere Planung und Dialog zwischen Partnern oder Arbeitgebern Stress reduziert werden kann.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Auswirkungen stark von der Persönlichkeit abhängen und es keinen Automatismus von Mobilität zu Trennung gibt.

Schlüsselwörter

Beruflich bedingte Mobilität, Partnerschaft, Fernpendeln, Fernbeziehung, Stressbewältigung, Work-Life-Balance, Flexibilisierung, Sozialstruktur, Arbeitswelt, Elternschaft, Beziehungszufriedenheit, Pendlerpauschale, Daily Hassles.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie berufliche Mobilität – etwa durch Pendeln oder Fernbeziehungen – die Qualität und Stabilität von partnerschaftlichen Beziehungen beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle von Beruf und Privatleben, Stressfaktoren durch Mobilität, die Auswirkung auf die Elternschaft sowie Möglichkeiten zur Stressminimierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich verschiedene Mobilitätsformen auf das Zeitbudget und die psychische Belastung von Paaren auswirken und ob diese Lebensformen die Stabilität der Beziehung gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf soziologischen Definitionen, wissenschaftlicher Literatur und statistischen Erhebungen zum Thema Mobilität und Lebensform basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Mobilitätsformen, die Analyse ihrer gesundheitlichen Folgen sowie eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen auf Elternschaft und die intrapartnerschaftliche Kommunikation.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Fernbeziehung, Wochenendpendler, Stressoren, soziale Auswirkungen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Flexibilisierung.

Warum haben laut Arbeit viele mobile Frauen keine Kinder?

Die Arbeit stellt fest, dass traditionelle Rollenbilder und der Wunsch, berufliche Stabilität zu erreichen, Mobilität bei Frauen oft zu einem Faktor machen, der die Familienplanung nach hinten verschiebt.

Welche Rolle spielen die sogenannten "daily hassles" für Paare?

Die sogenannten "daily hassles" (alltägliche Widrigkeiten) wie Stau oder Verspätungen im ÖPNV sind laut Autor oft schädlicher für die Beziehung als große Probleme, da sie die Kommunikation durch Missverständnisse und Fehlinterpretationen belasten.

Können Arbeitgeber zur Stressminimierung beitragen?

Ja, laut der Arbeit können Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit), Telearbeit und betriebliche Kinderbetreuungsangebote den Stress für mobile Arbeitnehmer spürbar reduzieren.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobilität und Familie - Die Auswirkungen von beruflich bedingter Mobilität
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Beruf Familie Mobilität
Note
2
Autor
Tilman Scheipers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
18
Katalognummer
V83847
ISBN (eBook)
9783638001243
ISBN (Buch)
9783640330744
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobilität Familie Auswirkungen Mobilität Beruf Familie Mobilität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tilman Scheipers (Autor:in), 2007, Mobilität und Familie - Die Auswirkungen von beruflich bedingter Mobilität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/83847
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Leseprobe aus  18  Seiten
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