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Adverse Selektion auf Versicherungsmärkten - Modelltheoretische Fundierung

Title: Adverse Selektion auf Versicherungsmärkten - Modelltheoretische Fundierung

Diploma Thesis , 2007 , 50 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Danny Hentschel (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Durch eine Vielzahl empirischer Studien ist belegt, dass sich die Mehrzahl der Individuen risikoscheu verhält. Für diese Individuen ist es wünschenswert, die Betroffenheit von für sie ungünstigen Umweltzuständen zu reduzieren und somit ihr bestehendes Risiko zu verringern.
Versicherungsschutz stellt ein geeignetes Instrument zum Risikotransfer vom Versicherungsnehmer auf den Versicherer dar. Versicherungsnehmer haben in der Praxis im Regelfall unterschiedliche Schadeneintrittswahrscheinlichkeiten und daraus folgend auch eine variierende Bereitschaft, vom Versicherer vorgegeben Prämien für den Risikotransfer zu zahlen. Kennen die Versicherer ihrerseits die individuellen Schadeneintrittswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Versicherungsnehmer, so können sie dies in der Prämienkalkulation entsprechend berücksichtigen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Versicherungsnehmer ihre persönliche Schadenerwartung dem Versicherer gegenüber geringer angeben werden als sie tatsächlich ist, da sie hierdurch hoffen eine günstigere Prämie für ihren Versicherungsvertrag zu erhalten.
Ist der Versicherer in Bezug auf die Schadeneintrittswahrscheinlichkeit schlechter informiert als der VN, so liegt ein Fall von asymmetrischer Informationsverteilung vor. Die Auswirkungen asymmetrischer Informationsverteilung sind seit einer Arbeit von Akerlof in vielen Wirtschaftsbereichen untersucht worden. Wesentliche Erkenntnisse für den Bereich des Versicherungsmarktes gehen dabei auf Rothschild/Stiglitz zurück. Beide Werke haben den Begriff der Adversen Selektion entscheidend geprägt. In der vorliegenden Arbeit wird die Adverse Selektion auf dem Versicherungsmarkt modelltheoretisch fundiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung : Abgrenzung des Themas und Gang der Arbeit

2. Grundlagen

2.1. Das Bernoulli-Prinzip als Grundlage zur Entscheidungsfindung

2.2. Risikoeinstellungen

2.3. Der Versicherungsmarkt

2.3.1. Begriff des Versicherungsschutzes

2.3.2. Situation eines Versicherungsnehmers

2.3.3. Der Versicherer

2.4. Informationsverteilung

2.4.1. Bedeutung der Informationsverteilung

2.4.2. symmetrische Informationsverteilung

2.4.3. asymmetrische Informationsverteilung und ihre Erscheinungsformen

3. Der Versicherungsmarkt bei symmetrischer Information

3.1. Prämissen des Grundmodells

3.2. Wahl des individuell optimalen Deckungsgrades

3.3. Angebot und Marktgleichgewicht

3.3.1. Prämiendifferenzierung und Gleichgewichtsbedingung

3.3.2. First-Best-Optimum

4. Der Versicherungsmarkt bei asymmetrischer Information

4.1. Einschränkungen der Informationsannahmen

4.2. Adverse Selektion bei Durchschnittstarifierung

4.3. Gleichgewichtskonzepte unter asymmetrischer Information

4.3.1. Der Versicherungsmarkt als Principal-Agent-Beziehung

4.3.2. Signaling am Versicherungsmarkt

4.3.3. Self-Selection

4.3.4. Definition des Nash-Gleichgewichts

4.4. Modellierung des Second-Best-Optimums

4.4.1. Angebotsstruktur unter self-selection als second-best-optimum

4.4.2. Pareto – Effizienz bei self – selection

4.4.3. Prüfung der Existenz eines trennenden Gleichgewichtes

4.5. Ausblick auf Änderung des Modelles

4.5.1. Interne Subventionierung und Transfer-Gleichgewicht

4.5.2. Versicherungsmarkt ohne informationsmäßige Kooperation

4.6. Ausblick auf weitere Gleichgewichtskonzepte

4.7. staatliche Regulierung am Versicherungsmarkt

5. Zusammenfassung und Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die adverse Selektion auf dem Versicherungsmarkt auf Basis modelltheoretischer Analysen fundiert zu untersuchen. Dabei wird insbesondere die Forschungsfrage verfolgt, wie unter Bedingungen asymmetrischer Information Gleichgewichte am Versicherungsmarkt entstehen und welche Auswirkungen diese auf die Wohlfahrt der Marktteilnehmer haben.

  • Grundlagen zur Risikoeinstellung und Entscheidungsfindung von Versicherungsnehmern.
  • Analyse des Versicherungsmarktes bei symmetrischer vs. asymmetrischer Informationsverteilung.
  • Untersuchung von Gleichgewichtskonzepten wie Nash-Gleichgewicht und Transfer-Gleichgewicht.
  • Evaluierung der Wirksamkeit von Signaling und Self-Selection zur Reduktion von Informationsasymmetrien.
  • Diskussion staatlicher Regulierungsmaßnahmen am Versicherungsmarkt.

Auszug aus dem Buch

2.4.3. asymmetrische Informationsverteilung und ihre Erscheinungsformen

Von asymmetrischer Informationsverteilung spricht man dann, wenn eine Vertragspartei einen Informationsvorsprung gegenüber der anderen Vertragspartei besitzt.

Nachfolgend werden Situationen betrachtet, in denen die potentiellen VN im Vergleich zum VR ex ante über die besseren Informationen verfügen. Eine solche Annahme erscheint auch in der Praxis plausibel, da der VN über sein eigenes Verhalten und andere, die objektive Schadeneintrittswahrscheinlichkeit beeinflussende Faktoren besser informiert sein wird als der VR. Der VN weiß zum Beispiel genau, ob er zur Gruppe der Raucher oder der Nichtraucher gehört. Der VR hat diese Information nicht.

Die Kosten einer zusätzlichen Informationsgewinnung durch den VR seien zudem prohibitiv hoch, so dass die Alternative einer zusätzlichen Informationsbeschaffung vor Vertragsschluss in jedem Fall verworfen wird.

Den Überlegungen von Spremann folgend können die Grundtypen asymmetrischer Information nach dem Verhalten des VN und der Beobachtungsmöglichkeit eben dieses Verhaltens durch den VR unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung : Abgrenzung des Themas und Gang der Arbeit: Einführung in die Thematik der asymmetrischen Information auf Versicherungsmärkten und Erläuterung des methodischen Vorgehens.

2. Grundlagen: Darlegung der Entscheidungstheorie, der Risikoeinstellungen sowie der Modellierung von Versicherungsnehmern und Versicherern.

3. Der Versicherungsmarkt bei symmetrischer Information: Analyse des Marktmodells unter der Prämisse vollständiger Information, in der ein pareto-optimales Gleichgewicht erzielt wird.

4. Der Versicherungsmarkt bei asymmetrischer Information: Untersuchung der Folgen asymmetrischer Informationsverteilung (Adverse Selektion) und Diskussion verschiedener Gleichgewichtskonzepte.

5. Zusammenfassung und Bewertung: Synthese der Ergebnisse und Einordnung der theoretischen Erkenntnisse in den Kontext der realen Versicherungswirtschaft.

Schlüsselwörter

Adverse Selektion, Informationsasymmetrie, Versicherungsmärkte, Risikoeinstellung, Modelltheorie, Nash-Gleichgewicht, Self-Selection, Signaling, Pareto-Optimalität, Principal-Agent-Theorie, Hidden Information, Hidden Action, Risikoklassen, Versicherungsprämie, Deckungsgrad.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der modelltheoretischen Untersuchung von Versicherungsmärkten unter Berücksichtigung asymmetrischer Informationsverteilung zwischen Versicherungsnehmern und Versicherern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Adverse Selektion, die Preisbildung unter Informationsasymmetrien, verschiedene Gleichgewichtskonzepte sowie die Bedingungen für pareto-effiziente Vertragsgestaltungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie asymmetrische Information die Marktstabilität beeinflusst und welche Mechanismen (z. B. Self-Selection) geeignet sind, ein stabiles Gleichgewicht zu etablieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird eine modelltheoretische Analyse auf Basis der entscheidungstheoretischen Literatur und der Principal-Agent-Theorie unter Verwendung mikroökonomischer Konzepte durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse bei symmetrischer Information (First-Best) und die detaillierte Modellierung unter asymmetrischer Information (Second-Best) inklusive Signaling- und Self-Selection-Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Adverse Selektion, Informationsasymmetrie, Versicherungsmarkt, Nash-Gleichgewicht, Self-Selection und Pareto-Optimalität.

Was bedeutet Adverse Selektion im Kontext der Arbeit konkret?

Adverse Selektion tritt auf, wenn Versicherer aufgrund der Informationsasymmetrie Risiken nicht korrekt unterscheiden können, was dazu führt, dass sich vor allem "schlechte" Risiken versichern und "gute" Risiken vom Markt verdrängt werden können.

Warum spielt die Unterscheidung von "hidden information" und "hidden action" eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist notwendig, um die unterschiedlichen Ursachen für Marktstörungen zu differenzieren und gezielte Lösungsansätze wie Self-Selection für "hidden information" zu identifizieren.

Was ist das Ergebnis zur staatlichen Regulierung?

Die Arbeit diskutiert, dass staatliche Eingriffe wie Pflichtversicherungen zwar Adverse Selektion verhindern können, aber nicht zwangsläufig eine Pareto-Verbesserung darstellen, sofern bereits effizientere Marktmechanismen existieren.

Warum ist das Nash-Gleichgewicht für die Modellierung so wichtig?

Das Nash-Gleichgewicht dient als Benchmark, um zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen ein stabiler Zustand erreicht werden kann, bei dem kein Akteur einen Anreiz zur einseitigen Strategieänderung hat.

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Details

Title
Adverse Selektion auf Versicherungsmärkten - Modelltheoretische Fundierung
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Danny Hentschel (Author)
Publication Year
2007
Pages
50
Catalog Number
V82176
ISBN (Book)
9783638845847
ISBN (eBook)
9783638847834
Language
German
Tags
Adverse Selektion Versicherungsmärkten Modelltheoretische Fundierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Danny Hentschel (Author), 2007, Adverse Selektion auf Versicherungsmärkten - Modelltheoretische Fundierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/82176
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