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Wahrheit und Fiktion bei Bret Easton Ellis

Titel: Wahrheit und Fiktion bei Bret Easton Ellis

Seminararbeit , 2006 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Stefanie Udema (Autor:in)

Amerikanistik - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Seminararbeit mit dem Thema Wahrheit und Fiktion bei Bret Easton Ellis präsentiert literaturwissenschaftlich kontroverse Begriffe und wendet diese auf einen Text aus der sogenannten Postmoderne an.
Um einen begrifflichen Referenzrahmen abzustecken, werden zunächst die Begrifflichkeiten Wahrheit und Fiktion unter Einbeziehung der Wortgeschichte untersucht und theoretische Untersuchungen betreffs des Fiktionsbegriffs näher beschrieben. Da bis heute keine einheitliche Theoriebildung Einzug in die Geisteswissenschaften gehalten hat, wird auf die von Hans Vaihinger 1911 veröffentlichte Theorie des Als-Ob zurückgegriffen und durch weiterführende Ansatzpunkte unter anderem von Wolfgang Iser und Uwe Japp ergänzt.
Nachdem der theoretische Teil der Untersuchung näher definiert ist, wird das Augenmerk auf den textimmanenten Teil der Arbeit gerichtet. Grundlage ist der 1991 von Bret Easton Ellis veröffentliche Roman American Psycho, der nicht nur aufgrund seiner Beschreibung von Gewalt und Pornografie bis heute heftig diskutiert wird. Dennoch weist der Roman im derzeitigen Literaturbetrieb hohe Aktualität nicht nur im Rahmen der Debatte um die Postmoderne auf.
Mittels Analyse des Romans im Hinblick auf die Begrifflichkeiten Wahrheit und Fiktion soll in einem weiteren Schritt aufgezeigt werden, mit welchen Elementen der Fiktion gearbeitet wird und welche Funktion Fiktionalität innerhalb der Literatur übernimmt. Die Frage nach der Erkenntnis der fiktionalen Literatur stellt hierbei leitende Funktion dar.
In einem weiteren Denkansatz wird der Versuch unternommen, Grenzen der Literatur sichtbar zu machen. Dass Bret Easton Ellis Grenzen überschritten haben muss, zeigt nicht nur die Problematik der Veröffentlichung des Buches. Es sollen insbesondere eben die Grenzen aufgezeigt werden, die der Autor scheinbar zu überschreiten gewagt hat, seien sie methodologischer oder inhaltlicher Natur.
Die abschließende Schlussbetrachtung fasst noch einmal alle Gesichts-punkte der vorangegangenen Untersuchung zusammen, um Wahrheit und Fiktion im Kontext literaturwissenschaftlicher Rezeption erscheinen zu lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wahrheit und Fiktion als literarische Größen

3. Inszenierte Realität oder reale Inszenierung: Fiktionale Elemente in American Psycho und die Welt des Patrick Bateman

4. Grenzen der Literatur? Postmodernes Erzählen bei Bret Easton Ellis

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die literaturwissenschaftlich kontroversen Begriffe Wahrheit und Fiktion und wendet diese exemplarisch auf den Roman "American Psycho" von Bret Easton Ellis an, um die Funktion der Fiktionalität und die Überschreitung literarischer Grenzen zu analysieren.

  • Theoretische Fundierung der Begriffe Wahrheit und Fiktion unter Einbeziehung des "Als-Ob"-Ansatzes.
  • Analyse fiktionaler Elemente und der Konstruktion des Protagonisten Patrick Bateman.
  • Untersuchung des Verhältnisses von Subjekt und Gesellschaft im Kontext postmoderner Literatur.
  • Darstellung von methodologischen und inhaltlichen Grenzüberschreitungen bei Bret Easton Ellis.

Auszug aus dem Buch

Inszenierte Realität oder reale Inszenierung: Fiktionale Elemente in American Psycho und die Welt des Patrick Bateman

Dass Fiktion immer auch autoreflexiv, dass heißt sich selbst thematisierend in Erscheinung treten kann, zeigt folgender Zusatz noch vor dem Einsetzen des eigentlichen Romaninhaltes, auch als Paratext klassifiziert:

This is a work of fiction. All of the characters, incidents, and dialogue, except for incidental references to public figures, products, or services, are imaginary and are not intended to refer to any living persons or to disparage any company’s product services.

Diese Selbstreferentialität der Fiktion nimmt dem Text noch vor der Lektüre selbst jeglichen Anspruch auf Authentizität und impliziert einen rein fiktiven Wirklichkeitsbezug. Obwohl zu Beginn des Romans klar definiert wird, dass es sich im Folgenden um „fiction“ handelt, wird der Roman nach Erscheinen 1991 heftig diskutiert. Wird American Psycho seitens der Liebhaber als Meisterwerk betitelt, werden sogleich Stimmen der Ablehnung laut, die dem Autor vorwerfen, er habe einen solchen Roman nur verfasst, um über den Misserfolg seines zuvor erschienenen Buches The Rules of Attraction 1987 hinwegzutäuschen. Verdeutlicht wird die Kontroverse über den Inhalt des Romans in der Öffentlichkeit ebenfalls durch die problematische Rezeption, die mit dem Erscheinen des Romans im Verlag Simon & Schuster erkennbar wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Wahrheit und Fiktion ein und definiert den theoretischen Rahmen sowie die Forschungsabsicht bezüglich des Romans "American Psycho".

2. Wahrheit und Fiktion als literarische Größen: Dieses Kapitel erörtert die Definitionsschwierigkeiten der Begriffe Wahrheit und Fiktion und stellt die Erweiterung durch das Konzept des Imaginären dar.

3. Inszenierte Realität oder reale Inszenierung: Fiktionale Elemente in American Psycho und die Welt des Patrick Bateman: Die Analyse untersucht die fiktionalen Konstruktionen im Roman, insbesondere die Subjektkonstituierung des Protagonisten durch Konsum und Gewalt.

4. Grenzen der Literatur? Postmodernes Erzählen bei Bret Easton Ellis: Das Kapitel betrachtet die methodologischen und inhaltlichen Grenzüberschreitungen, die "American Psycho" als postmoderne Literatur auszeichnen.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der theoretischen und textimmanenten Untersuchung zusammen und unterstreicht die Verknüpfung von Fiktion und Wirklichkeit.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Wahrheit, Fiktion, Bret Easton Ellis, American Psycho, Postmoderne, Patrick Bateman, Fiktionalität, Literaturtheorie, Grenzüberschreitung, Realität, Metafiktion, Subjektkonstituierung, Konsumgesellschaft, Serienkiller, Zeichencode

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung der Begriffe Wahrheit und Fiktion anhand des Romans "American Psycho" von Bret Easton Ellis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition des Fiktionsbegriffs, die Analyse von fiktionalen Elementen in zeitgenössischer Literatur sowie die Untersuchung postmoderner Erzählstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Funktion der Fiktionalität in der Literatur aufzuzeigen und zu untersuchen, wie Bret Easton Ellis durch die Vermischung von realen und fiktiven Elementen literarische Grenzen überschreitet.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die theoretische Modelle (wie Vaihinger, Iser und Japp) auf den "textimmanenten" Teil, also den Roman selbst, anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse des Romans "American Psycho", der Figur Patrick Bateman, der Bedeutung von Konsumkultur als Zeichencode sowie der Dekomposition verschiedener gesellschaftlicher Felder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wahrheit, Fiktion, Postmoderne, Fiktionalität und Metafiktion.

Wie beeinflusst die "Selbstreferentialität" den Wahrheitsanspruch des Romans?

Durch den einleitenden Disclaimer, dass es sich um ein fiktives Werk handelt, entzieht der Autor dem Text bereits vor der Lektüre den Anspruch auf Authentizität und impliziert einen rein fiktiven Wirklichkeitsbezug.

Welche Rolle spielt die Konsumgesellschaft bei der Konstruktion der Hauptfigur?

Der Protagonist Patrick Bateman definiert sein "Individuum" nahezu ausschließlich über Statussymbole, Markenartikel und äußere Erscheinungsmerkmale, was seine innere Leere und Entmenschlichung unterstreicht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wahrheit und Fiktion bei Bret Easton Ellis
Hochschule
Universität zu Köln  (Englisches Seminar)
Note
2,3
Autor
Stefanie Udema (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V79440
ISBN (eBook)
9783638863834
ISBN (Buch)
9783638864589
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahrheit Fiktion Bret Easton Ellis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Udema (Autor:in), 2006, Wahrheit und Fiktion bei Bret Easton Ellis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/79440
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Leseprobe aus  22  Seiten
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