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Autonomie und Demenz

Welche Autonomiekonzepte werden beim „innovativen Umgang“ mit Menschen mit Demenz zugrunde gelegt und wie muss ein Autonomiebegriff beschaffen sein, der für Menschen mit Demenz zugrunde gelegt werden sollte?

Titel: Autonomie und Demenz

Diplomarbeit , 2007 , 161 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Heidrun Hau (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb der Diplomarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema der Autonomie
innerhalb des oben genannten „innovativen Umgang“ mit Personen mit Demenz und
dem Autonomiebegriff im Zusammenhang mit einer Demenz im Allgemeinen. Die zu
beantwortende Fragestellung, mit der ich mich innerhalb dieses Themenkomplexes
während meiner Diplomarbeit beschäftige, ist folgende: Welche Autonomiekonzepte
werden beim „innovativen Umgang“ mit Menschen mit Demenz zugrunde gelegt und
wie muss ein Autonomiebegriff beschaffen sein, der für Menschen mit Demenz
zugrunde gelegt werden sollte?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Vorstellung der Fragestellung und Erläuterung der Fragestellung

2. Erläuterungen zum methodischen Vorgehen innerhalb der Diplomarbeit

2.1 Auswahl der Literaturbeispiele anhand eines Kategoriensystems

2.1.1 Kategoriensystem zur Auswahl

2.1.2 Darstellung des theoretischen Bezugsrahmens des Kategoriensystems

2.2 Rekonstruktion der Grund gelegten Autonomiekonzepte

2.2.1 Die Methode der objektiven Hermeneutik

3. Darstellung des theoretischen Bezugsrahmens der Diplomarbeit

3.1 Psychologische Aspekte des Alterns

3.1.1 Skizzierung psychosozialer Theorien des Alterns

3.1.2 Theoretische Auseinandersetzung mit Persönlichkeit und Altern

3.1.3 Skizzierung der Validation als Entwicklungstheorie

3.2 Soziologische Aspekte des Alterns

3.2.1 Makroperspektivische Aspekte: Alte Menschen in der Gesellschaft

3.2.2 Mesoperspektivische Aspekte: Alte Menschen in Heimen

3.3 Darstellung des Phänomens der Demenz nach KITWOOD

3.4 Das Konzept der dezentrierten Autonomie HONNETHs

3.5 Skizzierung der Theorie der Anerkennung HONNETHs

4. Erste Schlussfolgerungen aus den theoretischen Auseinandersetzungen

5. Rekonstruktion der Grund gelegten Autonomiekonzepte der ausgewählten Literatur

5.1 Akzeptierende, gefühlsorientierte Konzepte in Beiträgen zum Umgang und zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz

5.1.1 Kommunikationsregeln nach MUECK

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse der Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

5.1.2 Das ABC Motto nach POWELL

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse der Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

5.1.3 Das Konzept der Validation nach FEIL

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse der Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

5.2 Konzept der Organisation „innovativer Dementenbetreuung“ des DEMENZ-VEREINs SAARLOUIS

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse des Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

5.3 Konzepte in Beiträgen zur Architektur für Menschen mit Demenz

5.3.1 Konzept der „Dementengerechte Architektur“ vom DEMENZ-VEREIN SAARLOUIS

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse des Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

5.3.2 Das Konzept „Vergiss-mein-nicht-Garten“ von POLLOCK

a) Darstellung des Konzeptes und dessen Kontext

b) Analyse des Konzeptes in Bezug auf das zugrunde liegende Autonomiekonzept

6. Beantwortung der Fragestellung

6. 1 Entwurf eines Autonomiekonzeptes für die Soziale Arbeit mit Menschen mit Demenz auf Grundlage der Rekonstruktion und der vorgestellten Theorien HONNETHs

6.2 Zusammenfassendes Ergebnis der Rekonstruktionen der Grund gelegten Autonomiekonzepte beim „innovativen Umgang“ mit Menschen mit Demenz

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht, welche Autonomiekonzepte dem „innovativen Umgang“ mit Menschen mit Demenz zugrunde liegen und wie ein Autonomiebegriff gestaltet sein muss, um der Lebenswelt von Menschen mit Demenz gerecht zu werden. Dabei wird kritisch hinterfragt, wie Autonomie trotz kognitiver Einschränkungen gewahrt werden kann.

  • Rekonstruktion und Analyse verschiedener Autonomiekonzepte in der Fachliteratur zur Dementenbetreuung.
  • Theoretische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Demenz und dem person-zentrierten Ansatz (KITWOOD).
  • Anwendung der objektiven Hermeneutik zur Analyse von Kommunikations- und Organisationskonzepten.
  • Diskussion der dezentrierten Autonomie (HONNETH) als theoretische Grundlage.
  • Entwurf eines Autonomiekonzeptes für die Soziale Arbeit, das affektive Dimensionen und soziale Anerkennung integriert.

Auszug aus dem Buch

Die Methode der objektiven Hermeneutik

Die objektive Hermeneutik ist sowohl eine Wissenschaftstheorie als auch eine Methodologie, soziologische Grundlagentheorie und forschungspraktische Kunstlehre. Grundsätzlich bezeichnet der Begriff der objektiven Hermeneutik nicht vorrangig eine konkrete Methode der Analyse. Es geht vielmehr darum über die soziale Wirklichkeit zu sprechen durch das Material der sozialen Wirklichkeit (Protokolle), um dadurch die objektive Bedeutung erfassen zu können.

OEVERMANN legt der objektiven Hermeneutik folgende Theorien mit den dazugehörigen Thesen zugrunde. Er bezieht sich einerseits auf MARXs Kritik der politischen Ökonomie und das Postulat, dass sich der Mensch an das Material hält und nicht an Ideen. Darin ist die Zuordnung der objektiven Hermeneutik zur materialen Soziologie zu begründen. Des Weiteren bezieht er sich auf die Psychoanalyse FREUDs und die Entwicklungstheorie PIAGETs und deren Erkenntnisse, der phasenhaften Entwicklung, die Anerkennung der psychischen Instanzen und der Koppelung der Entwicklungsphasen an die psychomotorische Entwicklung. Darüber hinaus legt er die These der elementaren Strukturiertheit von Sozialität von LÉVI-STRAUSS, sowie BERNSTEINs und CHOMSKYs Theorien sprachlicher Sozialisation mit ihren milieuspezifischen und schichtspezifischen Sprachmuster und den Theorien zum Erwerb der Transformationsregeln der Sprache, zugrunde. OEVERMANN stellt bei seinen Betrachtungen das autonome Subjekt in den Mittelpunkt und bezieht sich dabei auf das Identitätsmodell MEADs. All diese Theorien weisen zwei Gemeinsamkeiten auf: sie verweisen zum einen auf die genetische Struktur der Sozialität und zum anderen auf die Strukturen, die durch Sozialisation hervorgebracht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Idealisierung kognitiver Fähigkeiten und deren negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz.

2. Erläuterungen zum methodischen Vorgehen innerhalb der Diplomarbeit: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, insbesondere die Auswahl von Literaturbeispielen mittels Kategoriensystem und die Anwendung der objektiven Hermeneutik.

3. Darstellung des theoretischen Bezugsrahmens der Diplomarbeit: Das Kapitel verknüpft psychologische und soziologische Alterstheorien mit den Konzepten von KITWOOD und HONNETH, um das theoretische Fundament für die Autonomieanalyse zu legen.

4. Erste Schlussfolgerungen aus den theoretischen Auseinandersetzungen: Dieses Kapitel zieht erste Schlüsse aus den theoretischen Grundlagen und bereitet die Analyse der konkreten Konzepte vor.

5. Rekonstruktion der Grund gelegten Autonomiekonzepte der ausgewählten Literatur: Im Hauptteil werden verschiedene Ansätze der Kommunikation, Organisation und Architektur analysiert, um die darin implizierten Autonomievorstellungen freizulegen.

6. Beantwortung der Fragestellung: Das Fazit entwirft ein Autonomiekonzept für die Soziale Arbeit, das den Menschen mit Demenz als Person mit Autonomiepotenzial anerkennt.

Schlüsselwörter

Autonomie, Demenz, Soziale Arbeit, Person-zentrierter Ansatz, Objektive Hermeneutik, Anerkennungstheorie, Identität, Narrative Kohärenz, Psychosoziale Alterstheorien, Milieuorientierung, Pflege, Kommunikation, Lebenswelt, Selbstbestimmung, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Abbau kognitiver Fähigkeiten bei Demenz und der Aufrechterhaltung individueller Autonomie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Autonomiekonzepte in der Dementenbetreuung, die Bedeutung der sozialen Anerkennung und die Rolle des Milieus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen Autonomiebegriff zu formulieren, der auch für Menschen mit Demenz als handlungsleitend dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die objektive Hermeneutik, um latente Sinnstrukturen in der Fachliteratur und in Organisationskonzepten zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Kommunikationsregeln (nach MUECK, POWELL), das Konzept der Validation (FEIL) sowie Organisations- und Architekturkonzepte analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Autonomie, Demenz, Soziale Arbeit, Anerkennung und Person-zentrierter Ansatz.

Inwiefern beeinflusst das medizinische Paradigma die Betreuung von Demenzkranken?

Die Autorin argumentiert, dass ein rein medizinisches Modell den Menschen auf Defizite reduziert und somit Autonomiepotenziale tendenziell untergräbt.

Warum ist das Modell von HONNETH für Menschen mit Demenz relevant?

Das Modell der dezentrierten Autonomie ermöglicht es, Autonomie auch dort zu erkennen, wo klassische rationale Fähigkeiten fehlen, indem affektive und soziale Bedingungen fokussiert werden.

Ende der Leseprobe aus 161 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Autonomie und Demenz
Untertitel
Welche Autonomiekonzepte werden beim „innovativen Umgang“ mit Menschen mit Demenz zugrunde gelegt und wie muss ein Autonomiebegriff beschaffen sein, der für Menschen mit Demenz zugrunde gelegt werden sollte?
Hochschule
Katholische Hochschule für Soziale Arbeit Saarbrücken
Note
1,0
Autor
Heidrun Hau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
161
Katalognummer
V79343
ISBN (eBook)
9783638838962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autonomie Demenz Thema Demenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heidrun Hau (Autor:in), 2007, Autonomie und Demenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/79343
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  161  Seiten
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