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Kognitionspsychologische Wortschatzdidaktik und ihre Realisierung im Lehrwerk „EM“

Title: Kognitionspsychologische Wortschatzdidaktik und ihre Realisierung im Lehrwerk „EM“

Seminar Paper , 2002 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maria Zhilkina (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit ist der Wortschatzdidaktik gewidmet, und zwar den Ansätzen im Fremdsprachenunterricht, die sich auf Grund der Erkenntnisse der kognitiven Psychologie und der konstruktivistischen Lerntheorie entwickelt haben. Die Erfahrungen im Fremdsprachenunterricht haben gezeigt, dass allein die Beherrschung der Regeln, das sogenannte strukturelle Wissen, für die Beherrschung der Fremdsprache als solcher nichts bringt, wenn der Lerner nicht über ausreichendes Wortschatzwissen verfügt. Ein reicher und schnell abrufbarer fremdsprachlicher Wortschatz setzt die Umgestaltung des ganzen Unterrichts und der Wortschatzarbeit voraus, denn dafür ist selbständiges Lernen mit Hilfe zahlreicher, oft individuell entwickelter Lernstrategien und Lerntechniken unentbehrlich.
In einem Teil der Arbeit wird eine Analyse von einem nach diesen Prinzipien verfassten Lehrwerk ausgeführt, in Verbindung mit einem Vergleich zu traditionell verfassten Wortschatzübungen.

Die Arbeit ist in 3 Kapitel aufgeteilt, die den Übergang von der Theorie zur Praxis übersichtlich machen müssen: das erste Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen aus der Kognitionspsychologie und konstruktivistischen Lerntheorie, mit „mentalem Lexikon“ als menschlichem internem Wörterbuch, seiner Struktur und Herausbildung.

Im zweiten Kapitel werden Vorschläge für die praktische Umsetzung der kognitiven Ansätze im Fremdsprachenunterricht gesammelt sowie zentrale Prinzipien bestimmt, die dabei berücksichtigt werden müssen.

Das dritte Kapitel stellt eine Analyse der Wortschatzaufgaben im Lehrwerk „EM“ sowie das gesamte Konzept des Lehrwerks dar, die mit den sogenannten „traditionellen“ Übungen vom Gesichtspunkt der kognitiven Wortschatzarbeit verglichen werden

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kognitive und konstruktivistische Lern- und Verstehenstheorie.

1.1. Grundkonzepte der kognitiven Psychologie und der konstruktivistischen Verstehenstheorie.

1.2. Mentales Lexikon.

2. Umsetzung der kognitiven und konstruktivistischen Lerntheorien bei der Wortschatzarbeit im Fremdsprachenunterricht.

2.1. Lernerautonomie.

2.2. Aufgabenorientiertes Lernen.

2.3. Inhaltsorientiertes Lernen.

2.4. Kognitives Lernen.

2.5. Prozessorientiertes Lernen.

3. Realisierung der kognitiven und konstruktivistischen Ansätze im Lehrwerk „EM“.

Fazit.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der kognitiven Psychologie und konstruktivistischen Lerntheorie, um deren Anwendung in der modernen Wortschatzdidaktik für den Fremdsprachenunterricht kritisch zu beleuchten. Das primäre Ziel ist es, den notwendigen Wandel von lehrerzentrierten Vermittlungsmethoden hin zu schülerzentrierten, prozessorientierten Arbeitsweisen aufzuzeigen und die Praxistauglichkeit des Lehrwerks „EM“ vor diesem Hintergrund zu bewerten.

  • Grundlagen des mentalen Lexikons und kognitiver Informationsverarbeitung
  • Prinzipien der Lernerautonomie im Fremdsprachenerwerb
  • Aufgaben- und prozessorientierte didaktische Ansätze
  • Vergleichende Analyse von traditionellen und kognitivistischen Wortschatzaufgaben
  • Die Rolle des Lehrers als Lernbegleiter und Strategievermittler

Auszug aus dem Buch

1.2. Mentales Lexikon.

Wie oben bereits erwähnt wird jede eingehende Information nicht „an sich“ verarbeitet, sondern in ein Netz von vorher gespeicherten Informationen integriert und für mögliche Abrufung vorbereitet. Während des Integrierungsprozesses wird die Information umgewandelt (restrukturiert) und dadurch an das bestehende Informationsnetz angepasst. Daraus folgt, dass die „objektive Qualität der neuen Information“ für die spätere Abrufbarkeit keine große Rolle spielt sondern „die subjektive Qualität des Informationsnetzes“ (Königs 2000, S.126), also die Qualität und der Inhalt der bereits gespeicherten Einträge.

Für die Bezeichnung dieses Netzwerks des lexikalischen Sprachwissens haben sich die meisten Kognitionswissenschaftler auf den Begriff des „mentalen Lexikons“ geeinigt, wobei es bei aller Anschaulichkeit nur teilweise der traditionellen Lexikon- bzw. Wörterbuchbedeutung entspricht. In erster Linie sind die Anordnungen des mentalen Lexikons durch ihre Variabilität gekennzeichnet: sie sind auf verschiedene Weise zu größeren Ordnungseinheiten verbunden, so dass eine und dieselbe Information durch verschiedene „Kanäle“ abgerufen werden kann. Im Gegensatz zu einem traditionellen Wörterbuch ist die Struktur des mentalen Lexikons als menschlichen „internen Wörterbuches“ nicht alphabetisch angelegt, die Wissenskomponenten sind aber untereinander strukturiert und organisiert.

F.G. Königs gibt folgenden Begriff des mentalen Lexikons (ML): „Unter dem ML versteht man (allgemein) den Teil des Langzeitgedächtnisses, der die mentale Repräsentation von Wörtern und lexikalischen Informationen enthält. Es enthält mehrere „Unterverzeichnisse“, in denen Informationen zu den unterschiedlichen sprachlichen Ebenen – also der phonologischen, der morphosyntaktischen und der semantischen sowie der pragmatischen – enthalten sind.“ (Königs 2000, S.127). Dieter Wolff erwähnt einen Registerindex als Modell des ML, der „das Modell einem Teillexikon zuordnet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz einer kognitiv orientierten Wortschatzdidaktik ein und definiert die methodische Vorgehensweise sowie den Vergleich zwischen Theorie und praktischer Lehrwerkanalyse.

1. Kognitive und konstruktivistische Lern- und Verstehenstheorie.: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der Informationsverarbeitung und definiert das mentale Lexikon als dynamisches, vernetztes System der Wissensspeicherung.

2. Umsetzung der kognitiven und konstruktivistischen Lerntheorien bei der Wortschatzarbeit im Fremdsprachenunterricht.: Hier werden didaktische Prinzipien wie Lernerautonomie, aufgabenorientiertes Handeln und der Fokus auf Lernprozesse als notwendige Voraussetzungen für modernen Unterricht abgeleitet.

3. Realisierung der kognitiven und konstruktivistischen Ansätze im Lehrwerk „EM“.: Das Lehrwerk „EM“ wird in Bezug auf seine Aufgabenkultur analysiert und mit traditionellen Ansätzen verglichen, um den Grad der praktischen Umsetzung kognitiver Theorien zu evaluieren.

Fazit.: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines konstruktivistischen Lehrverständnisses zusammen und bestätigt die Eignung des Lehrwerks „EM“ als lernerzentriertes Unterrichtsmaterial.

Schlüsselwörter

Kognitionspsychologie, Wortschatzdidaktik, Mentales Lexikon, Konstruktivismus, Lernerautonomie, Fremdsprachenunterricht, Informationsverarbeitung, Aufgabenorientierung, Lernstrategien, Sprachlernbewusstheit, Syntagmatische Felder, Wortfelder, Wissensstrukturen, Lehrwerkanalyse, Deutsch als Fremdsprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel in der Wortschatzdidaktik, weg von traditionellen, lehrerzentrierten Methoden hin zu Ansätzen, die auf der kognitiven Psychologie und der konstruktivistischen Lerntheorie basieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Struktur des mentalen Lexikons, die Förderung der Lernerautonomie, die Bedeutung von Lernstrategien und die Analyse von Wortschatzaufgaben in modernen Lehrwerken.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kognitive Erkenntnisse den Fremdsprachenerwerb verbessern können und inwieweit das Lehrwerk „EM“ diese wissenschaftlichen Anforderungen in der Praxis umsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung psycholinguistischer Konzepte in Kombination mit einer strukturierten Analyse und kritischen Bewertung der Wortschatzübungen innerhalb des Lehrwerks „EM“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (mentales Lexikon, kognitive Grundlagen) und den praktischen Teil, in dem verschiedene didaktische Ansätze wie inhalts- und prozessorientiertes Lernen erläutert und auf ihre Anwendung geprüft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kognitionspsychologie, Wortschatzdidaktik, Konstruktivismus, Lernerautonomie und das mentale Lexikon.

Warum unterscheidet die Autorin zwischen „Übung“ und „Aufgabe“?

Die Unterscheidung verdeutlicht den Übergang von passiven Reproduktionsvorgängen (Übung) hin zur aktiven, problemorientierten und eigenständigen Konstruktion von Wissen durch die Lernenden (Aufgabe).

Wie bewertet die Autorin das Lehrwerk „EM“ im Vergleich zu älteren Lehrwerken?

Sie schätzt „EM“ deutlich höher ein, da es lernerzentrierte Ansätze und eine größere Vielfalt an Lerntechniken anbietet, während ältere Werke oft starr auf lehrergeleitete Wortschatzvermittlung fokussiert waren.

Welche Rolle spielen syntagmatische Felder laut der Arbeit?

Sie werden als besonders wichtig erachtet, da ein Nicht-Muttersprachler häufig durch unnatürliche Wortverbindungen erkannt wird, wobei die Autorin kritisiert, dass dies im Lehrwerk „EM“ noch zu wenig berücksichtigt wird.

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Details

Title
Kognitionspsychologische Wortschatzdidaktik und ihre Realisierung im Lehrwerk „EM“
College
University of Trier
Course
Wortschatzdidaktik
Grade
1,3
Author
Maria Zhilkina (Author)
Publication Year
2002
Pages
22
Catalog Number
V79032
ISBN (eBook)
9783638850148
Language
German
Tags
Kognitionspsychologische Wortschatzdidaktik Realisierung Lehrwerk Wortschatzdidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Zhilkina (Author), 2002, Kognitionspsychologische Wortschatzdidaktik und ihre Realisierung im Lehrwerk „EM“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/79032
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