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Extremklimate: Zentrale Sahara

Title: Extremklimate: Zentrale Sahara

Seminar Paper , 2003 , 24 Pages , Grade: 1

Autor:in: Wolfgang Kulzer (Author)

Geography / Earth Science - Meteorology, Aeronomy, Climatology

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Summary Excerpt Details

Die Sahara ist mit 10-12 Mio. km² die größte Wüste der Erde und besitzt damit durchaus die Dimension eines Kontinents. Unter anderem auf Grund dieser Ausmaße ergaben sich in der Vergangenheit aus der Sicht der Physiogeographie Probleme in Bezug auf gültige Inhalts- und Grenzkriterien der Sahara als Wüste. Verstärkt wird diese Problematik durch die ausgeprägte innere Differenzierung in sehr unterschiedlich ausgestattete regionale Großräume. Ihre Sonderstellung unter den Wüsten der Erde verdankt die Sahara nicht allein ihrer Lage im Bereich des nördlichen Wendekreises in einem der beiden Hochdruck- und Passatwindgürtel der Erde. Verschiedene Komponenten, die zur Sonderstellung der Sahara beitragen, sollen unter anderem in dieser Arbeit dargestellt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik „Wüsten und Halbwüsten“ unter Bezugnahme auf den Lehrplan für Gymnasien in Bayern

2. Lage und Abgrenzung des Raumes „Zentrale Sahara“

3. Das Klima der Sahara

3.1 Die Faktoren des Klimas der Sahara

3.2 Das thermische Klima der Sahara

3.3 Das hygrische Klima der Sahara

3.4 Gründe für die verstärkte Aridität

3.4.1 Klassische Ursachen

3.4.2 Der Ostjet als Ursache für die verstärkte Aridität

4. Die Sahara als Kulturraum

4.1 Zahl und Verteilung der Bewohner

4.2 Die Nomaden

4.3 Oasenwirtschaft in der Sahara

4.3.1 Die traditionelle Oase

4.3.2 Aktuelle Entwicklungen in der Oasenwirtschaft

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die geographischen und klimatischen Bedingungen der zentralen Sahara sowie die soziokulturelle Anpassung der dort ansässigen Bewohner und wirtschaftliche Transformationsprozesse im Kontext moderner Agrartechnologien.

  • Klimatologische Analyse der zentralen Sahara
  • Ursachenforschung zur hyperariden Ausprägung der Region
  • Strukturen des Nomadismus und dessen Wandel
  • Traditionelle versus moderne Oasenwirtschaft
  • Pädagogische Relevanz für den gymnasialen Lehrplan

Auszug aus dem Buch

3.4.2 Der Ostjet als Ursache für die verstärkte Aridität

Das System des meridionalen kreislaufähnlichen Luftmassenaustausches zwischen der innertropischen Konvergenz und dem subtropischen Hochdruckgürtel wurde früher unter der Bezeichnung „Hadley-Zirkulation“ stark überinterpretiert und als Hauptbestandteil des Luftmassenaustausches zwischen den Tropen und den mittleren Breiten gesehen. Nach heutigem Wissen spielt sich allerdings dieser Austausch vielmehr in wellenartigen und zellulären Druckgebilden ab.

Die ganzjährige Aridität der Sahara ist im luftmassendynamischen Zusammenhang unter der Berücksichtigung der Existenz eines tropischen Oststrahlstromes („Ostjet“) zu sehen. Voraussetzung für dessen Wirksamkeit ist die Tatsache, dass die höchsten Temperaturen der oberen Troposphäre und somit auch das Zentrum des extremen Höhenhochs nicht über der Sahara, sondern über Südtibet und Nordindien sind. „Dieses extreme Höhenhoch entsteht durch die direkte Aufheizung der hochgelegenen Landfläche von Tibet und durch die freiwerdende Kondensationswärme der hohen Steigungsniederschläge am Himalaya-Gebirgsrand. Aus dem Druckunterschied zwischen dem extremen Hoch über Tibet und dem Tief über dem Indischen Ozean am Äquator entsteht ein Gradientwind, aus dem durch die Rechtsablenkung der Corioliskraft die starke Ostströmung als geostrophischer Wind in der oberen Troposphäre entsteht. Typisch für diesen als Ostjet bezeichneten Wind ist eine Querzirkulation, welche im Delta des Jets über Nordafrika zum Höhenhoch hingerichtet ist. Es entsteht so ein Luftmassenüberschuss in der oberen Troposphäre, der zu einem Absinken von Luftmassen führt. Das konvektive Aufsteigen monsunaler Luftmassen wird auf diese Weise unterdrückt, wodurch Wolken und Niederschläge verhindert werden. Nach BESLER handelt es sich bei der Sahara eher um eine Ostjetwüste als um eine Passat- oder Wendekreiswüste.“ Diese Theorien, deren Grundlagen FLOHN bereits in den 1960er Jahren gelegt hat, werden durch BUSCHE in seinem Werk „Die zentrale Sahara“ (1998) bestätigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik „Wüsten und Halbwüsten“ unter Bezugnahme auf den Lehrplan für Gymnasien in Bayern: Das Kapitel verortet das Thema Wüsten geographisch und lehrplanbezogen, wobei die Sahara als größte Wüste der Erde in den Fokus der Betrachtung rückt.

2. Lage und Abgrenzung des Raumes „Zentrale Sahara“: Hier werden wissenschaftliche Gliederungskriterien diskutiert, um die „Zentrale Sahara“ räumlich präzise einzugrenzen.

3. Das Klima der Sahara: Dieses Kapitel analysiert umfassend die Faktoren der Einstrahlung, das Temperaturregime sowie das extreme Trockenklima und die luftmassendynamischen Ursachen der Aridität.

4. Die Sahara als Kulturraum: Abschließend wird der Mensch in der Wüste betrachtet, wobei der soziokulturelle Wandel der Nomaden sowie die technologische Transformation der Oasenwirtschaft thematisiert werden.

Schlüsselwörter

Zentrale Sahara, Aridität, Klimatologie, Ostjet, Passatzirkulation, Nomadismus, Oasenwirtschaft, Grundwasser, Fossiles Wasser, Geographie, Tropen, Subtropen, Agrarwirtschaft, Luftmassendynamik, Gymnasialer Lehrplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die naturräumlichen Gegebenheiten der zentralen Sahara sowie den sozioökonomischen Wandel ihrer Lebens- und Wirtschaftsformen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf Klimatologie, Ursachen der hyperariden Bedingungen, traditionellen und modernen Nomadismusformen sowie der Transformation der Oasenwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die wissenschaftlich fundierte Darstellung der Klimasituation und die Verknüpfung der Thematik mit Anforderungen des gymnasialen Unterrichts.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine physiogeographische Analyse, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und klimatischer Daten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Klimaanalyse der Sahara und eine Untersuchung der menschlichen Anpassungsstrategien im Kulturraum Wüste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Sahara, Aridität, Ostjet-Theorie, Nomadismus und Oasenwirtschaft.

Warum spielt der „Ostjet“ eine so entscheidende Rolle für das Klima der Sahara?

Der Ostjet verursacht eine Querzirkulation, die das Aufsteigen feuchter Luftmassen unterdrückt und somit die außergewöhnliche Trockenheit der Region maßgeblich mitbegründet.

Welche Herausforderungen ergeben sich für die moderne Oasenwirtschaft?

Moderne Tiefbohrungen zur Förderung fossilen Wassers ermöglichen zwar hohe Produktionsraten, führen jedoch langfristig zur Erschöpfung dieser nicht erneuerbaren Ressourcen und zu ökologischen Problemen wie Versalzung und Staunässe.

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Details

Title
Extremklimate: Zentrale Sahara
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Klima und Mensch
Grade
1
Author
Wolfgang Kulzer (Author)
Publication Year
2003
Pages
24
Catalog Number
V78124
ISBN (eBook)
9783638829830
ISBN (Book)
9783638832083
Language
German
Tags
Extremklimate Zentrale Sahara Klima Mensch Klimatologie Wüste Afrika Orient Physische Geographie Geografie Physiogeographie Klimageographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Kulzer (Author), 2003, Extremklimate: Zentrale Sahara, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/78124
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