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Die Fröbelschen Kindergärten - Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution

Title: Die Fröbelschen Kindergärten - Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution

Term Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 2,4

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Das Hauptanliegen dieser Arbeit ist, den Zusammenhang zwischen Erziehung und der Revolution 1848 herauszustellen. Warum fanden Fröbels Theorien so viel Befürworter auf Seiten der Revolutionäre und welche Gründe lassen sich für das 1851 ausgesprochene Verbot der Fröbelschen Kindergärten finden? Ist es wirklich möglich, dass Erziehungsmethoden für Kinder im Vorschulalter, eine Gefahr für die Regierung darstellen konnten, oder lässt sich das Verbot nicht allein mit dem Willen der Regierung erklären?
Die Beantwortung der zahlreichen Fragen möchte ich mit einem Vergleich der beiden Erziehungssysteme beginnen, dem die Erläuterung der vielen verschiedenen Gründe für das Verbot folgt. An meinen letzten Punkt, der Beantwortung nach der Frage zwischen dem Zusammenhang von Erziehung und Revolution schließt sich mein Fazit an, in dem ich die eben gestellten Fragen noch einmal aufgreifen werde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pädagogische Grundgedanken zur Zeit der Revolution

2.1 Die traditionelle Erziehung

2.2 Die Fröbelschen Kindergärten

2.2.1 Die Person Fröbel im Kontext der Revolution

2.2.2 Theorien und Methoden

3 Das Verbot der Fröbelschen Kindergärten

3.1 Das Verbot, ein Missverständnis?

3.2 Die Kirche in Bedrängnis

3.3 Gefahr für die konservative Regierung

3.3.1 Die „freien Gemeinden“

3.3.2 Die Fröbelschen Kindergärten

4 Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Einführung der Fröbelschen Kindergärten und der Revolution von 1848/49, um zu klären, warum diese pädagogischen Einrichtungen 1851 von der preußischen Regierung verboten wurden.

  • Pädagogische Reformansätze im 19. Jahrhundert
  • Die Rolle Friedrich Fröbels im Kontext der Märzrevolution
  • Religionspolitische Konfliktlinien zwischen Fröbel und der Kirche
  • Die Verflechtung der Kindergartenbewegung mit den „freien Gemeinden“
  • Politische Motive hinter dem Verbot von 1851

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Verbot, ein Missverständnis?

1851 wurden die Fröbelschen Kindergärten vom Minister des Innern von Manteuffel ausgehend verboten. Das Verbot richtete sich an sämtliche königliche Regierungen des deutschen Bundes.

Informationen über speziell dieses Ereignis und die Gründe für das Verbot sind rar. Eine These, die vorrangig im Internet, aber auch in Aufsätzen erscheint, ist die Behauptung, dass es sich bei dem Verbot um ein Missverständnis handle, da in dem Schreiben selbst eine Broschüre erwähnt werde, die von Fröbels Neffen Karl verfasst worden sein soll.

Dies kann soweit bestätigt werden. Auch geht für die Regierung aus dieser Broschüre hervor, dass die Kindergärten als „ein Teil des Fröbelschen sozialistischen Systems, das auf Heranbildung der Jugend zu Atheismus berechnet sei.“ zu betrachten seien.

Die Anschuldigungen, liest man das vollständige Verbot, beziehen sich jedoch nicht nur auf eine Broschüre, die Kindergärten selbst werden angesprochen. „Auf den Bericht (…) billigen wir die von der königlichen Regierung verfügte Schließung des so genannten Kindergartens der in R. nach Fröbelschen Grundsätzen gegründet war.“ Das Verbot bezieht sich also auf die Schließung der Fröbelschen Kindergärten und da Friedrich Fröbel der Begründer dieser war, kann man hier zwar von einer versehentlichen Verwechslung zweier Vornamen sprechen, jedoch lässt sich die These, dass Friedrich Fröbels Kindergärten nicht mit dem Verbot gemeint waren und der Erlass auf einem Missverständnis beruhe, nicht halten.

Deutlich wird, nicht die erwähnte Broschüre Karl Fröbels ist der wesentliche Punkt des Verbots, die Weiterführung der Kindergärten nach Friedrich Fröbels Prinzipen wird ausdrücklich untersagt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema der Bildungsreformen während der Revolutionsjahre 1848/49 und die zentrale Fragestellung zur Rolle Friedrich Fröbels.

2 Pädagigische Grundgedanken zur Zeit der Revolution: Abgrenzung der Fröbelschen Pädagogik von traditionellen, religiös geprägten Erziehungsmethoden und Darlegung des Reformgedankens.

3 Das Verbot der Fröbelschen Kindergärten: Analyse der Hintergründe des Verbots von 1851 unter Berücksichtigung kirchlicher Bedenken und politischer Argwohn gegenüber den „freien Gemeinden“.

4 Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution: Untersuchung der gesellschaftspolitischen Rolle der Kindergärten als Ersatzraum für die gescheiterten revolutionären Ideale der Freiheit und Gleichheit.

5 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen bezüglich der Gründe für das Verbot und die Gefahr, die die Regierung in Fröbels Erziehungsideen sah.

6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Quellen.

Schlüsselwörter

Friedrich Fröbel, Kindergarten, Revolution 1848/49, Pädagogik, Bildungsreform, Vorschulerziehung, Verbot 1851, freie Gemeinden, Religionspädagogik, Vormärz, Erziehungslehre, Preußische Monarchie, Atheismus-Vorwurf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen der pädagogischen Bewegung von Friedrich Fröbel und den gesellschaftspolitischen Umwälzungen der Revolution von 1848/49.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Vorschulpädagogik, die Rolle von Fröbel als Reformpädagoge sowie den politischen Konflikt zwischen den Akteuren der Revolution und der reaktionären preußischen Regierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, welche Gründe zum Verbot der Fröbelschen Kindergärten im Jahr 1851 führten und inwiefern diese als Bedrohung für das konservative System wahrgenommen wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode unter Auswertung von zeitgenössischen Schriften, Behördenakten und wissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Fröbels pädagogischen Grundgedanken, die Analyse des Verbots von 1851 und die Untersuchung des ideellen Zusammenhangs zwischen Erziehung und revolutionärem Denken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Fröbelsche Kindergärten, Revolution 1848, Bildungsreform, Verbot von 1851 und Erziehungslehre.

War das Verbot der Kindergärten lediglich ein Missverständnis aufgrund einer Broschüre?

Nein, die Autorin widerlegt die These eines reinen Missverständnisses, da das offizielle Verbot explizit die Schließung von Fröbels Einrichtungen aufgrund seiner pädagogischen Prinzipien forderte.

Warum sahen Kirche und Staat in Fröbels Pädagogik eine Gefahr?

Aufgrund der überkonfessionellen und liberalen Ausrichtung, die zur Selbstbestimmung der Kinder anstatt zum Untertanengeist erzog, sahen konservative Kräfte eine Gefährdung ihrer Autorität und moralischen Deutungshoheit.

Welche Bedeutung hatten die „freien Gemeinden“ für das Kindergartenprojekt?

Die „freien Gemeinden“ waren maßgebliche Unterstützer und Financiers der Kindergärten, was Fröbels Projekt in die Nähe der demokratischen und kirchenkritischen Bewegung rückte und somit das Misstrauen der Behörden verstärkte.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Die Fröbelschen Kindergärten - Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution
College
Technical University of Darmstadt
Course
Einführung in die Neue Geschichte
Grade
2,4
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V76247
ISBN (eBook)
9783638817028
ISBN (Book)
9783656206408
Language
German
Tags
Fröbelschen Kindergärten Zusammenhang Erziehung Revolution Einführung Neue Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, Die Fröbelschen Kindergärten - Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/76247
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