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Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter

Title: Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter

Term Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Müller (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf den depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter. Die Forschung in diesem Bereich ist viele Jahre davon ausgegangen, dass depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter nicht existieren. Lange Zeit hat man geglaubt, dass Kinder und Jugendliche keine Depressionen haben könnten bzw. dass diese eine deutlich andere Symptomatik aufweisen würden als bei Erwachsenen. Erst in den späten 1970er Jahren fing man an, depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter systematisch zu studieren und zu erforschen. Gegenwärtig, etwa dreißig Jahre später, wurden auf dem Gebiet zwar Fortschritte gemacht, doch steckt die Forschung gewissermaßen noch immer in den Kinderschuhen. In dieser Arbeit soll es nun zuerst einmal darum gehen, das Wesen depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter näher zu bestimmen. Nachfolgend sollen dann unterschiedliche Erklärungsansätze zur Entstehung dieser Störung betrachtet werden, um abschließend auf wirksame Interventions- und Präventionsmaßnahmen zu kommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Bemerkungen

2. Klassifikation, Komorbidität und Prävalenz von depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter

2.1. Klassifikation und Symptomatik depressiver Störungen

2.2. Komorbidität depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter

2.3. Prävalenz depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter

3. Erklärungsansätze zur Entstehung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter

3.1. Allgemein

3.2. Biologische Modelle

3.3. Psychologische Modelle

3.3.1. Psychoanalytischer Ansatz

3.3.2. Kognitiv-behavioraler Ansatz

3.3.3. Multifaktorieller Ansatz

4. Intervention und Prävention depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter

5. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Definition, den Ursachen sowie den Interventions- und Präventionsmöglichkeiten bei depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter, mit besonderem Fokus auf die Rolle des schulischen Umfelds und der Lehrkräfte.

  • Klassifikation und Symptomatik depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen.
  • Komorbidität und Prävalenzraten in verschiedenen Altersstufen.
  • Biologische und psychologische Erklärungsmodelle zur Entstehung.
  • Überblick über therapeutische Interventionsansätze.
  • Präventionsprogramme und deren Bedeutung für die Schule.

Auszug aus dem Buch

3.3.2. kognitiv-behavioraler Ansatz

Zwischen kognitiven Ansätzen und Modellen aus dem Behaviorismus kann eigentlich noch unterschieden werden, da es sich eigentlich um zwei unterschiedliche Schulen der Psychologie handelt. Sie werden an dieser Stelle trotzdem gemeinsam dargestellt, da sie sich an einigen Punkten überschneiden und einige Erklärungsmodelle die beiden Ansätze auch vermischen. Die nachfolgende Darstellung der Theorien von Lewinsohn, Seligman und Beck kann nicht das ganze Spektrum dieser Richtung aufzeigen, sondern stellt lediglich eine Auswahl dar. Allgemein kann gesagt werden, dass die Depression in den verhaltenstheoretischen Modellen als Mangel an positiver Verstärkung oder an sozialen Fertigkeiten gesehen wird. Kognitionspsychologische Theorien benutzen zum einen das Modell der gelernten Hilflosigkeit und zum anderen das Modell der kognitiven Verzerrung als mögliche Erklärung für depressive Störungen.

Nach dem Verstärker-Verlust-Modell von Lewinsohn ist der Grund für eine depressive Störung in der Umgebung des erkrankten Kindes zu suchen, da diese durch erhöhte positive Verstärkung für depressive Verhaltensweisen und geringer positiver Verstärkung für normales Verhalten zu Niedergeschlagenheit oder auch depressiven Störungen führt. Zu wenig positive Verstärkung für ein Kind kann durch den Verlust einer Bezugsperson, die zuvor positive Verstärkung gegeben hat, entstehen. Dabei ist es charakteristisch für depressive Kinder und Jugendliche, dass sie durch eine defizitäre Sozialkompetenz nur über wenige solcher Bezugspersonen verfügen, weshalb der Verlust eines Elternteils, einer besten Freundin oder zum Beispiel der ersten Liebe nur schwer durch das soziale Umfeld aufgefangen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Bemerkungen: Einführung in das Thema der depressiven Störungen, die Abgrenzung von alltäglicher Traurigkeit und die historische Entwicklung der Forschung in diesem Bereich.

2. Klassifikation, Komorbidität und Prävalenz von depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter: Detaillierte Betrachtung der klinischen Einordnung, des häufigen Auftretens mit anderen psychischen Erkrankungen und statistische Daten zur Häufigkeit.

3. Erklärungsansätze zur Entstehung depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter: Übersicht über biologische, psychologische (psychoanalytische und kognitiv-behaviorale) sowie multifaktorielle Modelle der Entstehung.

4. Intervention und Prävention depressiver Störungen im Kindes- und Jugendalter: Vorstellung von therapeutischen Methoden sowie universellen, selektiven und indikativen Präventionsprogrammen für die Schule.

5. Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassende Betrachtung der Relevanz für den Schulalltag und die Bedeutung der Rolle der Lehrkraft bei der Früherkennung.

Schlüsselwörter

Depression, Kindesalter, Jugendalter, Klassifikation, Komorbidität, Prävalenz, Erklärungsansätze, Biologische Modelle, Kognitiv-behavioraler Ansatz, Intervention, Prävention, Schulalltag, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen depressiver Störungen bei Kindern und Jugendlichen, analysiert deren Entstehungsursachen und beleuchtet Interventions- sowie Präventionsstrategien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Klassifikation, die Komorbidität, verschiedene theoretische Erklärungsmodelle sowie die praktische Anwendung von Präventionsprogrammen im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Wesen der Störung zu bestimmen, Entstehungsfaktoren aufzuzeigen und Strategien zu benennen, wie Lehrer und Schulen bei der Früherkennung und Prävention unterstützen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung klinischer Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Einordnung, die biologischen und psychologischen Theorien zur Entstehung sowie die Darstellung spezifischer Förder- und Präventionsprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Depression im Kindesalter, Prävention, Risikofaktoren und kognitiv-behavioraler Ansatz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Diagnose bei Kindern von der bei Erwachsenen?

Bei Kindern und Jugendlichen werden teilweise abweichende Kriterien angewendet, wobei etwa statt depressiver Verstimmung häufig Reizbarkeit im Vordergrund steht und Symptome altersspezifisch angepasst werden.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Prävention?

Die Schule dient als wichtiger Ort für universelle Präventionsprogramme, da Lehrkräfte durch ihre tägliche Interaktion eine Schlüsselrolle bei der frühen Identifikation von Verhaltensauffälligkeiten einnehmen können.

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Details

Title
Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter
College
University of Potsdam  (Institut für Psychologie)
Grade
1,3
Author
Stefanie Müller (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V75795
ISBN (eBook)
9783638813129
ISBN (Book)
9783640271801
Language
German
Tags
Depressive Störungen Kindes- Jugendalter Depression Psychologie Störungsbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Müller (Author), 2007, Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/75795
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