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Die Wirtschaftspolitik der Regierung Kohl von 1982 bis 1989 unter dem Gesichtspunkt der Angebotsökonomie

Title: Die Wirtschaftspolitik der Regierung Kohl von 1982 bis 1989 unter dem Gesichtspunkt der Angebotsökonomie

Seminar Paper , 2006 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Torsten Kühne (Author)

Politics - Political Systems - Germany

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Einführung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wirtschaftspolitik der christlich – liberalen Koalition unter Bundeskanzler Helmut Kohl, in Deutschland, von ihrem Amtsantritt 1982 bis zum Vorabend der deutschen Wiedervereinigung 1989. Es wird anhand von ausgewählten Politikfeldern und Schwerpunkten überprüft in wie weit es gelang, den Paradigmenwechsel zu einer Wirtschaftspolitik nach dem Konzept der Angebotstheorie durchzuführen und in wie weit die von der Regierung postulierten Ziele erreicht wurden. Der genannte Zeitraum wurde gewählt weil vom Ende der sozial – liberalen Koalition bis zur deutschen Wiedervereinigung keine größeren Schocks die Wirtschaftsentwicklung und die politische Arbeit behinderten und die Regierung somit die Möglichkeit hatte, ihre Politik relativ frei von äußeren Zwängen zu betreiben. Für eine Bewertung des Geleisteten muss somit nur die allgemeine wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik betrachtet werden und es muss keinen besonderen Ereignissen oder Entwicklungen, die das Ergebnis verzerren würden, Rechnung getragen werden. Man kann sich damit auf die Frage nach dem Erfolg der Umstellung von einem volkswirtschaftlichen Konzept auf ein anderes und den dabei gelungenen und missglückten Maßnahmen konzentrieren.

Der Text gliedert sich in mehrere Teile: Am Anfang wird zusammenfassend das Konzept der Angebotstheorie erläutert. Damit soll das theoretische Paradigma mit seiner Entstehung und seinen Intentionen vorgestellt werden. Danach wird kurz auf die Ausgangslage und die Brennpunkte, die die neue Regierung vorfand, eingegangen. In Teil drei werden dann die von der Regierung veranlassten und getätigten Maßnahmen, in drei ausgewählten Bereichen, übersichtsartig dargestellt und anhand ihrer Auswirkungen und ihrer Konformität zu den angebotsökonomischen Zielsetzungen bewertet. Zudem werden in knappen Zügen die nicht gelösten Probleme genannt, sowie eine Beurteilung darüber abgegeben in wie weit es gelang den jeweiligen Bereich im Sinne der wirtschaftspolitischen Leitlinien zu verändern. Abschließend wird im vierten Teil ein Résumée gezogen in dem die Umsetzung des Konzepts der Angebotsökonomie über alle Bereiche beurteilt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Idee der Angebotsökonomie

2. Ausgangslage und Ziele der Regierung Kohl

3. Politikfelder

3.1 Beschäftigungspolitik

3.2 Finanzpolitik

3.3 Entstaatlichungspolitik

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirtschaftspolitik der christlich-liberalen Koalition unter Helmut Kohl zwischen 1982 und 1989. Dabei wird analysiert, inwiefern ein erfolgreicher Paradigmenwechsel hin zur angebotsorientierten Wirtschaftspolitik stattfand und ob die von der Regierung postulierten wirtschaftspolitischen Ziele in den ausgewählten Politikfeldern erreicht wurden.

  • Theoretische Grundlagen der Angebotsökonomie
  • Analyse der wirtschaftlichen Ausgangslage zu Beginn der Amtszeit Kohl
  • Untersuchung der Beschäftigungspolitik und ihrer angebotsökonomischen Konformität
  • Bewertung der Finanzpolitik hinsichtlich Haushaltskonsolidierung und Steuerreformen
  • Beurteilung der Entstaatlichungspolitik durch Deregulierung und Privatisierung

Auszug aus dem Buch

1. Die Idee der Angebotsökonomie

Als sich Mitte der 1970er Jahre zeigte, dass die antizyklische Wirtschaftspolitik nach Keynes nicht das Allheilmittel für die Wirtschaftssteuerung war, vor allem da die auftretende Stagflation (Stagnation des Wachstums bei steigenden Preisen und ansteigender Arbeitslosigkeit) in diesem Konzept nicht vorgesehen war, begann man sich nach neuen Konzepten umzusehen. So fand nach und nach ein Paradigmenwechsel, weg von der Nachfrage– hin zur Angebotspolitik und dem Monetarismus statt.

Die Angebotstheorie fußt im Wesentlichen auf der Idee von den Selbstheilungskräften des Marktes. Des Weiteren wird ein vollkommen freier Markt als die ideale Voraussetzung für die effiziente Bereitstellung der gewünschten Güter und die effiziente Allokation von Ressourcen betrachtet. Aufgrund dessen versprach man sich von einer Umstellung auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik die Schaffung eines gesamtwirtschaft lichen Gleichgewichtes.

Um das freie Spiel der Kräfte in Gang zu bringen, sieht die Angebotstheorie bestimmte Vorraussetzungen als notwendig an. Dem Staat fällt die Aufgabe zu sich auf die „Verbesserung der Bedingungen für das Güterangebot“ (Altmann 2000, S. 268) zu konzentrieren. Von Nachfrage fördernden oder dämpfenden Maßnahmen habe er abzusehen, da sie die Ursachen der Konjunktur schwankungen seien.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung umreißt die zeitliche Begrenzung der Analyse auf die Jahre 1982 bis 1989 und definiert die Fragestellung bezüglich der Umsetzung der Angebotsökonomie.

1. Idee der Angebotsökonomie: Dieses Kapitel erläutert das theoretische Paradigma, das den Fokus von der Nachfrage- auf die Angebotssteuerung und den Monetarismus verschiebt.

2. Ausgangslage und Ziele der Regierung Kohl: Die Ausgangslage 1982 war durch hohe Arbeitslosigkeit und Haushaltsdefizite geprägt, was den Paradigmenwechsel hin zu einer restriktiven Sparpolitik notwendig machte.

3. Politikfelder: Hier erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Bereiche, in denen die Regierung direkt steuernd eingreifen konnte.

3.1 Beschäftigungspolitik: Die Untersuchung zeigt, dass trotz des Ziels der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes oft angebotsfremde Maßnahmen zur Eindämmung der Arbeitslosenzahlen getroffen wurden.

3.2 Finanzpolitik: Das Kapitel befasst sich mit der erfolgreichen Senkung der Neuverschuldung und der Steuerreform, weist jedoch auf die Inkonsequenz bei Subventionen und Sozialleistungen hin.

3.3 Entstaatlichungspolitik: Die Deregulierung und Privatisierung verliefen in den frühen 1980er Jahren schleppend und beschränkten sich primär auf Einzelmaßnahmen.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit stellt fest, dass die Wende zur Angebotsökonomie zwar stattgefunden hat, jedoch inkonsequent und oft opportunistisch umgesetzt wurde.

Schlüsselwörter

Angebotsökonomie, Wirtschaftspolitik, Helmut Kohl, Paradigmenwechsel, Arbeitslosigkeit, Haushaltskonsolidierung, Steuerreform, Deregulierung, Privatisierung, Angebotstheorie, Subventionspolitik, Bundesrepublik Deutschland, Staatsquote, Neuverschuldung, Arbeitsmarktpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Wirtschaftspolitik der christlich-liberalen Koalition unter Bundeskanzler Helmut Kohl in den Jahren 1982 bis 1989 vor dem Hintergrund des theoretischen Konzepts der Angebotsökonomie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die Beschäftigungspolitik, die Finanz- und Steuerpolitik sowie die Entstaatlichungspolitik durch Deregulierung und Privatisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwieweit die Regierung Kohl einen Paradigmenwechsel zur Angebotspolitik erfolgreich vollzog und die selbstgesteckten wirtschaftspolitischen Ziele tatsächlich erreichen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und evaluative Analyse, bei der Maßnahmen der Regierung auf ihre Konformität mit dem angebotsökonomischen Leitkonzept hin überprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Angebotsökonomie, die Darstellung der Ausgangslage 1982 sowie die detaillierte Untersuchung der drei Politikfelder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Angebotsökonomie, Haushaltskonsolidierung, Deregulierung, Privatisierung, Neuverschuldung und wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel.

Warum wurde der Zeitraum 1982 bis 1989 gewählt?

Dieser Zeitraum wurde gewählt, da er zwischen der sozial-liberalen Ära und der deutschen Wiedervereinigung liegt und somit eine Beurteilung zulässt, die frei von gravierenden exogenen Schocks ist.

Welches Fazit zieht der Autor zur Finanzpolitik?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass zwar die Neuverschuldung gesenkt wurde, die Finanzpolitik jedoch durch inkonsequente Subventionspolitik und sozialpolitische Kompromisse an Zielschärfe verlor.

Wie bewertet der Autor den Erfolg der Entstaatlichung?

Die Entstaatlichung wird als zu Beginn schleppend beurteilt; erst gegen Ende des Jahrzehnts nahm die Privatisierungstätigkeit nennenswerte Fahrt auf.

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Details

Title
Die Wirtschaftspolitik der Regierung Kohl von 1982 bis 1989 unter dem Gesichtspunkt der Angebotsökonomie
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Politische Wissenschaft)
Course
Proseminar: Politik und Wirtschaft
Grade
2,0
Author
Torsten Kühne (Author)
Publication Year
2006
Pages
14
Catalog Number
V75311
ISBN (eBook)
9783638799942
Language
German
Tags
Wirtschaftspolitik Regierung Kohl Gesichtspunkt Angebotsökonomie Proseminar Politik Wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torsten Kühne (Author), 2006, Die Wirtschaftspolitik der Regierung Kohl von 1982 bis 1989 unter dem Gesichtspunkt der Angebotsökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/75311
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