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Zur Charakteristik zweier historischer Ansätze für Gymnastiksysteme bezogen auf einen schulischen Rahmen

Title: Zur Charakteristik zweier historischer Ansätze für Gymnastiksysteme bezogen auf einen schulischen Rahmen

Seminar Paper , 2003 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anja Dinter (Author), Daniela Schlott (Author)

Sport - Theory and Practice

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Summary Excerpt Details

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit zwei historischen Ansätzen der Gymnastik und deren Bezug auf einen schulischen Rahmen.
Zunächst erfolgt ein Abriss über den Ursprung des Begriffs der Gymnastik sowie eine Darstellung allgemeiner Entwicklungstendenzen innerhalb der Gymnastik seit dem 18. Jahrhundert. Im Anschluss werden die Systeme der Rhythmischen Gymnastik und der funktionellen Gymnastik bezüglich ihrer Entstehungsgeschichte und Zielsetzungen analysiert. Abschließend soll die Relevanz dieser Gymnastiksysteme für den Sportunterricht untersucht werden, wobei auf positive und negative Aspekte eingegangen werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung und Ursprung des Wortes „Gymnastik“

3 Historischer Rückblick – allgemeine Entwicklungstendenzen seit dem 18. Jahrhundert

3.1 Zwei historisch gewachsene Hauptansätze der Gymnastik

4 Die Einbindung der Gymnastik in den Sportunterricht

5. Zusammenfassung

6 Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln und unterschiedlichen Ansätze der Gymnastik, um deren Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten im heutigen schulischen Sportunterricht zu analysieren.

  • Ursprung und etymologische Herleitung des Begriffs Gymnastik
  • Historische Entwicklungstendenzen seit dem 18. Jahrhundert
  • Differenzierung zwischen funktioneller und Rhythmischer Gymnastik
  • Integration gymnastischer Systeme in den Sportunterricht
  • Förderung motorischer Fähigkeiten und Körperbewusstsein

Auszug aus dem Buch

3.1 Zwei historisch gewachsene Hauptansätze der Gymnastik

Wie bereits im vorangegangenen Kapitel aufgezeigt wurde, gibt es die Gymnastik als eindeutig umschriebene Sportart nicht. „Es existieren lediglich verschiedene Erscheinungsformen, die teilweise sehr stark ineinandergreifen bzw. miteinander verwoben sind.“3

Der vielschichtige Bereich der Gymnastik kann durch eine genauere Kennzeichnung der Zweckrichtung oder des Arbeitszieles verschiedener Gymnastikrichtungen systematisiert und differenziert werden. Zwei historisch gewachsene Hauptansätze lassen sich hierbei verfolgen: die funktionelle sowie die Rhythmische Gymnastik. Im folgenden soll auf die Inhalte dieser beiden Ansätzen eingegangen werden.

Der Ansatz der funktionellen Gymnastik wird definiert durch funktionelle und physiologisch-anatomische Aspekte. Diese Form der Gymnastik hat die Wiederherstellung, Erhaltung und Steigerung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit zum Ziel und ist somit von besonderer Bedeutung für den Schulsport. Um die Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, sind nach VENT / DREFKE im schulischen Rahmen folgende Erscheinungsformen der Gymnastik von Bedeutung. Die Organgymnastik, die eine Aktivierung der inneren Organe und eine Kräftigung des Kreislaufs anstrebt. Atemgymnastik, welche das Ziel hat, die an der Atmung beteiligte Muskulatur zu kräftigen und den Übenden zu befähigen Atemvorgänge bewusst zu steuern. Weiterhin die Haltungsschulung, die – oft in Verbindung mit der Atemschulung – den Haltungsaufbau entsprechend anatomischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten des Gelenk- und Muskelsystems fördert. Die letzte Erscheinungsform, die Konditionsgymnastik, ist im schulischen Rahmen durch die eigentliche Vorbereitung auf die sportliche Leistung von besonderer Bedeutung. Zielstellung der Konditionsgymnastik ist es, durch gymnastische Formen allgemeine und sportartspezifische konditionelle und koordinative Fähigkeiten auszuprägen.4 Die Gymnastik unter funktioneller und gesundheitlicher Ausrichtung, wie oben erwähnt, ist seit langem existent. Bei neueren Formen tritt der Aspekt der Funktionalität jedoch stark in den Vordergrund, z.B. Wirbelsäulengymnastik, Bürogymnastik u.s.w..

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die historischen Ansätze der Gymnastik zu analysieren und deren Relevanz für den schulischen Sportunterricht zu prüfen.

2 Begriffserklärung und Ursprung des Wortes „Gymnastik“: Dieses Kapitel erläutert die griechische Herkunft des Begriffs und dessen Bedeutung als historischen Grundbegriff der Körperkultur.

3 Historischer Rückblick – allgemeine Entwicklungstendenzen seit dem 18. Jahrhundert: Der Abschnitt stellt bedeutende Persönlichkeiten und die historische Entwicklung der Gymnastik in Europa dar.

3.1 Zwei historisch gewachsene Hauptansätze der Gymnastik: Hier werden die funktionelle und die Rhythmische Gymnastik in Bezug auf ihre Zielsetzungen und methodischen Grundlagen definiert.

4 Die Einbindung der Gymnastik in den Sportunterricht: Dieses Kapitel untersucht, wie beide Gymnastiksysteme kombiniert werden können, um die körperliche Leistungsfähigkeit und das Körperbewusstsein der Schüler zu fördern.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die wesentlichen Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer theoretisch fundierten, schülerorientierten Praxis.

6 Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen, Internetressourcen und Zeitschriftenartikel auf.

Schlüsselwörter

Gymnastik, funktionelle Gymnastik, Rhythmische Gymnastik, Sportunterricht, Körperkultur, Bewegungserziehung, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Motorik, Körperbewusstsein, Schulsport, Bewegungsprinzipien, historische Ansätze, Körperhaltung, Konditionstraining

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung zweier zentraler Gymnastiksysteme und deren Anwendungspotenzial im schulischen Umfeld.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Herleitung, den historischen Wegbereitern der Gymnastik sowie der Differenzierung zwischen funktionellen und rhythmischen Ausprägungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie funktionelle und Rhythmische Gymnastik in den Sportunterricht integriert werden können, um motorische Fähigkeiten und die allgemeine Leistungsfähigkeit der Schüler zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse historischer und sportwissenschaftlicher Quellen, um Entwicklungslinien und didaktische Konzepte der Gymnastik aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst historische Entwicklungstendenzen seit dem 18. Jahrhundert erörtert und anschließend die spezifischen Ansätze der funktionellen sowie der Rhythmischen Gymnastik detailliert analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Gymnastik, Schulsport, Bewegungsprinzipien, funktionelle Ansätze und körperliche Leistungsfähigkeit beschreiben.

Warum ist die funktionelle Gymnastik laut den Autoren für den Sportunterricht von Bedeutung?

Sie gilt als bedeutend für den Schulsport, da sie durch gezielte anatomisch-physiologische Übungen hilft, körperliche Defizite auszugleichen sowie Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Welche Rolle spielt die Rhythmische Gymnastik in der Argumentation der Autoren?

Sie ergänzt die funktionelle Gymnastik, indem sie den Fokus auf die Bewegungsgestaltung, den Ausdruck von Fantasie und Emotionen sowie die Anwendung von Prinzipien wie Rhythmus und Totalität legt.

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Details

Title
Zur Charakteristik zweier historischer Ansätze für Gymnastiksysteme bezogen auf einen schulischen Rahmen
College
University of Potsdam  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Gymnastik/Tanz
Grade
1,3
Authors
Anja Dinter (Author), Daniela Schlott (Author)
Publication Year
2003
Pages
10
Catalog Number
V75101
ISBN (eBook)
9783638796224
ISBN (Book)
9783656208716
Language
German
Tags
Charakteristik Ansätze Gymnastiksysteme Rahmen Gymnastik/Tanz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Dinter (Author), Daniela Schlott (Author), 2003, Zur Charakteristik zweier historischer Ansätze für Gymnastiksysteme bezogen auf einen schulischen Rahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/75101
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