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Kommunikation über Digitales Fernsehen in Deutschland

Titel: Kommunikation über Digitales Fernsehen in Deutschland

Diplomarbeit , 2005 , 109 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Maik Großmann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Ende der 80er Jahre das Verfahren der Digitalisierung entdeckt wurde, schien ein neues Zeitalter der Medien-Kommunikation erreicht. Durch die Übertragung einer möglichst geringen Datenmenge gelang es, weitaus größere Kapazitäten bereitzustellen als es im konventionellen, analogen Verfahren der Fall gewesen war. Enorme Zuwächse in der Programmanzahl wurden auf einen Schlag in Hörfunk und Fernsehen möglich. Rückkanäle sollten zudem aus dem passiven TV-Konsumenten einen aktiven und gar interaktiven Rezipienten machen; digitale Videotheken und virtuelle Klassenzimmer wurden in Aussicht gestellt.
Nicht nur europaweit war man sich einig, gemeinsam in ein digitales Zeitalter aufbrechen zu wollen. Entsprechende Maßnahmen wurden ergriffen – mit unterschiedlichen Erfolgen. In Frankreich und Großbritannien hat sich das digitale Fernsehen inzwischen durchgesetzt, in den USA strebt man gar eine völlige Abschaltung analoger Signale bis 2006 an.
In Deutschland soll dieser Switch Off bis zum Jahre 2010 erfolgen, doch der Weg dorthin hat sich als ein äußerst steiniger erwiesen. Leo Kirch führte das digitale Fernsehen als erster auf dem deutschen Markt ein und scheiterte. Es folgten lange Auseinandersetzungen über Decoder-Standards; außerdem sind die technischen Infrastrukturen insbesondere im Kabelnetzbereich bis heute nicht ausreichend aufgerüstet worden. Man beschloss, das „Überallfernsehen“ zunächst terrestrisch zu verbreiten und setzte vor allem im ersten Halbjahr 2004 dieses Vorhaben in die Tat um.
Spätestens an dieser Stelle, als sich viele Rezipienten scheinbar plötzlich zum Kauf eines entsprechenden Empfangsgerätes genötigt fühlten, zeigte sich ein Kommunikationsproblem. Zwar hat es vor allem seitens der Politik verschiedene Kampagnen zur Aufklärung über die neue Technologie gegeben. Noch immer zeigen aber Teile der Bevölkerung nicht nur geringe Akzeptanz gegenüber diesem Fortschritt, sondern sind auch schlichtweg nicht ausreichend informiert. Dass an dieser Stelle das größte Versäumnis bei der Einführung digitalen Fernsehens in Deutschland liegt, soll diese Arbeit herausstellen.
Es werden Antworten gesucht auf die Frage, warum digitales Fernsehen im Deutschland des Jahres 2004 noch ein Schattendasein führt und warum es sich im Ausland bereits etabliert hat. Weshalb zeigen sich die Bürger so desinteressiert an der unbestritten vorteilhaften neuen Technologie und wem sind in dieser Hinsicht welche Versäumnisse zu unterstellen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 DEFINITION DIGITALES FERNSEHEN

3 DIE DIGITALE TECHNIK

3.1 TECHNISCHE DIENSTLEISTUNGEN

3.2 VORTEILE UND MÖGLICHKEITEN

3.3 ANGEBOTS- UND VERMARKTUNGSFORMEN

3.4 ZUSAMMENFASSUNG

4 DIGITALES FERNSEHEN IM AUSLAND

4.1 KOLLEKTIVE WEGBEREITUNG

4.2 RAHMENBEDINGUNGEN

4.3 VERMARKTUNG UND VERBREITUNG

4.4 FALLBEISPIELE

4.4.1 USA

4.4.2 FRANKREICH

4.4.3 GROßBRITANNIEN

4.5 MEDIENPOLITISCHE STRATEGIEN

4.6 ZUSAMMENFASSUNG

5 DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND

5.1 ANFÄNGE UND WEGBEREITUNG

5.2 RAHMENBEDINGUNGEN

5.3 PROBLEMFELDER

5.3.1 MARKTSTRUKTUREN

5.3.2 MEDIENPOLITISCHE PROBLEME

5.3.3 SONSTIGE

5.4 KONSUMENTENINTERESSE

5.5 AKTUELLE VERBREITUNG

5.6 ZUSAMMENFASSUNG

6 KOMMUNIKATION ÜBER DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND

6.1 AKTEURE UND INTERESSENGRUPPEN

6.1.1 REZIPIENTEN

6.1.1.1 Gesellschaftliche Entwicklungen

6.1.1.2 Interessen und Handlungsfähigkeit

6.1.1.3 Zugangsprobleme

6.1.2 PROGRAMMVERANSTALTER UND MEDIENWIRTSCHAFT

6.1.2.1 Interessenkonflikte

6.1.2.2 Handlungsfähigkeit und Strategien

6.1.2.3 Fehler und Versäumnisse

6.1.3 DIE ROLLE DER POLITIK

6.1.3.1 Möglichkeiten staatlichen Handelns

6.1.3.2 Aktivitäten und Initiativen

6.1.3.3 Probleme und Versäumnisse

6.1.4 SONSTIGE AKTEURE UND INITIATIVEN

6.2 ZUSAMMENFASSUNG KOMMUNIKATIONSPROZESSE

6.3 INTERNATIONALER VERGLEICH

6.4 DIE IDEALE KOMMUNIKATION

7 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Gründe für das bisher geringe Interesse der Bevölkerung am digitalen Fernsehen in Deutschland im Jahr 2004 und vergleicht diese Situation mit erfolgreicheren Umstellungsprozessen im Ausland. Dabei wird untersucht, welche Rolle Akteure wie Politik und Medienwirtschaft spielen und welche Versäumnisse zur aktuellen Schattendasein-Situation beigetragen haben.

  • Grundlagen der digitalen Technik und deren Vorteile
  • Internationaler Vergleich der Digitalisierung (USA, Frankreich, Großbritannien)
  • Strukturelle Rahmenbedingungen in Deutschland
  • Kommunikationsprozesse und Akteursrollen bei der Einführung
  • Analyse von Versäumnissen bei der Marktkommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1 Technische Dienstleistungen

Die analoge Datenübertragung ermöglichte bisher eine Trennung der Sektoren Telekommunikation und Rundfunk. Im Gegensatz dazu gilt die Digitalisierung als ein symbolisches Schlagwort für eine Entwicklung, die man Konvergenz nennt: Bislang getrennte Technologien wachsen zusammen.

In diesem Sinne werden in der digitalen Technik einheitliche Übertragungsformen für die Abwicklung sämtlicher Telekommunikationsdienste verwendet. Alle Arten von Informationen (Texte, Grafiken, Bilder, Töne) werden im so genannten Signalbearbeitungsprozess auf das binäre Format übertragen; sie werden auf zwei Werte (1 und 0) reduziert. So findet eine Bündelung zu „Datencontainern“ statt, die dann digital verbreitet werden (vgl. Abbildung 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit führt in die Thematik der Digitalisierung ein, beleuchtet das Schattendasein des digitalen Fernsehens in Deutschland 2004 und skizziert die methodische Untersuchung der Umstellungsprozesse.

2 DEFINITION DIGITALES FERNSEHEN: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen der Digitalisierung und den Übergang von analogen zu binären Signalstrukturen.

3 DIE DIGITALE TECHNIK: Es werden die technischen Dienstleistungen, die Funktionsweise der Digitalisierung sowie die Vorteile und Vermarktungsformen digitaler Technik vorgestellt.

4 DIGITALES FERNSEHEN IM AUSLAND: Das Kapitel untersucht die erfolgreiche Einführung digitalen Fernsehens in Ländern wie USA, Frankreich und Großbritannien als Vergleichsbasis.

5 DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND: Die Analyse der spezifischen Geschichte, Probleme und Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Bundesrepublik bildet den Kern dieses Kapitels.

6 KOMMUNIKATION ÜBER DIGITALES FERNSEHEN IN DEUTSCHLAND: Hier werden die beteiligten Akteure (Rezipienten, Medienwirtschaft, Politik) hinsichtlich ihrer Kommunikationsbeiträge und Versäumnisse untersucht.

7 FAZIT: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bilanziert, warum die Digitalisierung in Deutschland trotz technischer Möglichkeiten hinter internationalen Standards zurückgeblieben ist.

Schlüsselwörter

Digitales Fernsehen, Digitalisierung, Pay-TV, Rundfunkstaatsvertrag, DVB-T, Set-Top-Box, Medienpolitik, Kommunikation, Rezipienten, Infrastruktur, Switch-Off, Interaktivität, Vermarktung, Konvergenz, Gatekeeper

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung des digitalen Fernsehens in Deutschland und den Hintergründen, warum diese Technologie trotz technischer Vorteile nur auf geringe Akzeptanz in der Bevölkerung stößt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind die technischen Grundlagen der Digitalisierung, die Rahmenbedingungen im deutschen Fernsehmarkt sowie die Rolle der beteiligten Akteure in Politik, Wirtschaft und beim Publikum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Versäumnisse im Kommunikationsprozess aufzudecken, die dazu führten, dass das digitale Fernsehen in Deutschland im Jahr 2004 ein Schattendasein führte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienpolitische und kommunikationswissenschaftliche Analyse, die den deutschen Prozess mit internationalen Beispielen (USA, Frankreich, Großbritannien) vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Auslandsbeispiele, eine Untersuchung der deutschen Marktsituation und eine tiefergehende Betrachtung der Kommunikationsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Pay-TV, DVB-T, Medienpolitik, Akteursanalyse und die Kommunikationsproblematik der Umstellung.

Welche Rolle spielte der Kirch-Konzern bei der Entwicklung?

Der Konzern nahm durch die d-Box und die Plattform Premiere World eine Gatekeeper-Funktion ein, was nach Ansicht des Autors einen gesunden Wettbewerb lange Zeit behinderte.

Warum haben andere Länder mehr Erfolg mit der Digitalisierung?

Die Arbeit zeigt, dass in Ländern wie Frankreich und Großbritannien eine gezieltere medienpolitische Kommunikation und eine stärkere Koordination zwischen den Akteuren den Prozess beschleunigt haben.

Ende der Leseprobe aus 109 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kommunikation über Digitales Fernsehen in Deutschland
Hochschule
Hochschule Bremen
Note
1,1
Autor
Maik Großmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
109
Katalognummer
V75011
ISBN (eBook)
9783638689649
ISBN (Buch)
9783638712200
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation Digitales Fernsehen Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maik Großmann (Autor:in), 2005, Kommunikation über Digitales Fernsehen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/75011
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Leseprobe aus  109  Seiten
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