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Staatsverschuldung im Hinblick auf die Chronologie verschiedener Denkrichtungen

Title: Staatsverschuldung im Hinblick auf die Chronologie verschiedener Denkrichtungen

Term Paper , 2007 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anne Buchholz (Author)

Business economics - Economic Policy

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Summary Excerpt Details

In den letzen Jahrzehnten nahm die Kreditaufnahme des Staates weltweit schneller zu als die gesamtwirtschaftliche Produktion. Mit steigenden Schulden und Zinsen kämpfen nicht nur überschuldete Entwicklungsländer, sondern zunehmend auch viele hochindustrialisierte Länder. Eines der betroffenen Länder ist Deutschland. Dabei ist, anders als in früheren geschichtlichen Epochen, die nach dem Zweiten Weltkrieg verursachte Staatsverschuldung weder Krisen noch großer staatlicher Investitionen zuzuschreiben.

Mittlerweile nimmt die Skepsis der Bundesbürger gegenüber dem Instrument der Kreditfinanzierung staatlicher Ausgaben stetig zu. „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.“ Kürzer und knapper kann das Interesse des Steuerzahlers an einer Begrenzung der Staatsverschuldung nicht ausgedrückt werden. Daraus folgt, dass die künftigen Generationen die Verantwortung der heute verursachten Staatsdefizite tragen. Zu dieser Gefahr kommen jedoch noch weitere Gefahren auf den Steuerzahler zu. Durch die Staatsverschuldung bedingte Geldentwertung wird eine inflationäre Aushöhlung und Überbesteuerung der Zinserträge verursacht. Außerdem werden das Wachstum und die Beschäftigung durch den zunehmend wachsenden Teil der Staatseinnahmen für den Schuldendienst gedrosselt.

Langsam treten die Folgen der Staatsverschuldung ein und verursachen eine gewisse Unruhe unter den deutschen Bundesbürgern. Zum einen wegen der Kriterien des Maastrichter Vertrages und zum anderen wegen der staatlichen Bemühungen in der Vergangenheit, die nicht die gewünschten Effekte erzielten. Selbst wenn im Jahr 2006 eine niedrigere Neuverschuldung anfiel als prognostiziert war, ist Deutschland weit entfernt von einem ausgeglichenen öffentlichen Gesamthaushalt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau

2 Grundlagen zur Betrachtung der Staatsverschuldung

2.1 Zahlen und Fakten

2.2 Historische Entwicklung der Staatsverschuldung in Deutschland

2.3 Maastrichter Vertrag & Stabilitäts- und Wachstumspakt

3 Denkrichtungen zur Staatsverschuldung

3.1 Keynesianismus

3.2 Monetarismus

3.3 Ordnungspolitische Folgen wachsender Staatsverschuldung

4 Schlussbetrachtung

4.1 Grenzen der Staatsverschuldung

4.2 Fazit und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Staatsverschuldung im Hinblick auf verschiedene ökonomische Denkrichtungen und deren ordnungspolitische Konsequenzen. Das primäre Ziel besteht darin, die Ansätze von Keynesianern und Monetaristen chronologisch gegenüberzustellen, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Theorien die Behandlung staatlicher Defizite bewerten und welche langfristigen Folgen für die Volkswirtschaft entstehen.

  • Historische Entwicklung der Staatsverschuldung in Deutschland
  • Analyse der keynesianischen und monetaristischen Ansätze
  • Rechtlicher Rahmen: Maastrichter Vertrag und Stabilitäts- und Wachstumspakt
  • Ordnungspolitische Auswirkungen einer wachsenden Staatsquote
  • Diskussion der Grenzen und kritische Würdigung der Verschuldungspolitik

Auszug aus dem Buch

3.1 Keynesianismus

Der Keynesianismus beruht auf John Maynard Keynes. Er war britischer Nationalökonom, Diplomat und Publizist und gilt als einflussreichster Wirtschaftswissenschaftler des frühen 20 Jahrhunderts. In seinem Hauptwerk “The General Theory of Employment, Interest and Money“ befasste er sich mit der Depression, der Phase des Tiefstandes im Konjunkturzyklus und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit. Seiner Meinung nach funktionieren die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft nicht. Nur der Staat selbst könne durch seine Fiskalpolitik die Arbeitslosigkeit senken.

Keynesianer befürworten eine antizyklische Konjunkturpolitik. Diese antizyklische Konjunkturpolitik erfordert in einer Hochkonjunktur den Ausgleich der Defizite, indem die Überschüsse in den Aufschwungphasen zum Abbau der Kredite genutzt werden. Dies wird als „intertemporärer Budgetausgleich“ bezeichnet. Gleichzeitig wird hierdurch die Inflationsgefahr eingedämmt. Daraus folgt, dass der Staat in einer Konjunkturkrise unterstützend eingreift und staatliche Verschuldung als Instrument zur Nachfrageerhöhung einsetzt. Aufgrund starrer Löhne und Preise sowie Investitions- und Liquiditätsfalle bestehe in Konjunkturkrisen kein automatischer Marktmechanismus, der die Instabilität des marktwirtschaftlichen Systems behebe. Der Staat müsse Nachfrage schaffen, um die fehlende Nachfrage durch die privaten Haushalte auszugleichen. Staatliche Nachfrageprogramme im Rahmen aktiver Fiskalpolitik könnten somit den Nachfragemangel auffangen, denn nach Keynes stellt die effektive Gesamtnachfrage die wichtigste Determinante einer Volkswirtschaft dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der weltweit steigenden Staatsverschuldung ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Hausarbeit.

2 Grundlagen zur Betrachtung der Staatsverschuldung: Hier werden statistische Daten der Verschuldung von 1965 bis 2005 präsentiert, die historische Entwicklung in Deutschland nachgezeichnet und der gesetzliche Rahmen durch den Maastrichter Vertrag und den Stabilitäts- und Wachstumspakt definiert.

3 Denkrichtungen zur Staatsverschuldung: Dieses Kapitel analysiert die Theorien des Keynesianismus und Monetarismus sowie die damit verbundenen ordnungspolitischen Folgen für die Marktwirtschaft.

4 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Diskussion über die Grenzen der Staatsverschuldung unter Einbeziehung gesetzlicher, finanzwirtschaftlicher und politischer Aspekte sowie einem abschließenden Fazit.

Schlüsselwörter

Staatsverschuldung, Wirtschaftspolitik, Keynesianismus, Monetarismus, Haushaltsdefizit, Konjunkturpolitik, Maastrichter Vertrag, Stabilitäts- und Wachstumspakt, Fiskalpolitik, Staatsquote, Deficit Spending, Ordnungspolitik, Bruttoinlandsprodukt, Neuverschuldung, Zinseszinseffekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und die theoretische Bewertung der Staatsverschuldung in Deutschland im Vergleich zu verschiedenen ökonomischen Denkrichtungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die historische Verschuldungsentwicklung, die Rolle von Fiskal- und Geldpolitik sowie die ordnungspolitischen Konsequenzen staatlicher Defizite.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine chronologische Betrachtung der keynesianischen und monetaristischen Denkansätze und deren jeweilige Empfehlungen zur Handhabung der Staatsverschuldung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive und theoretische Analyse, die auf Fachliteratur sowie statistischen Daten des öffentlichen Gesamthaushalts basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Denkrichtungen und die Untersuchung ordnungspolitischer Folgen wie der Beeinträchtigung des Wettbewerbs und des Privateigentums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die zentralen Begriffe sind Staatsverschuldung, Keynesianismus, Monetarismus, Fiskalpolitik, Haushaltsdisziplin und ordnungspolitische Stabilität.

Warum kritisieren Monetaristen das „Deficit Spending“?

Monetaristen sehen darin eine Quelle für Unsicherheit im privaten Sektor und lehnen diskretionäre Eingriffe strikt ab, da sie die Selbstheilungskräfte des Marktes für effizienter halten.

Welche Gefahr birgt der Zinseszinseffekt bei der Staatsverschuldung?

Der Effekt führt dazu, dass die Refinanzierung von Tilgung und Neuverschuldung immer höhere Zinslasten erzeugt, wodurch sich die Verschuldung gewissermaßen aus sich selbst heraus nährt.

Welche Rolle spielt der Maastrichter Vertrag in dieser Analyse?

Er dient als gesetzlicher Rahmen, der durch Konvergenzkriterien und fiskalische Vorgaben wie das Defizit-Limit von 3% versucht, die Haushaltsdisziplin in den Mitgliedstaaten zu erzwingen.

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Details

Title
Staatsverschuldung im Hinblick auf die Chronologie verschiedener Denkrichtungen
College
Private University of Economy and Engineering Vechta-Diepholz-Oldenburg
Grade
1,7
Author
Anne Buchholz (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V74578
ISBN (eBook)
9783638809054
Language
German
Tags
Staatsverschuldung Hinblick Chronologie Denkrichtungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Buchholz (Author), 2007, Staatsverschuldung im Hinblick auf die Chronologie verschiedener Denkrichtungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/74578
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