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Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia"

Title: Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia"

Seminar Paper , 2007 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Ferrara (Author)

Romance Studies - Italian and Sardinian Studies

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Summary Excerpt Details

Im Jahre 1968 veröffentlichte Elsa Morante, einen Gedichtsband mit dem Titel: „Il mondo salvato dai ragazzini e altri poemi“ (Verlag Einaudi, Turin)“ Mythen,Märchen, Fabeln und die Erlebniswelt des Traumes sind Morantes Hauptthemen ihrer Werke. Als junge Frau und noch unbekannte Autorin schrieb sie in ihr Traumtagebuch von 1938 (Diario): Ich weiß nicht, warum die Gestalten und die Ausdrucksformen des Traumes sich mir stärker einprägen als die Wirklichkeit.“ Und immer wieder geht es vor allem um Tiere, Kinder und Kindliches, um die Unschuld. „Nur Kinder können die Welt retten“, schreibt Morante und sechs Jahre später liest man in einem ihrer größten Romane „La Storia“ wiederum: „Das ganze Unglück kommt nur daher, dass man erwachsen wird.“ Glücklich seien Jene, die jung sterben. Ein Widerspruch.

In der folgenden Hausarbeit werde ich Elsa Morantes Kindheitsbild, allem voran Useppe in „La Storia“ erforschen. An Hand von Textstellen und Schlüsselbegriffen möchte ich „il bambino straordinario della literattura italiana“ analysieren, um herauszufinden, wie Elsa Morante ihre eigene Wirklichkeit, ihre Erfahrungen in diesem Roman verarbeit hat. Denn auch hier gibt ihr Tagebucheintrag vom 23.1.1938 preis: …“denn vielleicht ist alles Erfinden erinnern...“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: „La Storia“ – „Die Geschichte“

II. Zerstörte Kinderseelen

III. Elsas innere Wirklichkeit

IV. Ausklang: „E la storia continua..“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Elsa Morantes Kindheitsbild anhand ihres Romans „La Storia“. Ziel ist es, zu analysieren, wie die Autorin persönliche Erfahrungen und zeitgeschichtliche Ereignisse verarbeitet und die Figur des Useppe als Symbol für die zerbrechliche Unschuld inmitten der Grausamkeit des Krieges positioniert.

  • Die Funktion der Kindheitsfigur Useppe im Roman
  • Die Verarbeitung von Kriegstraumata und historischer Realität
  • Elsa Morantes literarische Technik der Vermischung von Fiktion und Geschichte
  • Die Darstellung von Unschuld als Kontrast zur zerstörerischen Welt der Erwachsenen

Auszug aus dem Buch

II. Zerstörte Kinderseelen

„Non c’è parola, in nessun linguaggio umano, capace di consolare le cavie che non sanno il perché della loro morte“ (Es gibt kein Wort des Trostes in irgendeiner menschlichen Sprache für Versuchstiere, die nicht wissen, warum sie sterben müssen) so lässt Morante zu Beginn von „La Storia“ einen Überlebenden von Hiroshima zu Wort kommen.8 In der Tat sind Morantes Hauptpersonen wie Millionen anderer Opfer der Menschheitsgeschichte, unschuldig und wehrlos dem System ihrer Zeit ausgeliefert. Die Autorin beschreibt Idas Blick mit dem eines Schlachtviehs oder Versuchstieres der eine leidende Sanftheit von tiefer und unheilbarer Barbarei beinhaltet, die nicht mit dem Geist, sondern mit dem verletzlichen Körper von der Vergangenheit und Zukunft jeden Schicksals „wissen“.

Auch Useppe scheint eine Vorahnung in sich zu tragen. Der kleine Junge erfüllt sein kurzes Dasein mit einer solchen Intensität, die ihn engelsgleich wirken lässt. Elsa Morante (Ida) gibt ihm, wegen seiner lieben ruhigen Art und seiner himmelblauen Augen, die eher vom Meer zu stammen scheinen, den Namen Giuseppe Felice Angiolino (Johannes, glücklicher kleiner Engel) 9 Es muss erwähnt werden, dass Idas jüdische Hebamme den Namen Ezechiel trägt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: „La Storia“ – „Die Geschichte“: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Arbeit ein, stellt den Roman „La Storia“ vor und umreißt den methodischen Fokus auf Elsa Morantes Kindheitsbild.

II. Zerstörte Kinderseelen: Hier wird die Figur des Useppe analysiert, seine Funktion als unschuldiges Opfer des Krieges und die symbolische Bedeutung seiner Epilepsie in einer gewalttätigen Welt.

III. Elsas innere Wirklichkeit: Dieser Abschnitt beleuchtet die biografischen Hintergründe der Autorin und zeigt auf, wie eng Elsa Morantes eigene Lebensgeschichte mit den Schicksalen ihrer Romanfiguren verknüpft ist.

IV. Ausklang: „E la storia continua..“: Das abschließende Kapitel fasst die literarische Botschaft des Romans zusammen und diskutiert die vage Hoffnung, die trotz der pessimistischen Weltsicht im Werk verbleibt.

Schlüsselwörter

Elsa Morante, La Storia, Useppe, Kindheit, Unschuld, Kriegstrauma, Italienische Literatur, Neorealismus, Krieg, Geschichte, Leid, Anarchismus, Symbolik, Identität, Erinnerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Kindheitsbild in Elsa Morantes Roman „La Storia“, wobei der Fokus besonders auf der Figur des Useppe liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Kindheit und Unschuld, die Grausamkeiten des Krieges, die Verarbeitung historischer Realität durch Fiktion sowie die Rolle der Außenseiter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, wie Morante ihre eigenen Erfahrungen im Roman verarbeitet und warum sie die Figur des Useppe als Gegenpol zur zerstörerischen Realität der Kriegsjahre nutzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse von Textstellen, Schlüsselbegriffen und den Vergleich des literarischen Werks mit der Biografie der Autorin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der kindlichen Figuren, insbesondere Useppe, und die Verknüpfung der Romanhandlung mit der Biografie Elsa Morantes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Elsa Morante, La Storia, Unschuld, Kindheit, Kriegstrauma und die italienische Literatur des 20. Jahrhunderts.

Warum spielt die Figur des Useppe eine solch zentrale Rolle in der Analyse?

Useppe wird als „außergewöhnlichstes Kind der italienischen Literatur“ begriffen, das trotz seiner Leiden an der Welt festhält und als Symbol für die reine, göttliche Unschuld fungiert.

Inwiefern beeinflusste die Biografie von Elsa Morante den Roman?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Roman autobiografische Züge trägt, etwa durch die Identität von Ida, die wie Morante Halbjüdin war und die Zeitgeschichte des Zweiten Weltkriegs selbst als Opfer miterlebte.

Wie interpretiert der Autor das Ende des Romans „La Storia“?

Das Ende wird als pessimistisch, aber dennoch hoffnungsvoll durch die literarische Unsterblichkeit des Kindes gedeutet, während gleichzeitig die Machtlosigkeit gegenüber den historischen Verhältnissen betont wird.

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Details

Title
Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia"
College
University of Bonn  (Romanisches Seminar)
Course
Italienische Literatur des 20. Jahrhundert
Grade
1,0
Author
Christian Ferrara (Author)
Publication Year
2007
Pages
21
Catalog Number
V74525
ISBN (eBook)
9783638783798
ISBN (Book)
9783638794961
Language
German
Tags
Useppe Anderen Elsa Morantes Kindheitsbild Storia Italienische Literatur Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Ferrara (Author), 2007, Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/74525
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