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Die Bedeutung von Weiblichkeitsidealen. Leid und Schönheitspraktiken bei Frauen in westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften

Title: Die Bedeutung von Weiblichkeitsidealen. Leid und Schönheitspraktiken bei Frauen in westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften

Term Paper , 2015 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lena Scharnagl (Author)

Ethnology / Cultural Anthropology

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Summary Excerpt Details

Die Arbeit befasst sich mit zwei Fallbeispielen, welche die Beziehung und die Hintergründe von Leid und Schönheitspraktiken bei Frauen in westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften verdeutlichen sollen. Außerdem soll die Bedeutung und Rolle der Männer in Bezug auf weibliche Schönheitspraktiken untersucht werden. Des Weiteren soll die Auswirkung des männlichen Geschlechts auf das Schönheitsverhalten von Frauen herausgearbeitet werden.

Schönheitswerte werden von Menschen in gewissen Zeiträumen und an bestimmten Orten erschaffen. Der wichtigste Faktor für die Entwicklung von Schönheitswerten ist die Begierde menschlicher Lebewesen. In klassen-basierten Gesellschaften ist das Ziel der Begierde, Wohlstand zu erreichen. Infolgedessen werden die sichtbaren Eigenschaften, welche gesellschaftliche Eliten zum Ausdruck bringen, als Besitz von ästhetischen Werten betrachtet. Solche sichtbaren Eigenschaften, die sich in verschiedenen Gesellschaften unterscheiden, gelten demnach als ästhetisch schön und agieren als Zeichen materiellen Wohlstands. Um die idealen Schönheitswerte zu erreichen, werden schädliche Schönheitspraktiken angewendet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schönheitspraktiken im Westen

3. Fußbinden in China

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kulturellen Hintergründe und die Bedeutung von weiblichen Schönheitspraktiken unter Berücksichtigung des Sprichworts "Wer schön will scheinen, muss leiden". Ziel ist es, anhand von Fallbeispielen aus westlichen Gesellschaften sowie der Tradition des Fußbindens in China aufzuzeigen, wie schmerzhafte Praktiken gesellschaftlich verankert sind und inwiefern sie zur Aufrechterhaltung patriarchaler Machtstrukturen und der Kontrolle über den weiblichen Körper beitragen.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Schönheit und körperlichem Leid
  • Untersuchung westlicher Schönheitspraktiken und deren ökonomische sowie soziale Implikationen
  • Historische und soziale Kontextualisierung der chinesischen Tradition des Fußbindens
  • Reflektion der Rolle des männlichen Geschlechts bei der Etablierung von Schönheitsidealen
  • Diskussion über die gesellschaftliche Funktion von Schönheitspraktiken als Mittel zur Statussicherung

Auszug aus dem Buch

3 Fußbinden in China

In China gelten gebundene Füße bei Frauen als sexuell attraktiv und werden als Kunstobjekt angesehen. Schon im Alter zwischen fünf und sieben Jahren werden die Mädchen mit einer gewaltsamen Praxis von ihren Müttern gezwungen, perfekt gebundene Füße zu erreichen. Das Fußbinden gilt als ein Zeichen des Erwachsenwerdens und verleiht dem Mädchen im Kindesalter eine soziale Stellung in der Gesellschaft. Die Füße werden für zwei bis drei Jahre täglich mit Bandagen verbunden. Die dadurch entstandenen Knochenbrüche verkleinern die Füße, sodass die Zehen die Fersen berühren können. Die Deformierung der Füße schließt Unterschiede zwischen Menschen aus, wie beispielsweise Reichtum und Alter. Da der Blick von Männern auf die nackten gebundenen Füße ein Verbot ist, werden die Füße in kleinen Schuhen verhüllt, die niemals ausgezogen werden. Wegen diesem Verbot und dem Aushalten von Schmerzen der Frauen werden die Füße für Männer zu einem erotischen und zwitterartigen Symbol, das Göttlichkeit und Unsterblichkeit verkörpert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Sprichworts "Wer schön will scheinen, muss leiden" ein und stellt die Forschungsfrage nach den Hintergründen schmerzhafter Schönheitspraktiken bei Frauen.

2. Schönheitspraktiken im Westen: Dieses Kapitel thematisiert westliche Schönheitsnormen wie Schlankheitstrends und kosmetische Eingriffe, die den weiblichen Körper als Sexobjekt definieren und den ökonomischen Status betonen.

3. Fußbinden in China: Der Autor erläutert die Praxis des Fußbindens, ihre historische Entwicklung, die mythologische Bedeutung sowie den Wandel der Praxis unter gesellschaftlichem und staatlichem Druck.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Schönheitspraktiken weltweit schädlich sein können und oft als Instrument patriarchaler Kontrolle dienen, wobei der jeweilige gesellschaftliche Hintergrund entscheidend für das Verständnis der Traditionen ist.

Schlüsselwörter

Weiblichkeitsideale, Schönheitspraktiken, Fußbinden, Patriachat, Körpernormen, Schmerz, soziale Stellung, Geschlechterrollen, Status, Kulturvergleich, Tradition, Identität, Machtstrukturen, Schönheitswahn, Schlankheitstrend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser ethnologischen Untersuchung?

Die Arbeit analysiert, wie in verschiedenen Kulturen Schönheitspraktiken mit Schmerz und Leid für Frauen verbunden sind und welche gesellschaftlichen Machtverhältnisse diesen Praktiken zugrunde liegen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Hausarbeit?

Die zentralen Themen sind weibliche Schönheitspraktiken, die historische Tradition des chinesischen Fußbindens, westliche Schönheitsideale sowie die Rolle des Mannes bei der Etablierung und Aufrechterhaltung dieser Normen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwiefern das Sprichwort "Wer schön will scheinen, muss leiden vom Kopf bis zu den Beinen" in unterschiedlichen Gesellschaften auf Schönheitspraktiken anwendbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kulturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die auf Fallbeispielen basiert, um die soziokulturelle Bedeutung von Schönheitspraktiken und deren Entwicklung zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung westlicher Schönheitspraktiken, wie etwa den Schlankheitskult, und eine detaillierte historische und soziale Aufarbeitung der Tradition des Fußbindens in China.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Weiblichkeitsideale, soziale Kontrolle, patriarchale Strukturen, Schönheitsobjekte und die Symbolik des Körpers.

Welche Bedeutung hat das Fußbinden in der chinesischen Geschichte?

Es war ein hochgradig komplexes Symbol, das anfangs erotische Anziehungskraft und sozialen Status signalisierte, bevor es im Zuge der Modernisierung Chinas als Zeichen einer veralteten, unterdrückerischen Tradition abgelehnt wurde.

Inwiefern beeinflusst Reichtum die Entstehung von Schönheitsidealen?

Der Autor zeigt auf, dass Schönheitspraktiken oft als Zeichen für materiellen Wohlstand und den Zugang zu Ressourcen dienen, wodurch ein höherer sozialer Status nach außen hin demonstriert wird.

Welche Rolle spielen Männer bei weiblichen Schönheitspraktiken?

Männer fungieren als primäre Profiteure, da die Praktiken die geschlechtsspezifischen Unterschiede unterstreichen, die Vorherrschaft der Männer festigen und die Frau in der öffentlichen Wahrnehmung als Objekt bestätigen.

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Details

Title
Die Bedeutung von Weiblichkeitsidealen. Leid und Schönheitspraktiken bei Frauen in westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften
College
University of Bayreuth
Grade
2,3
Author
Lena Scharnagl (Author)
Publication Year
2015
Pages
14
Catalog Number
V741176
ISBN (eBook)
9783346185136
ISBN (Book)
9783346185143
Language
German
Tags
bedeutung frauen gesellschaften leid schönheitspraktiken weiblichkeitsidealen Fußbinden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Scharnagl (Author), 2015, Die Bedeutung von Weiblichkeitsidealen. Leid und Schönheitspraktiken bei Frauen in westlichen und nicht-westlichen Gesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/741176
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