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Geschwister. Individuelle und familiäre Faktoren einer lebenslangen Beziehung

Title: Geschwister. Individuelle und familiäre Faktoren einer lebenslangen Beziehung

Term Paper , 2005 , 36 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carolin Lohre (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Schon immer geht eine gewisse Faszination von Geschwistern, ihren Relationen und Geschichten aus. In der Historik, vor allem in der Literatur, stehen sie häufig im Fokus des Betrachters: Bereits in der Bibel wird die tragische Geschichte der rivalisierenden Brüder Kain und Abel beschrieben oder der Verrat Jakobs durch seine älteren Geschwister und wer kennt nicht die zahlreichen Märchen und Sagen wie „Hänsel und Gretel“ oder „Schneeweißchen und Rosenrot“, in denen ein Ge-schwisterpaar die Hauptrolle spielt und schließlich weltberühmt wird?
Diese Beziehungen scheinen etwas Anziehendes, gar mystisches an sich zu haben und doch werden sie aus heutiger Sicht zunehmend als selbstverständlich angesehen, als etwas (Gott-)Gegebenes, als ein konstanter Begleitumstand unseren alltäglichen Lebens.
Seien es nun die eigenen Geschwister, die uns durch das Leben begleiten und uns die verschiedensten Erfahrungen machen lassen, die Beobachtungen anderer Geschwister, die wir im Zuge unseres Lebens kennen lernen, oder gar das Aufwachsen ohne einen Bruder oder eine Schwester. All dies beeinflusst uns in unserer Entwicklung, vor allem in der frühen Kindheit, und wirkt bis zu unserem Tod weiter. Die Bedeutsamkeit von Geschwisterkonstellationen scheint auf der Hand zu liegen und ihr Einfluss auf die individuelle Entwicklung ist unumstritten.
Vielleicht ist es gerade das, was diese Thematik so außergewöhnlich macht: die Geschwisterbeziehung ist vorgegeben, wir können uns nicht aussuchen, ob...

1. Vorwort – Faszination Geschwisterbeziehung
2. Einleitung – Aufbau der Arbeit
3. „Geschwisterbeziehung, was heißt das eigentlich?“ – Eine
kurze Begriffsklärung
4. „Früher war alles besser.“ – Geschwisterbeziehungen im
historischen Wandel
5. „Nicht jede Geschwisterbeziehung ist gleich.“ –
Vier einflussgebende Faktoren
5.1 Das Geschlecht
5.2 Die Position in der Geschwisterreihe/Geburtsrangplatz
5.3 Der Altersabstand
5.4 Die Geschwisteranzahl
6. „Der Wandel der Zeit“ – Geschwisterbeziehungen über die
Lebensspanne betrachtet
6.1 Die frühe Kindheit
6.2 Das mittlere Kindheitsalter und das Jugendalter
6.3 Das Erwachsenenalter
6.4 Das hohe Erwachsenenalter
7. Die Geschwisterkonstellation und ihre Bedeutung für die
Entwicklung
8. „Der hat aber angefangen.“ – Rivalität (und Gewalt) unter
Geschwistern
9. Sonderformen von Geschwisterbeziehungen
9.1 Zwillinge
9.2 Behinderung eines Geschwisters
10. Resümee
Literaturverzeichnis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort – Faszination Geschwisterbeziehung

2. Einleitung – Aufbau der Arbeit

3. „Geschwisterbeziehung, was heißt das eigentlich?“ – Eine kurze Begriffsklärung

4. „Früher war alles besser.“ – Geschwisterbeziehungen im historischen Wandel

5. „Nicht jede Geschwisterbeziehung ist gleich.“ – Vier einflussgebende Faktoren

5.1 Das Geschlecht

5.2 Die Position in der Geschwisterreihe/Geburtsrangplatz

5.3 Der Altersabstand

5.4 Die Geschwisteranzahl

6. „Der Wandel der Zeit“ – Geschwisterbeziehungen über die Lebensspanne betrachtet

6.1 Die frühe Kindheit

6.2 Das mittlere Kindheitsalter und das Jugendalter

6.3 Das Erwachsenenalter

6.4 Das hohe Erwachsenenalter

7. Die Geschwisterkonstellation und ihre Bedeutung für die Entwicklung

8. „Der hat aber angefangen.“ – Rivalität (und Gewalt) unter Geschwistern

9. Sonderformen von Geschwisterbeziehungen

9.1 Zwillinge

9.2 Behinderung eines Geschwisters

10. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexe Dynamik der Geschwisterbeziehung über die gesamte Lebensspanne hinweg. Ziel ist es, den Einfluss von individuellen und familiären Faktoren auf die Entstehung sowie Entwicklung dieser lebenslangen Verbindung tiefgreifend zu ergründen und dabei sowohl positive Aspekte wie Verbundenheit als auch negative Dynamiken wie Rivalität wissenschaftlich zu analysieren.

  • Historischer Wandel der Geschwisterbeziehungen
  • Einflussfaktoren: Geschlecht, Geburtsrangplatz, Altersabstand und Geschwisteranzahl
  • Phasenmodell der Geschwisterbeziehung über die Lebensspanne
  • Rivalität und Gewalt unter Geschwistern
  • Sonderformen: Zwillinge und Behinderung eines Geschwisters

Auszug aus dem Buch

6.2 Das mittlere Kindheitsalter und das Jugendalter

In der mittleren sowie späten Kindheit (ca. 6. – 11. Lebensjahr) setzten sich die Muster aus der frühen Kindheit fort, entwickeln sich jedoch noch weiter und werden ausdifferenzierter. Vor allem übernehmen die Geschwister nun immer stärker die spezifischen Rollen: ältere, v.a. weibliche Geschwister die des Vorbildes bzw. des Lehrers, Jüngere die der Lernenden, was sich z. B. im gemeinsamen Bearbeiten von Hausaufgaben äußern kann. Ebenso wurde in Kapitel 5.1 nachgewiesen, dass Auseinandersetzungen häufiger zwischen gleichgeschlechtlichen Geschwisterpaaren stattfinden, besonders wenn der Altersabstand gering ausfällt. Männliche Geschwister erfahren häufiger Bestrafungen, Konflikte werden im Allgemeinen jedoch etwas geringer und die Geschwister sehen sich gezwungen eine Art Freundschaft zu entwickeln. Eine Möglichkeit, Rivalität zu vermindern, bietet nach Schachter (1982) der Mechanismus der 'Deidentifikation ' (vgl. Kasten, 2001, S.9), durch den die spezifischen Unterschiede der Geschwister hervorgehoben werden. Geschwister erhalten die Möglichkeit sich abzugrenzen und als eigenständiges Individuum wahrzunehmen. Besonders von Bedeutung ist dieser Prozess bei gleichgeschlechtlichen Geschwisterpaaren mit geringem Altersabstand. Die Gefahr der Bildung von „Pseudo-Zwillingen“ kann so vermieden werden. Im Jugendalter (etwa 12. bis 18. Lebensjahr) erfährt die Bindung zwischen Geschwistern zumeist einen gewaltigen Umbruch, der mit den veränderten Lebensbedingungen wie körperlichen Veränderungen (Pubertät), unterschiedlichen Freundeskreisen etc. zu erklären ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort – Faszination Geschwisterbeziehung: Das Kapitel führt in die historische und psychologische Relevanz von Geschwistern ein und thematisiert deren Rolle als lebenslange, schicksalhafte Bezugspersonen.

2. Einleitung – Aufbau der Arbeit: Diese Sektion erläutert das Ziel der Arbeit, den Aufbau der Untersuchung sowie die methodische Vorgehensweise bei der Betrachtung der Geschwisterbeziehung.

3. „Geschwisterbeziehung, was heißt das eigentlich?“ – Eine kurze Begriffsklärung: Hier wird der Geschwisterbegriff wissenschaftlich und lebensweltlich definiert und die grundlegende Charakteristik dieser Sozialbeziehung dargelegt.

4. „Früher war alles besser.“ – Geschwisterbeziehungen im historischen Wandel: Das Kapitel analysiert, wie gesellschaftliche Veränderungen, Wertewandel und sinkende Kinderzahlen die Struktur von Geschwisterbeziehungen beeinflusst haben.

5. „Nicht jede Geschwisterbeziehung ist gleich.“ – Vier einflussgebende Faktoren: Es werden die zentralen Faktoren Geschlecht, Geburtsrangplatz, Altersabstand und Geschwisteranzahl als prägende Elemente der Geschwisterbeziehung untersucht.

6. „Der Wandel der Zeit“ – Geschwisterbeziehungen über die Lebensspanne betrachtet: Diese Sektion unterteilt die Entwicklung der Geschwisterbeziehung in vier spezifische Lebensphasen: frühe Kindheit, mittleres Kindheits- und Jugendalter, Erwachsenenalter und das hohe Erwachsenenalter.

7. Die Geschwisterkonstellation und ihre Bedeutung für die Entwicklung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über den Einfluss der Geschwister auf die individuelle Entwicklung zusammen und entwirft eine ideale Geschwisterkonstellation.

8. „Der hat aber angefangen.“ – Rivalität (und Gewalt) unter Geschwistern: Hier werden Ursachen, Ausprägungen und Funktionen von Rivalität sowie Konflikten unter Geschwistern analysiert.

9. Sonderformen von Geschwisterbeziehungen: Das Kapitel beleuchtet spezifische Situationen durch die Geburt von Zwillingen oder das Aufwachsen mit einem behinderten Geschwister.

10. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Geschwisterforschung.

Schlüsselwörter

Geschwisterbeziehung, Sozialisation, Entthronungstrauma, Geburtsrangplatz, Altersabstand, Rivalität, Identitätsfindung, Lebensspanne, Geschlechterrollen, Familiendynamik, Primärbeziehung, Geschwisterkonstellation, Entwicklungspsychologie, Kindheitsforschung, Geschwisterrivalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich der wissenschaftlichen Analyse von Geschwisterbeziehungen, ihrer Entstehung, Entwicklung und ihrem Einfluss auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung im Verlauf eines Lebens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der historische Wandel der Familienstrukturen, spezifische Einflussfaktoren wie Geschlecht und Geburtsrangplatz sowie die Dynamik von Geschwisterinteraktionen in verschiedenen Lebensphasen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Komplexität der Geschwisterbeziehung zu entschlüsseln, die Bedeutung der vorgegebenen Familienkonstellation zu verstehen und psychologische Aspekte wie Nähe, Rivalität und Bindung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Modelle und aktuelle Forschungsergebnisse aus der Psychologie und Sozialisationsforschung zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird die Geschwisterbeziehung chronologisch über die Lebensspanne – von der frühen Kindheit bis zum hohen Erwachsenenalter – analysiert und durch spezifische Sonderformen wie Zwillingsgeburten ergänzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Geschwisterbeziehung, Sozialisation, Rivalität, Geburtsrangplatz, Entwicklungspsychologie und Familiendynamik.

Was bedeutet das „Entthronungstrauma“ in der frühen Kindheit?

Es beschreibt die schmerzhafte Erfahrung eines Erstgeborenen, wenn ein neues Geschwisterkind geboren wird, wodurch es seine bisher ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern verliert.

Wie verändert sich die Geschwisterbeziehung im hohen Erwachsenenalter?

Im hohen Alter gewinnt die Beziehung häufig wieder an Bedeutung, da soziale Kontakte außerhalb der Familie abnehmen und Geschwister verstärkt als wichtige, langjährige Bezugspersonen füreinander fungieren.

Welche Rolle spielt die Rivalität in dieser Untersuchung?

Rivalität wird als ein charakteristisches, wenn auch ambivalentes Merkmal der Geschwisterbeziehung begriffen, das eng mit der Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Eltern verknüpft ist.

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Details

Title
Geschwister. Individuelle und familiäre Faktoren einer lebenslangen Beziehung
College
University of Paderborn
Course
Familienbeziehungen
Grade
1,3
Author
Carolin Lohre (Author)
Publication Year
2005
Pages
36
Catalog Number
V72479
ISBN (eBook)
9783638634137
ISBN (Book)
9783656834311
Language
German
Tags
Geschwister Faktoren Beziehung Familienbeziehungen Geschwisterbeziehungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Lohre (Author), 2005, Geschwister. Individuelle und familiäre Faktoren einer lebenslangen Beziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/72479
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