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Das Konzept der negativen Einkommensteuer als Alternative zum gegenwärtig realisierten Sozialsicherungssystem in Deutschland im Kontext von Transaktionskosten

Titel: Das Konzept der negativen Einkommensteuer als Alternative zum gegenwärtig realisierten Sozialsicherungssystem in Deutschland im Kontext von Transaktionskosten

Hausarbeit , 2006 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Ökonom Ingo Birkenfeld (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das soziale Sicherungssystem in Deutschland gerät an seine Grenzen. Die Massenarbeitslosigkeit ist zum Dauerphänomen geworden. Das Ausmaß an volkswirtschaftlichen Verlusten durch ungenutztes Produktionspotential, Verlust von Humankapital und die negativen Rückwirkungen dadurch entstehender höherer Steuern und Sozialabgaben sind schwer überschaubar. Die besonders hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland ist auf ein dauerhaftes Strukturdefizit zurückzuführen. Es stellt sich die Frage, ob das gegenwärtige „Steuer-Transfer-System hierfür mitverantwortlich sei.“ Hohe Kosten und Ineffizienzen in der Verwaltung der Arbeitslosigkeit und der Vermittlung von Arbeitslosen zeigen, dass neue Wege im Sozialsicherungssystem begangen werden müssen. Weit unterschätzt werden meist die Kosten im Zusammenhang der gegenwärtigen sozialen Sicherung, die teilweise nicht empirisch gemessen werden können. Gemeint sind Transaktionskosten im Sinne von Wohlfahrtsverlusten, die i. d. R. rechnerisch nicht oder nur sehr schwer erfassbar sind.

Die vorliegende Arbeit soll zeigen, dass das Konzept der negativen Einkommensteuer eine Alternative zum gegenwärtigen Sozialsicherungssystem in Deutschland sein kann und dabei besonders den Aspekt der Transaktionskosten berücksichtigen. Es sollen folgende drei Fragen im Vordergrund stehen: 1. Können Transaktionskosten reduziert werden? 2. Kann die negative Einkommensteuer Einfluss auf die Arbeitsverhältnisse nehmen? Und 3. in wie weit beeinflusst dies wiederum die Höhe der Beschäftigung? Die vorliegende Arbeit versucht eine Antwort auf diese Fragen zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Begriffsbestimmung: Transaktionskosten und ihre Messung

3 Transaktionskosten im gegenwärtigen Sozialsicherungssystem

4 Negative Einkommensteuer und Transaktionskosten

4.1 Das Konzept der negativen Einkommensteuer

4.2 Transaktionskosten bei der negativen Einkommensteuer

4.3 Kritik an der negativen Einkommensteuer

5 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der negativen Einkommensteuer als alternative Lösung zum bestehenden deutschen Sozialsicherungssystem, wobei ein besonderer Fokus auf der Analyse von Transaktionskosten liegt. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern dieses Modell Transaktionskosten senken, Arbeitsverhältnisse positiv beeinflussen und somit zur Steigerung der Beschäftigung beitragen kann.

  • Analyse der Transaktionskosten im aktuellen Sozialstaat
  • Konzeptualisierung der negativen Einkommensteuer als integriertes Steuer-Transfer-Modell
  • Untersuchung von Anreizstrukturen für Arbeitsverhältnisse
  • Evaluation des Potenzials zur Reduzierung von Staatsversagen und Ineffizienzen
  • Diskussion der Finanzierbarkeit und Kritik am Modell

Auszug aus dem Buch

4.2 Transaktionskosten bei der negativen Einkommensteuer

Die Vorteile einer negativen Einkommensteuer liegen auf der Hand. Zunächst werden die verschiedenen Institutionen, welche Anträge der Bedürftigen bearbeiten, Bedürftigkeitsprüfungen durchführen und die Geldleistungen auszahlen, zu einer Institution zusammengefasst. Das sind u. a. das Sozialamt, Wohngeldamt, Kindergeldamt, Bafög-Amt etc. Es wäre lediglich eine Institution für Steuern und die verschiedenen Ämter der sozialen Sicherung zuständig. Mehrfache Datenerhebungen, Datenüberprüfungen und Datenabgleiche würden vermieden. Es würde lediglich eine Stelle für Auszahlungen oder Forderungen zuständig sein und die Bürgerinnen und Bürger würden nur mit einer Institution Schriftverkehr führen müssen.

Was opportunistisches Verhalten verhindern helfen würde ist u. a., dass alle Daten zentral von einer Institution geprüft werden können. Ein Datenabgleich der Sozialbehörden wäre somit nicht mehr nötig.

Sinkende Löhne könnten durch die negative Einkommensteuer abgefangen werden, so dass das Einkommen eines jeden nicht unter das sozio-kulturelle Existenzminimum fallen könnte. Gleichzeitig, so argumentiert Mitschke, würden Lohnverhandlungen in diesem Bereich nicht zum Alleingang des Arbeitgebers werden, da das System lediglich die Hälfte einer Lohnsenkung auffängt und der Arbeitnehmer weiterhin ein besonderes Interesse an der Höhe seiner Entlohnung behält. Mitnahmeeffekten sollte auf diese Weise entgegengewirkt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des deutschen Sozialsicherungssystems ein und definiert das Ziel, die negative Einkommensteuer unter dem Aspekt der Transaktionskosten zu evaluieren.

2 Begriffsbestimmung: Transaktionskosten und ihre Messung: In diesem Kapitel wird der theoretische Rahmen für Transaktionskosten festgelegt und erläutert, wie diese als Reibungsverluste und Ineffizienzen im Wirtschaftssystem verstanden werden.

3 Transaktionskosten im gegenwärtigen Sozialsicherungssystem: Dieses Kapitel identifiziert sechs zentrale Problemfelder wie Bürokratie, Opportunismus und Arbeitslosigkeit, an denen sich die hohen Transaktionskosten des derzeitigen Systems verdeutlichen lassen.

4 Negative Einkommensteuer und Transaktionskosten: Hier wird das Modell der negativen Einkommensteuer eingeführt, sein Potenzial zur Senkung von Transaktionskosten analysiert und gängige Kritikpunkte diskutiert.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die negative Einkommensteuer als Mittel zur Senkung von Transaktionskosten und zur Beschäftigungsförderung fungieren kann, wenngleich weitere empirische Forschung notwendig bleibt.

Schlüsselwörter

Negative Einkommensteuer, Transaktionskosten, Sozialsicherungssystem, Arbeitslosigkeit, Wohlfahrtsverluste, Steuer-Transfer-System, Bürgergeld, Arbeitsanreize, Staatsversagen, Opportunistisches Verhalten, Beschäftigungspotenzial, Reformpolitik, Sozialbürokratie, Lohngestaltung, Transferentzugsrate.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der negativen Einkommensteuer als mögliche Reformalternative für das deutsche Sozialsicherungssystem, wobei der Fokus spezifisch auf der Analyse von Transaktionskosten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Ineffizienzen des bestehenden Steuer- und Transfersystems, das Phänomen der Transaktionskosten im Sozialstaat sowie die Auswirkungen eines integrierten Steuer-Transfer-Modells auf den Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass durch die Einführung einer negativen Einkommensteuer Transaktionskosten reduziert werden können, um so die Effizienz der sozialen Sicherung zu steigern und Beschäftigungsanreize zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Institutionenvergleich angewandt, der auf der Transaktionskostentheorie basiert, um qualitative Unterschiede zwischen dem bestehenden und dem alternativen System aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert bestehende Ineffizienzen, führt das Modell der negativen Einkommensteuer ein, vergleicht beide Systeme hinsichtlich ihrer Transaktionskosten und setzt sich kritisch mit Einwänden wie der Finanzierbarkeit auseinander.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie negative Einkommensteuer, Transaktionskosten, Wohlfahrtsverluste, Arbeitsanreize und Strukturdefizite im Sozialstaat definiert.

Warum wird die negative Einkommensteuer als vorteilhaft für den Bürokratieabbau angesehen?

Durch die Zusammenführung von Steuer- und Transfersystem in eine einzige Institution entfallen redundante Datenerhebungen, mehrfache Bedürftigkeitsprüfungen und der komplexe Schriftverkehr mit verschiedenen Behörden.

Wie reagiert das Modell auf die Kritik an der Finanzierbarkeit?

Die Arbeit verweist auf Mitschke, der argumentiert, dass durch positive Beschäftigungseffekte und daraus resultierende Mehreinnahmen eine haushaltsneutrale Finanzierung möglich sein könnte, während andere Autoren dies kritisch sehen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben
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Details

Titel
Das Konzept der negativen Einkommensteuer als Alternative zum gegenwärtig realisierten Sozialsicherungssystem in Deutschland im Kontext von Transaktionskosten
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Projekt: Arbeitsverhältnis und Beschäftigung
Note
1,7
Autor
Diplom-Ökonom Ingo Birkenfeld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
21
Katalognummer
V71105
ISBN (eBook)
9783638695206
ISBN (Buch)
9783638910057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konzept Einkommensteuer Alternative Sozialsicherungssystem Deutschland Kontext Transaktionskosten Projekt Arbeitsverhältnis Beschäftigung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Ökonom Ingo Birkenfeld (Autor:in), 2006, Das Konzept der negativen Einkommensteuer als Alternative zum gegenwärtig realisierten Sozialsicherungssystem in Deutschland im Kontext von Transaktionskosten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71105
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