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Integrierte Versorgung - Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen

Title: Integrierte Versorgung - Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 67 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anja Schmidt (Author)

Health - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Integrierte Versorgung zielt auf eine patientenorientierte interdisziplinäre Versorgung quer durch die einzelnen Sektoren des Gesundheitswesens durch eine koordinierte Zusammenarbeit verschiedener Leistungserbringer wie beispielsweise Haus- und Fachärzte, ärztliche und nichtärztliche Leistungserbringer, Krankenhäuser, Gesundheitszentren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Arztnetze sowie andere Gesundheitsberufe. Solche integrierten Versorgungsmodelle sind neben der Regelversorgung eine eigenständige Versorgungsform, die mit der Gesundheitsreform 2000 (§§ 140 a bis h SGB V) eingeführt wurden. Die Hauptziele sind, die Versorgungsqualität zu verbessern, bestehende Über-, Unter- und Fehlversorgungen abzubauen sowie Wartezeiten und Mehrfachuntersuchungen für den Patienten zu verringern. Durch die Integrierte Versorgung wird versucht, die Effizienz der verwendeten Gelder zu steigern, um somit eine Kostenreduzierung zu erreichen. Im Wesentlichen sind zwei Faktoren die Ausgangspunkte der Integrierten Versorgung: Zum einen verlangt der demografische Wandel der Gesellschaft neue Antworten auf ein verändertes Krankheitspanorama, in dem chronische Krankheiten, Multimorbidität, Pflegebedürftigkeit sowie psychosoziale und psychosomatische Erkrankungen dominieren. Zum anderen ist durch die relativ strikte Abschottung der einzelnen Versorgungssektoren, insbesondere die Trennung der ambulanten und stationären Versorgung, eine am Krankheitsbild zielorientierte Behandlung der Patienten eingeschränkt. Ein komplexes Krankheitsbild, das eine sektorübergreifende Versorgung bewirkt, verlangt umfassende Be-handlungskonzepte. Dies wird jedoch durch die Orientierung der Ver-sorgungssektoren auf abgegrenzte Zuständigkeitsbereiche verhindert.
Abstimmungsmängel zwischen den Leistungsanbietern belasten einerseits das Nervenkostüm der Patienten und andererseits wird auch die Gesamtqualität und Effizienz des Versorgungsprozesses beeinträchtigt. Patienten müssen sich den Weg durch die vielfältigen Angebote teils selbst suchen und die jeweiligen Informationen über Befunde, Diagnosen und Behandlungen weiterleiten. Integrierte Versorgungsmodelle bilden ein ganz neues Versorgungsprodukt. Für ein vereinbartes Leistungsspektrum wird der gesamte Behandlungsbedarf des Patienten berücksichtigt. Dafür ist medizinisch insbesondere eine sektorübergreifend patientenorientierte Koordination der Leistungserbringung erforderlich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Integrierte Versorgung

2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.1.1 Allgemeine Erläuterungen und Änderungen durch die Gesundheitsreformen

2.1.2 Vertragspartner

2.1.3 Vergütungsregelung

2.1.4 Anschubfinanzierung und Äquivalenz-/Regionalprinzip

2.2 Umsetzung integrierter Versorgungsmodelle

2.3 Registrierstelle

2.3.1 Allgemeine Erläuterungen

2.3.2 Melde- und Auskunftsverfahren

3 Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen

3.1 Projektgestaltung

3.1.1 Formelle Gestaltung

3.1.2 Inhaltliche Gestaltung

3.2 Vertragsgestaltung

3.3 Problematiken und Diskussionsansätze

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Umsetzung der Integrierten Versorgung (IV) im System der Betriebskrankenkassen (BKKn), insbesondere unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Gesundheitsreformen 2004 und 2006. Ziel ist es, den Prozess der Vertragsentwicklung kritisch zu beleuchten, auftretende Problematiken zu identifizieren und die Rolle der Krankenkassen als aktive Akteure im Wettbewerb um innovative Versorgungsmodelle zu analysieren.

  • Rechtliche Grundlagen der Integrierten Versorgung (§§ 140 a bis d SGB V)
  • Prozessphasen der Vertragsentwicklung und Projektgestaltung
  • Aufbau und Funktionen der gemeinsamen Registrierstelle
  • Beispielhafte Analyse einer Vertragsgestaltung bei Typ-1-Diabetes
  • Wettbewerbsvorteile und Herausforderungen bei der Umsetzung durch BKKn

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Inhaltliche Gestaltung

Der Ablauf einer Vertragsentwicklung ist lang und bei jedem Schritt sind eventuelle Bruchstellen zu beachten. Die Entwicklung von der Idee über den Vertragsabschluss bis hin zum laufenden Management des integrierten Versorgungsmodells ist ein Prozess, bei dem jede Stufe von Integrität und Stabilität der vorausgegangenen Stufe abhängig ist.

Es zeigt sich inhaltlich meist folgendes Schema: Konzeptidee Zu Beginn der Vertragsentwicklung steht die Erarbeitung eines Integrationsversorgungskonzepts. Bereits hier können von den Beteiligten Fehler gemacht werden, die zum Scheitern des integrierten Versorgungsvertrags führen können. Es gilt bei der Konzeptentwicklung zu beachten, dass die Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen oder auch die Überschreitung einer Sektorengrenze erfolgt und ein erkennbarer Nutzen für Krankenkasse, Versicherte und weitere Beteiligte in den Bereichen Kosten, Qualität und Service (Win-Win-Win-Strategie) vorhanden ist. Ohne Aussicht auf einen erfolgreichen Vertragsabschluss ist ein Konzept, das an erster Stelle monetäre Interessen der Leistungserbringer (außerbudgetäre Mengenausweitung ohne Risiko bzw. Verantwortungsübernahme) verfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Konzept der Integrierten Versorgung als patientenorientierte, sektorübergreifende Versorgungsform zur Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung.

2 Integrierte Versorgung: Detaillierte Betrachtung der rechtlichen Grundlagen, Vertragspartner, Vergütungsmodelle, Anschubfinanzierung sowie der Melde- und Auskunftsverfahren der Registrierstelle.

3 Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen: Analyse des Projektmanagements und der inhaltlichen Ausgestaltung von Verträgen, illustriert an einem Praxisbeispiel zur Diabetes-Versorgung, sowie Diskussion der bestehenden Hürden.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Integrierten Versorgung als Reformprozess, der ein Umdenken aller Akteure sowie ein professionelles Vertragsmanagement erfordert.

Schlüsselwörter

Integrierte Versorgung, Betriebskrankenkassen, SGB V, Vertragsgestaltung, Gesundheitsreform, Leistungssektoren, Anschubfinanzierung, Registrierstelle, Versorgungsmanagement, Qualitätsmanagement, Typ-1-Diabetes, Patientenorientierung, Effizienzsteigerung, Wettbewerb, Vertragsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, der praktischen Vertragsentwicklung und den Herausforderungen der Integrierten Versorgung speziell im Bereich der Betriebskrankenkassen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesetzlichen Grundlagen (§§ 140 a-d SGB V), dem Aufbau integrierter Versorgungsmodelle, der Funktion der Registrierstelle sowie der strukturellen Projekt- und Vertragsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Betriebskrankenkassen durch proaktive Vertragsgestaltung und ein strukturiertes Management von IV-Modellen die Versorgungsqualität verbessern und sich im Wettbewerb positionieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Rechtsgrundlagen, Fachpublikationen und Handbüchern zur Integrierten Versorgung, ergänzt durch eine beispielhafte Vertragsdarstellung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Rolle der Registrierstelle und eine tiefgehende Analyse der Projekt- und Vertragsentwicklung innerhalb der Betriebskrankenkassen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Integrierte Versorgung, Vertragsmanagement, Sektorenübergreifende Kooperation, Anschubfinanzierung, Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit.

Welches Praxisbeispiel wird zur Illustration der Vertragsgestaltung herangezogen?

Es wird beispielhaft ein Vertrag zur ambulanten Versorgung von BKK-versicherten Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes dargestellt, der auch Aspekte wie Arzneimittelversorgung und Diabetesbedarf umfasst.

Welche Bedeutung hat die Registrierstelle für die IV-Verträge?

Sie dient der Transparenz und Plausibilisierung von Zahlungskürzungen nach § 140 d SGB V, indem sie Informationen über abgeschlossene Verträge sammelt und berechtigten Akteuren Auskunft erteilt.

Warum scheitern manche Versorgungsmodelle nach Einschätzung der Autorin?

Häufige Gründe sind mangelnde Beachtung grundlegender Bestimmungen, fehlende Neustrukturierungen auf Anbieterseite, eine Überschätzung von Einsparpotenzialen sowie Widerstände gegen vorgegebene Behandlungsabläufe.

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Details

Title
Integrierte Versorgung - Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Grade
1,7
Author
Anja Schmidt (Author)
Publication Year
2006
Pages
67
Catalog Number
V69447
ISBN (eBook)
9783638619165
Language
German
Tags
Integrierte Versorgung Vertragsentwicklung Betriebskrankenkassen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Schmidt (Author), 2006, Integrierte Versorgung - Vertragsentwicklung in den Betriebskrankenkassen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/69447
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