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Märchen-Motive in "Harry Potter"

Titel: Märchen-Motive in "Harry Potter"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 29 Seiten , Note: 1

Autor:in: Sonja Loidl (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Gattungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Abhandlung wird die Frage behandelt, ob beziehungsweise inwieweit die Harry-Potter-Reihe in die kinderliterarische Gattung „Märchen“ eingeordnet werden kann.
Zu diesem Zweck wird Rowlings Serie mit Definitionen der Gattung von Lüthi verglichen. Außerdem wird nachgewiesen werden, dass die Autorin zahlreiche Märchen-Motive in ihr Werk – mitunter in adaptierter Form – integriert hat. Einen auch nur annähernd vollständigen Motiv-Index der Harry-Potter-Romane zu erstellen würde den Rahmen dieser Untersuchung allerdings überschreiten. Deshalb erfolgt eine Beschränkung auf neun Motive, denen ich drei hinzufüge, die meiner Ansicht nach reine Kreationen der Autorin sind.
Für Zitate und „Potter-Begriffe“ werden die Orginialversionen der Bücher herangezogen werden, da ich aus Gründen, die an dieser Stelle nicht erläutert werden sollen, an der Qualität der deutschen Übersetzung zweifele. Gelegentlich werde ich aber deutsche Begriffe – sollten sie stark vom Original abweichen – in Klammer dazusetzen.
Die Bezeichnung „Romane“ für die Harry-Potter-Bücher wird im Rahmen dieser Arbeit im Sinn einer langen, fiktiven Erzählung in Prosa verwendet.
Auch ein paar allgemeine Bemerkungen zum Phänomen, das das Werk darstellt, können natürlich nicht ausgespart bleiben.
In die vorliegende Untersuchung sind die Bände eins bis inklusive sechs integriert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Bemerkungen

2. Bemerkungen zum Begriff „Motiv“

3. Bemerkungen zu „Harry Potter“

3.1. Das Phänomen

3.2. Gattungszuordnung

4. Die Harry-Potter-Romane als Märchen?

4.1. Aarnes und Thompsons Märchenkategorisierung

4.2. Volksmärchen oder Kunstmärchen?

4.3. verwandte Gattungen

5. Motive in „Harry Potter“

5.1. einzigartige Motive der Autorin

5.1.1. Das beißende Buch

5.1.2. Das Pensieve (Denkarium)

5.1.3. Floo powder

5.2. Märchen-Motive

5.2.1. Antihelden

5.2.2. Aschenputtel

5.2.3. (Haus-)Elfen

5.2.4. dankbare Tote

5.2.5. Riesen

5.2.6. Seelentiere

5.2.7. Seelenspaltung

5.2.8. Initiation

5.2.9. Gang in die Unterwelt

6. Weiterführendes und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Harry-Potter-Reihe der Gattung „Märchen“ zugeordnet werden kann, indem sie Rowlings Werk mit Gattungsdefinitionen von Max Lüthi vergleicht und die Integration zahlreicher klassischer Märchen-Motive analysiert.

  • Vergleichende Analyse der Harry-Potter-Romane mit klassischen Märchenstrukturen.
  • Untersuchung literaturwissenschaftlicher Motive im Kontext von Rowlings Werk.
  • Gattungsspezifische Einordnung der Romane als modernes Kunstmärchen.
  • Analyse spezifischer Motive wie Antihelden, Seelentiere und Unterweltsgänge.
  • Abgrenzung der Harry-Potter-Reihe zu verwandten Gattungen wie Sage, Legende und Fabel.

Auszug aus dem Buch

5.2.2. Aschenputtel

Harry Potter ist ein Aschenputtel-Typus.

Wie sie hat er seinen Namen eingebüßt: Er wird von seinen Verwandten auch in seiner Anwesenheit oft einfach „the boy“ genannt. Er muss Arbeiten erledigen, die sie ihrem leiblichen Sohn kaum auftragen würden, wie zum Beispiel Rasenmähen und Fensterputzen am Anfang des zweiten Bandes.

Am Anfang des ersten Buches, „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“, muss er im Schrank unter der Treppe schlafen – ein Äquivalent des Schlafens in der Küche vor dem Herd. (Petunia Dursley fiele es nie ein, Harry des Nachts in ihrer blank-geputzten Küche allein zu lassen.)

Im Falle von Harry wie auch Aschenputtel, dessen richtigen Namen zumindest in der Grimmschen Fassung (KHM 21) nicht genannt wird, spielt die Mutter eine wesentliche Rolle bei der Rettung ihres Kindes. Bei Harry Potter findet diese vor dem Beginn der Erzählung statt und ein zweites Mal in „Harry Potter and the Goblet of Fire“. Im ersten Fall lebt sie noch, im zweiten ist sie bereits tot. Jedes Mal rettet sie ihrem Sohn das Leben. Im Falle von Aschenputtel ist die Mutter bereits tot als sie ihrer Tochter dabei hilft aus ihrer Lebenssituation auszubrechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Bemerkungen: Einführung in die Fragestellung zur Gattungszuordnung und methodisches Vorgehen durch Vergleich mit Definitionen von Max Lüthi.

2. Bemerkungen zum Begriff „Motiv“: Definition des Märchen-Motivs als kleinstes Element einer Erzählung basierend auf literaturwissenschaftlicher Forschung.

3. Bemerkungen zu „Harry Potter“: Analyse des Phänomens der weit verbreiteten Popularität und Diskussion der Gattungszuordnung als phantastische Literatur und Entwicklungsroman.

4. Die Harry-Potter-Romane als Märchen?: Theoretische Prüfung der Märcheneigenschaften durch Kategorisierung nach Aarne/Thompson und Abgrenzung zu anderen Gattungen wie Sage oder Fabel.

5. Motive in „Harry Potter“: Detaillierte Untersuchung spezifischer Motive, unterteilt in autoreneigene Kreationen und traditionelle Märchen-Motive wie Antihelden oder Seelentiere.

6. Weiterführendes und Resümee: Abschließende Reflexion über die Auswahl der Motive und Bestätigung der These, dass eine Zuordnung zur Gattung Märchen gerechtfertigt ist.

Schlüsselwörter

Harry Potter, Märchen, Motiv, Max Lüthi, Kunstmärchen, Aschenputtel, Seelentier, Initiation, Unterwelt, Volksmärchen, Stith Thompson, Gattungszuordnung, Literaturwissenschaft, Rowling, Fantastik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die inhaltliche und strukturelle Verwandtschaft zwischen der Harry-Potter-Reihe von J.K. Rowling und der Gattung des klassischen Märchens.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die literaturwissenschaftliche Definition des Märchens, die Identifikation von Märchenmotiven in modernen Romanen sowie die Einordnung der Serie in bestehende Gattungskategorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass J.K. Rowling zahlreiche traditionelle Märchen-Motive in ihr Werk integriert hat und die Serie als „modernes Kunstmärchen“ bezeichnet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse, wobei sie Rowlings Werk mit Definitionen des Märchenforschers Max Lüthi sowie den Märchenkategorien von Aarne und Thompson abgleicht.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit spezifischen Motiven wie dem „Aschenputtel-Typus“, den „dankbaren Toten“, Seelentieren, Initiation und dem Gang in die Unterwelt.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Harry Potter, Märchenmotive, Gattungszuordnung, Seelentiere, Initiation, Unterwelt und die literaturtheoretische Einordnung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Volks- und Kunstmärchen?

Sie stützt sich auf die Grimmsche Definition, wonach Volksmärchen kollektiv entstanden sind, während Kunstmärchen durch eine individuelle Autorenschaft geprägt sind, was sie bei Harry Potter als entscheidend erachtet.

Inwiefern wird Harry Potter als „Aschenputtel-Typus“ identifiziert?

Die Autorin begründet dies mit der sozialen Ausgrenzung Harrys bei den Dursleys, der Übertragung von niederen Arbeiten und der Rolle der Mutter als rettende Figur, ähnlich wie bei klassischen Aschenputtel-Erzählungen.

Was besagt die Analyse zum „Pensieve“?

Das Pensieve wird als eine der originären Schöpfungen der Autorin gewertet, da es keine direkte Entsprechung im klassischen Motivindex von Thompson findet.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Märchen-Motive in "Harry Potter"
Hochschule
Universität Wien  (Germanistik)
Veranstaltung
Zur Interpretation der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm
Note
1
Autor
Sonja Loidl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
29
Katalognummer
V68130
ISBN (eBook)
9783638606578
ISBN (Buch)
9783638672597
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Märchen-Motive Harry Potter Interpretation Kinder- Hausmärchen Brüder Grimm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sonja Loidl (Autor:in), 2006, Märchen-Motive in "Harry Potter", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/68130
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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