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Sprachkontakt des Deutschen mit dem Serbokroatischen im Vergleich mit der heutigen Sprachsituation in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens

Titel: Sprachkontakt des Deutschen mit dem Serbokroatischen im Vergleich mit der heutigen Sprachsituation in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens

Hausarbeit , 2005 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Magister René Bogdanski (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden inwieweit deutsche Lehnwörter aus dem Serbokroatischen in den „neuen“ Standardsprachen der Nachfolgestaaten Exjugoslawiens, Kroatien, Serbien und Bosnien, weiter existieren bzw. verschwunden sind oder ersetzt wurden. Ausgehend von Hildegard Striedter – Temps Monographie „Deutsche Lehnwörter im Serbokroatischen“ (Striedter – Temps 1958) soll auszugsweise ein Korpus erstellt werden, der einige deutsche Lehnwörter aus typischen Kontaktbereichen untersucht. Zu diesem Zweck werden diejenigen Wörter, die im Serbokroatischen als deutsche Lehnwörter existiert haben, den entsprechenden Wörtern, die im heutigen Kroatisch, Serbisch und Bosnisch als Standard gelten, gegenüber gestellt.
Auf die Probleme, zu definieren, was überhaupt unter kroatischem, serbischem oder bosnischem Standard zu verstehen ist, wird noch einzugehen sein. Man kommt nicht umhin, näher auf die äußerst komplizierte sprachliche sowie politische Situation der Erben der serbokroatischen Sprache einzugehen, was einführend, unter Berücksichtigung aktueller linguistischer Ansätze, in einer umrisshaften Beschreibung versucht werden soll. Des Weiteren wird vor der eigentlichen Untersuchung der Lehnwörter ein geschichtlicher Exkurs zum Sprachkontakt zwischen Sprechern des Deutschen und jeweils den Serben, Kroaten und Bosniern erfolgen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Lautliche Besonderheiten der südslawischen Sprachen

0 Einleitung

1. Die derzeitige Sprachsituation in der Region Exjugoslawiens

2. Zur Dialektlandschaft des exjugoslawischen Sprachraums

3. Die Erben des Serbokroatischen

3.1. Die serbokroatische Sprache

3.2. Die kroatische Sprache

3.3. Zur Geschichte des deutsch – kroatischen Sprachkontaktes

3.4. Die serbische Sprache

3.5. Zur Geschichte des deutsch – serbischen Sprachkontaktes

3.6. Die bosnische Sprache

3.7. Zur Geschichte des deutsch – bosnischen Sprachkontaktes

4. Deutsche Lehnwörter in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens

4.1. Methodische Vorüberlegung

4.2. Kommentierte Auflistung einiger Lehnwörter nach Sachgebieten

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Verbleib deutscher Lehnwörter aus dem ehemaligen Serbokroatischen in den modernen Standardsprachen Kroatiens, Serbiens und Bosniens. Ziel ist es, durch den Vergleich mit einem historischen Korpus festzustellen, welche Begriffe fortbestehen, ersetzt wurden oder archaisiert sind.

  • Historische Analyse des deutsch-südslawischen Sprachkontakts
  • Differenzierung der Dialektlandschaften in Exjugoslawien
  • Vergleichende Untersuchung der Sprachpolitik und Standardisierung
  • Korpusbasierte Analyse von Lehnwörtern nach Sachgebieten
  • Bewertung der soziolinguistischen Einflüsse auf den Wortschatz

Auszug aus dem Buch

4.2. Kommentierte Auflistung einiger Lehnwörter nach Sachgebieten

Zwar existieren auch einige Orientalismen im Serbischen und Kroatischen, jedoch in wesentlich geringerer Anzahl. Extreme Flügel der modernen kroatischen Linguistik versuchen sogar die Kroatische Sprache von allen Orientalismen zu „säubern“ (vgl. Neweklowski 2003: 84). Obwohl diese Interpretation die Lokalisierung der Orientalismen nicht ganz korrekt wiederspiegelt, beziehe ich Kneževićs Ausführungen in der folgenden Auflistung ausschließlich auf das Bosnische. Knežević vermerkte damals leider keine lokale Spezifizierung. Entsprechende auftauchende Wörter sind durch (T) gekennzeichnet. Sie sollen, Tendenzen in dem lexikalischen Standardisierungsprozess im Bosnischen aufgreifend, eine denkbare Alternative zu den deutschen Lehnwörtern in einem zukünftig vorstellbaren bosnischen Standard widerspiegeln. Die serbokroatischen Ausgangswörter sowie die deutschen Bedeutungen entsprechen den Angaben, die bei Striedter – Temps gemacht werden. Bedeutungsveränderungen bzw. Einschränkungen werden in der jeweiligen anschließenden Erklärung erwähnt. Die Kommentare zu den einzelnen Tabellen beziehen sich nur auf vereinzelte Wörter, die einer näheren Erläuterung bedürfen oder beurteilen das jeweilige Sachgebiet bei evtl. auftauchenden Besonderheiten. Die Sortierung innerhalb der Sachgebiete findet alphabetisch, bezogen auf die serbokroatischen Lehnwörter, statt.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Untersuchung des Fortbestands deutscher Lehnwörter in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens.

1. Die derzeitige Sprachsituation in der Region Exjugoslawiens: Erläutert die politische Instrumentalisierung der Sprachen und den aktuellen Status der Diasystemtheorie.

2. Zur Dialektlandschaft des exjugoslawischen Sprachraums: Bietet einen Überblick über die Klassifizierung der Dialekte anhand des Interrogativpronomens und des Jat-Lauts.

3. Die Erben des Serbokroatischen: Analysiert die Entwicklung der Einzelsprachen (Serbisch, Kroatisch, Bosnisch) sowie deren spezifische Sprachkontaktgeschichte zum Deutschen.

4. Deutsche Lehnwörter in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens: Präsentiert die methodische Herangehensweise und die detaillierte tabellarische Auflistung der Lehnwörter nach Sachgebieten.

5. Fazit und Ausblick: Zieht Bilanz über den Rückgang der Lehnwörter und bewertet die zukünftige linguistische Entwicklung in der Region.

Schlüsselwörter

Sprachkontakt, Serbokroatisch, Kroatisch, Serbisch, Bosnisch, Lehnwörter, Germanismen, Sprachpolitik, Diasystem, Dialektologie, Exjugoslawien, Sprachgeschichte, Lexikographie, Standardsprache, Orientalismen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den historischen und aktuellen Einfluss deutscher Lehnwörter auf die Sprachen des ehemaligen Jugoslawiens, speziell Kroatisch, Serbisch und Bosnisch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Sprachkontaktgeschichte, die Dialektklassifizierung sowie die linguistische Analyse des Lehnwortbestandes nach verschiedenen Sachgebieten.

Welches Hauptziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, den Rückgang oder Wandel deutscher Lehnwörter nach dem Zerfall des Serbokroatischen in den neuen Nationalsprachen empirisch zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein Vergleich mit dem historischen Korpus von Hildegard Striedter-Temps durchgeführt, ergänzt durch aktuelle Wörterbuchanalysen und linguistische Fachliteratur.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung der Einzelsprachen, die Geschichte der deutsch-slawischen Kontakte und eine kommentierte Auflistung von Lehnwörtern.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Germanismen, Serbokroatisch, Sprachpolitik, Standardsprache, Sprachkontakt und die Identität der Nachfolgesprachen.

Welche Rolle spielt die politische Situation für den Wortschatz?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Sprachpolitik als Nationalisierungsinstrument die bewusste Ersetzung deutscher Lehnwörter durch slawische oder orientalische Begriffe fördert.

Warum ist das Bosnische bei der Untersuchung besonders schwierig?

Die Kodifizierung des Bosnischen ist ein sehr junger Prozess, und die verfügbare Fachliteratur ist im Vergleich zum Kroatischen oder Serbischen lückenhafter und methodisch teils widersprüchlich.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachkontakt des Deutschen mit dem Serbokroatischen im Vergleich mit der heutigen Sprachsituation in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,3
Autor
Magister René Bogdanski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
33
Katalognummer
V67002
ISBN (eBook)
9783638593250
ISBN (Buch)
9783638671767
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachkontakt Deutschen Serbokroatischen Vergleich Sprachsituation Nachfolgestaaten Exjugoslawiens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister René Bogdanski (Autor:in), 2005, Sprachkontakt des Deutschen mit dem Serbokroatischen im Vergleich mit der heutigen Sprachsituation in den Nachfolgestaaten Exjugoslawiens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/67002
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Leseprobe aus  33  Seiten
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