1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit ist das Ergebnis der fortgesetzten Auseinandersetzung mit meinem Referatsthema „Manifest Destiny“ sowie Ideengeschichtlichen Ansätzen, die im Rahmen des Seminars „Reviewing American Studies“ behandelt wurden. Ich stelle im ersten Teil meiner Arbeit die wichtigsten Punkte Ideengeschichtlicher Ansätze nach Gene Wise dar, um im zweiten Teil exemplarisch die „Manifest Destiny“ als einen möglichen Ansatz, der unter denselben Themenblock fällt, zu erläutern.
Im Anschluss werde ich im letzen Punkt die Beiden Konzepte im Bezug zueinander und allgemein kurz kritisieren. [...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Ideengeschichtliche Ansätze nach Gene Wise
3. Exemplifizierung: „Manifest Destiny“
4. Vergleich und kritischer Kommentar
5. Literaturliste
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die ideengeschichtlichen Ansätze innerhalb der American Studies mit einem besonderen Fokus auf das Konzept der "Manifest Destiny" als Instrument zur Legitimierung amerikanischer Expansionsbestrebungen und nationaler Identitätsstiftung.
- Grundlagen der ideengeschichtlichen Ansätze nach Gene Wise
- Die Entstehung und Bedeutung des Konzepts "Manifest Destiny"
- Der Zusammenhang zwischen amerikanischer Identität und Expansionspolitik
- Kritische Reflexion der methodischen Herangehensweise der frühen American Studies
- Die historische Transformation und Nachwirkung dieser Denkmuster
Auszug aus dem Buch
3. Exemplifizierung: „Manifest Destiny“
Im Folgenden möchte ich nun also das Konzept der Manifest Destiny, dass seine Anfänge bereits im 18ten Jahrhundert hatte (obwohl der Begriff erst um 1840 in konkreter Form auftauchte), vorstellen. Die Darstellung fungiert hier als Exemplifizierung für die oben angeführten Grundlagen der ideengeschichtlichen Ansätze.
Die oben bereits erwähnten Ansätze, die eine Rechtfertigung und Begründung für das amerikanische Gedächtnis, Wesen und Handlungsweisen der Vergangenheit und Zukunft suchten und darstellten, gründen sich auf Ideen, die seit der Erstbesiedlung des amerikanischen Kontinentes entstanden und im Laufe der Zeit erst zu „amerikanischen“ an sich wurden.
Ich habe die Erklärung des Konzeptes der intellectual history synthesis im vorangegangenen Abschnitt bewusst gewählt, weil sich trotz eines Zeitsprunges von über 100 Jahren, was die Erscheinung der Beiden angeht, besonders gut aufzeigen lässt, wie konkret nun eine der „Ideen“ aussieht, die in einem ideengeschichtlichen Ansatz im Mittelpunkt steht und zum Tragen kommt. Im Folgenden soll also nun die Manifest Destiny als exemplarische Idee näher erläutert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der ideengeschichtlichen Ansätze in den American Studies ein und erläutert die exemplarische Untersuchung der "Manifest Destiny".
2. Ideengeschichtliche Ansätze nach Gene Wise: Das Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen der "intellectual history synthesis" dar, die das amerikanische Gedächtnis als homogene Einheit begreift.
3. Exemplifizierung: „Manifest Destiny“: Hier wird das Konzept der "Manifest Destiny" historisch hergeleitet und als Instrument der Expansionspolitik sowie der amerikanischen Selbstvergewisserung detailliert erläutert.
4. Vergleich und kritischer Kommentar: Dieser Abschnitt analysiert die Wirkmacht der "Manifest Destiny" bis in das 20. Jahrhundert und übt Kritik an der unkritischen, identitätsstiftenden Perspektive früher American Studies.
5. Literaturliste: Die Literaturliste bietet eine Übersicht der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.
Schlüsselwörter
American Studies, Gene Wise, Manifest Destiny, Intellectual History, American Mind, American Experience, Westward Expansion, Nationalbewusstsein, USA, Imperialismus, Ideengeschichte, Demokratie, Amerikanische Geschichte, Expansionspolitik, Kulturgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert, wie ideengeschichtliche Ansätze genutzt wurden, um eine spezifisch amerikanische Identität zu konstruieren und historisch zu begründen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die Konzepte der "American Studies", das "American Mind" und die Rolle der "Manifest Destiny" bei der Rechtfertigung der territorialen Ausdehnung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, am Beispiel der "Manifest Destiny" aufzuzeigen, wie ideengeschichtliche Ansätze als Instrumente der Identitätsstiftung und Legitimierung staatlichen Handelns fungierten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine ideengeschichtliche Untersuchung, die auf der Analyse zentraler Paradigmen der American Studies, insbesondere nach Gene Wise, basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der ideengeschichtlichen Ansätze und die anschließende historische Anwendung auf das Phänomen der "Manifest Destiny".
Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie American Studies, Manifest Destiny, Ideengeschichte, nationale Identität und US-Expansionspolitik.
Warum wird die "Manifest Destiny" als Beispiel gewählt?
Sie dient als konkretes, historisches Beispiel für eine "Paradigm Drama" Idee, die tief in das amerikanische Selbstverständnis eingewoben ist.
Wie kritisch bewertet der Autor die frühen American Studies?
Der Autor übt Kritik daran, dass frühe Ansätze oft eine elitäre und unkritische Sichtweise auf die amerikanische Kultur förderten, statt diese ideengeschichtlich zu hinterfragen.
Welchen Einfluss hatte die "Manifest Destiny" auf spätere Doktrinen?
Der Autor zeigt auf, dass die Grundprinzipien, wie die gottgewollte Vormachtstellung, in späteren politischen Konzepten wie der Roosevelt-Corollary der Monroe-Doktrin fortlebten.
- Arbeit zitieren
- Florian Zibell (Autor:in), 2002, Ideengeschichtliche Ansätze in den American Studies - Mit einer Exemplifizierung anhand der Manifest Destiny, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/63985