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Kritische Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IFRS

Title: Kritische Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IFRS

Seminar Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sebastian Orth (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

n der vorliegenden Arbeit sollen, vor dem Hintergrund der anhaltenden Kritik, die Auswirkungen einer Anwendung des IAS 32 bei einer deutschen Personengesellschaft diskutiert werden. Weitere Problemfelder der Eigenkapitalabgrenzung nach IAS/IFRS wie sie bei Genossenschaften, der Behandlung von Mezzaninekapital oder zusammengesetzten Finanzinstrumenten auftreten, werden in dieser Arbeit nicht thematisiert.11

11 Für eine Übersicht wird verwiesen auf Scheffler, Eberhard: Eigenkapital im Jahres- und Konzernabschluss nach IFRS – Abgrenzung, Konsolidierung und Veränderung, München, 2006.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Grundlagen zur Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital

2.1 Eigenkapitalabgrenzung nach HGB

2.2 Eigenkapitalabgrenzung nach IAS / IFRS

3. Anwendung von IAS 32 bei einer deutschen Personengesellschaft

3.1 Kein Eigenkapital: Zusammenspiel IAS 32 und deutsches Gesellschaftsrecht

3.2 Konsequenzen für Bilanz und GuV

3.3 Rechtsformvergleich

3.4 der IAS 32 im Spannungsfeld der Zielsetzung eines Abschlusses

4. Verbesserungsvorschläge des IASB und des FASB

5. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kritische Problematik der Eigenkapitalabgrenzung nach IAS 32 für deutsche Personengesellschaften. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, inwiefern die durch IAS 32 erzwungene Umqualifizierung von Eigenkapital in Fremdkapital den Zielsetzungen einer entscheidungsrelevanten Rechnungslegung entgegensteht und welche Auswirkungen dies auf den deutschen Mittelstand hat.

  • Analyse der Abgrenzungskriterien von Eigen- und Fremdkapital nach HGB sowie IAS/IFRS.
  • Untersuchung des Zusammenspiels zwischen IAS 32 und deutschem Gesellschaftsrecht.
  • Diskussion der bilanziellen Konsequenzen und der Verzerrungseffekte in der GuV.
  • Kritische Würdigung der rechtsformübergreifenden Vergleichbarkeit.
  • Evaluierung von Lösungsansätzen des IASB und FASB zur Entschärfung der Problematik.

Auszug aus dem Buch

3. Anwendung von IAS 32 bei einer deutschen Personengesellschaft

Wie in der Problemstellung bereits angedeutet sind speziell deutsche Personengesellschaften, durch die in Abschnitt 2.2 beschriebenen Normen zur Eigenkapitalabgrenzung, mit Problemen konfrontiert. Jedem Gesellschafter einer Personengesellschaft steht gem. § 723 BGB i.V.m. § 105 Abs. 3 HGB (bei einer KG i.V.m. § 161 Abs. 2 HGB) ein ordentliches gesetzliches Kündigungsrecht zu. § 132 HGB legt hierfür eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende des Geschäftsjahres fest. Es ist zwar zulässig dieses Kündigungsrecht durch abweichende Vereinbarungen zu gestalten, jedoch ist ein Ausschluss des Kündigungsrechtes nicht möglich.

Diese Kündigung hat gem. § 131 Abs. 3 Nr. 3 HGB nicht die Auflösung der Gesellschaft zur Folge sondern lediglich das Ausscheiden des Gesellschafters. Hierdurch entsteht ihm ein Abfindungsanspruch (§ 738 Abs. 1 Satz 2 BGB), welcher sowohl gegen die anderen Gesellschafter als auch gegen die Gesellschaft selbst besteht. Das gesetzliche Kündigungsrecht ist einem vertraglichen Kündigungsrecht nach IAS 32.18(b) i.V.m. IAS 32.13 gleichzustellen. Es handelt sich um ein Inhaberkündigungsrecht. Dies hat zur Folge, dass die Kapitaleinlagen der Gesellschafter einer Personengesellschaft nach h. M. grundsätzlich nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital zu klassifizieren sind. Verantwortlich hiefür ist IAS 32.19, nach dem bereits eine bedingte Zahlungsverpflichtung ausreichend für die Qualifizierung als Fremdkapital ist. Infolgedessen wird die Umqualifizierung vorgezogen und nicht erst mit tatsächlichem Eintritt des Abfindungsfalles (z.B. durch Kündigung) wirksam.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einführung in die wachsende Bedeutung der IAS/IFRS für deutsche Unternehmen und Darlegung der kritischen Problematik bei der Eigenkapitalabgrenzung für Personengesellschaften.

2. Grundlagen zur Abgrenzung von Eigenkapital und Fremdkapital: Gegenüberstellung der Abgrenzungskriterien nach deutschem Handelsrecht (HGB) und den international definierten Standards (IAS/IFRS).

3. Anwendung von IAS 32 bei einer deutschen Personengesellschaft: Detaillierte Analyse des Konflikts zwischen dem gesetzlichen Kündigungsrecht deutscher Gesellschafter und den Anforderungen an die Eigenkapitaldefinition des IAS 32.

4. Verbesserungsvorschläge des IASB und des FASB: Darstellung aktueller Lösungsansätze und laufender Projekte von IASB und FASB zur Harmonisierung und Entschärfung der Bewertungsanomalien.

5. Thesenförmige Zusammenfassung: Kompakte Übersicht der zentralen Erkenntnisse und der daraus abgeleiteten kritischen Schlussfolgerungen bezüglich der Bilanzierungspraxis.

Schlüsselwörter

IAS 32, Eigenkapitalabgrenzung, Fremdkapital, Personengesellschaft, IFRS, Rechnungslegung, Abfindungsanspruch, Kündigungsrecht, Mittelstand, Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung, IASB, FASB, Unternehmensbewertung, Kapitalinstrumente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IAS 32 für deutsche Personengesellschaften und den daraus resultierenden Problemen in der Rechnungslegung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Konflikt zwischen IAS 32 und dem deutschen Gesellschaftsrecht, der bilanziellen Umqualifizierung von Eigenkapital in Fremdkapital sowie den Konsequenzen für die Unternehmensdarstellung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, inwiefern die Anwendung von IAS 32 zu einer verzerrten Ertragslage führt und ob diese Praxis mit dem Ziel vereinbar ist, entscheidungsrelevante Informationen für Bilanzadressaten bereitzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse aktueller Rechnungslegungsstandards und Fachdiskussionen durch, ergänzt durch Fallbeispiele zur Veranschaulichung der bilanziellen Effekte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der Kündigung bei Personengesellschaften, die Folgen für Bilanz und GuV bei Fremdkapitalausweis sowie einen Rechtsformvergleich.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind IAS 32, Eigenkapitalabgrenzung, Personengesellschaft, Abfindungsanspruch und Bilanzverzerrung.

Warum führt das gesetzliche Kündigungsrecht zu Problemen nach IAS 32?

Da das Kündigungsrecht dem Gesellschafter einen Abfindungsanspruch gibt, wertet IAS 32 dies als bedingte Zahlungsverpflichtung der Gesellschaft, was zur Einstufung als Fremdkapital zwingt.

Welche "paradoxen Effekte" treten in der Gewinn- und Verlustrechnung auf?

Bei einer Verkehrswertabfindung führen positive Zukunftsaussichten des Unternehmens zu einer Erhöhung der Verbindlichkeit, was den Aufwand in der GuV steigen lässt und das Unternehmen in die Verlustzone drücken kann.

Was ist das Ziel des aktuellen Gemeinschaftsprojekts von IASB und FASB?

Das Projekt, bekannt als "Ownership-Settlement Approach", zielt darauf ab, durch eine differenziertere Kategorisierung von Eigenkapital die Klassifizierung von Kapitalanteilen bei Personengesellschaften als Eigenkapital zu ermöglichen.

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Details

Title
Kritische Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IFRS
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,0
Author
Sebastian Orth (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V63688
ISBN (eBook)
9783638566759
ISBN (Book)
9783638853514
Language
German
Tags
Kritische Würdigung Eigenkapitalabgrenzung IFRS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Orth (Author), 2006, Kritische Würdigung der Eigenkapitalabgrenzung nach IFRS , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/63688
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