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Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling

Title: Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Rüdiger Göldnitz (Author)

Business economics - Controlling

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Die zunehmende Globalisierung des wirtschaftlichen Geschehens sowie der Wandel der Märkte für Produktionsunternehmen vom Verkäufer- zum Käufermarkt lassen erkennen, dass sich das wirtschaftliche Wettbewerbsumfeld in den vergangenen Jahren intensiv verändert hat. Besonders die Innovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie, die zunehmende Internationalisierung unternehmerischer Geschäftsprozesse sowie eine flexible Kundenorientierung verdeutlichen, dass sich die Logistik aus einem reinen Erfüllungsgehilfen mit den betrieblichen Standardfunktionen Einkauf, Produktion und Verkauf zu einem wichtigen Erfolgsfaktor entwickelt hat. Der verstärkte Aufbau einer intensiven Kunden-Lieferanten-Beziehung rückt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns. Besonders in diesem Bereich ist die Imitation von Wettbewerbern schwer möglich, weil diese Konzepte sehr individuell auf das Unternehmen zugeschnitten sind. Das Kernproblem logistischer Leistungen besteht jedoch darin, dass es sich um Dienstleistungen handelt, die im Gegensatz zu Sachleistungen sehr vielgestaltig sind und sich schwer eindeutig abgrenzen, zählen und messen lassen. Aufgrund dieser Schwierigkeiten weisen viele Unternehmen Defizite auf, beispielsweise indem ihre Kostenrechnung zu sehr auf den Produktionsprozess ausgerichtet ist, Logistikleistungen generell mangelhaft erfasst werden, oder Logistikkosten und -leistungen unzureichend abgegrenzt werden. Die Entstehung globaler Produktionsnetzwerke, die wachsenden Direktinvestitionen, insbesondere in China und weiteren Ländern Südostasiens, und der Wandel zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Entsprechend ändern sich die Anforderungsprofile für das Fach- und Führungspersonal. Kostenreduzierung ist eine der Maßnahmen, mit denen Unternehmen der anhaltenden Wirtschaftsflaute begegnen. Target Costing bietet seit seiner Entwicklung in den 70er Jahren einen Ansatz, Produktkosten vorab zu planen und in die strategischen Erwägungen mit ein zu beziehen. In der klassischen Kostenplanung werden alle entstehenden Kosten aufaddiert und ergeben mit der Gewinnmarge den gewünschten Marktpreis. Das japanische Konzept des Target Costing geht umgekehrt vor und fragt, mit welchem Preis das Produkt am Markt abgesetzt werden kann. Dann wird "rückwärts" geplant, d.h. festgelegt, was die einzelnen Schritte der Produktentstehung kosten dürfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung und Problemstellung

2. Logistik-Controlling

2.1. Begriff des Logistik-Controlling

2.2. Aufgaben und Ziele des Logistik-Controlling

2.3. Ablauf des Logistik-Controlling

3. Target Costing

3.1. Begriff des Target Costing

3.2. Aufgaben des Target Costing

3.3. Ziele des Target Costing

3.4. Ablauf des Target Costing

3.4.1. Zielkostenfindung

3.4.2. Zielkostenspaltung

3.4.3. Zielkostenkontrolle

3.5. Unterschiede und Vorteile gegenüber dem klassischen Kostenmanagement

4. Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling

4.1. Einsatzmöglichkeiten

4.2. Grenzen des Target Costing

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit und die Restriktionen des Target-Costing-Ansatzes im Kontext des Logistik-Controllings, um die Kostensteuerung bei der Entwicklung neuer Leistungen marktorientiert zu optimieren.

  • Grundlagen und Definitionen des Logistik-Controllings
  • Methodischer Ablauf des Target Costing
  • Strategische Einordnung von Zielkosten in Produktentwicklungsphasen
  • Kritische Analyse von Einsatzmöglichkeiten und Grenzen
  • Unterschiede zum traditionellen Kostenmanagement

Auszug aus dem Buch

3.4.1. Zielkostenfindung

Die erste Phase der Zielkostenfindung wird auch als Zielkostenfestlegung, Zielkostenbestimmung oder Zielkostenermittlung bezeichnet.

Zu Beginn des Zielkostenmanagements erfolgt eine Bestimmung der Zielkosten für das neue Produkt, welche sich gemäß dem Ziel der Marktorientierung an den Kosten anlehnen, die der Markt zu akzeptieren bereit ist. Um die Zielkosten des neuen Produktes festzulegen, bedarf es zunächst einer Bestimmung des „Target Price“, des „Target Profit“ und des Zielgesamtkostenblocks. Zur Ermittlung des anvisierten Verkaufspreises gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten wie Marktforschungsaktivitäten mit unterstützenden Methoden der Conjoint-Analyse oder Konkurrenzvergleichen. Der so ermittelte Target Price wird um die Gewinnspanne (Target Profit) vermindert und ergibt so die „Allowable Costs“, also die erlaubten Kosten. Bei der Herstellung des Produkts müssen diese als Kostenobergrenze angesehen werden, um den geplanten Markterfolg realisieren zu können.

Als zielpreisbestimmende Faktoren können die Marktsituation im Spannungsfeld, Marktvolumen und angestrebte Absatzmenge, das Konkurrenzverhalten bezüglich Preis und Qualitätsstandards, das Käuferverhalten hinsichtlich Konsumgewohnheiten, Service und Qualitätsansprüche verwendet werden. Bei Nachfolgeprodukten besteht des Weiteren die Möglichkeit, die Relation zu den eigenen Standard Costs zu beachten. Unter Standardkosten, auch „Drifting Costs“ genannt, versteht man die unter Aufrechterhaltung vorhandener Technologie- und Verfahrensstandards im Unternehmen erreichbaren Plankosten, bezogen auf die Lebensdauer eines Produktes mit vorgegebener Qualität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung und Problemstellung: Die Arbeit beleuchtet die veränderte Wettbewerbssituation durch die Globalisierung und die Notwendigkeit einer stärkeren Kundenorientierung in der Logistik.

2. Logistik-Controlling: Dieses Kapitel definiert Logistik-Controlling als Querschnittsfunktion zur Planung und Steuerung logistischer Leistungen zur Gewinnmaximierung.

3. Target Costing: Es wird das methodische Konzept des Target Costing erläutert, das marktgerechte Zielkosten bereits in frühen Entwicklungsphasen festlegt.

4. Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling: Hier wird der Transfer des Konzepts auf die Logistik analysiert sowie methodische und strukturelle Hürden bei der Implementierung aufgezeigt.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Target Costing ein wertvolles Instrument ist, jedoch bei komplexen Dienstleistungen und in Krisensituationen auf Grenzen stößt.

Schlüsselwörter

Logistik-Controlling, Target Costing, Zielkostenmanagement, Marktorientierung, Kostenplanung, Zielkostenfindung, Zielkostenspaltung, Zielkostenkontrolle, Prozessmanagement, Wettbewerbsvorteile, Produktentwicklung, Kostenmanagement, Supply Chain Management, Kundenorientierung, Prozessperformance.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das aus der Produktion bekannte Konzept des Target Costing auf den Bereich des Logistik-Controllings übertragen werden kann, um eine marktgerechte Kostensteuerung zu ermöglichen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Logistik-Controllings, der Prozess des Target Costing (Findung, Spaltung, Kontrolle) sowie die strategische Bewertung von Markt- und Kundenanforderungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen, damit Unternehmen Produkt- und Logistikkosten frühzeitig und wettbewerbsfähig planen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine Literaturanalyse und vergleichende Betrachtungen bestehender Konzepte des Kostenmanagements, um eine fundierte Anwendungsempfehlung für das Logistik-Umfeld abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der Controlling-Instrumente sowie eine explizite Untersuchung der Phasen der Zielkostensteuerung inklusive grafischer Analysen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Zielkostenmanagement, Marktorientierung, Kostenplanung und Logistikprozessoptimierung.

Warum ist das Target Costing kein Instrument für das Krisenmanagement?

Laut Autor ist Target Costing auf eine langfristige Ausrichtung der Produktentwicklung und Unternehmensstrukturen angelegt; in einer akuten Unternehmenskrise, die schnelle Ergebnisse erfordert, wirkt der Ansatz oft demotivierend.

Welche Rolle spielen "Allowable Costs" und "Drifting Costs" im Modell?

Sie dienen als zentrale Steuerungskennzahlen: Die "Allowable Costs" stellen die vom Markt vorgegebene Kostengrenze dar, während die "Drifting Costs" den Status quo unter bestehenden Technologien abbilden. Die Differenz zeigt den Handlungsbedarf für Rationalisierungen an.

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Details

Title
Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling
College
Hamburg University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Rüdiger Göldnitz (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V62058
ISBN (eBook)
9783638553780
ISBN (Book)
9783656810278
Language
German
Tags
Einsatzmöglichkeiten Grenzen Target Costing Logistik-Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rüdiger Göldnitz (Author), 2006, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen des Target Costing im Logistik-Controlling, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/62058
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