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Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005

Titel: Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005

Diplomarbeit , 2006 , 199 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Caroline Krätz (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Abstract ist vorhanden. Diese Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Beschaffenheit von emotionalen Argumenten für die Zwecke der Selbstdarstellung. Anhand des Beispiels des TV Duells 2005 zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Herausforderin Angela Merkel wurde sich folgenden Fragen genähert:
Welche emotionalen Argumente werden von den Duellanten Schröder und Merkel verwendet und wie werden diese Argumente konkret ausgestaltet? Welche selbstdarstellerischen und nonverbalen Mittel treten bei der Ausgestaltung von zwölf emotionshaltigen Szenen auf?
Drei Theorien wurden in dieser Arbeit zur Auswahl von emotionshaltigen Stellen im TV Duell vorgestellt sowie auf das Material bezogen. Es handelt sich dabei um die vier Argumente Ad, das Argument der Emotionsbenennung und das Argument mit positiver Valenz. Qualitativ inhaltsanalytisch wurden in einem nächsten Schritt zwei Kategoriensysteme auf die ausgewählten Szenen angewendet: das Kategoriensystem der Selbstdarstellung nach Schütz (1992) und ein für die Zwecke dieser Arbeit verkürztes System zum mimischen Ausdrucksverhalten auf Grundlage der Arbeiten von Ekman (2004).
Die qualitative Inhaltsanalyse zeigte, wie die beiden Kandidaten Emotionen unterschiedlich nutzten: Schröder grenzte sich durch seine emotionalen Argumente häufig vom direkten Gegner ab, argumentierte mit Werten und Moral und betonte seine Bürgernähe. Merkel differenzierte und deutete um, stellte ihr Programm, ihrer Ziele und ihre Meinung dar und betonte ebenfalls ihre Bürgernähe. Beide Kandidaten zeigten den Gesichtsausdruck von Angst und unechtem Lächeln, was dazu führte, dass inkongruente Nachrichten auf verbalem und nonverbalem Kanal gesendet wurden.
Merkel zeigte ein sehr intensives Mienenspiel, das häufig von heruntergezogenen Mundwinkeln begleitet war, so dass ihr nonverbales Verhalten in vielen Fällen dem Inhalt ihrer Worte widersprach.
Schröders relativ wenig bewegtes Gesicht lenkte die Aufmerksamkeit auf seine sparsam eingesetzte Mimik und verringerte das Risiko, Nachrichten zu senden, die mit dem verbalen Kanal inkongruent sind. Mit seinem häufig kämpferischen Ausdruck entsprach sein nonverbales Verhalten eher den Erwartungen an eine Führungspersönlichkeit, als Merkels Verhalten, welches sie eher unsicher wirken ließ.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Überblick

2. Geschichte der Fernsehdebatten

2.1 Die Präsidentschaftsdebatten in den USA

2.2 Personalisierung des Wahlkampfs

2.3 TV Duelle in Deutschland

2.4 Das TV Duell 2005

3. Einfluss von TV Duellen

3.1 Die Rezeption des TV Duells 2005

3.2 Die Wirkung von TV Duellen

3.3 Theorien der Emotionspsychologie

3.4 Emotionen im TV Duell

4. Fragestellung der Untersuchung und methodisches Vorgehen

4.1 Fragestellung: Emotionalisierung im TV Duell

4.2 Methodisches Vorgehen

5. Theorien zur Auswahl des Materials

5.1 Politische Argumentation im Wandel der Zeit

5.2 Argumentum Ad

5.2.1 Argumentum Ad Populum

5.2.2 Argumentum Ad Misericordiam

5.2.3 Argumentum Ad Baculum

5.2.4 Argumentum Ad Hominem

5.3 Emotionsbenennung

5.4 Argument mit positiver Valenz

6. Analyse des Materials

6.1 Selbstdarstellung

6.1.2 Theorien der Selbstdarstellung und das Kategoriensystem nach Schütz

6.1.2 Analyse des Materials nach Selbstdarstellungsformen

6.1.3 Schlussfolgerungen

6.2 Nonverbales Verhalten

6.2.1 Theorien nonverbalen Verhaltens und Kategoriensystem nach Ekman

6.2.2 Entwicklung eines Codierungssystems für nonverbales Verhalten

6.2.3 Analyse des Materials nach Kategorien nonverbalen Verhaltens

6.2.4 Schlussfolgerungen

7. Implikationen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht explorativ, welche emotionalen Argumente im TV-Duell 2005 zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel verwendet wurden und wie diese mittels nonverbaler Kommunikation und Selbstdarstellungsstrategien ausgestaltet waren.

  • Rolle emotionaler Argumente in der politischen Selbstdarstellung
  • Analyse von TV-Debatten als mediales Ereignis
  • Qualitative Inhaltsanalyse emotionalisierender Argumentationsmuster
  • Untersuchung des nonverbalen Ausdrucksverhaltens (Mimik)
  • Vergleich von Selbstdarstellungsstrategien der Kandidaten

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Präsidentschaftsdebatten in den USA

Ein TV Duell oder eine Fernsehdebatte ist ein Zusammentreffen der Spitzenkandidaten des Wahlkampfs. Es wird live im Fernsehen übertragen. Die Kandidaten werden von einem oder mehreren Moderatoren zu den Themen des Wahlkampfs befragt.

Das Format der politischen Debatte ist keineswegs neu – bereits im alten Rom wurde auf dem Forum über Politik diskutiert, Reden gehalten und sich mit dem politischen Gegner vor Zuschauern ein Streitgespräch geliefert. Ein jüngerer Trend ist jedoch der Aufwand und die Sorgfalt mit der die Kandidaten und Parteien mit Hilfe ihrer Berater und Werbeagenturen an der Vermarktung ihrer Politik und ihres Images arbeiten.

Damit werden in Deutschland die Wahlkämpfe heute weit professioneller geführt als beispielsweise noch in den 80er Jahren. Viele dieser neuen Vermarktungsstrategien kommen ursprünglich aus den USA und werden unter dem Begriff „Amerikanisierung“ subsumiert. So sind auch die deutschen TV Duelle nach dem Vorbild der Presidential Debates entstanden (vgl. Maurer & Reinemann, 2003). Diese Entwicklung soll in den folgenden Unterkapiteln kurz dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Überblick: Einführung in das junge Format des TV-Duells in Deutschland und die Forschungsrelevanz emotionaler Argumentation.

2. Geschichte der Fernsehdebatten: Historischer Abriss der US-Präsidentschaftsdebatten und deren Einfluss auf die Amerikanisierung deutscher Wahlkämpfe.

3. Einfluss von TV Duellen: Erörterung der Wirkung von TV-Debatten auf Wähler, der Rolle der Emotionspsychologie und medialer Berichterstattung.

4. Fragestellung der Untersuchung und methodisches Vorgehen: Definition der Forschungsfragen und Vorstellung der qualitativen Inhaltsanalyse als methodische Grundlage.

5. Theorien zur Auswahl des Materials: Theoretische Herleitung von sechs Argumentationsmustern (z.B. Ad Populum, Ad Baculum) zur Analyse emotionsgeladener Textstellen.

6. Analyse des Materials: Untersuchung der Selbstdarstellungsformen nach Schütz und des nonverbalen Verhaltens nach Ekman anhand ausgewählter Szenen.

7. Implikationen und Ausblick: Diskussion der Ergebnisse für die politische Praxis und zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

TV-Duell, Selbstdarstellung, Emotionen, Politische Argumentation, Rhetorik, Nonverbales Verhalten, Mimik, Wahlkampf, Kanzlerkandidaten, Argumentationsmuster, Medienpsychologie, Sozialpsychologie, Inhaltsanalyse, Personalisierung, Mediatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit analysiert die Nutzung und Ausgestaltung emotionaler Argumente sowie deren Begleitung durch nonverbale Kommunikation in der politischen Selbstdarstellung während des TV-Duells 2005.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die politische Rhetorik, die Emotionspsychologie, die Analyse von nonverbalem Verhalten in Medien und Strategien zur vorteilhaften Selbstdarstellung von Spitzenpolitikern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kanzlerkandidaten durch den gezielten Einsatz emotionaler Argumentationsmuster versuchen, ihre Selbstdarstellung zu optimieren und Wählerstimmen zu gewinnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt, die auf theoriegeleiteten Kategoriensystemen (Schütz für Selbstdarstellung, Ekman für mimischen Ausdruck) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Konzepte (wie das Argumentum Ad Populum oder Ad Hominem) eingeführt und anschließend auf zwölf ausgewählte Schlüsselszenen des TV-Duells angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind TV-Duell, Selbstdarstellung, Emotionen, Politische Argumentation, Nonverbales Verhalten und Mediatisierung.

Wie unterscheidet sich Schröders Kommunikationsstil von dem Merkels?

Die Analyse zeigt, dass Schröder eher auf eine ruhige, gezielte Mimik und eine kämpferische Abgrenzung setzt, während Merkel eine bewegtere Mimik aufweist, die teilweise inkongruent zu ihren verbalen Inhalten wirkt.

Welche Rolle spielt die Mimik für die Glaubwürdigkeit?

Mimik dient laut Arbeit als zentraler Indikator für Emotionen; bei einer Inkongruenz zwischen verbale Aussage und nonverbalem Ausdruck (z.B. unechtes Lächeln) leidet die wahrgenommene Glaubwürdigkeit des Politikers.

Ende der Leseprobe aus 199 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Center for Media Research)
Note
1,0
Autor
Caroline Krätz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
199
Katalognummer
V61841
ISBN (eBook)
9783638552028
ISBN (Buch)
9783638694131
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionalisierende Selbstdarstellung Politikern Beispiel Duells Schröder Merkel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caroline Krätz (Autor:in), 2006, Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/61841
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