„Die Vereinigten Staaten von Amerika !“
Spontan fallen einem dazu unendlich viele Assoziationen ein, wie das Land der unbegrenzen Möglichkeiten, Hollywood, Jeans, amerikanische Stärke und Patriotismus und was ihn so besonders macht.
Die folgende Arbeit wird sich mit dem mächtigsten Mann dieses Landes auseinandersetzen, aufzeigen ob der amerikanische Präsident auch gleichzeitig mächtigster Mann der Erde ist, wie das Verhältnis zwischen ihm, der ausführenden Gewalt, und dem Kongress, der gesetzgebenden Gewalt, ist, eine Erläuterung bzw eine Vorraussetzung der „checks and balances“ darstellen und wie weit der Präsident in den Kompetenzen der Föderalstaaten eingreifen und ob dadurch eine Bedrohung für den Kongress auftreten kann.
Gliederung
1. . Einleitung
2. Einführung in das Verfassungssytem der USA .
3. Begriff der Checks and Balances
3.1 Gewaltenteilung
Legislative – Exekutive – Judikative
3.1.1 Legislative
3.1.2 Exekutive
3.1.3 Judikative
4. Verhältnis zwischen Präsident und Kongress
5. Der US-Föderalismus
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Studienarbeit untersucht die Machtfülle des amerikanischen Präsidenten und analysiert kritisch das Kräfteverhältnis zwischen Exekutive und Legislative unter Einbeziehung des "checks and balances"-Systems. Dabei wird insbesondere der Einfluss des Präsidenten auf die Kompetenzen der Föderalstaaten sowie die daraus resultierende Bedrohung für den Kongress beleuchtet.
- Prinzip der Gewaltenteilung im US-Verfassungssystem
- Struktur und Funktionsweise des "checks and balances"-Mechanismus
- Rollenverteilung zwischen Präsident, Senat und Repräsentantenhaus
- Kompetenzverteilung im US-amerikanischen Föderalismus
- Einfluss von Krisenzeiten auf die Machtverschiebung zugunsten des Präsidenten
Auszug aus dem Buch
3. Begriff der Checks and Balances
Um jede Art von Tyrannei, sei sie demokratisch, aristokratisch oder monarchisch zu verhindern, entwarf man ein System von checks and balances, das eine gegenseitige Abgrenzung und Kontrolle von Legislative, Exekutive und Judikative ermöglicht. Dieses Prinzip der Gewaltenteilung verlangt, dass überall da, wo politische oder andere Machtpotenziale entstehen und Macht ausgeübt wird, die Möglichkeit zur Bildung und zur Ausübung von Gegenmacht vorhanden sein muss. Das Prinzip der Checks and Balances zielt damit auf den Ausgleich unterschiedlicher Interessen ab, unterstützt die Tendenz zum Gleichgewicht und zur gesellschaftspolitischen Stabilität.3
Im Gegensatz zur Vorstellung von einem "limited government", das den Einfluß des Staates auf die Bürger und Einzelstaaten begrenzt, dienen die "checks and balances" einer Kontrolle innerhalb der Regierung. In realistischer Betrachtung der menschlichen Natur erkennt man, dass das Handeln der Menschen von Ehrgeiz und Egoismus gekennzeichnet ist. So schien es um so mehr nötig in der Regierung Maßnahmen zu ergreifen, um die Gerechtigkeit im Staat sicherzustellen.
Der Inhaber eines Amtes wird, sofern er die institutionelle Möglichkeit dazu hat, sich aufgrund von Ehrgeiz und Egoismus gegen jede Einmischung von außen wehren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. . Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob der US-Präsident tatsächlich als mächtigster Mann der Welt bezeichnet werden kann und erläutert die Relevanz der Gewaltenteilung.
2. Einführung in das Verfassungssytem der USA .: Dieses Kapitel beschreibt die historischen Grundlagen und die Struktur der US-Verfassung sowie die Aufteilung zwischen Bundesregierung und Einzelstaaten.
3. Begriff der Checks and Balances: Es wird das theoretische Konzept der gegenseitigen Kontrolle erläutert, das dazu dient, Machtmissbrauch durch eine strikte Gewaltenteilung zu verhindern.
3.1 Gewaltenteilung: Einführung in das Zusammenspiel der drei staatlichen Säulen zur Sicherung der Präsidialdemokratie.
3.1.1 Legislative: Analyse des Kongresses als Zwei-Kammer-Parlament mit Fokus auf die unterschiedliche Rolle von Senat und Repräsentantenhaus.
3.1.2 Exekutive: Erörterung der Funktionen und der Machtbasis des amerikanischen Präsidenten sowie der Grenzen seines Einflusses.
3.1.3 Judikative: Untersuchung der Rolle des Supreme Court und dessen Bedeutung bei der Prüfung der Verfassungskonformität.
4. Verhältnis zwischen Präsident und Kongress: Das Kapitel befasst sich mit der praktischen Zusammenarbeit und den unvermeidbaren Rivalitäten zwischen den beiden politischen Institutionen.
5. Der US-Föderalismus: Analyse der Kompetenzverteilung zwischen Zentralstaat und Teilstaaten sowie der zunehmenden Mischverantwortung.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Machtstellung des Präsidenten, insbesondere in Hinblick auf die Abhängigkeit vom Kongress und die Stärkung in Krisenzeiten.
Schlüsselwörter
USA, Präsident, Verfassung, Checks and Balances, Gewaltenteilung, Legislative, Exekutive, Judikative, Kongress, Senat, Repräsentantenhaus, Föderalismus, Machtbefugnisse, Politische Kontrolle, Verfassungsordnung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das politische System der USA unter besonderer Berücksichtigung der Machtverhältnisse zwischen dem Präsidenten, dem Kongress und der Judikative.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Prinzip der "Checks and Balances", der Gewaltenteilung, der Rolle des Kongresses als Kontrollorgan und der föderalen Struktur der USA.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Ziel ist es zu klären, inwieweit der Präsident tatsächlich uneingeschränkte Macht besitzt und ob seine Handlungen eine Bedrohung für die Kompetenzen des Kongresses oder der Föderalstaaten darstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und rechtliche Analyse, die auf Verfassungsgrundlagen und politischer Theorie basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Gewaltenteilung, die Rollen der Legislative, Exekutive und Judikative sowie das dynamische Spannungsverhältnis zwischen Präsident und Kongress.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Gewaltenteilung, Checks and Balances, Präsidialdemokratie, Föderalismus und Gesetzgebungskompetenzen.
Wie wirkt sich der Föderalismus auf die Macht des Präsidenten aus?
Der Föderalismus begrenzt die direkte Macht des Präsidenten durch die Autonomie der Einzelstaaten, wobei eine zunehmende Mischverantwortung den Einfluss auf die Bundesländer verstärken kann.
Inwiefern verändert sich die Macht des Präsidenten in Krisenzeiten?
In Zeiten von Kriegen oder nationalen Notlagen nimmt die Macht des Präsidenten gegenüber dem Kongress faktisch zu, da die Bevölkerung und das Parlament ihm dann oft mehr Handlungsspielraum einräumen.
Warum ist das Verhältnis zwischen Präsident und Kongress als nicht statisch zu bezeichnen?
Das Verhältnis ist geprägt durch ständige Rivalitäten und Kompetenzstreitigkeiten, die im Sinne der Verfassungsväter bewusst als Kontrollmechanismus vorgesehen sind.
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- Steve Balan (Author), 2006, Das Verhältnis zwischen dem Senat und dem Präsidenten von Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/60275