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Steuerungsformen in Japan und der Europäischen Union im Vergleich am Beispiel des Klimaschutzes

Title: Steuerungsformen in Japan und der Europäischen Union im Vergleich am Beispiel des Klimaschutzes

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 21 Pages , Grade: 2

Autor:in: Yumi Oshima (Author)

Politics - Environmental Policy

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Aktuelle Diskussionen im Umweltbereich beschäftigen sich immer wieder mit der Frage, wie Staaten regulieren können, um der Probleme der Zukunft Herr zu werden. Dabei geht es darum, Lösungen zur Vermeidung von Umweltschäden zu konzipieren.

Die Schwierigkeit, die sich in dieser Diskussion immer wieder zeigt, ist die Frage nach den zu erreichenden Zielen. Wie können die Staaten politische Entscheidungen für bestimmte Instrumente bzw. Maßnahmen treffen, welche zur Erreichung dieser Ziele geeignet sind? Oftmals sieht sich die Wirtschaft beziehungsweise die Industrie mit Verpflichtungen konfrontiert, die durch politische Vorgaben bedingt sind, welche sich wiederum aus nationalen politischen Programmen oder internationalen Abkommen ergeben.

In dieser Arbeit soll die staatliche Steuerungsform Japans mit der Steuerungsform der Europäischen Union (im Folgendem: EU) verglichen werden. Dies ist deshalb interessant, weil es in Japan eine besondere Form der Steuerung gibt: Das Prinzip der „Administrativen Lenkung“.

Zunächst wird ein kurzer geschichtlicher Abriss der Entwicklung der internationalen Klimapolitik gegeben und dann die staatliche Regulierungsform der EU im Bereich der Umweltpolitik am Beispiel des Klimaschutzes vorgestellt, um danach den Weg von der EU über Japan bis zu ihrer jetzigen Stellung zu verfolgen.

Der Schwerpunkt des Vergleichs liegt auf den innovativen Maßnahmen und Steuerungsformen in der Klimapolitik seitens der EU und Japans. Dabei wird näher auf die japanische Umweltpolitik eingegangen, als auf die europäische, weil die japanische Umweltpolitik noch recht unbekannt ist und erst einer umfangreichen Darstellung bedarf.

Im Fazit soll die Frage beantwortet werden, ob die EU und Japan im Bereich der Umweltpolitik miteinander kooperieren können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Hintergründe der Internationalen Klimapolitik

3. Steuerungsform

3.1. Veränderung der umweltpolitischen Steuerungsform in der EU

3.2. Steuerungsformen in der EU

3.2.1. Interventionistische Regulierung

3.2.2. Regulierte Selbstregulierung

3.2.3. Koregulierung

3.2.4. Private Selbstregulierung

4. Japanische Umweltpolitik

4.1. Allgemeiner Hintergrund zur japanischen Umweltpolitik (60er-70er Jahren)

4.2. Die wichtigsten Schritte der japanischen Umweltpolitik (80er- 90er Jahren)

5. Der Status der Klimapolitik

5.1. Europäische Klimapolitik

5.2. Japanische Klimapolitik

5.2.1. Prinzip 1: Sowohl Umwelt, als auch Wirtschaft fördern (Contribute to Both the Enviroment und Economy)

5.2.2. Prinzip 2: Zug um Zug vorankommen (Step-by-Step approach)

5.2.3. Prinzip 3: Verantwortlichkeiten aufteilen (Shared Responsibility)

5.2.4. Prinzip 4: Internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Klimaveränderung

5.3. Steuerungsform in Japan

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit vergleicht die staatlichen Steuerungsformen Japans und der Europäischen Union im Bereich der Klimapolitik, um zu analysieren, wie beide Akteure auf internationale Umweltprobleme reagieren und inwieweit unterschiedliche Steuerungstraditionen die Implementierung von Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen.

  • Historische Entwicklung der internationalen Klimapolitik und Kyoto-Protokoll
  • Vergleich der Steuerungsansätze: „Command and Control“ vs. „Administrative Lenkung“
  • Analyse der vier Prinzipien der japanischen Klimaschutzpolitik
  • Instrumente zur Emissionsminderung in der EU und Japan
  • Potenziale für eine länderübergreifende Kooperation im Klimaschutz

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Interventionistische Regulierung

Die „Interventionistische Regulierung“ stellt die hierarchische Verhältniskonstellation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren bzw. eine direkte Form der Einflussnahme „von oben“ dar. Hier schlägt sich das „command und control“ -Steuerungsmodell nieder. Die nationalen Regierungen sowie die suprastaatlichen Akteure der Gemeinschaft, insbesondere Kommission und Europäisches Parlament beschließen rechtlich verbindliche Vorgaben als europäische Policies, die von jedem Adressaten eingehalten werden müssen. Dabei werden private Akteure, wie etwa die Umweltverbände oder die Industrie, nicht zuvor konsultiert oder in die Entscheidungsverfahren einbezogen.

Beispielsweise wurden im Bereich der Luftreinhaltung Richtlinien erlassen, die festsetzten, dass die Mitgliedstaaten die strengen Grenzwerte der Technologie einhalten müssen.

Darüber hinaus nennt Knill Besteuerung oder den Handel mit Emissionsrechten als ökonomische Instrumente, die ab dem Jahr 2005 als indirekte Steuerungsform „von oben“ angewandt werden.

Diese interventionistischen Regulierungsformen spielen in der europäischen Umweltpolitik eine bedeutende Rolle, weil die meisten Instrumente und Maßnahmen aufgrund der „Command und Control“- Steuerungsform implementiert werden.

Die umweltpolitische Steuerungsform ist allerdings in den letzten Jahren noch durch andere Formen ergänzt worden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Vergleichsabsicht zwischen japanischen und europäischen Klimaschutz-Steuerungsformen.

2. Historische Hintergründe der Internationalen Klimapolitik: Überblick über die Entwicklung seit Rio 1992 und die verbindlichen Ziele des Kyoto-Protokolls.

3. Steuerungsform: Theoretische Herleitung der verschiedenen Regulierungsmodelle, insbesondere der Wandel in der EU von „Command and Control“ hin zu kontextorientierten Ansätzen.

4. Japanische Umweltpolitik: Analyse der historischen Entwicklung Japans, beginnend mit den Umweltskandalen der 60er Jahre bis hin zur Verwaltungsreform 2001.

5. Der Status der Klimapolitik: Detaillierte Betrachtung der aktuellen Klimaprogramme in der EU und Japan sowie die Anwendung spezifischer Steuerungsprinzipien.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit zur internationalen Kooperation und der gegenseitigen Lernpotenziale.

Schlüsselwörter

Klimaschutz, Steuerungsformen, Japan, Europäische Union, Kyoto-Protokoll, Administrative Lenkung, Umweltpolitik, Emissionshandel, Koregulierung, Selbstregulierung, Treibhausgasemissionen, Nachhaltigkeit, Umweltmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die staatlichen Ansätze und Steuerungsinstrumente, mit denen Japan und die EU versuchen, ihre internationalen Klimaschutzverpflichtungen umzusetzen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Regulierungsformen, der Entwicklung der Klimagesetzgebung in beiden Regionen sowie dem Vergleich zwischen hierarchischen und kooperativen Steuerungsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszuarbeiten, wie unterschiedliche politische Systeme durch innovative Maßnahmen und spezifische Steuerungsmuster auf die Herausforderungen der Erderwärmung reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Analyse politikwissenschaftlicher Steuerungstheorien in Anwendung auf die Umweltpolitik beider untersuchter Regionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung europäischer Steuerungsformen, die historische Entwicklung der japanischen Umweltpolitik und die detaillierte Analyse der japanischen Klimaschutz-Prinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klimaschutz, Steuerungsformen, Japan, Europäische Union, Kyoto-Protokoll, Administrative Lenkung und Umweltpolitik.

Was genau versteht man unter „Administrativer Lenkung“ in Japan?

Es handelt sich um informelle Anweisungen und Empfehlungen der japanischen Verwaltung, die zwar rechtlich nicht bindend sind, aufgrund vertikaler gesellschaftlicher Machtbeziehungen jedoch einen hohen Grad an Befolgung durch die Industrie erreichen.

Inwieweit unterscheidet sich der Ansatz der EU von dem Japans?

Während die EU stärker auf supranationale Richtlinien und zunehmend auf marktwirtschaftliche Instrumente wie den Emissionshandel setzt, integriert Japan seine Klimaziele über „freiwillige“ Selbstverpflichtungen der Industrie und ein planorientiertes, vertikales Steuerungssystem.

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Details

Title
Steuerungsformen in Japan und der Europäischen Union im Vergleich am Beispiel des Klimaschutzes
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Europäische Politikfelder im Vergleich
Grade
2
Author
Yumi Oshima (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V59196
ISBN (eBook)
9783638531993
ISBN (Book)
9783638848794
Language
German
Tags
Steuerungsformen Japan Europäischen Union Vergleich Beispiel Klimaschutzes Europäische Politikfelder Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yumi Oshima (Author), 2004, Steuerungsformen in Japan und der Europäischen Union im Vergleich am Beispiel des Klimaschutzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59196
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