Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Nursing Science - Violence in nursing

Erfahrungen zu Aggression und Gewalt in der Pflege

Title: Erfahrungen zu Aggression und Gewalt in der Pflege

Seminar Paper , 2005 , 41 Pages

Autor:in: Nicole Neubert (Author)

Nursing Science - Violence in nursing

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das Thema gewalt von Pflegekräften gegenüber Pflegebedürftigen in Pflegeheimen wurde in der Vergangenheit stark disuktiert, um dieses heikle Thema aus dem Tabubereich herauszuholen, ihm eine Sprache zu geben und damit als ein bearbeitbares Problem bewusst zu machen.
Mit dieser Veröffentlichung soll ein weiterer Beitrag dazu geleistet werden. Im diesem Zusammenhang werden hier Gründe und Ursachen von Aggression und Gewalt in der Pflege dargestellt sowie Vorschläge zum konstruktiven Umgang mit Aggressionen und Gewalt aufgezeigt, die im Rahmen der Selbstrefelxion des eigenen professionellen Handelns zum Nachdenken anregen sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Definition Aggression

2.2 Definition Gewalt

3. Ausdrucksformen von Aggression und Gewalt in der Pflege

3.1 Erscheinungsbild von Aggression und Gewalt durch das Pflegepersonal

3.2 Erscheinungsbild von Aggression und Gewalt durch die Pflegebedürftigen

3.3 Aggressionsrituale

4. Gründe und Ursachen von Aggression und Gewalt in der Pflege

4.1 Pflegepersonal

4.1.1 Die Angst des Pflegepersonals

4.1.2 Rollenkonflikte

4.1.3 Helfersyndrom

4.1.4 Burnout

4.2 Pflegebedürftige

4.2.1 Krankheitsängste

4.2.2 Rollenkonflikte

4.2.3 Erkrankungen

4.2.4 Nebenwirkungen durch Medikamente

5. Vorschläge zum konstruktiven Umgang mit Aggression und Gewalt

5.1 Umgang mit den Ursachen und Symptomen des Burnout

5.2 Empathie

5.3 Vorschläge zum konstruktiven Umgang mit Aggression und Gewalt durch den Pflegebedürftigen

5.3.1 Sinnvolle Handlungsweisen

5.3.2 Sinnvolle Handlungsweisen in einer akutbedrohlichen Situation

5.3.3 Nicht sinnvolle Handlungsweisen

5.3.4 Krisenintervention

5.4 Vorschläge zum konstruktiven Umgang mit Aggression und Gewalt durch das Pflegepersonal

5.4.1 Sinnvolle Verhaltensweisen des Pflegepersonals

5.4.2 Nicht sinnvolle Verhaltensweisen

5.4.3 Präventive Möglichkeiten

5.4.4 Freiheitseinschränkende Maßnahmen

5.5 Strukturelle Veränderungen in Pflegeeinrichtungen

5.5.1 Berufliche Zufriedenheit des Pflegepersonals

5.5.2 Erweiterung des Handlungsspielraums des Pflegepersonals

5.5.3 Erweiterung des Handlungsspielraums der Pflegebedürftigen

5.6 Gesellschaftliche Strukturveränderungen

6. Schlusswort

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Phänomene Aggression und Gewalt im Kontext der professionellen Pflege. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Ursachen und Erscheinungsformen zu entwickeln, um konstruktive Handlungsansätze zur Prävention und zum Umgang mit Gewaltsituationen abzuleiten.

  • Definition von Aggression und Gewalt in der Pflege.
  • Analyse der Ursachen auf Seiten des Pflegepersonals (z. B. Burnout, Angst, Rollenkonflikte) und der Pflegebedürftigen.
  • Reflexion über konstruktive Handlungsweisen und Interventionsmöglichkeiten in akuten Situationen.
  • Bedeutung struktureller und gesellschaftlicher Veränderungen zur Gewaltprävention.
  • Rechtliche Grundlagen und ethische Aspekte bei freiheitsentziehenden Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Erscheinungsbild von Aggression und Gewalt durch den Pflegebedürftigen

Unter allen Beschäftigten im Gesundheitswesen sind nach neuesten Untersuchungen die Pflegekräfte am stärksten von Gewalttätigkeiten betroffen.

In meiner Tätigkeit als Pflegefachkraft in einem Pflegeheim für geistig und körperlich Schwerstmehrfachbehinderte bin ich seit nunmehr 12 Jahren der Aggression und Gewalt der Pflegebedürftigen ausgesetzt, tägliches Anspucken, Treten, Beißen, Schlichten von autoaggressivem Verhalten oder von gewaltsamen Auseinandersetzungen mehrerer Bewohner.

Zu unterscheiden ist jedoch zwischen unbewusstem und bewusstem Handeln. Die durch uns betreuten Heimbewohner handeln zumeist unbewusst, da sie aufgrund körperlicher und geistiger Schädigung nicht in der Lage sind, ihre Wut, ihren Schmerz oder ihre Unzufriedenheit auszudrücken. Hier gilt es durch professionelles Handeln konstruktiven Umgang mit Aggression und Gewalt zu üben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einstimmung in das Thema mit einem poetischen Text über die Bedeutung zwischenmenschlicher Empathie.

2. Definitionen: Wissenschaftliche Differenzierung und Begriffsbestimmung von Aggression und Gewalt in der Pflege.

3. Ausdrucksformen von Aggression und Gewalt in der Pflege: Darstellung der aktiven und passiven Erscheinungsbilder von Gewalt, sowohl durch Personal als auch durch Pflegebedürftige.

4. Gründe und Ursachen von Aggression und Gewalt in der Pflege: Analyse psychologischer und struktureller Faktoren wie Angst, Rollenkonflikte, Helfersyndrom und Burnout.

5. Vorschläge zum konstruktiven Umgang mit Aggression und Gewalt: Umfassende Strategien zur Stressbewältigung, empathischen Kommunikation, rechtlichen Sicherheit bei Fixierungen und strukturellen Verbesserungen.

6. Schlusswort: Ein kurzes Zitat von Aristoteles über die Kunst der richtigen Wut als Abschlussbetrachtung.

Schlüsselwörter

Pflege, Aggression, Gewalt, Gewaltprävention, Pflegepersonal, Pflegebedürftige, Burnout, Helfersyndrom, Empathie, Rollenkonflikte, Fixierung, Krisenintervention, Arbeitsbedingungen, Sozialkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Dynamik von Aggression und Gewalt in der professionellen Pflege und beleuchtet die wechselseitigen Belastungen zwischen Pflegepersonal und Pflegebedürftigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Definitionen von Gewalt, psychologische Ursachen bei Personal und Bewohnern, Strategien zur Krisenintervention sowie strukturelle Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung von Wegen zu einem konstruktiven und professionellen Umgang mit Aggression, um die Pflegequalität zu sichern und Belastungen für alle Beteiligten zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der langjährigen Berufserfahrung der Verfasserin, ergänzt um rechtliche Analysen und psychologische Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Identifikation von Ursachen (wie Burnout und Rollenkonflikte) sowie die Präsentation konkreter Handlungsempfehlungen zur Deeskalation und Strukturveränderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Aggression, Gewalt, Pflegepersonal, Burnout, Empathie und Krisenintervention.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen bewusstem und unbewusstem Handeln?

Sie betont, dass Bewohner aufgrund ihrer Erkrankungen oft unbewusst agieren, während das professionelle Pflegepersonal aufgefordert ist, reflektiert und konstruktiv zu reagieren, statt sich persönlich angegriffen zu fühlen.

Welche Bedeutung haben freiheitsentziehende Maßnahmen im Text?

Der Text stellt klar, dass Fixierungen extreme Maßnahmen sind, die strengen rechtlichen Bedingungen (§ 34 StGB, richterliche Genehmigung) unterliegen und nur als letztes Mittel bei konkreter Eigen- oder Fremdgefährdung zulässig sind.

Excerpt out of 41 pages  - scroll top

Details

Title
Erfahrungen zu Aggression und Gewalt in der Pflege
Author
Nicole Neubert (Author)
Publication Year
2005
Pages
41
Catalog Number
V59129
ISBN (eBook)
9783638531474
ISBN (Book)
9783640171453
Language
German
Tags
Erfahrungen Aggression Gewalt Pflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Neubert (Author), 2005, Erfahrungen zu Aggression und Gewalt in der Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59129
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  41  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint