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"Soll es Volksentscheide auf Bundesebene geben?" Ein Unterrichtsentwurf

Title: "Soll es Volksentscheide auf Bundesebene geben?" Ein Unterrichtsentwurf

Lesson Plan , 2011 , 20 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Politics, Political Education

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im Rahmen eines großen Unterrichtsentwurfes mit der Lerngruppenanalyse, Sachanalyse, didaktischen Analyse und methodischen Analyse einer Unterrichtsstunde im Fach Sozialkunde. Thema sind Volksentscheide auf Bundesebene.

Bei der Form der Demokratie ist zwischen repräsentativer (indirekter) und plebiszitärer (direkter) zu unterscheiden. In einer repräsentativen oder indirekten Demokratie besitzen die Bürger nur ein Recht auf Wahl ihrer Repräsentanten. In einer direkten Demokratie ist ihnen auch ein Recht auf Teilhabe an Sachentscheiden zuerkannt. Elemente direkter
Demokratie machen insofern einen besonderen Schritt, als sie eine institutionalisierte Form des Misstrauens gegen die gewählten Repräsentanten des Volkes darstellen, mit denen sie die letzte Entscheidungsmacht teilen und deren Handeln überwachen. Durch das Lernfeld soll den SchülerInnen aufgezeigt werden wie Demokratie funktioniert, welche Politischen Partizipationsmöglichkeiten Bürger haben und dass Politik auf verschiedensten Ebenen eine wichtige Rolle spielt. Die Jugendlichen sollen die Fähigkeit und Bereitschaft entwickeln in der parlamentarischen Demokratie mitzuwirken, mitzuentscheiden und Verantwortung zu übernehmen. Weiterhin sollen sie politische Prozesse und Strukturen erkennen, Herrschaftsverhältnisse und Entscheidungsprozesse kritisch hinterfragen und den vorhandenen politischen Handlungsspielraum auf demokratische Weise nutzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Großer Unterrichtsentwurf

1.1 Lerngruppenanalyse

1.2 Sachanalyse

1.3 Didaktische Analyse

1.4 Methodische Analyse

1.5 Lernzielformulierung

1.6 Bibliographie

1.7 Anhang

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel des vorliegenden Entwurfs ist die Planung einer Unterrichtssequenz zum Thema "Volksentscheide auf Bundesebene", wobei die Schülerinnen und Schüler durch die Methode des Pro-Kontra-Streitgesprächs in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt werden sollen. Die Arbeit zielt darauf ab, politische Partizipationsmöglichkeiten kritisch zu reflektieren und die Lernenden zu einem fundierten, demokratischen Diskurs zu befähigen.

  • Analyse der Lerngruppe im Sozialkundeunterricht
  • Sachliche Auseinandersetzung mit direkter und repräsentativer Demokratie
  • Didaktische Einbettung der politischen Willensbildung
  • Methodische Gestaltung der Unterrichtssequenz
  • Kompetenzorientierte Lernzielformulierung

Auszug aus dem Buch

1.2 Sachanalyse

Begriff. Bei der Form der Demokratie ist zwischen repräsentativer (indirekter) und plebiszitärer (direkter) zu unterscheiden. In einer repräsentativen oder indirekten Demokratie besitzen die Bürger nur ein Recht auf Wahl ihrer Repräsentanten. In einer direkten Demokratie ist ihnen auch ein Recht auf Teilhabe an Sachentscheiden zuerkannt. Elemente direkter Demokratie machen insofern einen besonderen Schritt, als sie eine institutionalisierte Form des Misstrauens gegen die gewählten Repräsentanten des Volkes darstellen, mit denen sie die letzte Entscheidungsmacht teilen und deren Handeln überwachen.

Damit die Komplexität in Bezug auf den Terminus nicht zu umfangreich ist, wird lediglich eine Definition angewandt. Der Politologe Kost beschreibt den Begriff direkte Demokratie wie folgt: „Direkte Demokratie ist grundsätzlich erst einmal ein Zusammenspiel von unterschiedlichen in den jeweiligen Verfassungen und Gesetzen festgeschriebenen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten der Bürgerinnen und Bürger und bedeutet die unmittelbare Einwirkung in einem politischen System auf eine bestimmte Entscheidung. Dies geschieht unter Umgehung von Repräsentanten in Form von Abstimmungen durch Entscheidungen über Personen als Amtsträger oder als Votum über Sachfragen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Großer Unterrichtsentwurf: Umfasst die vollständige didaktische und methodische Planung der Unterrichtsreihe.

1.1 Lerngruppenanalyse: Untersucht die sozialen Strukturen, das Leistungsvermögen und die Lernvoraussetzungen der spezifischen Schulklasse.

1.2 Sachanalyse: Definiert die theoretischen Grundlagen der direkten und repräsentativen Demokratie sowie deren historische Entwicklung.

1.3 Didaktische Analyse: Verortet das Thema im Lehrplan und begründet die Auswahl der Schwerpunkte für den Sozialkundeunterricht.

1.4 Methodische Analyse: Erläutert die Wahl der Unterrichtsmethoden zur Förderung der Diskussionskompetenz der Lernenden.

1.5 Lernzielformulierung: Legt die zu erreichenden Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen für die Schülerinnen und Schüler fest.

1.6 Bibliographie: Listet die für den Unterrichtsentwurf herangezogene Fachliteratur auf.

1.7 Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie den detaillierten Unterrichtsverlaufsplan.

Schlüsselwörter

Demokratie, Wahlen, Volksentscheid, Bundesebene, Pro-Kontra-Streitgespräch, Didaktik, Partizipation, politische Willensbildung, Sozialkunde, Unterrichtsplanung, Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz, Weimarer Republik, Bürgerentscheid.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einem Unterrichtsentwurf für den Sozialkundeunterricht zum Thema "Soll es Volksentscheide auf Bundesebene geben?" innerhalb der Unterrichtsreihe "Demokratie - Wahlen".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Unterscheidung zwischen direkter und repräsentativer Demokratie, die historische Erfahrung mit plebiszitären Elementen (insbesondere der Weimarer Republik) sowie die Förderung politischer Urteilsbildung.

Was ist das primäre Ziel des Entwurfs?

Ziel ist es, den Schülern durch ein methodisch geleitetes Pro-Kontra-Streitgespräch die Möglichkeit zu geben, sich ein fundiertes Urteil über direkte Demokratie auf Bundesebene zu bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Planung folgt didaktischen Prinzipien wie dem Beutelsbacher Konsens und nutzt die Methode des Pro-Kontra-Streitgesprächs zur Aktivierung der Lernenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lerngruppe, eine Sachanalyse zum Thema direkte Demokratie, eine didaktische Begründung sowie die konkrete methodische Planung und Zielformulierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Demokratie, Volksentscheid, Partizipation, Urteilsbildung und Streitkultur charakterisiert.

Welche Herausforderungen identifiziert der Autor bei den Schülern?

Der Autor stellt bei den Schülern Schwächen in der Textarbeit, im logischen Schlussfolgern und in der Konzentrationsfähigkeit fest, was die methodische Planung beeinflusst.

Warum wird das Pro-Kontra-Streitgespräch als Methode gewählt?

Diese Methode soll die Schüler dazu anregen, politische Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, Argumentationsfähigkeit zu entwickeln und die eigene Meinung respektvoll zu vertreten.

Welche Rolle spielt die Weimarer Republik in diesem Unterrichtsentwurf?

Die historischen Erfahrungen der Weimarer Republik dienen als wichtiges Fallbeispiel, um die Chancen und Risiken direktdemokratischer Verfahren kritisch zu beleuchten.

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Details

Title
"Soll es Volksentscheide auf Bundesebene geben?" Ein Unterrichtsentwurf
Grade
2,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V589447
ISBN (eBook)
9783346193896
ISBN (Book)
9783346193902
Language
German
Tags
Volksentscheide auf Bundesebene Demokratie Direkte Demokratie Wahlen Bürger unmittelbarer Beteiligungsverfahren Weimarer Erfahrungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2011, "Soll es Volksentscheide auf Bundesebene geben?" Ein Unterrichtsentwurf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/589447
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