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Stressreduktion beim Kaugummikauen? Replikation der Scholey et al. Studie

Title: Stressreduktion beim Kaugummikauen? Replikation der Scholey et al. Studie

Project Report , 2019 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Virginia Reinheldt (Author)

Psychology - Biological Psychology

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Stress ist in unserer aktuellen Zeit und Gesellschaft ein Thema mit besonderer Brisanz. Entsprechend relevant ist die Suche nach stressreduzierenden Maßnahmen. Die vorliegende Studie lenkt den Blick auf eine alltagsnahe, niedrigschwellige Möglichkeit: das Kaugummi- kauen. Als Replikationsstudie greift sie in vereinfachter Form eine Untersuchung von Scholey und Kollegen aus dem Jahre 2009 auf.

An der aktuellen Studie nahmen 65 studentische Probanden teil. Sie mussten in einem Multitasking-Framework vier Aufgaben bearbeiten. Der Speichelcortisol-Gehalt wurde als biologischer Stressmarker genutzt, das State-Trait-Anxiety Inventory (STAI) und die Stress Visual Analogue Scale (VAS) als psychologische Maße. Jeder Proband durchlief zwei verschiedene Bedingungen während zwei aufeinanderfolgenden Durchgängen. Dabei waren die Aufgaben entweder mit oder ohne Kaugummikauen zu bearbeiten. Zuerst füllten die Probanden STAI und SVAS aus, danach erfolgte die erste Speichelprobe. Nach einem Übungsdurchlauf erhielten die Probanden je nach Gruppenzuordnung ein Kaugummi oder nicht. Nach dem ersten Aufgabenzyklus mussten erneut STAI und SVAS ausgefüllt und die zweite Speichelprobe abgegeben werden. Nach einer zehnminütigen Pause wurde der Ablauf wiederholt. Je nach Gruppe erhielten die Probanden nun erst den Kaugummi. Zum Abschluss wurde die letzte Speichelprobe genommen.

Es zeigte sich eine signifikante Stressinduktion durch das Multitasking-Framework. Beim Kaugummikauen sank der Wert der State Angst hypothesenkonform, der Wert der Trait Angst veränderte sich nicht signifikant. Entgegen der Untersuchungshypothese zeigte sich bei der VAS und den Cortisolwerten keine signifikante Stressverminderung. Während Kaugummikauen also wie erwartet die Strate Angst reduzierte, konnten die Hypothesen in Bezug auf die VAS und den Cortisolspiegel nicht bestätigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Theoretische Hintergründe

4. Methoden

4.1 Stichprobe

4.2 Materialien und Tasks

4.2.1 Computeraufgaben zur Stressinduktion

4.3 Prozedur

4.3.1 Ablauf

4.4 Auswertung der Speichelproben

4.5 Datenanalyse

5. Ergebnisse

5.1 Überprüfung der Voraussetzungen

5.2 Effekte der Reihenfolge

5.3 Effekte des Kaugummi-Kauens auf Stressempfinden und Cortisolwerte

6. Diskussion

6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

6.2 Limitationen der Studie

6.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht in einer Replikationsstudie, ob das Kauen von Kaugummi eine stressreduzierende Wirkung auf studentische Probanden hat, die unter kontrollierten Laborbedingungen einer künstlich erzeugten Stresssituation durch ein Multitasking-Framework ausgesetzt sind.

  • Wirkungsweise von Kaugummikauen auf physiologische Stressmarker (Cortisol)
  • Einfluss von Kaugummikauen auf das subjektiv empfundene Stressempfinden (STAI und VAS)
  • Anwendung von Multitasking-Frameworks als stressinduzierende Methode
  • Vergleich der Ergebnisse mit der Originalstudie von Scholey et al. (2009)
  • Methodische Herausforderungen bei der Replikation psychologischer Studien

Auszug aus dem Buch

3. Theoretische Hintergründe

Die vorliegende Studie fußt auf der Arbeit „Chewing gum alleviates negative mood and reduces cortisol during acute laboratory psychological stress“ von Scholey und Kollegen (2009). Ihre Studie wurde in den Grundzügen, allerdings vereinfacht und verkürzt, repliziert.

Die ersten Betrachtungen zur Stressreduktion durch Kaugummikauen sind schon relativ alt: Bereits in den 1930ern beschrieb Hollingworth (1939) eine Reihe von Studien zu Stimmungs- und Performanzeffekten des Kaugummikauens. In seinem Werk „Chewing as a technique of relaxation“ (1939) ließ Hollingworth Probanden ihr Befinden auf einer linearen 20-Punkte-Skala zwischen extremer Belastung und extremer Entspannung einschätzen. Die Teilnehmenden berichteten zwischen zehn und 15 Prozent mehr Entspannung in der Kau-Bedingung. Zusätzlich reduzierte das Kauen die Muskelspannung um zehn Prozent (Hollingworth, 1939).

Nach diesen klassischen Studien erhielt das Forschungsfeld lange Zeit wenig Beachtung. In der jüngeren Vergangenheit erst wuchs das Interesse erneut. Verschiedene Laboruntersuchungen zeigten einen positiven Einfluss des Kaugummikauens auf das Gedächtnis (Moss et al., 2002). Obwohl es Belege für kortikale Aktivierung während des Kauens gibt (Takada & Miyamoto, 2004), ist die Beziehung zur kognitiven Verarbeitung aber derzeit nicht geklärt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Bietet einen kompakten Überblick über die Zielsetzung, die methodische Durchführung mit 65 Probanden und die zentralen Ergebnisse der Studie.

2. Einleitung: Beschreibt die gesellschaftliche Relevanz von stressbedingten Erkrankungen und führt in die Fragestellung ein, ob das Kaugummikauen als einfache Methode zur Stressreduktion dienen kann.

3. Theoretische Hintergründe: Erörtert den Forschungsstand zu Kaugummikauen und Stress, inklusive klassischer Studien und physiologischer Grundlagen wie der HPA-Achse und Cortisolmessung.

4. Methoden: Detaillierte Darstellung des Versuchsaufbaus, der Stichprobe, der verwendeten Computeraufgaben zur Stressinduktion sowie des Ablaufs der Prozedur.

5. Ergebnisse: Präsentation der statistischen Auswertungen bezüglich Stressinduktion, Reihenfolgeeffekten und der Wirksamkeit des Kaugummikauens auf die gemessenen Parameter.

6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der Originalstudie, Reflexion der Limitationen der vorliegenden Untersuchung und Schlussfolgerungen für die Praxis und zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Stressreduktion, Kaugummikauen, Cortisol, Multitasking-Framework, State-Trait-Anxiety Inventory, STAI, Visual Analogue Scale, VAS, Laborstudie, Replikationsstudie, Stressinduktion, Biopsychologie, Speichelproben, Psychologische Stressmarker, Leistungsdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das Kauen von Kaugummi eine stressmindernde Wirkung bei akuten, laborinduzierten Stresssituationen hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die physiologische Stressmessung via Cortisol, die psychologische Selbsteinschätzung mittels standardisierter Fragebögen sowie die Anwendung von kognitiven Multitasking-Aufgaben zur Stresserzeugung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist die Replikation der Befunde von Scholey et al. (2009) unter vereinfachten Bedingungen, um die Wirksamkeit von Kaugummikauen auf das Stressempfinden und physiologische Marker zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um ein experimentelles Labor-Design mit 65 studentischen Probanden, einem 2x2-Crossover-Design und der statistischen Auswertung mittels t-Tests für gepaarte Stichproben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Beschreibung des Versuchsaufbaus (inklusive der vier spezifischen Computeraufgaben) und die detaillierte Darstellung der statistischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stressreduktion, Kaugummikauen, Cortisol, Multitasking-Framework und Replikationsstudie beschreiben.

Warum wurde Cortisol als Stressmarker gewählt?

Cortisol gilt als verlässlicher und nicht-invasiv messbarer physiologischer Indikator für die Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Rinden-Achse bei akutem Stress.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Replikation?

Die Ergebnisse konnten nur teilweise repliziert werden; während eine Reduktion der State-Angst beobachtet wurde, ließen sich die Effekte auf das subjektive Stressempfinden und die Cortisolwerte in dieser Untersuchung nicht vollständig bestätigen.

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Details

Title
Stressreduktion beim Kaugummikauen? Replikation der Scholey et al. Studie
College
Dresden Technical University  (Psychologie)
Course
Experimentalpsychologisches Arbeiten
Grade
2,0
Author
Virginia Reinheldt (Author)
Publication Year
2019
Pages
24
Catalog Number
V589407
ISBN (eBook)
9783346193834
ISBN (Book)
9783346193841
Language
German
Tags
stress kaugummi kauen stressabbau studie scholey Dresden Forschung Stressforschung Cortisol Amylase
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Virginia Reinheldt (Author), 2019, Stressreduktion beim Kaugummikauen? Replikation der Scholey et al. Studie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/589407
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