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Zur Entwicklung und Erprobung eines arbeitsplatznahen Fortbildungskonzeptes im Strafvollzug unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Fragestellungen

Title: Zur Entwicklung und Erprobung eines arbeitsplatznahen Fortbildungskonzeptes im Strafvollzug unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Fragestellungen

Diploma Thesis , 1999 , 226 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jochen Schiffer (Author)

Pedagogy - Adult Education

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Summary Excerpt Details

Der dem Lehrstuhl für Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Universität zu Köln angegliederte Projektbereich UNIvation nahm sich 1997 eines interkulturellen Problemfeldes an, dem bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Ausgangspunkt der Initiative waren Beobachtungen, dass im Strafvollzug nicht selten brisante interkulturelle Konflikte zwischen Bediensteten und Inhaftierten sowie zwischen den Gefangenen selbst ausgetragen werden.
Im Unterschied zu anderen Bereichen multikulturellen Zusammenarbeitens, in denen es nicht mehr ungewöhnlich ist, ethnisch geprägten Problemen mit speziell zugeschnittenen Bildungskonzepten zu begegnen, stellte sich der Strafvollzug in dieser Hinsicht als kaum bearbeitetes Feld dar. Vor allem Bedienstete des Allgemeinen Vollzugsdienstes erscheinen, was die Bearbeitung interkultureller Fragen im Rahmen einer zeitgemäßen Fortbildung angeht, weitgehend unversorgt.
In Zusammenarbeit mit dem Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der Justizakademie Recklinghausen sowie den Justizvollzugsanstalten Köln, Siegburg und Willich wurde ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, mit dem Ziel, durch die Entwicklung eines zielgruppenspezifischen Fortbildungskonzeptes eine Lücke im Bildungsangebot der Justiz zu schließen.
Im diesem Buch werden neben der vorgefundenen Ausgangslage vor allem der Planungsprozess, die Durchführung sowie zentrale Ergebnisse dieses Modellprojektes vorgestellt und bewertet. Bevor die konzeptionellen Eckpunkte der Pilotmaßnahme beleuchtet werden, sind zunächst die Hintergründe und die mit dem Gesamtprojekt verbundene Problemlage darzustellen. Im Anschluss daran wird im "Evaluationsreport" dezidiert auf die Inhalte sowie die Bewertung der Modellmaßnahme durch die Zielgruppe eingegangen. Abschließend werden begründet Möglichkeiten aufgezeigt, wie interkulturelle Lernangebote für Bedienstete in den Institutionen des Strafvollzugs verfestigt werden könnten. Außer der Absicht, mehr über die Notwendigkeit eines interkulturellen Lernangebotes zu erfahren, geht es bei der Evaluation vor allem um die Überprüfung, was getan werden kann/muss, damit interkulturelle und arbeitsplatznahe Bildungsinhalte sowie deren Vermittlung von der Zielgruppe akzeptiert werden. Auf der Grundlage dieser Untersuchung ist ein Fortbildungsmanual erarbeitet worden, das außer in NRW auch von der Justiz in Sachsen´erfolgreich eingestetzt wurde.
Hinweis: Das vorliegende Buch folgt den Regeln der „alten“ Rechtschreibung!



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen

2.1 Grundzüge der Entwicklung und Intentionen des Strafvollzugs

2.2 Zur Situation des Behandlungs- bzw. Resozialisierungsvollzugs

2.3 Anforderungen an den allgemeinen Vollzugsdienst

2.3.1 Problemskizze einer Berufsgruppe

2.3.2 Ausländische Inhaftierte im Strafvollzug

2.4 Aus- und Weiterbildungssituation des allgemeinen Vollzugsdienstes

2.4.1 Ausbildung des AVD am Beispiel der Justizvollzugsschule Wuppertal

2.4.2 Weiterbildung des AVD am Beispiel der Justizakademie Recklinghausen

2.5 Zusammenfassende Betrachtung

3. Interkulturelles Lernen in einer multikulturellen Gesellschaft

3.1 Daten und Fakten zu relevanten Migrationsprozessen

3.1.1 ‘Zu Gast auf dem deutschen Arbeitsmarkt’: Arbeitsmigration

3.1.2 ‘Sturm auf die Festung Europa’: Flüchtlingsmigration

3.1.3 ‘Aus historischer Verantwortung’: Aussiedlermigration

3.2 Entwicklung und Zielsetzung interkulturellen Lernens

3.2.1 Von der ‘Ausländerpädagogik’ zum ‘interkulturellen Lernen’

3.2.2 Zielsetzungen interkulturellen Lernens

3.3 Interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung

3.3.1 Interkulturelles Lernen in der Erwachsenenbildung

3.3.2 Interkulturelles Lernen in der Weiterbildung

3.3.2.1 Interkulturelles Lernen in Betrieben mit hohem Ausländeranteil

3.3.2.2 Interkulturelles Lernen für Führungskräfte

3.3.2.3 Interkulturelles Lernen für spezielle Berufsgruppen

3.4 Zusammenfassende Betrachtung

4. Zur Bedeutung von Arbeiten und Lernen in der Weiterbildung

4.1 Geteilte Erwachsenenbildung: Ein ‘Schisma‘?

4.2 Qualifikationsanforderungen zwischen ‘Realität’ und ‘Reflexivität’

4.3 Arbeitsplatznahes Lernen in der Weiterbildung

4.4 Zusammenfassende Betrachtung

5. Das Projekt ‘Möglichkeiten interkultureller Weiterbildung im Strafvollzug‘

5.1 Projektverlauf im Überblick

5.2 Ausgangslage und Zielsetzung

5.3 Projektphasen

6. Das Konzept des Pilotseminars

6.1 Vorüberlegungen

6.2 Grundlagen der Planung

6.2.1 Bedingungsfelder der Planung

6.2.2 Entscheidungsfelder der Planung

6.2.3 Seminarbeteiligte

6.2.4 Termine und Veranstaltungsorte

7. Einleitung des empirischen Teils der Untersuchung

8. Evaluation des Pilotseminars aus Sicht der Teilnehmer

8.1 Evaluationsforschung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung

8.1.1 Begriffsbestimmung

8.1.2 Historischer Abriß

8.1.3 Evaluationsmodelle in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung

8.1.4 Von den Schwierigkeiten der Evaluation in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung

8.2 Evaluationsdesign

8.2.1 Methodologischer Begründungszusammenhang

8.2.2 Erhebungsmethode

8.2.3 Rolle des Forschers

8.2.4 Durchführung der Untersuchung

8.2.5 Dokumentation und Aufbereitung der Daten

8.3 Evaluationsreport

8.3.1 Erster Seminartag ‘Einführung‘

8.3.1.1 Kennenlernen

8.3.1.2 Vorstellen des Seminarkonzeptes und des Programmablaufs

8.3.1.3 Wanderungsbewegungen

8.3.1.4 Gruppengespräch mit Zeitzeugen

8.3.1.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.1.6 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.2 Zweiter Seminartag ‘Interkulturelle Grundlagen‘

8.3.2.1 Begriffe

8.3.2.2 Fremdheit

8.3.2.3 Vorurteile

8.3.2.4 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.2.5 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.3 Dritter Seminartag ‘Die Türkei zwischen Vergangenheit und Moderne‘

8.3.3.1 Kleine Geschichtskunde

8.3.3.2 Atatürk – Lehrer der Nation

8.3.3.3 Deutschland – Türkei – EU. Ein spannendes Verhältnis!?

8.3.3.4 Aktuelle Probleme

8.3.3.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.3.6 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.4 Vierter Seminartag ‘Der Islam – Eine Exkursion‘

8.3.4.1 Einführung in den Islam

8.3.4.2 Das Gebetsritual

8.3.4.3 Muslimische Organisationen in Deutschland

8.3.4.4 Führung durch die Moschee

8.3.4.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.4.6 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.5 Fünfter Seminartag ‘Strategien der Polizei im Umgang mit Fremden‘

8.3.5.1 Strategien der Polizei im Umgang mit Fremden

8.3.5.2 Problemanalyse

8.3.5.3 Perspektiven türkischer Jugendlicher

8.3.5.4 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.5.5 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.6 Sechster Seminartag ‘Ehre wem Ehre gebührt‘

8.3.6.1 Einführung ins Thema

8.3.6.2 Ehrverständnis im Vergleich

8.3.6.3 Gruppenarbeit zum Thema ‘Ehre‘

8.3.6.4 Ehre türkischer Jugendlicher

8.3.6.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.6.6 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.7 Siebenter Seminartag ‘Türkische Feiern, Gebräuche und Musik‘

8.3.7.1 Buchbesprechung

8.3.7.2 Bauchtanz

8.3.7.3 Einführung in die arabeske Musik

8.3.7.4 Bedeutung der Musik für Türken in Deutschland

8.3.7.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.7.6 Konsequenzen für den Seminarverlauf

8.3.8 Achter Seminartag ‘Kosovo / Albanien‘ und ‘Aussiedler aus den G.U.S.-Staaten‘

8.3.8.1 Einführung: Kosovo und Albanien

8.3.8.2 Politisches Leben in Albanien

8.3.8.3 Aussiedler aus den G.U.S.-Staaten

8.3.8.4 Integrationsschwierigkeiten von Aussiedler

8.3.8.5 Bilanz der TN zum Seminartag

8.3.9 Neunter Seminartag ‘Seminarabschluß‘

8.3.9.1 Programmpunkt ‘Selbstformulierter Lerntest‘

8.3.9.2 Programmpunkt ‘Rollenspiel‘

8.3.9.3 Programmpunkt ‘Satzergänzung‘

9. Diskussion der Ergebnisse

9.1 Bewertung des Pilotseminars im Kontext interkulturellen Lernens

9.2 Bewertung des Pilotseminars vor dem Hintergrund der Arbeitsplatzanforderungen

10. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Evaluation eines arbeitsplatznahen Fortbildungskonzeptes für Bedienstete des allgemeinen Vollzugsdienstes (AVD) in Nordrhein-Westfalen, das insbesondere interkulturelle Konfliktfelder in Justizvollzugsanstalten adressiert. Ziel ist es, durch die Analyse eines Pilotseminars aufzuzeigen, wie interkulturelle Kompetenz als notwendige Ressource für den Vollzugsalltag implementiert und nachhaltig gefördert werden kann.

  • Interkulturelle Konflikte im Strafvollzug
  • Anforderungen an den allgemeinen Vollzugsdienst
  • Konzeption und didaktischer Aufbau interkultureller Weiterbildung
  • Evaluation von Weiterbildungsmaßnahmen in der Praxis
  • Verbindung von Arbeiten und Lernen im betrieblichen Kontext

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Kommunikation im Strafvollzug

Gewalt, Drogen und aufeinanderprallende Kulturen können jeden Tag explodieren. Der Personalrat der JVA Kassel warnt: ‘Die katastrophale Überbelegung mit aggressiver Klientel’ nehme bedrohliche Ausmaße an. [...] Ob Kassel, Berlin-Tegel oder Hamburg, 40 Prozent aller Gefangenen im Bundesschnitt sind Zuwanderer und deren Kinder, Glücksritter, die der Wohlstand anlockte, und kriminelle Kurzbesucher. In Berlin sitzen Gefangene aus 80 Nationen.

In der Hessischen Untersuchungshaftanstalt Weiterstadt hat von fünf Gefangenen nur noch einer einen deutschen Paß. Da hat der Verlegemeister, der sie auf die Zellen verteilt, manche Nuß zu knacken. [...] Oft werden nationale Konflikte mit Faust und Messer ausgetragen. In Berlin haben Russen und Polen den Krieg gegen die türkische Hegemonialmacht begonnen. In Hamburg bildet die PKK ein Machtzentrum.

Und auch der Darmstädter Anstaltsleiter Bickler ist mit ethnischen Charakteristika vertraut: ‘Wenn wir ein Messer finden, dann gehört es fast immer einem Jugoslawen.’ Bickler kennt auch die Nöte seiner Gefangenen in der Fremde. Wie soll er etwa den beiden Indern, die mit großen traurigen Augen in der Zelle sitzen klarmachen, daß sie zwar brave Leute sind, aber trotzdem kein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben? Wie soll er dem Mann aus Ghana erklären, daß der weiße Gefangene, der viel mehr auf dem Kerbholz hat, Freigang bekommt, der schwarze aber nicht, weil er in Zukunft nur noch in Afrika spazieren gehen darf? Das kulturstiftende Element in jeder deutschen Vollzugsanstalt ist die Droge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der interkulturellen Konflikte im Strafvollzug und Vorstellung des Forschungsprojektes UNIvation.

2. Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen: Analyse der Struktur des Vollzugs, des AVD und der Belastungssituationen der Bediensteten.

3. Interkulturelles Lernen in einer multikulturellen Gesellschaft: Theoretische Herleitung interkultureller Bildungsansätze und deren Relevanz für die Erwachsenenbildung.

4. Zur Bedeutung von Arbeiten und Lernen in der Weiterbildung: Untersuchung der Verbindung von Lernen und Berufsalltag sowie Konzepte arbeitsplatznaher Weiterbildung.

5. Das Projekt ‘Möglichkeiten interkultureller Weiterbildung im Strafvollzug‘: Skizzierung der Projektinitiative und des Verlaufs zur Entwicklung des Fortbildungskonzepts.

6. Das Konzept des Pilotseminars: Detaillierte Darstellung der didaktischen Planung und der zugrunde liegenden Entscheidungsprozesse.

7. Einleitung des empirischen Teils der Untersuchung: Überleitung zur Evaluationsphase und Begründung des forschungsleitenden Interesses.

8. Evaluation des Pilotseminars aus Sicht der Teilnehmer: Umfassende Dokumentation des Evaluationsdesigns, des Reports zu den Seminartagen und der Auswertung der Ergebnisse.

9. Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund von interkulturellem Lernen und arbeitsplatznahen Anforderungen.

10. Ausblick: Formulierungen von Perspektiven für zukünftige interkulturelle Bildungsarbeit und weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Strafvollzug, interkulturelles Lernen, allgemeiner Vollzugsdienst, Resozialisierung, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Migrationsprozesse, Evaluationsforschung, berufliche Qualifizierung, interkulturelle Kompetenz, Arbeitsplatznähe, Konfliktmanagement, multikulturelle Gesellschaft, Bildungsplanung, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines interkulturellen Weiterbildungskonzeptes für Beamte des allgemeinen Vollzugsdienstes im Strafvollzug Nordrhein-Westfalens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Belastungssituation des Vollzugspersonals, der Zunahme ausländischer Inhaftierter, den Prinzipien des interkulturellen Lernens und der Verbindung von beruflicher Praxis mit Fortbildung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine Lücke in der bisherigen Fortbildungslandschaft zu schließen, um Bedienstete bei der Bewältigung interkultureller Konflikte im Gefängnisalltag besser zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung folgt dem qualitativen Forschungsparadigma und nutzt als Methode die formative Evaluation, insbesondere durch Gruppendiskussionen mit den Teilnehmern des Pilotseminars.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu interkulturellem Lernen und betrieblicher Weiterbildung, die Dokumentation der Projektentwicklung sowie eine detaillierte Auswertung des durchgeführten Pilotseminars.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Strafvollzug, interkulturelles Lernen, allgemeiner Vollzugsdienst (AVD) und arbeitsplatznahe Weiterbildung.

Warum war eine formative Evaluation für das Pilotseminar notwendig?

Die formative Evaluation ermöglichte es, während des achtwöchigen Seminarverlaufs kontinuierlich Feedback einzuholen und die Lerninhalte sowie Methoden flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmer anzupassen.

Warum wird der Begriff ‘arbeitsplatznahes Lernen’ in Bezug auf den Strafvollzug problematisiert?

Da der Strafvollzug ‘totale Organisation’ ist und Sicherheitsaspekte sowie ethische Grenzen einer direkten Anwendung von ‘on-the-job’-Methoden am unmittelbaren Arbeitsplatz im Weg stehen, musste der Begriff für das Pilotseminar spezifisch adaptiert werden.

Wie reagierten die Teilnehmer auf die interkulturelle Fortbildung?

Die Teilnehmer äußerten sich überwiegend positiv, besonders hinsichtlich der Wissensvermittlung und der Sensibilisierung für andere Kulturen, kritisierten jedoch teilweise die zeitliche Struktur und die methodische Abstraktion einzelner Einheiten.

Welche Rolle spielen türkische Inhaftierte in der Arbeit?

Aufgrund ihres hohen Anteils im Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen bilden türkische Inhaftierte und die damit verbundenen kulturellen Aspekte (wie z.B. das Verständnis von ‘Ehre’ oder religiöse Praktiken) einen besonderen Schwerpunkt der Weiterbildungsinhalte.

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Details

Title
Zur Entwicklung und Erprobung eines arbeitsplatznahen Fortbildungskonzeptes im Strafvollzug unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Fragestellungen
College
University of Cologne  (Lehrstuhl für Erwachsenenbildung/Weiterbildung)
Grade
1,3
Author
Jochen Schiffer (Author)
Publication Year
1999
Pages
226
Catalog Number
V58495
ISBN (eBook)
9783638526678
ISBN (Book)
9783638693981
Language
German
Tags
Entwicklung Erprobung Fortbildungskonzeptes Strafvollzug Berücksichtigung Fragestellungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Schiffer (Author), 1999, Zur Entwicklung und Erprobung eines arbeitsplatznahen Fortbildungskonzeptes im Strafvollzug unter besonderer Berücksichtigung interkultureller Fragestellungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/58495
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