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Tragfähigkeitsberechnungen von Ratzel, Penck, Fischer, Holstein und dem Club of Rome

Title: Tragfähigkeitsberechnungen von Ratzel, Penck, Fischer, Holstein und dem Club of Rome

Seminar Paper , 2004 , 11 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nicole Becker (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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Summary Excerpt Details

Die momentane Weltbevölkerung liegt bei 6,2 Mrd. Menschen und sie steigt täglich weiter. Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Jahre 2050 etwa 9 Mrd. Menschen auf der Erde leben. Da es ja in der heutigen Zeit schon Länder gibt, in denen es an Nahrung und Ressourcen fehlt und sie kaum überleben können stellt sich automatisch die Frage, wie viele Menschen kann die Erde aus eigener Kraft noch ernähren? Dem schließt sich dann die Frage an, wo ist die Grenze der Tragfähigkeit? In den letzten zwei Jahrhunderten haben sich Wissenschaftler mit dieser Frage immer wieder aufs Neue beschäftigt und haben bestimmte Rechnungen angestellt um heraus zu finden, wie viele Menschen die Erde noch ernähren kann. Das Thema der Hausarbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Berechnungen zur Tragfähigkeit der Erde. Das Thema der Tragfähigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn die Bevölkerung wächst und die Nahrungsmittel und Ressourcen werden immer geringer. Zu Beginn dieser Arbeit steht zunächst eine Definition, die verschiedene Arten von Tragfähigkeit voneinander abgrenzt und dem Leser als Grundlage für das weitere Verständnis dieser Ausarbeitung dient. Weiterhin wird die Differenzierung des Begriffs der Tragfähigkeit näher erläutert.
Der zweite Abschnitt gibt dann die Auskunft über die wichtigsten Berechnungen bezüglich der Grenzen des Wachstums nach Ratzel, Penck, Fischer, Holstein und dem Club of Rome. Abschließend bietet ein Fazit nochmals eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Tragfähigkeit

2.1 Definition

2.2 Arten der Tragfähigkeit

3. Tragfähigkeitsberechnungen

3.1 Friedrich Ratzel

3.2 Albert Penck

3.3 Alois Fischer

3.4 W. Holstein

3.5 Club of Rome

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die historische und wissenschaftliche Entwicklung von Tragfähigkeitsberechnungen der Erde, um zu klären, wie viele Menschen der Planet unter gegebenen Bedingungen ernähren kann und wo die Grenzen des Wachstums liegen.

  • Definition und Differenzierung verschiedener Tragfähigkeitsbegriffe
  • Analyse der historischen Berechnungsmodelle von Ratzel, Penck, Fischer und Holstein
  • Untersuchung des Weltmodells des "Club of Rome" zu den Grenzen des Wachstums
  • Bewertung des Zusammenhangs zwischen Bevölkerungswachstum und Ressourcenknappheit
  • Diskussion über notwendige bevölkerungspolitische Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Friedrich Ratzel (1891)

Friedrich Ratzel gilt als der Vorreiter aller Berechnungen zum Thema der Tragfähigkeit. Auf seinen Annahmen beruht vor allem die Tragfähigkeitsberechnung von Albert Penck. Ein großes Verdienst Friedrich Ratzels bestand in dem Versuch der Beschreibung der kausalen Zusammenhänge zwischen Erde, Natur und Mensch. Diese anthropogene Betrachtungsweise, d.h. die Einbeziehung des Menschen in die Geographie, stellte in seiner Zeit wissenschaftliches Neuland dar.

Bezüglich der Frage nach der Tragfähigkeit der Erde waren seine Grundgedanken, dass zum einen die Überbevölkerung sowohl ein volkswirtschaftliches, als auch ein verkehrstechnisches Problem ist. Des weiteren war er der Meinung, dass dicht besiedelte Gebiete solange keine überbevölkerten Gebiete sind, solange noch ausreichende Erträge erwirtschaftet werden können bzw. eine Abwanderung in minder besiedelte Regionen möglich ist.

Er erkannte die Problematik des Missverhältnisses zwischen Bevölkerungsmenge und natürlichen Ressourcen. Diese Problematik spiegelt sich wider in der ungleichmäßigen, flächenhaften Verteilung der Bevölkerung, die erklärt wird durch die Einflüsse der geographischen Faktoren, wie z.B. das Klima, die Höhe der Landschaft oder die Bodengestalt. Ratzels Lösungsansätze sind nicht in dem Maße realisierbar, wir er es sich vorgestellt hatte. Als Lösung sieht er zum einen eine Erschließung unbesiedelter Flächen als Rettung vor Hunger und Elend an, oder eine Wahrung eines Spielraums zwischen Menschen und den begünstigten Natureinflüssen zum Ausgleich von Schwankungen. Ein weiterer Lösungsansatz, der dem ersten ähnlich kommt war die Überführung von Menschenmengen aus zu dichten Besiedlungen in andere bevölkerungsarme Areale.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert das globale Bevölkerungswachstum und die daraus resultierende Notwendigkeit, die natürliche Tragfähigkeit der Erde wissenschaftlich zu bestimmen.

2. Der Begriff der Tragfähigkeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Tragfähigkeit und unterscheidet verschiedene Typen wie die gesamtwirtschaftliche, agrare, potentielle oder optimale Tragfähigkeit.

3. Tragfähigkeitsberechnungen: Hier werden die wissenschaftlichen Ansätze von Ratzel, Penck, Fischer, Holstein sowie dem Club of Rome gegenübergestellt und kritisch gewürdigt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Dringlichkeit der Problematik zusammen und betont die Notwendigkeit, das Bevölkerungswachstum zu begrenzen, um einen globalen Zusammenbruch abzuwenden.

Schlüsselwörter

Tragfähigkeit, Weltbevölkerung, Bevölkerungswachstum, Grenzen des Wachstums, Ressourcenknappheit, Friedrich Ratzel, Albert Penck, Alois Fischer, W. Holstein, Club of Rome, Ernährungskapazität, Anthropogeographie, Bevölkerungspolitik, Nachhaltigkeit, Weltmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Berechnungen zur Tragfähigkeit der Erde angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung und schwindender natürlicher Ressourcen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Tragfähigkeit, die historische Entwicklung von Berechnungsmodellen und die Analyse der Wechselwirkung zwischen menschlichem Wachstum und ökologischen Grenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze zur Bestimmung der maximalen Ernährungskapazität der Erde darzustellen und die kritischen Faktoren für ein Überleben der Menschheit zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich verschiedener geographischer und bevölkerungsstatistischer Modelle des 19. und 20. Jahrhunderts.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich detailliert den Berechnungsmodellen einzelner Wissenschaftler wie Ratzel, Penck, Fischer und Holstein sowie der systemtheoretischen Modellierung des Club of Rome.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Tragfähigkeit, Bevölkerungswachstum, Grenzen des Wachstums, Ressourcen, Anthropogeographie und Nachhaltigkeit bilden den Kern der terminologischen Basis.

Warum spielt die Unterscheidung von Tragfähigkeitsarten eine wichtige Rolle?

Sie ist notwendig, da der Begriff je nach Betrachtungsweise (z.B. agrarisch vs. gesamtwirtschaftlich) unterschiedliche Voraussetzungen und Zielgrößen in Bezug auf den Lebensstandard und die technologischen Möglichkeiten impliziert.

Welche Schwachstelle sieht die Autorin bei den frühen Berechnungen, etwa von Alois Fischer?

Ein zentrales Problem ist die Vernachlässigung des technischen Fortschritts sowie das Fehlen von nachprüfbaren Bezugsflächen und einheitlichen Bodenkoeffizienten, wodurch die Ergebnisse schwer zu validieren sind.

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Details

Title
Tragfähigkeitsberechnungen von Ratzel, Penck, Fischer, Holstein und dem Club of Rome
College
University of Trier
Course
Bevölkerungsgeographie Proseminar
Grade
2,0
Author
Nicole Becker (Author)
Publication Year
2004
Pages
11
Catalog Number
V57285
ISBN (eBook)
9783638517843
ISBN (Book)
9783656814528
Language
German
Tags
Tragfähigkeitsberechnungen Ratzel Penck Fischer Holstein Club Rome Bevölkerungsgeographie Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Becker (Author), 2004, Tragfähigkeitsberechnungen von Ratzel, Penck, Fischer, Holstein und dem Club of Rome, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57285
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