Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Astronomie

Paradigmenwechsel. Gründe für den späten Erfolg des kopernikanischen Modells

Titel: Paradigmenwechsel. Gründe für den späten Erfolg des kopernikanischen Modells

Hausarbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mersad Rujovic (Autor:in)

Astronomie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Schlüsselereignis wird im Wege der hier vorliegenden Hausarbeit die kopernikanische Wende beleuchtet, im Wege derer auch die Erkenntnisgewinnung, welche bis dahin durch die Methode der Scholastik erfolgte, durch die Empirie Ablösung
fand.

Der Wandel zur innovativen, experimentell-empirischen Forschung ergab sich aus der neuen Verbindung des traditionellen gelehrten Wissens ("scientia": vor allem Mathematik, Astronomie) mit den artes mechanicae, den handwerklich-technischen, "unfreien", bisher sozial gering geschätzten Künsten. Aufgrund des gesetzten Rahmens dieser Hausarbeit, sei erwähnt, dass die Erkenntnistheorie und deren Methoden kein Bestandteil der vorliegenden Arbeit darstellen.

Die durch den Begriff "wissenschaftliche Revolution" implizierte zügige Wende mag darüber hinwegtäuschen, wie langwierig und beschwerlich der Weg der kopernikanischen Idee eines heliozentrischen Weltbilds bis zu dessen Akzeptanz tatsächlich war. Demnach widmet sich das zweite Kapitel dieser Hausarbeit zunächst einem allgemeinen Teil, in dem es vor allem um das Begriffsverständnis zur „wissenschaftlichen Revolution“ geht, wie es im Wissenschaftshistorischen Kontext gebräuchlich ist.

Im dritten Kapitel dieser Arbeit geht es konkret um die Ausarbeitung der dieser Hausarbeit zugrunde gelegten Fragestellung, nämlich welche Widerstände das kopernikanische Modell auf seinem Wege zu überwinden hatte und welche konkreten Gründe sich dafür identifizieren lassen, dass das kopernikanische Modell sich weit nach seiner Veröffentlichung durchsetzen konnte. In der Schlussbetrachtung wird die Ausarbeitung in zusammengefasster Form dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Problem- und Fragestellung

1. Die wissenschaftliche Revolution

1.1 Zum Begriff der wissenschaftlichen Revolution

1.2 Zum Wesen der wissenschaftlichen Revolution nach Thomas S. Kuhn

2. Die Revolution auf dem Gebiet der Astronomie

2.1 Das ptolemäische Modell des Universums

2.2 Das kopernikanische Modell des Universums

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historischen Widerstände gegen das kopernikanische Weltbild sowie die spezifischen Gründe für die zeitlich verzögerte Akzeptanz der heliozentrischen Theorie in der Frühen Neuzeit.

  • Wissenschaftsgeschichtlicher Paradigmenwechsel nach Thomas S. Kuhn
  • Gegenüberstellung des ptolemäischen und kopernikanischen Modells
  • Rolle kirchlicher Autoritäten und theologische Vorbehalte
  • Bedeutung von Johannes Kepler und Galileo Galilei für die wissenschaftliche Durchsetzung

Auszug aus dem Buch

2.2 Das kopernikanische Modell des Universums

"In der Mitte von allen aber hat die Sonne ihren Sitz. Denn wer möchte sie in diesem herrlichen Tempel als Leuchte an einen anderen oder gar besseren Ort stellen, als dorthin, von wo aus sie das Ganze zugleich beleuchten kann? So lenkt die Sonne gleichsam auf königlichem Thron sitzend, in der Tat die sie umkreisende Familie der Gestirne..." (Nikolaus Kopernikus).21

Die Thesen des Nikolaus Kopernikus in seinem 1543 erschienen Werk „De Revolutionibus Orbium Coelestium“ lassen sich in drei Kernsätzen wie folgt zusammenfassen: I) Die Erde bewegt sich um ihre Achse und täuscht den Himmelsumschwung somit nur vor. II) Nicht die Sonne ziehe ihre schiefe Jahresbahn um die Erde, sondern die Erde schwingt mit schief gestellter Achse um die Sonne. III) Die Erde ist somit nur einer der um die Sonne kreisenden Planeten.

Doch diese Theorie stellte für die Zeitgenossen des Nikolaus Kopernikus eine absurde Vorstellung dar und löste entsprechend nach seiner Veröffentlichung 1543 eine Welle der Empörung aus. Im Wege seiner Suche nach besseren Vorhersagen der Planetenpositionen studierte Nikolaus Kopernikus die damals etwa 1700 Jahre alten Berechnungen des Aristarch von Samos, dessen Schriften teilweise verloren gingen, der jedoch lt. Überlieferungen als Kopernikus der Antike das heliozentrische Weltbild vertrat.

Zusammenfassung der Kapitel

Problem- und Fragestellung: Einführung in das geozentrische Weltbild und die Diskrepanz zwischen kirchlicher Dogmatik und dem aufkommenden wissenschaftlichen Wandel.

1. Die wissenschaftliche Revolution: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Revolution sowie Erläuterung des Paradigmenwechsels nach Thomas S. Kuhn.

2. Die Revolution auf dem Gebiet der Astronomie: Detaillierte Analyse des ptolemäischen Geozentrismus und des kopernikanischen Heliozentrismus sowie der Hindernisse bei deren Durchsetzung.

3. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage zur zeitlichen Verzögerung der Akzeptanz des heliozentrischen Modells durch wissenschaftliche und institutionelle Widerstände.

Schlüsselwörter

Wissenschaftliche Revolution, Kopernikanische Wende, Heliozentrismus, Geozentrismus, Thomas S. Kuhn, Paradigmenwechsel, Nikolaus Kopernikus, Johannes Kepler, Galileo Galilei, Astronomie, Kirche, Inquisition, De Revolutionibus Orbium Coelestium, Empirie, Wissenschaftsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die wissenschaftshistorischen Hintergründe der kopernikanischen Wende und untersucht, warum das heliozentrische Weltbild trotz seiner weitreichenden Bedeutung erst Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung breite Akzeptanz fand.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der astronomischen Modelle, der wissenschaftstheoretischen Einordnung nach Kuhn und dem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und kirchlicher Macht.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, welche Widerstände das kopernikanische Modell überwinden musste und welche Gründe für die späte Durchsetzung der heliozentrischen Theorie identifiziert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Es handelt sich um eine wissenschaftshistorische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zu den Themen Erkenntnistheorie, Astronomiegeschichte und Wissenschaftsphilosophie basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das Konzept von Thomas S. Kuhn und eine konkrete astronomiehistorische Analyse der Modelle von Ptolemäus und Kopernikus sowie der Verteidigung durch Kepler und Galilei.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Paradigmenwechsel, Heliozentrismus, Inquisition, empirische Forschung und die Rolle der astronomischen Beobachtung bei der Überwindung antiker Vorstellungen.

Warum war das ursprüngliche kopernikanische Modell trotz des korrekten Ansatzes zunächst nicht überlegen?

Weil Kopernikus an der antiken Vorstellung perfekter Kreisbahnen festhielt, was sein Modell unnötig kompliziert machte und keine genaueren Vorhersagen als das geozentrische Modell erlaubte.

Welche Rolle spielte die katholische Kirche in diesem Prozess?

Die Kirche sah das geozentrische Weltbild als biblisch legitimiert an, weshalb sie das heliozentrische Modell als Bedrohung ihrer Macht und als häretisch wahrnahm, was zu Prozessen gegen Anhänger wie Galileo Galilei führte.

Welchen Beitrag leistete Johannes Kepler zur Durchsetzung der Idee?

Kepler ersetzte die komplexen Kreisbahnen durch elliptische Planetenbahnen, wodurch das heliozentrische Modell mathematisch präzise wurde und schließlich die beobachteten Planetenpositionen korrekt erklären konnte.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Paradigmenwechsel. Gründe für den späten Erfolg des kopernikanischen Modells
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Proseminar FNZ
Note
1,0
Autor
Mersad Rujovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V541459
ISBN (eBook)
9783346171078
ISBN (Buch)
9783346171085
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nikolaus Kopernikus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mersad Rujovic (Autor:in), 2016, Paradigmenwechsel. Gründe für den späten Erfolg des kopernikanischen Modells, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/541459
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  26  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum